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Der Fall Hoeneß – Zurückhaltung ist nicht angebracht

Foto: Denis Aglichev | iStockphoto | Thinkstock

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Neben aller Kritik gibt es im Netz auch eine Gegenbewegung. Meines Erachtens nur deshalb, weil es um Fußball geht.

Fassen wir noch mal zusammen:

  • wir haben hier einen Manager
  • der verdient viele Millionen
  • spekuliert damit
  • und hinterzieht Steuern

Wenn der Typ bei Goldman Sachs arbeiten würde, hätte man ihn schon längst am „Tor des Internets“ aufgeknüpft.

Ich habe bei Horst auch noch ein bisschen was zum Thema abgelassen:

Damit ich nicht falsch verstanden werde. Es geht nicht darum, nach jedem kleinen Fehltritt eine Hetzjagd zu starten. Aber wenn jemand das Gerechtigkeitsgefühl unserer Gesellschaft auf eklatante Weise verletzt, ist der Aufschrei eine Pflicht.

Auch die Frage, ob die Shitstürme der Gesellschaft nicht schaden:

Glaube ich nicht! Diese Empörung fand schon immer statt. Das Netz macht sie nur sichtbar. Und gibt dadurch den Verursachern die Möglichkeit, daraus zu lernen. Das dürfte auch auf künftiges Handeln Anderer abfärben.

Die Empörung bekommt heute endlich einen Sinn, weil sie dort ankommt, wo sie hingehört. Bislang mussten sich Ehefrauen, Kinder und Kollegen das Gemecker anhören. Heute die Verursacher.

Klar ist die Empörung oft uninformiert und dadurch bisweilen auch “falsch”. Aber das Netz ist noch jung. Und die Menschen lernen durchaus irgendwann, mit neuen Werkzeugen umzugehen.

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