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Internet & Technik
Open Web: Das Ende des „freien“ Internets naht

… könnte schneller zu Ende geträumt sein, als uns allen lieb ist.

Zur Entwicklung des Journalismus im Netz gab es in der letzten t3n ein interessantes Interview mit Richard Gutjahr. Gutjahr zeichnet ein recht optimistisches Bild:

„Ich glaube dennoch, dass von allen bisherigen Medien das Web am meisten dazu beitragen kann, für demokratische Strömungen zu sorgen. Allein schon aus seine dezentralen Struktur heraus. Es gibt eben nicht den einen, dem die Druckerpresse oder der Sendemast gehört.“

… und genau hier sehe ich die Gefahr für eine zunehmende Entdemokratisierung des Netzes. Unternehmen wie Google, Facebook, Microsoft und Apple betreiben die digitalen Sendemasten. Die letzten Monate haben anschaulich demonstriert, wie Google bspw. einzelne Unternehmen einfach „ausknipsen“ kann, in dem man sie aus dem Index verdrängt.

Google & Co. entscheiden, wer gehört wird

Klar, kann im Netz Jeder seine Meinung sagen. Aber, ob sie gehört wird, entscheiden noch immer einige, wenige Unternehmen.

Die Suche nach „demokratischen“ Distributionswegen für Informationen beschäftigen mich seit Jahren. Ohne, dass ich eine Lösung gefunden habe. Ich hoffe immer noch auf eine Art „Firefox der Internetsuche/Navigation“.

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Kommentare:
  • Sebastian (Redaktion)

    > yacy.net

    Wir willst Du eine P2P-Software ohne Installation ausprobieren? Die Suche kannst Du natürlich einfach so testen.

    > ein rechner permanent am netzwerk an- und abmeldet

    Das ist natürlich nicht der Fall, auch in bestehenden P2P-Netzen nicht. Die Supporter stellen i.d.R. schon relativ dauerhafte Ressourcen zur Verfügung. Ein gutes System wird immer prognostizieren und entsprechend verteilen.

    > heutigen informationstechnologie noch nicht sehr häufig

    ??? Quasi alle größeren Informationssysteme basieren auf verteiltem Rechnen. Natürlich nicht demokratisch verteilt. Aber das ist ja nur ein „gedanklicher“ Unterschied und kein technischer.

    Ob ich 50 Rechenzentren a 1000 Rechner vernetze oder 50.000 Privatrechner ist von der Systematik her egal.

    Klar, gibt es immer Probleme / Herausforderungen. Aber die sind lösbar.

    Ich denke, wenn so ein Projekt jemand mit einer guten Historie startet, würden sich viele (auch große) Supporter finden, die große Maschinenparks zur Verfügung stellen. (genau wie bei BOINC)

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