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2009: Ein Krisenjahr für Internetunternehmen?

Müssen auch Internet Startups den Gürtel enger schnallen?

Müssen auch Internet Startups den Gürtel enger schnallen?

Auffällig oft wurde ich in den vergangenen Wochen auf die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf mein Business angesprochen. Und das ist eigentlich auch schon die beste Nachricht: Wenn Alle auf die Krise warten, kommt sie nicht.

Ich glaube nicht an eine globale Wirtschaftskrise

Wenn man den Medien glaubt, steht die globale Wirtschaft am Abgrund und der verhängnisvolle, nächste Schritt ist nur noch eine Frage der Zeit. Ich glaube nicht dran!

Warum?

Die (Wirtschafts)presse ist in ihren Prognosen so unglaublich schlecht, dass sie als hervorragender Kontraindikator dient. Gejubelt wird am Hoch, gejammert am Tief.

Es tut mir leid, wenn ich die Pessimisten enttäuschen muss, aber wir werden kein zweites 1929 erleben. Die Eckdaten sind zu verschieden:

  • Der 1929er Absturz erfolgte aus einer Überspekulation, die Unternehmen waren – wie 1999/2000 – dramatisch überbewertet. Die deutschen und amerikanischen Aktien waren schon zu Beginn des Gruseljahres 2008 günstig bewertet.
  • Die Regierungen und Notenbanken dieser Welt haben als Reaktion auf die Finanzkrise die Märkte in bisher ungekanntem Ausmass mit Liquidität geflutet.
  • Die Börse läuft der Konjunkturentwicklung 3-4 Quartale voraus. Die Märkte haben sich von den Tiefs deutlich erholt.
  • China und der gesamte arabische Wirtschaftsraum verfügen über gigantische Finanzreserven, die als „Feuerwehrbudget“ zur Verfügung stehen.
  • Der Arbeitsmarkt – speziell in Deutschland – zeigt sich stabil.

Allenfalls die USA werden im Vergleich zu den folgenden Wirtschaftsnationen (Japan, Deutschland) Federn lassen müssen.

Was passiert online?

Wie wir aus 1999/2000 gelernt haben, reagiert der Onlinewerbemarkt hochsensibel auf Stimmungsschwankungen der Wirtschaft. Aber auch hier ist die Situation nicht vergleichbar.

Ein grosser Teil der Unternehmen, die heute Onlinewerbung buchen, betreiben das profitabel und umsatzorientiert. Transaktionsbasierte Werbung (Keyword Advertising, Affiliate Marketing) dürfte in Krisenzeiten eher zulegen als abebben.

Die Onlinereichweiten wachsen nicht mehr in den Himmel. Auch wenn die Nutzungsintesivität zunimmt, so ist das Userwachstum im europäischen Internet nahe einer Plateaubildung. Ein Überangebot mit einhergehendem Käufermarkt ist in der Onlinewerbung nicht zu erwarten.

Auswirkungen für Softclick & Yabonga

Für uns / mich persönlich erwarte ich nur geringe Auswirkungen in 2009. Die Einnahmen durch Displaywerbung werden eventuell leicht zurückgehen. (Umsatzanteil bei Softclick: ca. 20%) Dem entgegen stehen unsere deutlichen Kostensenkungen in 2008. Wir haben im vergangenen Jahr jede Kostenposition dreimal umgedreht und alles gestrichen, was nicht umsatzrelevant ist. Das werden wir auch 2009 fortsetzen.

Wachstumstreiber dürften 2009 die vielen Neustarts sein, die wir in 2007/2008 gelauncht haben. Das Wachstum ist bisher überzeugend und die Reichweiten erreichen langsam Niveaus, auf denen an eine Monetarisierung zu denken ist.

Kommentar: Wie siehts bei Euch aus? Welche Entwicklung erwartet Ihr für 2009?

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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es erst 1 Kommentare. Schreib uns Deine Meinung!
  • 🕝 udo

    Ja. Ich kann das ewige Gequatsche von der „Krise“in saemtlichen Medien auch hier bei uns in Spanien
    auch bald nicht mehr hoeren.
    Wer jetzt noch keine Krise hat – der bekommt allein davon schon bald eine..
    Andererseits: Ein gut Teil der Medienmeldungen besteht gewoehnlich aus bewusst §von oben§
    gesteuerten Manipulaetionsmustern und „Gedankenlegungen“ fuers „dumme Volk“…
    Wem diese TATSACHE klar ist – wird naturgemaess auch die Frage nach dem realen Zweck der
    Aktion stellen.
    MyBasti wird jetzt wahrscheinlich sagen: „Alles Verschwoerungstheorien“
    Von wegen, mein Guter, wenns mal so waere…! 🙂
    Aber egal. Die naechste wirtschaftliche Zukunft sehe ich leider nicht so ganz positiv.
    Mit Inflation wird das System fertig. Aber nur sehr, sehr schwer mit DEFLATION.
    Beispiel: Der neue Ferrari kostet auf einmal nur noch die Haelfte, die Oelpreise von einem
    Riesenhoch auf einmal fast im Keller, usw,usw.. Dadurch – dass die Leute abwarten und das Geld
    zurueckhalten und viel weniger kaufen sind bereits ganze Industriezweige wie die Autoindustrie in
    arge Not geraten. Die derzeitige Entwicklung dehnt sich bereits auf etliche andere Wirtschaftsbereiche
    aus. Ich hab jetzt keine Lust das Bild weiter auszumalen.
    Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt werden kann – steht auf jeden Fall am Ende
    STAATSBANKROTT ins Haus. Bei kleineren Laendern wie Island oder Ungarn ist dies real jetzt
    bereits der Fall. Noch koennen diese Laender aufgefangen und das Schlimmste durch
    WEltbankkredite wieder abgefedert werden.
    Wie schnell es aber auch die ganz Grossen wie Riesenbanken in Rekordzeit und wie beim Domino
    treffen kann – haben wir bereits vor Kurzem Live gesehen…
    Wenn sich am Ende dieser Dominoeffekt auf ganze Staaten fortsetzt – wuerde ich Jedem raten schon
    mal lieber Kartoffeln anzubauen. Denn Geld kann man nicht essen. Jedenfalls meinte das mal ein gar
    nicht so dummer Hopi_indianer…
    Warum reden denn selbst in Deutschland etliche Politiker davon „500 Euro“ an jeden Buerger gratis
    zu verteilen?
    Sind die aufeinmal so nett umd warmherzig geworden – nachdem die gleichen modernen Junker
    jahrelang und systemmatisch das Volk ausgepluendert und die Steuerschrauben immer und ueberall
    weiter angezogen haben?
    Wohl kaum. Es geht einzig und allein darum – den Geldkreislauf wieder anzukurbeln sowie das
    Konsumentenverhalten durch „vertrauensbildene Massnahmen“ wieder zu aendern.

    Hoffentlich klappts noch die DEflation irgendwie zu stoppen.
    Wenn nicht – wird der olle Kalle Marx mit seiner Behauptung recht behalten. Naemlich – dass sich der
    Kapitalismus am Ende selber auffrisst.

    Na dann Mahlzeit auch 🙂

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