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Das Rentenproblem und der Altersrassismus

Wir müssen uns über die Unterstützung rüstiger Rentner freuen

Wir müssen uns über die Unterstützung rüstiger Rentner freuen

Bei Maischberger gab es eine interessante Diskussion zum Rentenproblem. Der von mir äußerst geschätzte Lothar Späth hat ein paar sehr schlaue Sachen gesagt. Aber auch die anderen Diskussionsteilnehmer haben sehr konstruktiv zur Diskussion beigetragen. Eine sehr schöne Diskussion jenseits politischer Schlammschlachten.

Ich kann es Euch nicht ersparen, meine 2 Cent zu dem Thema abzuliefern:

Die Situation

Die Menschen werden immer älter. Damit die Zeit der Rentenzahlung immer länger. Es kann für die Zukunft nicht funktionieren, dass Menschen 20-30 Jahre in der Rente verbringen. Das ist schlichtweg nicht finanzierbar. Die steigenden Lebenserwartung wird dafür sorgen, dass sich die Rentenzeit der aktiven Arbeitszeit annähert.

Der jetzigen Rentnergeneration – und da waren sich die Diskussionsteilnehmer einig – geht es so gut, wie keiner Rentenergeneration zuvor. Und es wird auch nie wieder Rentner geben, die – allein aufgrund der Rentenzahlung – finanziell so gut gestellt sind.

Die Lösung: Wertschätzung der Erfahrung

Wir müssen an der Wertschätzung alter Menschen arbeiten und dürfen sie nicht aus dem Arbeitsleben verbannen.

Eine pauschale Erhöhung des Renteneintrittalters ist allerdings ein Irrweg. Es gibt durchaus Arbeiten, die Menschen auch im gehobenen Alter ausüben können und möchten. Ebenso gibt es aber Tätigkeiten, die Körper und/oder Geist so sehr belasten, dass vermutlich schon bei 60 Jahren die Grenze der Zumutbarkeit erreicht ist.

Das Rentensystem wird kollabieren. Soviel ist sicher! Es wäre sehr klug, wenn wir die dringend benötigte, solidarische Lösung herbeiführen, bevor wir dazu gezwungen werden.

In der jetzigen Situation würde ich es zunächst mit Freiwilligkeit versuchen. Das vorgeschlagene freiwillige „soziale Jahr“, das ich allerdings nicht auf den sozialen Bereich beschränken würde (die Erfahrungen alter Leute sind auch in vielen anderen Bereichen sehr nützlich) ist allein schon für die gesellschaftliche Wahrnehmung ein richtiger Schritt.

Arbeitsleben im Bogen

Man wird für die Zukunft nicht umhin kommen, das Arbeitsleben – wie das echte Leben – in einem großen Bogen zu organisieren:

  1. Ausbildung & Enstieg: Langsames Wachstum von Verantwortung und Arbeitsbelastung
  2. Kernarbeitsjahre 
  3. Ausstieg & Ruhestand: Rückgang und Abgabe von Verantwortung, Rückzug, beratende und unterstützende Funktionen

Das schreiben Andere zur Rentensendung von Maischberger:

  • Baring- Geh endlich in Rente! vom Teddy (das habe ich auch das eine oder andere Mal während der Sendung gedacht)
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