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Bücher & Hörbücher

Piratin Marina Weisband hat ein Buch geschrieben

Marina Weisband (Foto: Lars Borges | Klett Cotta)

Marina Weisband (Foto: Lars Borges | Klett Cotta)

Das Buch mit dem Titel „Wir nennen es Politik“ erscheint als „Papierbuch“ und E-Book.

Das E-Book besitzt keinen Kopierschutz und das war offenbar kein leichtes Unterfangen:

„Und es war auch gar nicht so einfach, einen Verlag zu finden, der meine Bedingung akzeptiert, dass mein E-Book ohne Kopierschutz auf den Markt kommt.“1

Bei Piratenkollegin Julia Schramm gab es damals ja einiges Theater als das Buch im Internet landete. Man unterstellte der Politikerin Scheinheiligkeit.

Das Weisband-Buch ist ein politisches Buch. Es geht nicht um weniger als die Idee einer neuen Politik:

„Alte Männer in grauen Anzügen sitzen in Hinterzimmern und reden über Dinge, von denen sie insgeheim oft überfordert sind. Sie treffen Entscheidungen, die denen nützen, deren Einfluss am größten ist. Das ist Demokratie in Deutschland 2012. Marina Weisband zeigt, dass es auch anders gehen kann: verständlich, ehrlich, menschlich und direkt.“2

So wie ich den Beschreibungstext verstehe, scheint Marina das Politikkonzept der Piratenpartei komplett erklären zu wollen. Das tut der Partei sicher gut. Marina Weisband ist ein sehr heller Kopf und eine exzellente, medientaugliche Frontfrau.

Ob ihre durch Tschernobyl beeinträchtigte Gesundheit3 – über die sie offen spricht – auf Dauer ein Spitzenamt zulässt, ist fraglich. Sie hatten offenbar auch keine Ambitionen in dieser Richtung.4 Aber als „Evangelistin“ wird sie sich hoffentlich weiterhin einbringen.

Ich bin auf das Buch gespannt. Zum einen, weil ich noch Zweifel daran habe, dass das Konzept des fehlenden Kopierschutzes aufgeht. Immerhin ist die Zielgruppe jung und kopieraffin. Zum anderen, weil es die Idee der Piratenpartei vielleicht endlich mal handfest verpackt und mit den verbreiteten Vorurteilen aufräumt.


[1] BILD – „Den Staat geht es nichts an, mit wem ich schlafe“
[2] Verlagsbeschreibung des Buchs
[3] RP Online – Weisband leidet an Tschernobyl-Folgen
[4] Der Westen – Marina Weisband will zur Bundestagswahl nicht erneut für Piraten antreten

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