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Berlin

Sie kamen als Mörder und Vergewaltiger und wir setzten ihnen ein Denkmal

Sowjetisches Ehrenmal in Berlin-Tiergarten

Größere Version Sowjetisches Ehrenmal in Berlin-Tiergarten

Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis. Die stalinistische Sowjetunion war ein menschenverachtendes Regime und die Rote Armee war keine Heldenlegion.

So ein Denkmal möchte ich in Berlin genauso wenig sehen wie eines für die Waffen-SS oder die Wehrmacht. Eine echte Ehrung der Gefallenen fände ich angemessen. Am besten ein gemeinsames für die Gefallenen aller Nationen. Aber die Symbolik des Denkmals (Panzer, Geschütze, Siegesposen) spricht eine andere Sprache. Eine, die zum Regime, aber nicht zu Berlin passt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetisches_Ehrenmal_(Tiergarten)

Vergewaltigungen

Zahlreiche Familien entzogen sich der Gewalt durch Suizid. In Ungarn bemühte sich die sowjetische Armeeführung ab Februar 1945, „Notzuchtverbrechen“ einzudämmen. Bis dahin waren tausende ungarische Frauen von Angehörigen der Roten Armee vergewaltigt worden. In einigen Städten und Dörfern, in denen man noch auf vereinzelten Widerstand stieß, wurde den Soldaten gestattet, drei Tage lang zu rauben, zu plündern und zu vergewaltigen. Allein für Budapest geht man nach einer Schätzung von Krisztián Ungváry von 50.000 vergewaltigten Frauen aus.

Über das Ausmaß der sexuellen Übergriffe durch Soldaten der Roten Armee während ihres Vormarsches auf deutschem Territorium lässt sich nur spekulieren, da keine auch nur annähernd gesicherten Befunde dazu vorliegen. Der Statistiker Gerhard Reichling schätzte, dass bis zu zwei Millionen deutsche Frauen und Mädchen während des Vormarsches bis Berlin von Männern der Roten Armee vergewaltigt worden seien, davon 1,4 Mio in den Vertreibungsgebieten Ostpreußen, Ostpommern, Ostbrandenburg und Schlesien, 500.000 in der sowjetischen Besatzungszone und 100.000 Frauen in Berlin. Bei 12 Prozent der vergewaltigten Frauen habe die erlittene sexuelle Gewalt zum Tod geführt.[33] Historiker wie Norman M. Naimark gehen von Zehntausenden, wahrscheinlicher sogar Hunderttausenden und möglicherweise bis zu zwei Millionen Opfern aus. Catherine Merridale schätzt „Zehn-, höchstwahrscheinlich sogar Hunderttausende deutscher Frauen und Mädchen“ als Opfer.

Militärische Opfer (Behandlung von Kriegsgefangenen)

In den ersten beiden Jahren nach Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion kamen über 90 Prozent der gefangenen Soldaten der Achsenmächte ums Leben. So wurden beispielsweise 1941 notgelandete deutsche Flugzeugbesatzungen häufig nach der Gefangennahme erschossen. Folterungen, Verstümmelungen, Morde und andere Völkerrechtsverletzungen waren seit Juni 1941 an der Tagesordnung. Seit Winter 1941/42 nahm die Rote Armee jeden Monat etwa 10.000 deutsche Soldaten gefangen, die Todesrate lag jedoch so hoch, dass die absolute Zahl der Gefangenen bis Ende 1942 zurückging.

Die Ermordung der Gefangenen wurde mitunter durch Befehle, Berichte und Aussagen von sowjetischen Befehlshabern angeordnet. „Gefangene Offiziere wurden alle ohne Ausnahme erschossen“, hieß es in der Niederschrift eines Rotarmisten. Einer der frühsten bekannt geworden Fälle von Gefangenentötungen war der Fall Broniki, der sich am 1. Juli 1941 ereignete. Die Todesrate verringerte sich Anfang 1943, als mit zunehmender Gefangenenzahl die Etablierung eines Systems zur Versorgung der Kriegsgefangenen notwendig und schließlich durchgesetzt wurde. Dennoch kam es immer wieder zur massenhaften Ermordung von Kriegsgefangenen direkt im Anschluss an die Gefangennahme noch vor der Weiterleitung in ein Gefangenenlager; besonders bekannt wurde hierbei der Fall Grischino.

Nach Aufzeichnungen des Geheimdienstes NKWD wurden 3.127.380 deutsche Kriegsgefangene registriert, von denen 474.967 gestorben sein sollen.

Nach anderen Schätzungen starben zwischen 1,1 und 1,3 Millionen deutsche Soldaten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft (33 bis 42 Prozent). Als im November 1945 die etwa 3.000 in Schweden internierten Wehrmachtsoldaten die Nachricht erhielten, an die Sowjetunion überstellt zu werden, kam es in den Lagern zu Selbstverstümmelungen und Selbstmorden.

Ungarische Kriegsgefangene wurden massenhaft exekutiert. Von 200.000 als vermisst geltenden Soldaten starben die meisten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.

Mehrere zehntausend japanische Kriegsgefangene starben in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, insbesondere durch extrem harte Zwangsarbeit in sibirischen Minen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsverbrechen_der_Roten_Armee_im_Zweiten_Weltkrieg

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