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Essen & Trinken

1 Jahr ohne Alkohol

bia-basti

alkoholfreies Bier gibt es auch in Bulgarien

Ich habe jetzt seit ziemlich genau einem Jahr keinen Alkohol getrunken.

Es fing mit einem erhöhten Leberwert an, der bei einer Routinekontrolle aufgefallen ist. Das kommt häufig vor – auch bei völlig gesunden Menschen. Ein kleiner Infekt, das falsche Essen und die sensiblen Leberenzyme reagieren. Für mich war es der Anlass, es mal einen Monat ganz ohne Alkohol zu probieren. Bis zum nächsten Blutbild.

In dieser Zeit habe ich irgendwie so gar nichts vermisst – außer das leicht erschöpfte Gefühl am nächsten Morgen, das ich auch dann schon hatte, wenn es nur 2 Gläser Wein waren.

Für mich war nach diesem Monat klar – das alkoholfreie Leben wird fortgesetzt.

Warum? Ich habe mich aus halb privatem, halb beruflichem Interesse mit den Auswirkungen von Alkoholkonsum auf den menschlichen Körper beschäftigt. Keine der Pro-Alkohol-Studien hat mehr als einer oberflächlichen Überprüfung standgehalten. Alkohol ist ein Gift, das seine schädliche Wirkung auch in geringen Dosen entfaltet.

„Wenn die Zerstörung von Hirn- und Leberzellen wehtun würde – die Menschen würden laut aufschreien, wenn sie Alkohol trinken.“

Aber! Ich werde jetzt nicht zum Missionar der radikalen Antialkoholiker. Wir zerstören unseren Körper jeden Tag ein Stück. Unweigerlich! Und niemand von uns wird seinen Körper unversehrt mit ins Grab nehmen.

Ich kann jeden verstehen, der die Wirkung von Alkohol mag, dadurch tolle Gefühle erlebt und die schädigende Wirkung als „Bezahlung“ dafür in Kauf nimmt.

Bei mir war es nicht so. Die „positive Wirkung“ des Alkohol entsprang zum großen Teil meiner Einbildung.

Spaßbremse? Gerade, wenn wir hier unsere „Männerabende“ zelebrieren – wird ordentlich gesoffen. Früher mit Bier, Wein und Mastika. Heute eben mit alkoholfreiem Bier. Der Spaß ist der Gleiche. Nur sind wir morgens fit und happy.

Ich werde später sicher noch das eine oder andere leckere alkoholfreie „Geselligkeitsgetränk“ vorstellen, hier erstmal der Schnellschuss. Ich mag:

  • Freixenet legero (Sekt) 
  • Light Live Red (Rotwein)
  • Becks blue (Bier)
  • Franziskaner alkoholfrei (Hefeweizen)
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Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es schon 18 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Max

    Erstmal gratuliere ich dir natürlich zu deinem Erfolg. Denn 1 Jahr lang keinen Alkohol zu trinken, obwohl das Leben voll ist mit Situationen in denen der Alkohol fast zwingend dazugehört, das ist eine Leistung.
    Feiere die nächsten Jahrestage immer ein wenig und lass dich nicht entmutigen. Schön, wenn deine Umgebung mitmacht. Das macht vieles am Trocken Sein leichter. 🙂
    Prost und auf die nächsten 12 Monate.
    Gruß, Max (Mittlerweile fast 13 Jahre ohne Alkohol.)

  • 🕝 Sebastian

    > obwohl das Leben voll ist mit Situationen in denen der Alkohol fast zwingend dazugehört

    Ja, das ist mir auch aufgefallen. Aber ich bin das resolut und lasse mich nicht „volllabern“. Das ist nicht nur beim Alkohol so. Aber da ist es sehr nützlich 😉

    > Schön, wenn deine Umgebung mitmacht

    Wenn sie das nicht mitmacht, ist sie nicht mehr meine Umgebung 😉

    > Mittlerweile fast 13 Jahre ohne Alkohol

    Cool!

    Ich bin mir nicht so sicher, ob ich die Jahre irgendwann noch zähle. Da es für mich kein „Verzicht“ ist, ist es schon längst zur Selbstverständlichkeit geworden und ich bin nur durch Zufall drauf gekommen, dass schon ein Jahr rum ist und ich mal drüber bloggen könnte.

  • 🕝 Thomas Wagner

    Sobald es alkoholfreien Whisky gibt, der schmeckt, bin ich dabei!

  • 🕝 Sebastian

    Das ist ein Problem. Sehe ich ein 😉

    Ich mag keinen Whisky. Aber für Mastika habe ich auch kein Substitut gefunden.

  • 🕝 Tjark

    Nicht schlecht.
    Ich glaube ich habe jetzt seit gut drei Jahren keinen Alkohol mehr getrunken.
    Ich habe vorher schon sehr wenig Alkohol getrunken, so dass mir der Verzicht nicht schwer gefallen ist. Ich renne auch nicht mit dem Vorsatz durch die Gegend heute wieder keinen Alkohol zu trinken. Ich habe einfach keine Lust drauf.
    Ein klarer Kopf ist mir da weit wichtiger.
    Alkoholfreies Bier, Wein oder Sekt trinke ich aber auch nicht.

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