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Börse

Meine 2 Cent zu Springer

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Ihr habt ja bestimmt mitbekommen, dass Springer sich von allem außer WELT und BILD trennen und voll auf die digitalen Medien setzen will.

Es gab dann einen kleine Zwergenaufstand der konkurrierenden Presse … arme Journalisten, Verlust an Vielfalt, journalistischer Qualität … blah.

WTF?

Haben die „redaktionellen Bedenkenträger“ nichts besseres zu tun, als sich um die ungeliebte Konkurrenz zu sorgen? Irgendwas, was sie sonst so machen? Pressemitteilungen abtippen? Agenturmeldungen posten?

Sonst trampelt die versammelte „Qualitätspresse“ auf der Springer-Presse rum, rügt den journalistischen Anspruch. Und jetzt weint man drum?

Dampfnasen! Springer hat schon immer die Creme de la Creme der Journalisten angezogen. Und das wird auch so bleiben. Journalistische Vielfalt bekommt man durch eine heterogene Medienlandschaft jenseits der Großverlage. Aber nicht durch springersche Markenvielfalt.

Aktien

So, das dazu! Ich halte das Springer-Modell für ein Erfolgsmodell. Wenn die Aktie ein Stück zurückkommt, werde ich einsteigen. Springer hat gezeigt, dass die online der potenteste Verlag sind. BILD online wird imho in 5 Jahren mehr Reichweite haben als die folgenden 10 Medien zusammen und vermutlich doppelt soviel damit verdienen.

4 Kommentare
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es schon 4 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Horst Schulte

    Deine Euphorie in Ehren. Aber wie viele Leute haben mit ihrem Journalismusstudium ihre Zukunft wohl auf Sand gebaut? Ob glaubst du, dass für wir so viele Onlinejournalisten gebrauchen können?

  • 🕝 Baschdi

    Journalisten brauchen wir genauso viele wie vorher. Die Stories werden ja nicht weniger.

    Was wir nicht mehr in der Menge brauchen werden, sind die Leute, die Pressemitteilungen und Agenturmeldungen umschreiben. Oder den zehnten Aufwasch der gleichen Story produzieren.

    Dafür wird nach den Konzentrationsprozessen kein Platz mehr sein. Dafür aber für so viel sinnvolles Neues. Ich finde die Zukunft der Medien sehr spannend.

    Journalismus studieren übrigens nur sehr wenige. Die meisten studieren Geschichte, Publizistik, Germanistik etc.

  • 🕝 Horst Schulte

    Einverstanden, zum Abschreiben und Duplizieren braucht es keine Journalisten. Es bleibt aber dennoch eine Frage offen. Wer bezahlt die Journalisten? Ist es vorstellbar, dass neue und vor allem erfolgreiche Modelle gefunden werden, die existenzsichernd und halbwegs zukunftssicher sind? In meinen Augen ist diese Suche danach wohl im Gange aber etwas wirklich erfolgsversprechendes nicht in Sicht. Bin gespannt, was Springer mit der überraschenden Strategie erreichen wird.

  • 🕝 Baschdi

    Paid Content zieht doch mittlerweise überall ein. In den USA hat man damit auch gute Erfahrungen gesammelt. Die iPad-Versionen kosten von jeher Geld.

    Ich sehe da wenig Probleme. Die Umsätze sind schon da.

    Meines Erachtens ist die Denkweise, dass möglichst viele Menschen ihren erlernten Beruf behalten, grundfalsch.

    Die Menschheit möchte voran kommen. Und wenn dafür Berufe aussterben, ist das so. Wenn irgendwann 50% der Menschen keine profitable Tätigkeit haben, müssen wir dafür Lösungen finden. (Verteilung, alternative Lebensentwürfe)

    Das Ziel von Fortschritt und Automatisierung ist doch gerade, dass wir weniger arbeiten müssen. Der aktuelle Weg … mehr, mehr, mehr … wer Arbeit hat, arbeitet sich kaputt, ist ein Falscher.

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