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Jeremy Scahill – Der Autor von „Schmutzige Kriege“ im Interview

Die Doku hatte ich Euch gestern schon empfohlen. Hier noch ein Interview beim Tagesspiegel.

„Zurück in den USA bat ich die CIA um ein Statement. Stille am Telefon, man werde zurückrufen. Ein solches Geheimgefängnis, hieß es dann, sei Fiktion. Um schneller zu sein als ich, verbreiteten sie über CNN, dass ich ein Lügner sei. Ich twitterte, dass ich ein Beweisfoto hochlade. Innerhalb einer Minute hat mich die CIA angerufen. Letztlich hat sie alles zugegeben.“

Jeremy Scahill will jetzt eine Plattform für investigativen Journalismus aufbauen, die Rohquellen wie die von Edward Snowden und Bradley Manning aufbereitet.

So sehr uns solche Reportagen auch darüber den Kopf schütteln lassen, was unter dem Deckmantel der „Freiheit“ noch immer möglich ist. So sehr zeigen solche Berichte auch, dass es den Manipulatoren dieser Welt heute nicht mehr gelingt, die Wahrheit unter der Decke zu halten.

Das macht Hoffnung!

3 Kommentare
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Kommentare:
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  • 🕝 Ringo

    …das stimmt mich auch positiv.

    Sorgen bereitet mir nur die Ignoranz solcher Machenschaften durch die Bevölkerung. Probleme die nicht in der Tagesschau genannt werden, existieren für die hiesige Bevölkerung gar nicht. Solche Dokus sind nur kurze Zeit via Mediatheken erreichbar oder laufen zwischen 23 und 1 Uhr auf 3sat (Bildungsauftrag erfüllt).

    Und generell wird einfach mal alles geglaubt was die Medien verkünden. Es steht in der Zeitung oder wird in TV/Radio gesagt, also stimmt es auch genau so. Punkt.

    Warum etwas verkündet oder eben nicht verkündet wird und wem diese Meldungen nutzen…alles Hintergründe mit denen sich kaum jemand auseinandersetzen will.

    Scahill verdeutlich das im vorletzen Absatz des Interviews ja auch noch einmal:

    „Sie haben sich in die Abneigung gegen ihr Heimatland hineingesteigert.

    Jeremy Scahill mag Terroristen, er hasst Amerika – das höre ich die ganze Zeit in unserer Medienkultur. Die ist ja auch eines der Probleme: Ich habe 120 Sender auf meinem Kabel, aber es läuft nur Müll im Fernsehen. Fox News schaue ich manchmal zur Unterhaltung. Oft denke ich, das ist Comedy, eine Parodie von Nachrichten. Heutzutage wollen die Leute wissen, wem Miley Cyrus ihren Arsch entgegenstreckt, was die Hausfrauen trinken und wie man das Fell von Pudeln pflegt.“

  • 🕝 Martin

    „Zu Besuch bei Warlords..“ – hatte er einen Termin im Weissen Haus? 😉

    Die Doku habe ich mir vorgestern auch angesehen. Danke für’s Posten!

  • 🕝 Baschdi

    > Heutzutage wollen die Leute wissen, wem Miley Cyrus ihren Arsch entgegenstreckt

    Das war schon immer so! Und manchmal will ich das auch wissen! Und zwar immer dann, wenn mein Bedarf an „Problemen“ durch den Alltag gedeckt ist.

    Das wird man nicht ändern. Ich habe hierzulande trotzdem das Gefühl, auf eine gut informierte Masse zu treffen. Obama wird kritisch gesehen, die amerikanische Außenpolitik sowieso.

    Ob das immer informierte Meinungen sind, will ich gar nicht hinterfragen. Aber die Meinungsmache läuft schon in die richtige Richtung, weil sie heute viel breiter aufgestellt ist.

    > hatte er einen Termin im Weissen Haus?

    LOL

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