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Ein wenig Blog-Statistik

Über diese Quellen bekommt myBasti Besucher:

26,37% Suchmaschinen
65,12% Verweisseiten
8,51% Direkt

Interessant ist die Tatsache, dass „mybasti“ der mit Abstand häufigste Suchbegriff ist. Ein Grossteil des „Suchmaschinentraffics“ besteht als aus Besuchern, die den Google Suchschlitz als Adresszeile „missbrauchen“.

Betriebssysteme der Besucher

88,43% Windows
8,3% Mac OS
1,7% Linux

Besucher mit mobilen Endgeräten

0,14% iPhone
0,09% Android
0,05% iPod
0,02% Nokia

Soviel zum Thema „Hype um das mobile Internet“.

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Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es schon 10 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Uwe

    Ich bin dann wohl haeufiger mal bei den 0.14% iPhone besuchern dabei 🙂 interessante stats…haette nicht so viele suma besucher erwartet…

  • 🕝 Tjark

    Ich bin such gerade mit dem iPhone hier.

  • 🕝 Sebastian (myBasti.de)

    Wenn ich mal eine freie Minute habe, mache ich vielleicht nochmal eine Auswertung für ein paar Portale und dann die Anteile jeweils im Zeitverlauf.

  • 🕝 udo

    Ein wenig Boersenstatistik:
    …7. Juli 2009 … Die US-Börsen sind am Dienstag auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Monaten eingebrochen…

    ….und WO sind denn Deine Dax 5000 ?

    Erinnerst Du Dich noch an meine Dax-Langfristprognose?

    Ich bin zwar nicht wie Du rechthaberisch oder oberlehrerhaftmaessig veranlagt – es koennte aber sein, dass meine Prognose auch hier WIEDER EINMAL den Bingo trifft…

    Schreibst Du eigentlich auch Boersenbriefe ?

    Bin schon am gruebeln – wer auf der Welt – ausser ich selbst natuerlich 🙂 — NOCH mehr dummes Zeugs quatscht als diese ganzen Geld-Gurus…

    Aber wir wollen ja nicht ungerecht werden. Ab und an stimmt von denen sogar schon mal eine Prognose. Die alte Geschichte mit den blinden Huehnern die auch mal ein Korn finden, eben…

    Schoenes Sommerloch nach Berlin.

    P.S. Habt Ihr im Moment auch so eine Hitze? Mir ist es hier in diesen Tagen etwas zu heiss. Kann nicht schlafen. Gehe darum erst mal gleich ein bisschen schwimmen…

    Wir haben zwar Klimaanlage und so. Mag ich aber zumindest nachts nicht so besonders…

    Bin gerade am ueberlegen – wie die das in Malaysia machen. Wir waren da mitten im Dschungel – ist ja fast Aequator. Die haben da so eine Art Baumhaeuser – ohne jede Elektrik. Aber die kleinen Oeffnungen in den Huetten sind so unglaublich clever fuer die luftstroemungen gemacht – so dass es drinnen angenehm ist. Waehrend Du ein paar Meter draussen bei den Temperaturen als Mittel-Europaerer da den Vollfoehn bekommen kannst…

    So. Ab in die Fluten. Warste auch schon mal im Wannsee baden – dieses Jahr ?

  • 🕝 udo

    Jetzt bin ich doch noch nicht ins Wasser – und im Nety haengengeblieben. Hier im Folgenden – nur fuer Dich – ein Beitrag aus ARD-Boerse. Hat vernuenftige Ansichten – der Mann, wie ich finde:

    Analyse & Strategie

    ——————————————————————————–
    25.06.2009 15:18 „Der Dax könnte sich nochmals halbieren“
    Die Hamburger Vermögensverwaltung Mack & Weise ist mit ihren Fonds bisher gut durch die Krise gekommen. boerse.ARD.de sprach mit Fondsberater Martin Mack über die Aussichten an den Kapitalmärkten.

    Martin Mack, Mack & Weise
    boerse.ARD.de: Wie stellt sich die Situation an den internationalen Kapitalmärkten dar?

    Martin Mack: Was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, war nur eine Rally im Bärenmarkt, gestützt auf die Hoffnung, dass sich die weltweite Konjunktur schnell wieder erholt. Doch diese Hoffnungen dürften schon bald enttäuscht werden, denn bisher ist die Weltwirtschaftskrise zumindest in Deutschland noch gar nicht richtig bei den Menschen angekommen. In der zweiten Jahreshälfte dürfte sich das ändern. Durch das Auslaufen von Stützungsmaßnahmen wie der Kurzarbeit wird es einen sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit geben und damit auch der noch bisher stabile Konsum des deutschen Verbrauchers einen empfindlichen Dämpfer erleiden. Im Vergleich zur Russland- oder Asienkrise Ende der Neunziger Jahr handelt es sich dieses Mal um eine weltweite Krise, der kein Land wirklich entkommen kann.

    Mehr zum Top-Thema
    Chartserie: Fonds, die der Krise trotzen
    boerse.ARD.de: Welche Auswirkungen wird das auf die Märkte haben?

    Mack: Angesichts der eingetrübten Gewinnaussichten der Unternehmen ist die Bewertung der meisten Aktienmärkte inzwischen der Realität weit vorausgeeilt. Auch weiterhin ungelöste Probleme der Bankenbranche durch faule Wertpapiere und Kredite sind noch nicht ausreichend in den Kursen enthalten. Sehr bedenklich ist auch der weltweit wiederkehrende Protektionismus, der insbesondere für Exportnationen wie Deutschland noch zu starken Problemen führen könnte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Märkte derzeit zu sehr auf eine schnelle Wirtschaftserholung und die Stützungseffekte der Konjunkturpakete sowie der ausufernden Geldpolitik der Notenbanken setzen. Wenn es zu keiner V-förmigen Erholung kommt, wovon auszugehen ist, stehen sowohl die Finanzmärkte als auch die Realwirtschaft vor immensen Herausforderungen. Der Dax könnte sich vor diesem Hintergrund ohne weiteres nochmals halbieren.

    boerse.ARD.de: Wie sollten die Anleger darauf reagieren?

    Mack: Der Privatanleger sollte vorerst dem Aktienmarkt fernbleiben bzw. Kursicherungen vornehmen. Grundsätzlich empfehlen wir mindestens zehn Prozent in Edelmetallen wie Gold und Silber zu halten, aber nicht in Form vom Papier-Gold, wie beispielsweise Zertifikaten. Erst wenn sich ein kalkulierbares Fundament an den Finanzmärkten abzeichnet, sind Aktieninvestments wieder zu verantworten, auch als Schutz vor Inflation. Längerfristig gehen wir von einem Inflationsschub aus, daher sollte man insbesondere auch am Rentenmarkt sehr vorsichtig agieren. Bei Investments empfehlen wir, nur auf erstklassige Papiere wie Bundesanleihen mit einer Laufzeit von maximal zwei Jahren zu setzen.

    boerse.ARD.de: Aber derzeit überwiegen doch eher die deflationären Tendenzen. Die zusätzliche Liquidität kommt doch in erster Linie den Banken zugute und landet erst gar nicht bei den Bürgern. Wieso sollte es einen inflationären Schub geben?

    Mack: Aktuell ist die Situation noch durch Lagerabbau und Überkapazitäten und damit Preisverfall gekennzeichnet. Im Zuge der Weltwirtschaftkrise werden jedoch eine Menge Kapazitäten vom Markt verschwinden und entsprechende Anpassungen vorgenommen, wenn sich dann die Wirtschaft dann mal wieder erholt, können schnell preistreibende Engpässe auftreten. Zudem werden die gewaltigen Liquiditätsspritzen der Notenbanken letzten Endes ihren Weg an die Märkte finden und damit ihre geldentwertende Wirkung entfalten.

    boerse.ARD.de: Fachleute wie der Wirtschaftsweise Peter Bofinger werden nicht müde darauf hinzuweisen, dass man die zusätzliche Liquidität innerhalb einer Woche wieder abschöpfen könne. Wie soll es da zur Inflation kommen?

    Mack: Theoretisch ist das richtig – dafür muss jedoch auch der Wille der Verantwortlichen da sein. Angesichts der explodierenden Staatsschulden ist es für die Politik natürlich attraktiv, sich über eine steigende Geldentwertung zu entschulden. Notenbanken sehen sich immer gewaltigem öffentlichen Druck gegenüber, nicht zu früh die geldpolitischen Zügel wieder fest anzuziehen. So ließ die Fed nach dem Platzen der Dotcom-Blase ihren Leitzins noch lange bei einem Prozent, als der Wirtschaftsaufschwung schon längst begonnen hatte. Die Folge war, dass die US-Sparquote in den negativen Bereich rutschte und das Geld in viele unsinnige Investitionen floss. Die Blase am US-Immobilienmarkt wäre ohne diese viel zu lockere Geldpolitik nicht möglich gewesen. Dort wurde nicht mehr nach dem tatsächlichen Bedarf gebaut und gekauft, sondern nur noch um ganz schnell ganz viel Geld zu machen.

    Das Gespräch führte Mark Ehren.

    Martin Mack und sein Partner Herwig Weise verwalten zwei Fonds, die über weitgehende Freiheiten bei ihren Anlageentscheidungen verfügen. (Siehe auch unsere Chartserie „Fonds, die der Krise trotzen“).

  • 🕝 Ringo

    Also für eine meine besucherstärksten Websites aud dem Non-Technik Bereich werden 0,34% iPhone-User ausgewiesen. Und 0,11% kommen über den iPod. Also doppelt soviel wie bei dir.
    Vom mobilen Internet per Handy halte ich auf Sicht der nächsten 5 Jahre aber auch nichts…

  • 🕝 Olaf

    Problematisch ist bei den mobil angesurften Internetseiten auch, dass der Erfolg der zur Finanzierung gezeigten Werbung nicht messbar ist: Kaum jemand bestellt etwas mobil mit seinem PDA.

    Klar werden die Leute immer mehr ihre Emails mobil checken, oder in Ausnahmefällen auch mal surfen. Aber nur dann, wenn kein gescheiter PC/ Mac vorhanden ist.

    Ein neues Geschäftsmodell für Anbieter mobiler Dienste sehe ich jedoch nicht. Und gerade das behaupten viele Pseudo- Propheten. DAS ist totaler Unsinn.

  • 🕝 udo

    Tja. Die Einen sagen so – die Anderen so…

    Zitat:

    „50.000 Downloads in einem Monat! Mit dem Navigationsprogramm â??GelbeSeitenâ?? hat Apple(WKN: 865985) einen echten Volltreffer gelandet. Denn im ersten Monate wurde das Programm mit Telefonbuch, Branchenführer und Stadtplänen mehr als 50.000 mal von i-Phone-Besitzern runtergeladen. Zudem soll eine weitere Erfolg versprechende Applikation folgen. Der GPS-Recorder optimiert das im i-Phone bereits vorhandene GPS-Modul zur Standortbestimmung. So können künftig vollständige Logbucheinträge oder private Fahrtenbücher erstellt, veröffentlicht und ständig aktualisiert werden. Der Champion aus dem XXL-Aktienbrief bereitete auch den Aktionären in der vergangenen Dekade mit Kursgewinnen von im Schnitt 20% pro Jahr viel Freude. Ein Investment in den i-Pod-Hersteller hätte sich innerhalb dieses Zeitraumes fast verzehnfacht. „

  • 🕝 udo

    Ja – das Apple-Papier hat sich seit 2003 – mit ein paar Haengern zwischendurch – tatsaechlich enorm gut entwickelt.

    Tja. Haette man frueher und zur rechten Zeit drauf kommen muessen. Wie gehts jetzt weiter?

    Keine Ahnung. Muesste man mal etwas genauer und Elliot-Wellen-maessig analysieren. Aber verpasst ist verpasst.

    Und irgendwann werden die Leute die rechtzeitig eingestiegen sind – den Zug auch wieder verlassen…

    An Peterchens Mondfahrt bei Langfristanlagen glaube ich nicht mehr. Die Zeit ist viel zu schnelllebig geworden…

    Jeden Tag kann irgendwo und irgendwie eine neue Kathastrophe kommen. Ich bin weissgott Optimist. Was meinste aber – wenn die Israelis erst mal die Khumenies da im Iran angreifen (MUESSEN!) – was dann nun wieder los ist, Sebastian?

    Irgendwie liegt es in der Luft – das sowas kommen koennte. Es sei denn – die intern. Staatengemeinschaft die Kollegen da vorher doch noch in den Griff…

    Ich wuerde mir auch wuenschen – noch ein paar laengerfristige Goldesel-Anlagen zu finden. Im Prinzip ist Daytrading – zumindest fuer mich – das so ziemlich logisch Richtige.

    Aber es funktioniert nur perfekt – wenn der Kopf – und Intuion- dafuer frei ist. Und das klappt leider auch bei mir nicht immer. Zur Zeit leichten Stress mit Vermietungen und und Hausrenovierungen….

    Viele Leute haben diese ganz Krise doch nur selbst im Kopf. Wenn Du nicht aufpasst wie Harry – fressen Dir hier diese ganzen Faulpelze am Bau einschliesslich Sub-Unternehmer – die Haare vom Kopf allein an Loehnen und gedankenloser Material- und Resoursen-Verschwendung.

    Nun ja. Vielleicht klappts ja naechste Woche mal wieder mit den Kurzfristdeals im Dax und Co. Zumindest sammle ich im Moment Informationen und bereite mich darauf vor…

    Falls ich mit meiner Dax-Mittelfrist-Prognose recht behalten sollte fuer die naechste Zeit – und die naechste
    grosse Talfahrt beginnt – kann selbst das blindeste Huhn auf Short nur gewinnen…

    Insofern war auch so eine Meldung ueber Apple eigentlich ganz sinnvoll. Im richtigen Moment den richtigen Einstieg finden eben – oder es zumindest versuchen…

    Bis dahin – noch viel Erfolg in Berlin und Wannsee

  • 🕝 udo

    Moneyland/world am Morgen. Junge, Junge. Was es so alles gibt… UND VOR ALLEM : Was man doch selbst fuer ein armes Licht ist. Selbst wenn Jemand geradezu fantastische Gewinne wie am Fliessband im Sekundenhandel vorweisen kann.
    Alles nur Kleckerbetraege gegen diese ganzen Mogel-Paulis an den Schalthebeln der Macht und die Global-Player vom Club 666 des Welt-Monopol-Kapitals….

    Du kannst doch gut schreiben, Sebastian. Warum machst Du nicht mal eine VERNUENFTIGE Internetseite ueber den Geldmarkt und seine Hintergruende?

    Es gibt doch irrsinnig viel guten Stoff und geradezu Top-Elfmeter-Vorlagen – welche Du spielend leicht umstricken koenntest…

    Vor allem wuerdest Du damit auch mal eine andere Zielgruppe erreichen…. Ich wundere mich sowieso – wie Du es betriebstechnisch solange mit diesen ganzen kleinen Internet-Fuzzies Wassereimertraeger aus Affiliate und Co durchhalten konntest…. Auch wenn einige von diesen ganzen MIlchbubis nun in einigen Faellen langsam erwachsen zu werden scheinen…. Mit diesen ganzen Internet-Lufties verdient vielleicht Dr.Pott Geld – weil er den TRotteln gegen viel Bares irgendwelche Millionen die nie kommen werden und heisse Luft in bunten Tueten verkauft…

    Ich bin aber davon ueberzeugt – wenn Doctore eine Aktienseite machen wuerde – dass die erfolgreich waere… Der weiss eben – wo der (Internet) Hase und dessen Traum von der dicken roten Mohrruebe langlaeuft….

    So. Noch ein bisschen Geldmarktwelt. Muss dann danach auf den – stopp- muesste Plural sein- Bau. Na ja. Wenigstens wirds nicht langweilig mit den ganzen Baustellen…

    Schoenen Tach noch nach Berlin.

    Artikel-Suggesion:

    JWM-Fonds schließt nach Horrorverlust
    Einst galten die Fonds von John Meriwether als Geniestücke eines Finanzmagiers. Mit LTCM ging der Fondsmanager 1998 spektakulär pleite. Auch mit seiner neuen Gesellschaft hat Meriwether wenig Glück: Der wichtigste Fonds musste jetzt schließen.

    44 Prozent Minus in nicht einmal zwei Jahren.
    Es ist der Stoff, aus dem Filme gemacht werden. Nobelpreisträger und hochmotivierte, geniale Wall-Street-Händler gründen einen Hedge Fonds, wetten mit irrsinnig vielen Milliarden und noch viel höheren Leerverkäufen auf Kursverläufe von festverzinslichen Wertpapieren und anomale Preisdifferenzen auf den Finanzmärkten und machen fantastische Gewinne.

    Dann kommt es zur Katastrophe. Die Währungskrise in Russland im Jahr 1998 bringt das mathematisch ausgetüftelte Konzept des Fonds zum Kollaps: Anders als es LTCM vorhergesehen hat, nähern sich die Zinsunterschiede bei Staatsanleihen nicht an, sondern treiben auseinander. Durch diese Fehlspekulation verringert sich das Eigenkapital von LTCM innerhalb weniger Wochen um über 90 Prozent, und über die Hebelwirkung von 1 zu etwa 28 stehen bald Positionen von 1,25 Billionen Dollar in den Büchern. Diese Positionen hätte LTCM niemals ausgleichen können.

    Fed rettet das System
    Pleite geht der Fonds dennoch nicht. Weil ein Kollaps des Fonds möglicherweise das Zusammenbrechen der internationalen Finanzmärkte bedeutet hätte, wird er gerettet. Neue Investoren, darunter die Deutsche und die Dresdner Bank, schießen auf Anraten der amerikanischen Notenbank 3,75 Milliarden Dollar zu, die LTCM-Gründer werden gefeuert. Bis zur Finanzkrise war diese Rettungsaktion einzigartig.

    Die Gründer machen weiter
    Die ausgebufften LTCM-Gründer trennen sich nach 1998. Robert Merton ist heute Professor an der Harvard Business School, Myron Samuel Scholes leitet wieder einen Hedgefonds. Und auch John Meriwether, jener hyperintelligente Börsenhändler, der in den 80ern für die Salomon Brothers Milliarden verdiente, gründete unmittelbar nach dem abenteuerlichen Zusammenbruch einen neuen Fonds.

    Mit JWM geht er den gleichen Weg wie mit LTCM. Mit Hilfe hoher Kredite spekuliert er auf den Rückgang ungewöhnlicher Preisunterschiede auf den Finanzmärkten. Immerhin beschränkt JWM die Hebelwirkung seiner Investments auf 1 zu 15, um den hohen, systemgefährdenden Risiken zu entgehen.

    Meriwethers Fonds sind bald wieder gefragt, vor allem sein Relative Value Opportunity II verspricht eine hohe Rendite. Und was in guten, also politisch und wirtschaftlich stabilen Zeiten, für die Aktionäre 15 Prozent jährlich abwarf und die Gründer zu Multimillionären machte, scheint in schlechten, instabilen und unvorhersehbaren Zeiträumen nicht zu funktionieren.

    In der Krise funktioniert das System nicht
    Die Finanzkrise machte die hohen Gewinnerwartungen zunichte. Die Wette auf die Entwicklung von Zinsunterschieden warf seit September 2007 für JWM nur noch Verluste ab. Jetzt will die Gesellschaft, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg aus Fondskreisen, ihren wichtigsten Protagonisten, den RV Opportunity II-Fonds, wegen Erfolglosigkeit schließen. Investoren müssen sich mit einem riesigen Schaden abfinden. Seit September 2007 machte der Fonds 44 Prozent Minus.

    Das Image von Meriwether wird durch den erneuten Schiffbruch eines seiner Fonds ein paar Kratzer nehmen. Die schillernde Persönlichkeit von damals ist er aber schon lange nicht mehr. „Für viele Investoren ist John Meriwether einfach ein ganz normaler Fondsmanager“, zitiert Bloomberg Tammer Kamel von der Vermögensverwaltung Iluka. „Sicher, LTCM war 1989 eine Riesensache, aber die Finanzkrise wird die Pleite von damals zu einer Fußnote der Geschichte machen.“

    Bleibt noch die Frage, was Meriwether nach der Schließung seines Top-Fonds machen wird. Er blieb die Antwort heute schuldig. Adrian Eterovic, der das Londoner Büro von JWM leitet, weiß aber schon, was er macht. Er wird, verriet ein Insider, JWM verlassen und einen eigenen Hedge Fonds gründen.

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