Politik
Alternative für Deutschland / Wahlalternative 2013 – Die Anti-Euro-Partei

Foto: Marina Strizhak | iStockphoto | Thinkstock

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Ja, klar. Es ist noch viel zu früh, um sich seriös ein Bild von einer Partei, die noch nicht einmal gegründet ist, zu machen.

Aber ich lege trotzdem einfach mal los, Material zu sammeln. Für mich als Fan des Euros und der Europäischen Union kommt die Unterstützung einer Partei, die sich die Abschaffung des Euros zum Ziel gesetzt hat, allerdings von vornherein nicht in Frage.

Artikel zur „Alternative für Deutschland“:

  • FAZ – „Alternative für Deutschland“ – Die neue Anti-Euro-Partei
  • BILD – Wie gefährlich wird die Anti-Euro-Partei?
  • Die anderen haben mehr oder weniger fehlerfrei aus der FAZ abgepinselt. Hurra, Qualitätsjournalismus!

Links:

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In der Blogosphäre ist es noch ziemlich ruhig:

  • Jenny macht sich ihre ziemlich unsortierten Gedanken dazu. Und brettert gleich mal ein bisschen Halbwissen in die Welt. Die Jugendarbeitslosigkeit bspw. ist kein Problem des Euros. Sie war schon lange vorher da und ist nach der Einführung in vielen Ländern sogar kurzfristig gesunken.
  • Ruhrbarone – Stefan Laurin sieht in der Anti-Euro-Partei einen Beitrag zur Öffnung einer Diskussion, die mehr als den vermeintlich „alternativlosen“ Weg der Eurorettung zulässt.
  • Carta – Geil! Wolfgang Michal feuert unter dem Titel „Beppe Grillo, Silvio Berlusconi & Frank Stronach lassen grüßen“ eine durchaus amüsante Wortsalve auf die Newcomer ab.

So sehe ich die Anti-Euro-Partei:

  • Beim Blick auf die Unterstützerliste fällt mir vor allem die große Anhäufung von Professoren und Experten auf. Volksnahe Sympathen fehlen vollständig. Eine gewisse pessimistische Grundhaltung der Akteure liegt in der Natur der Sache.
  • Bundestagswahl –  ich habe große Zweifel, dass der ganze „Papierkram“ (Parteigründung, Wahlzulassung) bis zur Bundestagswahl im Herbst gelingt.
  • Große Koalition – Sollte es gelingen, signifikante Stimmanteile zu gewinnen, macht das eine Große Koalition wahrscheinlicher. Und dann bewirkt man das, was man eigentlich am wenigsten will – eine politische Stärkung des Euros.
  • Nazikeule – Ich bin mir ziemlich sicher, dass unsere linksliberalen Medien früher oder später austesten werden, wie weit an den rechten Rand man die neue Partei schieben kann. Irgendeine passende Personalie wird sich schon ausgraben lassen. Sollte sich z.B. Thilo Sarrazin für die Partei begeistern, ist das der mediale Genickschuss.
  • Namensgebung – ich finde „Alternative für Deutschland“ nicht sehr glücklich. Man wird schnell nach Verkürzungen (wie „Piraten“ statt „Piratenpartei“) suchen. Und die „Alternativen“ sind halt irgendwie schon historisch belegt. Und auch wenn das ein Stück entfernt ist, aber eine „Alternative zu Deutschland“ sucht auch niemand.
Wie immer: Wenn ihr interessante Links zum Thema findet – ab in die Kommentare damit.
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2 Kommentare Update: 05.03.2013
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