• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen

Rückschläge
Unternehmertum ist keine Einbahnstraße

Einigen ist es schon aufgefallen. Fast alle Charts, die ich hier poste, zeigen stramm nach oben.

Das ist aber viel mehr ein Ausdruck meiner optimistischen Geisteshaltung als eine repräsentative Abbildung meiner geschäftlichen Aktivitäten. In keinem Business der Welt geht es immer nach „oben“.

Wer „Eier“ hat, zeigt sich, wenn der Rückwärtsgang drin ist

Bei „schönem Wetter“ kann jedes Toastbrot ein Unternehmen führen. Sich von allen Seiten bejubeln, bewundern und vielleicht auch bisschen beneiden zu lassen, ist die einfachste Aufgabe der Welt.

Wer wirklich das Zeug zum Unternehmer hat, zeigt sich wenn es mal nicht so läuft wie gedacht.

Und in dieser Hinsicht habe ich den letzten Jahren in der Internetszene mehr Enttäuschungen gesehen, als ich berfüchtet hatte. Nur ganz wenige Unternehmer haben den „Hintern in der Hose“, auch zu ihren Misserfolgen zu stehen.

Um das schlechte Karma gleich wieder abzuschütteln nenne ich mal ein positives Beispiel: Morten Lund … puh, gerettet 😉

Morten Lund (38): Seriengründer aus Dänemark. Investierte in unzählige Startups und legte dann – ausgerechnet mit einer Zeitung – eine spektakuläre Pleite hin. Im Moment feiert er sein Comeback. Auch während seiner Pleitezeit hat er auf Konferenzen gesprochen, von seinen Erfahrungen berichtet und versprochen, zurück zu kommen.

Hoch geht es langsam und mühsam, Abwärts geht es ganz schnell

So, jetzt zu dem Chart da oben. Das ist der US-Chart von naanoo.com. Wir haben da im letzten Jahr schöne Erfolge feiern können. Die meisten deutschen Erfahrungen waren gut auf den US-Markt übertragbar und wir sind schnell gewachsen.

Im November hat sich Google dann in all seiner Weisheit entschlossen, uns aus Google News auszuschließen.

Ich habe gekämpft wie ein Löwe, um zu erfahren, warum man uns so unsanft ins „Aus“ befördert hat. Leider erfolglos. Nach unzähligen Mails wurde klar. Die Jungs WOLLEN uns nicht sagen, warum wir delisted worden sind.

Inzwischen gibt es dazu sogar ein öffentliches Statement seitens Google. Als Google-Fan hat es mich sehr enttäuscht, dass Intransparenz offenbar offizieller Bestandteil der Unternehmenspolitik ist.

Learnings

Die Frage für uns war: Wenn Google uns nicht lernen lassen will – wie können wir trotzdem etwas Positives aus der Geschichte ziehen?

Wir haben sämtliche Bemühungen in der Angelegenheit eingestellt. Auch auf eine neue Einreichung, die offenbar möglich gewesen wäre, haben wir verzichtet. Das schien uns angesichts der Tatsache, dass wir nicht wissen, was zum Ausschluss geführt hat und sich das „Problem“ wiederholen könnte, sinnfrei.

Stattdessen haben wir uns überlegt, wie wir Google News als Trafficquelle kompensieren können. Wie erfolgreich diese Überlegungen sind, werde ich in ein paar Monaten sicher hier berichten.

Aber eines steht ohne jeden Zweifel fest: Ich werde nicht lockerlassen, bevor der Chart wieder da ist, wo er war. Und wenn ich darüber zum Internetopa werde.

Kommentare:
  • Sebastian (Redaktion)

    @tjark

    Ja, das liegt am Caching. Kann 2-3 Minuten dauern.

  • Tkni

    *Unsere Redakteure sitzen in den USA. * ok, das wusste ich nicht … Server steht aber in de?

  • Tkni

    *Ich sehe den Wert meines Unternehmens eh mehr im wachsenden Contentbestand.*
    Ja, sehe ich auch so! Nur verteile ich den Content auf „viele“ Seiten.

    * Mit einer großen und wertigen Site bekommt man im Zweifelsfall eher Gehör*
    Ich schlafe mit 4 großen Seiten besser als mit einer ganz großen!

  • Sebastian (Redaktion)

    Ja, Server ist wieder in DE. Der war zunächst auch in den USA. Der Rausschmiss erfolgte einen Monat nach dem Umzug. Der Server war zwar danach auch aus den USA schneller, aber in letzter Konsequenz ausschließen, dass es nicht vielleicht doch daran lag, kann ich nicht.

    Vielleicht ist das so eine rechtliche Sache.

    > Ich schlafe mit 4 großen Seiten besser

    Kann ich nachvollziehen 😉

  • Sebastian (Redaktion)

    PS: Bei mir war es auch vor der Konzentration so, dass ich am A….. gewesen wäre, wenn Naanoo stirbt.

    Und kann ich die Vorteile der Konzentration ruhig mitnehmen, wenn ich die Nachteile eh schon habe 😉

Dein Kommentar:
« Die 12 größten Wirtschaftsnationen 2050
» Windows Festplatte sicher löschen