• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen
Bloggen

Nukleare Recherchen

Bevor wieder des Ende meines Blogs und der Untergang des Abendlandes gefeiert wird, schreib ich mal kurz, warum hier derzeit nicht so viel passiert.

Normalerweise schreibe ich kaum noch etwas für naanoo und kann meinen Schreibtrieb hier im Blog rauslassen. Im Moment bin ich aber ein zwei Themen dran, die ich selbst bearbeite:

1. Japan / Fukushima

Diese Story ist noch nicht „durch“. Nach allem, was ich bisher in Erfahrung bringen konnte, steht uns da das Schlimmste möglicherweise noch bevor.

Durch unsere intensive Berichterstattung wurden wir von mehreren Experten kontaktiert, mit denen ich im intensiven Mailkontakt stehe. Das macht zwar viel Spaß, kostet aber eben auch viel Zeit.

Kurzes Update auch an dieser Stelle:

Man schätzt, dass im Vergleich zu Tschernobyl erst etwa ein Zehntel an radioaktivem Material freigesetzt wurde. Man werde im Laufe der Katastrophe aber möglicherweise noch mehr Radioaktivität freisetzen als 1986 in der Ukraine. Das hält auch Betreiber Tepco für möglich. Man prüfe derzeit noch die Gesamtmenge des bisher freigesetzten Materials.

Das letztliche Ausmaß der Katastrophe wird insbesondere davon abhängen, ob es weiterhin gelingt, eine große Explosion zu verhindern. Gefahr droht von den geschmolzenen Kernen der Reaktoren. Fressen sich diese durch das Containment in Richtung Grundwasser, drohen Explosionen und unkontrollierte Kettenreaktionen. Die Auswirkungen eines solchen Szenarios würden alles in den Schatten stellen, was wir bislang in Japan gesehen haben.

mehr im Japan Spezial

2. Forschungsreaktor BER II in Wansee

Das Thema ist zwar „kleiner“, aber noch zeitaufwendiger. Hier sind Informationsquellen wesentlich schlechter zugänglich, so dass ich fast alles per schriftlicher Anfrage klären muss.

Ich schätze, dass wir da erst in 2-3 Wochen bereit für eine Veröffentlichung sind.

Wenn ich alle jetzt vorliegenden Informationen „wasserdicht“ bekomme, wird es in jedem Fall sehr brisant.

5 Kommentare
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es schon 5 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 udo

    > Normalerweise schreibe ich kaum noch etwas für naanoo und kann meinen Schreibtrieb hier im Blog rauslassen.<–
    Fiktive Betriebsrechnung: Wenn ich Aufgabe A – (naanoo.com) -selbst durchführe, kann ich Aufgabe B (Blog Sebastian) – nicht ausführen. Würde ich aber durch Aufgabe B mehr verdienen, als ich für das Outsourcing von Aufgabe A ausgeben muss, dann lohnt sich das Outsourcing. Endlich mal ein Blog im Internet wo – anscheinend – auch mal etwas Geld verdient wird ? 🙂 Ein Beispiel: Um mit Google-Adsense – (CTR:1%-eCPM; 3,4$) – ca. Euro 12,oo am Tag zu verdienen – muesste ein durchschnittlicher Blogger ca. 4000 Besucher TAEGLICH auf seinem Blog haben.

  • 🕝 Sebastian (Redaktion)

    Dass das Magazin mehr Geld verdient als das Blog, dürfte kein großes Geheimnis sein, oder?

    Meine Abwägung ist in diesem Fall aber nicht monetär. Die genannten Themen interessieren mich einfach so sehr, dass ich sie selbst machen will.

  • 🕝 udo

    Ja – das ist schon ein heisses Thema. Was moeglicherweise leider noch sehr viel heisser werden koennte. In nur einem Beispiel von Tschernobyl war es so – dass ganze Eisenbahnzuege voller radioaktiv verseuchtem Milchpulver (Kaffeweisser) – durch die Republik geiirt sind.Bis dann das Zeugs in ein bestimmtes EU-Land – mit seinerzeit noch etwas zu lockeren Bestimmungen zur Sachlage – im/exportiert wurde. Gruselig. Aktuell ist es deshalb auch ein grosses Thema – welche Import-Lebensmittel aus der Atom-Gau-Zone betroffen sein koennten. Dazu zaehlen auch Produkte – welche von der weiterverarbeitenden Industrie verwendet werden. ( z.B. in Fischstaebchen, etc.)

  • 🕝 Sebastian (Redaktion)

    Ja, die Lebensmittelsicherheit ist ein Thema, bei dem man niemanden vertrauen kann. Gerade wenn die großen Japan-Importeure die Waren nicht mehr abnehmen, suchen die Hersteller nach anderen Möglichkeiten ihr Zeug loszuwerden.

    Tschernobyl ist halt – gemessen an dem, was hätte passieren können – auch noch relativ glimpflich abgelaufen. Das hätte auch ganz Europa verseuchen können, wenn die Russe nicht so schnell und entschlossen reagiert hätten. Ich fürchte nur, in Japan wird man keine so großen Menschenmassen finden, die bereit sind, sich zu opfern.

  • 🕝 udo

    So ist es.

Dein Kommentar:
« Website als Linux-Shell
» Politik: Brauchen wir noch Parteien?