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Durchhänger – Es gibt Tage, an denen Alles sinnlos erscheint …

Foto: Marina Maslennikova | Photos.com

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… egal, ob privat oder geschäftlich. Solche Tage hat Jeder. Interessant ist, wie man damit umgeht.

Ich habe für mich ein paar Methoden gefunden, die mal ganz gut, mal überhaupt nicht funktionieren:

  • Annahme – den Gedanken, dass „alles sinnlos“ ist, einfach annehmen. Das bedeutet ja letztlich nichts anderes, als dass alles, was man bisher gemacht hat, für die Katz war. Also mache ich doch etwas ganz Neues, Anderes.
  • Aussitzen – solche Tage einfach als „Part of the Game“ akzeptieren und warten, bis sie zu Ende sind. Musik und große Mengen an ungesunder Nahrung sollen dabei helfen 😉
  • TV-Therapie – einfach mal 4-6 Stunden einen der drittklassigen Privatsender gucken. Danach macht das eigene Tun wieder ganz viel Sinn.

Was nicht funktioniert: Sich zwingen, durchbeißen ….. booooooooomerang 😉

Andere Ideen? Her damit!

11 Kommentare
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Kommentare:
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  • 🕝 Michael Freitag

    Facebook und Sex 😉

  • 🕝 Chris

    Den Durchhänger nutzen und Urlaub buchen, danach motiviert darauf hinarbeiten 🙂

  • Das ist eine gute Idee. Freude durch Vorfreude.

    Wenn es funktioniert, kann man den Urlaub ja wieder stornieren 😉

    Nur funktioniert die Methode dann nicht mehrfach.

  • 🕝 Tjark

    Am besten motiviert es mich, wenn ich mir überlege wieviel Geld reinkommen muss, um den Lebensstandard zu halten. Das bringt mich dann immer auf Touren. 😉

    Aktuell: http://www.seo-scene.de/szene/tage-wie-dieser-oder-ich-brauch-ne-pause-2566.html

  • 🕝 Martin

    Hier schon mal ein Kühlpack (#) für den blauen Fleck am Schienenbein 😉

    Ich schalte mal den Erbsenzähler in mir an und fitzele Deinen Text auseinander, so wie ich es machen würde, wenn das „authentische Sprache“ wäre:

    > Es gibt Tage, an denen Alles sinnlos erscheint …

    Das ist ein guter Anfang, den es macht einen Unterschied ob Du etwas schon nur noch als „Erscheinung“ oder als „harten Fakt“ wahrnimmst. Es „erscheint sinnlos“ ist etwas anderes als „es ist alles sinnlos“. Wenn es dir schon nur so erscheint, dann weisst Du vermutlich auch warum und das bietet Lösungsmöglichkeiten.
    Letztendlich ist alles „nur Erscheinung“ und der Unterschied ob Du sie als angenehm oder unangenehm empfindest, hängt von deiner Beurteilung der Umstände bzw. dieser Erscheinungen ab.

    > Solche Tage hat Jeder.

    Echt? Woher weisst du das? Könnte ich jetzt von mir in den letzten Monaten nicht sagen, aber ok ich weiss wovon Du sprichst und so verbindest Du Dich mit Deinen Lesern.
    Ich würde es trotzdem eher vermeiden mein Publikum über so eine Generalisierung in einen „depressiven State“ zu schicken. Erinnere Dich und uns doch besser daran, wie es ist, wenn Du dich motiviert fühlst und voller Elan und Tatendrang bist 😉 und genau die Dinge anpackst und umsetzt, die Dir wichtig sind!

    > Interessant ist, wie man damit umgeht.

    Wen meinst du mit „man“? Für Dich ist interessant, wie Du damit umgehst und für mich ist interessant wie ich damit umgehe. Ich kann etwas von dir erfahren oder Du von mir. Nur „man“ hilft uns nicht weiter. Man ist ein Wort das man am besten nur sehr selten und ganz bewusst oder gar nicht benutzen sollte. Daran sollte man sich wirklich immer wieder erinnern. Oups.

    > Ich habe für mich ein paar Methoden gefunden, die mal ganz gut,
    > mal überhaupt nicht funktionieren:

    Sehr schön!

    Was ich mich gerade frage: was kann denn „der Tag“ dafür, dass das was Du machst/gemacht hast, dir irgendwann sinnlos erscheint? Ich meine… jeder Tag ist doch genauso gut, wie der andere?

    > Annahme – den Gedanken, dass “alles sinnlos” ist, einfach annehmen.
    > Das bedeutet ja letztlich nichts anderes, als dass alles, was man bisher
    > gemacht hat, für die Katz war. Also mache ich doch etwas ganz Neues, Anderes.

    Annehmen das die Dinge im Moment so sind, wie sie sind – ist ok. Das Andere ist: Du hast etwas gemacht und ein anderes Ergebnis bekommen, als das was Du erwartet oder Dir gewünscht hast. Hmmm. Mit dem „man“ hast Du Dich an der Stelle wieder aus Dir und aus Deiner Verantwortung „heraus dissoziiert“. Das macht zwar weniger von dem Gefühl der Sinnlosigkeit, ist aber problematisch wenn es darum geht eine gute Entscheidung zu treffen. Ein Freund sagte mal zu mir .. in etwa … er fragt sich, „ob man vielleicht nochmal studieren sollte“. Keine Ahnung wen er damit gemeint hat – mich nicht. Er sprach von sich, aber so kann _man_ keine Entscheidung treffen.
    Mit dem letzten Satz drehst Du dann wieder rum und steigst in dein Erleben ein.
    Die Konzentration auf die Frage „Was kann ich tun?“ (und entsprechendes Handeln) fand ich sehr hilfreich in solchen Situationen.

    > Aussitzen – solche Tage einfach als “Part of the Game” akzeptieren und warten,
    > bis sie zu Ende sind.

    Nochmal: der Tag. Was soll das? Ja der Tag war halt scheisse. Ach, Gottchen. Wenn Du dem Tag die Schuld gibst, gibst Du Deine Verantwortung ab. Der Tag kann nix für Dein Leben und Deine Entscheidungen.

    > TV-Therapie – einfach mal 4-6 Stunden einen der drittklassigen Privatsender gucken.
    > Danach macht das eigene Tun wieder ganz viel Sinn.

    Echt? Das hältst Du aus? Krass, Alter!

    Was mir hilft:
    Mich weniger mit dem beschäftigen was ich „für _nicht_ sinnvoll“ halte und mehr mit dem was ich FÜR sinnvoll halte und mir wichtig ist.

    Achso, Tipp: Viktor Frankl lesen 😉 der Mann hat aus der „Frage nach dem Sinn“ eine ganze Therapieform geschaffen und da wohl auch sonst ein Wörtchen mitzureden; Sport machen.

  • 🕝 Tjark

    http://www.seo-scene.de/szene/tage-wie-dieser-oder-ich-brauch-ne-pause-2566.html

    Gerade gelesen

  • 🕝 Tjark

    Sebastian, kann es sein, dass dein System Beiträge verschluckt? Habe gerade einen Beitrag mit einem Link gepostet. – Beitrag ist nicht da.
    Schau doch mal in der Spamkiste nach.
    Ich denke der Blogartikel, den ich da verlinkt habe, interessiert dich.

  • @Tjark

    Der Beitrag war tatsächlich im SPAM. Da isser wieder. Das Posting kenne ich. Mein Beitrag war ja von Markus „Problem“ auf Facebook inspiriert.

  • @Martin

    Das kann ich unmöglich beantworten. Denn unmittelbar danach, würde es mir nicht nur so erscheinen, als hätte ich meine Zeit verschwendet 😉

    Außerdem würde man mir dann wieder vorwerfen, ich würde meine Leser vergraulen, wenn ich sie verbal versenke 😉

  • 🕝 Martin

    @Sebastian: d.h. TLDR hilft auch gegen Durchhänger? 😉

  • Gelesen habe ich es!

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