Gesundheit
Medizin: Wenn Gesundheit nur ein Geschäft ist …

Foto: Mario Pusic | Hemera | Thinkstock

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Ich finde es wirklich traurig, wenn medizinischer Fortschritt durch wirtschaftliche Erwägungen ausgebremst wird.

Klar, der medizinische Massenbetrieb muss bezahlbar sein. Aber wenn es um die Rettung von Leben und die Therapie Schwerstkranker geht, darf einfach nicht die Renditeerwartung die Therapieentscheidung treffen.

Wie ich darauf kommen? Ich habe diese BILD-Story gelesen.

Ich habe auch kein Patentrezept, wie man die Medizin entkommerzialisieren und trotzdem wettbewerbliche Impulse setzen kann. Ich denke aber, wir werden – wenn wir das Problem tatsächlich lösen wollen – bspw. um eine staatliche Pharmaforschung nicht herumkommen. Man könnte zum Beispiel damit anfangen, die aktuellen Erkenntnisse aus der universitären Forschung selbst in entwickelte Therapien umzusetzen.

Vor allem die Konzentration der Industrie auf Blockbuster-Medikamente ist mehr als problematisch, das gesetzliche Gegensteuern unzureichend.1

Ich bin normalerweise kein Befürworter von staatlichem Eingreifen. Aber das ist eh kein freier Markt. Im Moment zahlt der Staat – vertreten durch die Krankenkassen – die Kunstpreise der Pharmaindustrie.


[1] Wikipedia zur Pharamaforschung

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