Gesundheit
AIDS – Zweifel an HIV-Heilung in den USA

Gestern machte eine Meldung aus den USA die Runde. Dort wollen Ärzte ein HIV-infiziertes Neugeborenes geheilt haben.

Deutsche Experten sind da eher skeptisch. Vor allem auch deshalb, weil sich das Virus jahrelange im Körper „verstecken“ kann:

  • Süddeutsche –  Zweifel an Heilung vom Aids-Erreger -„Einmal HIV – immer HIV“
  • Scilogs – Eine Heilung für HIV-Infektionen?
  • Newsburger – Heilung eines HIV-infizierten Babys gelungen
  • Stohl – Die Mär von der Heilung eines HIV-Babys
  • viaMedizin – die typischen HIV Symptome

Das Besondere an dem Fall – normalerweise werden Babys nicht von Anfang an mit der aggressiven Kombitherapie behandelt.

Ich bin da auch skeptisch. Vor allem deshalb, weil keine neuen Medikamente eingesetzt wurden, sondern lediglich die bereits bekannte Kombitherapie und Viren im Körper verblieben sind. Die Frage bleibt doch, wird das Immunsystem die Viren auch dann unter Kontrolle halten, wenn es – bspw. durch andere Infektionen – geschwächt ist.

Sollte es im Verlaufe des Lebens bei einer Virenlast unterhalb der Nachweisgrenze bleiben, ist das Fall hochinteressant. Weniger wegen der eingesetzten Therapie – sondern weil man nach Besonderheiten (bspw. genetischen) des Kindes fahnden kann.
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