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Krebs: Schulmedizin vs. Naturheilkunde

naturheilkundeDieses Thema beschäftigt mich schon sehr lange. Ich rechne mich den Vertretern der Schulmedizin zu, bin aber durchaus offen für Entwicklungen in der Naturheilkunde. Nur haben diese für mich erst dann eine Relevanz, wenn sie auch tatsächlich einen Wirknachweis erbringen konnten.

Unter einem Artikel der Welt Online zum neuen Ionenstrahl-Zentrum in Heidelberg gab es dazu ein paar Kommentare, die ziemlich genau meine Meinung treffen:

„Für denjenigen, der eine Behandlung überleben will, ist es wichtig die Verantwortung für die Therapieentscheidung zu sich selbst zurück zu holen. Therapieschritte, die Angst einjagen, die sich unangenehm anfühlen oder die unverständlich sind, muss niemand über sich ergehen lassen.“

Genau dies sind dann die Leute die im finalen, nicht mehr therapierbaren Stadium sich mit letzter verfügbarer Kraft in die Klinik schleppen und verzweifelt fragen, warum der Onkologe nichts mehr tun kann…

Ja, und es sind diese Fälle, bei denen der Schulmedizin anschließend vorgeworfen wird, sie habe versagt.

Bei lebensbedrohlichen Krankheiten sollten Naturheilverfahren ohne klaren Wirknachweis allenfalls begleitend eingesetzt werden. Wir leben in einer modernen Welt, die auf „Wissen“ und nicht auf „Glauben“ basiert und jeder Patient hat die bestmögliche Behandlung verdient.

16 Kommentare
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es schon 16 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Valentin Feil

    Hallo Sebastian,
    letzte Woche haben in unserem Blog der „Forschungsgruppe Dr. Feil“ verschiedene ergänzende Wege aufgezeigt, was man machen kann.

    http://www.dr-feil.com/allgemein/ernahrung-bewegung-gedanken-bei-krebs.html

    Generell gilt aber bei Krebs, dass man keine Alleingänge machen sollte.

    Lg – Valentin

  • 🕝 Sebastian

    Okay, bei Thema Ernährung und Bewegung bin ich ganz bei Euch.

    Aber woher habt Ihr den Zusammenhang zwischen Stimmung / Stress und Krebsentstehung?

    Einen solchen Zusammenhang haben doch unzählige Studien wiederlegt.

  • 🕝 Valentin Feil

    Such ich dir raus und werde dir die Quellen heute oder morgen geben.

  • 🕝 Sebastian

    Danke für die Literaturliste. Aber ich muss jetzt trotzdem nochmal nachfragen. Ich bin das, was meinen eigenen Wissensschatz angeht, sehr penibel.

    Kennst Du eine genügend breite Studie, die einen Zusammenhang zwischen Psyche und Krebs nachweist. Alle mir bekannten Studien, die diesen Zusammenhang untersucht haben, kommen zu dem Ergebnis, dass eine „Krebspersönlichkeit“ nicht gibt.

  • 🕝 Valentin Feil

    Ok, Literatur ist jetzt auch dabei

  • 🕝 Valentin Feil

    Oops da warst du schneller, wie ich… Ich schau mal nach, ob ich auch noch die Studien herausfinden kann. Kann aber ein bisschen länger dauern.

  • 🕝 Valentin Feil

    So habe mich gerade nochmals mit dem Leiter der Forschungsgruppe unterhalten. Diese Aussage ist dabei raus gekommen.
    Wieviel Prozent eine genetische Disposition in einem Krebsgeschehen ausmacht, kann nur abgeschätzt werden. Im Bereich Brustkrebs wird die genetische Komponente auf 5 % geschätzt (Lipton, 2009) â?? frühere Abschätzungen gingen von ca. 20 % aus.

    Die Literatur Waterland und Jirtle (siehe Literaturliste) zeigte auf, dass Ernährung die Genetik übertrumpft.

    Ich bleibe am Thema dran â?? allerdings haben wir dazu derzeit leider keine weitere Literaturangaben.

  • 🕝 Sebastian

    Öhhmm… ja. Das ist ja aber unstrittig. Die Lebensweise macht den Mamutanteil aus.

    Mir ging es aber um den Zusammenhang Krebs ./. Psyche.

    Wie gesagt: Alle mir bekannten Studien sehen da keine Zusammenhang. Außer dem, dass natürlich NACH Diagnosestellung viele Patienten depressiv werden.

  • 🕝 Valentin Feil

    Bin beim Surfen jetzt gerade noch auf diesen Artikel gestoßen. http://www.bild.de/BTO/news/2007/12/02/positive-gedanken/heilung.html

    Zitat: „Ein Placebo kann keine ernsten Erkrankungen wie Krebs heilen. Er lindert nur Symptome“, daher ist es wichtig positiv zu denken. Man darf zwar keine Heilung erwarten. Aber es ist dennoch wichtig um sich besser zu fühlen.

    Die Heilung kommt dann durch die Ernährung, die Bewegung und die ärztliche Behandlung.

  • 🕝 Andreas

    Zu diesem Thema hat Isabell mal einen Artikel geschrieben. Vielleicht ist er interessant für Euch:

    http://www.wissen-ist-gesund.de/keine-spritzen-keine-pillen-lediglich-worte/

    In diesem Beitrag geht es mehr um die Wirkung eines Palcebos, als um Naturheilkunde. Hier spielt die Psyche eine ganz große Rolle.

  • 🕝 Sebastian (myBasti)

    Ja, der Placebo-Effekt ist nett. Nur in unserer modernen, informierten Welt kaum noch nutzbar.

    Klar, ner debilen Oma kannste 10ml Kochsalzlösung spitzen und sagen „Alles wird gut!“.

    Aber welcher „normale“ Patient schluckt ungeprüft Medikamente?

  • 🕝 Andreas

    Hier kommt dann das Arzt/Patienten-Verhältnis zum tragen. Ein Placebo wirkt nur durch die Kraft der Suggestion. Hat der Arzt ein gutes Vertrauensverhältnis zum Patienten, kann ein Placebo manchmal sogar mehr bewirken, als ein richtiges Medikament.

    Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass Placebos bei psychisch indizierten Krankheiten eher wirken, als bei pysischen, wie Krebs.

    In der „Bild der Wissenschaft“ vom Oktober 09 ist übrigens auch ein interessanter Artikel: „Heilsame Hitze“. In diesem Bericht geht es um die „Behandlung“ von Krebspatienten mit künstlich erzeugtem Fieber (wird unter anderem an der Charité durchgeführt).

  • 🕝 Sebastian (myBasti)

    Ja, schon klar. Die Wirkung habe ich ja gar nicht in Frage gestellt. Der Placebo Effekt ist hinreichend bewiesen.

    Nur ist das heute kaum noch umsetzbar, wie ich oben geschrieben habe. Heute hat ein Arzt es i.d.R. mit einem informierten, mündigen Patienten zu tun.

    Und der will wissen, was er verabreicht bekommt.

    Oder schluckst Du irgendwas, von dem Du nicht weißt, was es ist? Oder lässt Dir Spitzen verabreichen, deren Inhalt Du nicht kennst?

  • 🕝 Andreas

    Das kommt darauf an … ob der Arzt ein guter Marketing-Spezialist ist und es mir als hilfreich „verkaufen“ kann 😉

  • 🕝 Sebastian (myBasti)

    Wie stellst Du Dir das vor?

    Da kann ein Arzt noch so „clever“ sein, wenn er mir nicht sagt, was ich da kriege, wird meine Skepsis geweckt. Schon allein das reichen einer Medizin ist ja verdächtig. Denn Medikamente werden ja nicht direkt vertrieben, sondern via Rezept-Apotheken-Prinzip.

    Sorry, aber ich kann mir das absolut nicht vorstellen.

  • 🕝 Sebastian (myBasti)

    > kann ein Placebo manchmal sogar mehr bewirken, als ein
    > richtiges Medikament.

    Das ist übrigens Quatsch! Denn ein „echtes“ Medikament profitiert ja auch vom Placebo-Effekt.

    Gerade deshalb führt man im Zulassungsverfahren ja auch Doppelblind-Studien durch.

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