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Börse

Warum ich Facebook-Aktien kaufe!

Screenshot / Facebook

Mark Zuckerberg (Foto: Frederic Legrand – COMEO | Shuttersto

Mark Zuckerberg

Mark Zuckerberg (Foto: Frederic Legrand – COMEO | Shutterstock)

Die Marktkapitalisierung von Facebook ist an der Börse von über 100 Mrd. Dollar auf aktuell 66 Mrd. Dollar gefallen. Ich werde heute anfangen zu kaufen.

Meine Gründe:

  1. Ich bekomme Facebook aufgrund der aktuellen Querelen zu einem Preis, den Investoren schon vor zwei Jahren gezahlt haben.
  2. Facebook ist zwar mit einem KGV von 100 ambitioniert bewertet. Das ist aber auch dem Umstand geschuldet, dass man erst sehr zaghaft monetarisiert.
  3. Die Einnahmen aus dem Börsengang (16 Mrd. Dollar) sichern dem Unternehmen einen enormen Handlungsspielraum.

Wo liegt das Potential?

Dazu ein paar Ideen / Gedanken:

  1. Was passiert, wenn Facebook eine Adsense-Alternative startet? Die Daten, die Facebook hat, sind viel genauer und umfassender als Googles Daten. (Like Buttons, Nutzerprofile, Interaktion auf der Plattform)
  2. Was passiert, wenn Facebook Videos künftig selber hostet? Youtube ist die zweitgrößte Seite der Welt. Das Monetarisierungspotential ist gigantisch.
  3. Facebook ist eine der wenigen Seiten, die Benutzer wirklich bindet. Über den Feed ist alles distribuierbar, was zum Nutzerprofil passt. In Bezug auf die Bindung kein Vergleich zur pragmatischen Nutzung von Suchmaschinen und Portalen.

Echt jetzt?

Ich wurde schon gefragt, warum ich das Geld nicht lieber in mein eigenes Geschäft investieren. Ganz einfach: Meine geschäftlichen Aktivitäten sind sehr konservativ und nicht mit der Cowboy-Mentalität von Facebook und Co. zu vergleichen. Die kleine Portion meines Geldes, die ich in Aktien investiere, sucht nach einer deutlich höhren Rendite.

Warum jetzt? Die Wallstreet versteht Internetgeschäfte nicht besonders. Vor allem nicht, bevor sie ihr Potential unter Beweis gestellt haben. Gelingt Facebook die Monetarisierung des riesigen Datenbestands, ist die aktuelle Bewertung ein Schnäppchen.

Wie? Ich werde auf Cost Averaging setzen. Ich kaufe heute ein kleine Portion und dann monatlich erneut kleine Mengen.

Wettbewerb? Klar, wird sich Facebook mit Google battlen. Aber ich habe auch Google-Aktien. Und Google hat im Social Networking bisher quasi „nichts“ erreicht.

Beitrag vom 2. Feb 2012

(Foto: Sodafish bvba / Photos.com)

(Foto: Sodafish bvba / Photos.com)

Ja, ich weiß. Der große Teil der Facebook-Story ist leider ohne die Börse gelaufen. Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern.

Und letztlich war das auch bei allen anderen IPOs der letzten Jahre so … Google, Groupon.

Aber! Facebook bleibt trotzdem spannend. Mich haben die veröffentlichten Geschäftszahlen jedenfalls positiv überrascht. Facebook ist mit 1 Mrd. Gewinn bei 3,7 Mrd. Umsatz hoch-profitabel. Und das trotz des rasanten Wachstums und der damit erforderlichen Investitionen.

KGV < 100

Wenn man die Gewinne des Jahres 2011 zugrunde legt und von einer Bewertung von 100 Mrd. Dollar ausgeht, landet man bei einem KGV von 100. Da ich von einem weiter starken Gewinnwachstum ausgehe, dürfte das relevante 2012er KGV deutlich unter 100 liegen.

Das ist nicht eben ein Schnäppchen, aber entspricht so in etwa dem KGV, mit dem Google an die Börse gegangen ist.

118 Dollar pro User

Gruseliger ist da schon die Bewertung pro User. Bei einer Marktkapitalisierung von 100 Mrd. Dollar und 850 Mio. aktiven Mitgliedern ergibt sich eine Bewertung von 118 Dollar pro User.

Ich werde vermutlich trotzdem zugreifen, falls der Kurs nicht gleich durch die Decke geht. Vielleicht kegle ich dafür meine Google-Aktien raus. Das Unternehmen überzeugt mich immer weniger.

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