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Natur in Berlin-Wedding: Volkspark Rehberge & Plötzensee

Als ich vor 3 1/2 Jahren nach Berlin gezogen bin, war ich ehrlich gesagt noch nicht ganz überzeugt von meiner neuen Heimat. Das hat sich ziemlich schnell geändert. Mit einer Wohnung am Wannsee, den vielen Wäldern und Potsdam direkt vor der Haustür, verblasst für mich selbst Wernigerode. Ich habe Berge gegen Seen getauscht. Fair enough!

Kulturschock: Ein Wannseer in Wedding

Meine Freundin wohnt allerdings in Wedding. Und – auch wenn wir die meisten freien Tage am Wannsee verbringen, bin ich mindestens einmal in der Woche auch bei ihr.

Nun ist Wedding nicht gerade als die elitärste Wohngegend bekannt. Der Ausländeranteil ist hoch, die Mieten billig, die Straßen und die Kneipen schmutzig.

Volkspark Rehberge: Wildschweine, Wiesen & Sport

Aber auch hier gibt es grüne Flecken, die zum Relaxen einladen. Der Volkspark Rehberge z.B. ist für uns in 3 min zu fuß erreicht. Dort gibt es jede Menge grün. Wiesen, Wald – lang genug, dass ich spaziergehend darin ermüden kann.

Wildschweine im Volkspark Rehberge

Ein paar Tiergehege (Wildschweine, Vögel etc.) hat man dem Park auch spendiert. Es gibt Tennis- und Fußballplätze und auch die ausladenden Wiesen werden von den Kiezbewohnern zum Grillen und Sporteln genutzt.

Auf den Wiesen wird immer gekickt

Plötzensee: Bootsverleih, Biergarten & Strandbad

Wenn man seine frühjahrsmüden Knochen dann noch ein Stück weiter gen Autobahn schleppt, kommt man zum Plötzensee. Der ist zwar im Vergleich zum Wannsee eher eine Pfütze. Trotzdem gibt’s dort alles, was man zum Spaß haben braucht: einen Bootsverleih, einen Biergarten und ein Strandbad. Ich werde das im Sommer mal antesten. Ich habe aber leichte Bedenken ob des Publikums.

Volkspark Rehberge: Tolle Spazier- und Joggingstrecken

Kommentare:
  • Alexander Hüsing

    Wedding ist spitze. Bin ebenfalls in wenigen Minuten im Volkspark Rehberge und ich finde es herrlich. Schmutzige Kneipen gibt’s hier in der Tat viele. Gemütlicher geht’s am Nordufer (Sprengelkiez) zu – zumindest teilweise…

  • Sebastian

    *lacht*

    Geil, das sehe ich jetzt erst, dass Du in der Seestraße bist. Naaa… da werde ich mich mal selbst auf einen Kaffee einladen 😉

    Tnx für den Tipp mit dem Nordufer… da bin ich neulich mal 50 m reingestampft und haben beschlosse, mir das bei Gelegenheit mal genauer anzuschauen.

    Auch weiter westlich … Seestraße am Großmarkt etc. lang… das sieht mir von der Autobahn aus auch irgendwie spannend aus. Das dürfte jedenfalls fotografisch nachts einiges hergeben.

  • Alexander Hüsing

    Noch ein Tipp: Man kann von Plötzensee am Kanal entlang über den Nordhafen bis ins Regierungsviertel laufen. Gibt nur eine kleine Unterbrechung in Höhe Fennstr. Ich find’s sehr nett…

    Darfst gerne mal vorbeischauen. Bei schönem Wetter gibt’s einen Kaffee auf der Dachterrasse.

  • Sebastian

    Das Gleiche gilt natürlich für Dich! Wenn Du in Wannsee oder Potsdam bist, gibts natürlich auch ein Käffchen!

    Jute Nacht!

  • Hendrik

    Ich wohne jetzt 5 Jahre im Wedding. Ich kam aus Niedersachsen und war froh schnell eine Wohnung gefunden zu haben. Den Weddinger Ruf kannte ich aber schon zuvor. Ich hätte nie gedacht, dass es auch so einen Teil gibt. In der Dubliner Straße, quasi zwischen Rehberge und Schillerpark, fühle ich mich richtig wohl. Ein echter Geheimtipp, denn Afrikanisches- und englisches Viertel sind meiner Meinung nach auch die besten Gegenden des Wedding. Schlimm ist eigentlich nur die Müllerstraße. Nur Schrott und Ramsch….ähnlich wie Neukölln. Schillerpark und Rehberge mit Plötzensee sind genial, weil kaum Frequentiert und von daher sehr sauber. Vielleicht liegt es auch am Grillverbot. Ich fühle mich trotz der sozialen Probleme hier sehr wohl. Aber: So billig ist der Wohnraum hier auch nicht. Immerhin bezahle ich für meine Wohnung genauso viel wie meine Mutter im gut bürgerlichen Friedenau. Trotzdem, wenn ich noch mal umziehen muss, versuche ich in der Gegend zu bleiben.

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