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Mein Spassprinzip: Wie Prioritäten zu Produktivitätskillern werden

Spass macht am produktivsten

Spass macht am produktivsten

Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich irgendetwas mache, auf das ich gerade keine Lust habe. Und das nur, weil ich der Meinung bin, dass das unbedingt als Nächstes erledigt werden muss. Das führt dann dazu, dass ich unproduktiv werde, mich leicht ablenken lasse und meine Motivation leidet.

Ade Priorität

Nachdem ich meine gesamten offenen Tasks (ich habe bei ca. 150 aufgehört zu zählen) gesichtet habe, ist mir bewusst geworden, dass es keine „Du musst das genau jetzt tun“-Reihenfolge bei meinen Aufgaben gibt.

Irgendwie lasse ich mich aber immer wieder von den „normalen“ Menschen zum Glauben verführen, dass es genau das geben müsste: eine Priorisierung. Je mehr ich darüber nachdenke, desto eher glaube ich, dass mich genau diese krampfhafte und künstliche Priorisierung bisher in vielen Situationen ausgebremst hat.

Konsequente Spassvernichtung

Die produktivisten Tage waren die, an denen ich genau das getan habe, wozu ich gerade Lust hatte. Die unproduktivsten waren die, an denen ich mir gesagt habe: „Ich habe jetzt eigentlich Lust, XY zu machen. Aber erst muss ich Z erledigen. Dann kann ich ganz relaxt XY machen.“ Das endet nämlich oft damit, dass ich mit Z soviel Zeit vertrödele, dass ich danach zu K.O. bin, um für XY noch Leidenschaft zu erfinden. Und am nächsten Tag wird XY dann vielleicht sogar zu der ungeliebten Aufgabe, die vor der spassmachenden Tätigkeit zu erledigen ist.

Ich werde in Zukunft versuchen, meinen Grundsatz:

Es ist ganz egal, was Du zuerst erledigst. Fang mit dem an, was Dir am meisten Spass macht.

noch konsequenter umzusetzen. Die Angst davor, dass dann am Ende ein riesiger Berg ungeliebter Aufgaben übrig bleibt, ist unbegründet. Das passiert nur, wenn man sich Aufgaben aufzwingt, die gerade überhaupt nicht zur Tagesstimmung passen. Und selbst wenn: Es gibt in jedem TODO-Tool eine Löschfunktion 😉

Kommentare:
  • Steffi

    Du sprichst mir heute so dermaßen aus der Seele!

  • Ute

    Wunderbarer Artikel, für den Wochenabschluss.

    Dankeschön;)

  • Gabriel

    😀 Super! Gefällt mir gut. *unterschreib*

    Ich glaube sowieso dass jeder sein eigenes Zeit-/Aufgaben-Management finden und entwickeln muss. GTD, SevenHabits, AutoFocus etc. können da nur Anregungen geben. Ich habe kürzlich in „Things“ auch die Priorisierung abgeschafft.

    Bei der Auswahl der Aufgaben nach „Lust & Laune“ sind die positiven Seiteneffekte (gesteigerte Motivation) sicher mehr wert als die negativen Seiten (die ein oder andere Aufgabe wird später fertig als „geplant“). Insgesamt wird vermutlich sogar mehr in weniger Zeit abgearbeitet, was mir persönlich als Erfolgsbilanz ausreicht, solange es alles Aufgaben sind, die ich als wichtig erachtet habe.

Dein Kommentar:
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