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Anlageberatung in der Post-Lehman-Ära

As if it was 1999 ...

Die Lehmann Brossers?

Neulich auf der Bank …

Beraterin: Dann bekommen sie im zweiten und im dritten Jahr … da kann Ihnen ganz egal sein, wie sich die Börse entwickelt … sie bekommen auf jeden Fall … das Schlimmste, was Ihnen passieren kann, ist, dass sie im letzten Jahr keine Zinsen bekommen. Ihr Kapital bekommen sie auf jeden Fall zurück.

Kundin: Aber ist das jetzt ein Zertifikat?

Beraterin: Ja.

Kundin: Aber die sind doch unsicher!?

Beraterin: Ja, das denkt man immer. Wegen „Lehmann Brossers“ und so.  Aber deswegen sage ich ja, da muss man auf den Emittenten achten.

Kundin: Und das wäre?

Beraterin: … (Anm.d.Basti: eine kleine dt. Bank)

Kundin: Und das ist sicher?

Beraterin: Ja, klar. Die sind durch die Zentralbank …

Ich habe leider nicht mehr mitbekommen, ob die Beratung zum Abschluss führte. Aber auch nach Lehman Brothers wiegt in den Banken offenbar der Verkaufsdruck noch immer schwerer als die Angst vor Haftung.

Das Geld in Zertifikaten ist bei keiner Bank wirklich sicher. Die kleine Bankschickse um die Ecke kann überhaupt nicht beurteilen, welche Bank möglicherweise als Nächste in Turbulenzen kommt. Die staatliche Absicherungen und das Einlagensicherungssystem der Banken greifen nur für Sichteinlagen, Girokonten, Tagesgeld etc. – aber nicht für Inhaberschuldverschreibungen (=Zertifikate).

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