Bücher & Hörbücher
Meinungsfreiheit: Wie ein Verlag auf eine ungeliebte Buchkritik reagiert …

Wenn ich mir diese Story (mehr hier) gebe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das ist ein derber Angriff auf die Meinungsfreiheit. Und ein frischer Eintrag auf meiner Blacklist 😉

Kurzfassung: Myriel hat ein Buch besprochen. Sie fand es unterirdisch und hat deshalb beschlossen, die Zeitverschwendung nach 90 von 900 Seiten abzubrechen, sich aber trotzdem ein Urteil zu erlauben. Autor und Verlagschefin üben sich in wüsten Beschimpfungen und drohen mit rechtlichen Schritten. Öffentlich!

Ergebnis: Die Menge tobt! Den Boykott, den der Verlag gefürchtet hat, haben die Beteiligten nun gewissermaßen selbst initiiert.

Pflicht zur Ehrlichkeit

Ich rezensiere (noch) keine Bücher. Aber bei meinen Filmkritiken gebe ich immer mein ehrliches Urteil ab. Das bin ich meinen Lesern schuldig und das wurde noch nie von einem Filmstudio beanstandet.

Letztlich wäre es für niemanden nützlich, würde ich eine „Graupe“ in den Himmel loben. Leser würden die DVD kaufen, wären enttäuscht. Und wenn ich dann den nächsten – wirklich guten – Film lobe, bleibt das ohne Wirkung.

PS: Das mit den Buch-Reviews ist schon in Planung.

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