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Pferdefleisch in der Lasagne, Katze im Eintopf – Na und?

Ruhig, Brauner (Foto: crisstim | iStockphoto | Thinkstock)

Ruhig, Brauner (Foto: crisstim | iStockphoto | Thinkstock)

Pferdefleisch in der Lasagne. Ein Riesenthema.

Der Geschichte liegt eine ganz klare Straftat zugrunde, die verfolgt werden muss. Auch schön, dass die EU jetzt die Routinekontrollen von Lebensmitteln verbessern will.

ABER:

Mich ganz persönlich würde es nicht besonders schocken, wenn ich es hinterher erfahre, was ich gegessen habe. Mit Pferden – zu denen ich eh eine etwas belastete Beziehung pflege – habe ich als Nahrungsmittel sowieso kein Problem.

Aber nehmen wir doch mal an, man sagt mir „Hey, Sebastian, Du hast gerade eine Katze gegessen!“. Da würde ich weder in Tränen ausbrechen noch tot umfallen. Solange es nicht meine Katze war und der „Dachhase“ artgerecht gehalten und ordnungsgemäß zubereitet wurde, ist das genauso emotionslos wie bei den niedlichen Kaninchen, der putzigen Kuh oder den ringelschwänzigen Schweinchen, die schon für meine Nahrung gestorben sind.

Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, wäre Jeder Vegetarier.

Wenn ich mein tierisches Essen selber töten müsste, wäre ich vermutlich Vegetarier. Und wenn Pflanzen beim Abschneiden schreien würden, würde ich eventuell sogar verhungern.

Aber bei uns kommt Fleisch eben aus dem Kühlfach, Strom aus der Steckdose und Geld aus dem Automaten. Oder?

Kommentare:
  • Fjunchclick

    Was mich an der ganzen Geschichte so ärgert, ist nicht das Pferdefleisch. Das ist zwar nicht mein Ding, was aber nicht damit zusammenhängt, dass es mal ein liebes Pferd war. Es schmeckt mir einfach nicht.

    Aber die Sauerei ist doch, dass Unternehmer ihre Kunden(!) bescheissen, nur damit sie ein paar Cent pro Kilo mehr verdienen! Sie bescheissen ihre Kunden bei Lebensmitteln! Es gibt nur wenig, was ich bei einem Händler für moralisch verwerflicher halte als so etwas.
    Was wäre denn, wenn dir der Autohändler einen 200 PS Sportwagen verkauft und dann stellt sich heraus, dass er nur 120 hat, weil der Händler am Motor gespart hat? Ich glaube, ein Autohändler der bei so etwas erwischt werden würde, wäre seines Lebens nicht mehr sicher. Und da geht es nur um einen Gegenstand.

    Nein, wenn die Leute Pferdefleisch verkaufen wollen, dann sollen sie es tun. Aber bitte nicht als Rindfleisch.

    Ich bezahle ja auch nicht mit etwas, das nur so aussieht wie Geld!

  • Sebastian

    > dass Unternehmer ihre Kunden(!) bescheissen

    Da gibt es keine zwei Meinungen. Das sehe ich genauso. Darum habe ich ja auch geschrieben, dass diese Straftat verfolgt werden muss.

    Mir ging es in diesem Posting nur darum, dass ich das „Igitt!“ nicht nachvollziehen kann 😉

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