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Telekom stellt Störungsbeseitigung in Rechnung

Es gibt Dinge, die kann man erst glauben, wenn man sie selbst erlebt hat.

Auf unserer Telefonrechnung tauchte ein Posten über „Arbeitsleistung im Auftrag des Kunden“ auf. Der Versuch eines klärenden Anrufs endete in völligem Unverständnis meinerseits:

Man wollte mir ernsthaft, auch nach mehreren Nachfragen erklären, dass die Beseitigung einer Leitungsstörung durch uns zu zahlen sei. Wohlgemerkt ging es dabei nicht um eine Störung unserer Technik, sondern der DSL-Leitung.

Auch nach mehreren Einreden, dass das doch nicht sein könnte und die Störungsbeseitigung ja nur die vertraglich vereinbarte Leistung (eine funktionierende DSL-Leitung) wieder herstellen sollte, erklärte man mir:

„Ja. Das ist schon unsere Leitung. Aber Sie nutzen die ja. Und wenn Sie wollen, dass die instandgesetzt wird, müssen Sie das auch bezahlen.“

13 Kommentare
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es schon 13 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Tjark

    Och – nun hab Dich nicht so …
    Die Zeiten sind hart … 😉

    So geil …

  • 🕝 Gabriel

    Was geht denn da ab!? Und was wirst Du tun? Ich nehme an, dass Du es nicht darauf beruhen lassen wirst, sondern Deine Möglichkeiten ausschöpfst?

  • 🕝 Sebastian (myBasti.de)

    „Möglichkeiten ausschöpfen“ hiesse nicht bezahlen und schriftlich Widerspruch einlegen.

    Das hat aber mindestens einmal bereits mit einer Leitungssperrung geendet. Dass ist aber bei zwei Standorten mit untervermieteten Büros nicht lustig ist, dürfte klar sein.

  • 🕝 Nimbert

    ROFL

    Anbieter wechseln würde ich vorschlagen! Die Telekom wird ein Kunde weniger zwar nicht interessieren, aber für das eigene Wohlbefinden ist es die richtige Entscheidung, glaub mir.

  • 🕝 Sebastian (myBasti.de)

    Mhhh… ich habe nicht, den Eindruck, dass das bei anderen Telcos besser läuft … eher im Gegenteil.

    Und hier alle Anschlüsse zu switchen ohne Ausfall … das gibt noch vieeeel mehr Ärger 😉

  • 🕝 boerge30

    @Nimbert wohl dem, der die auswahl hat …

  • 🕝 Olaf

    @ Sebastian:
    > â??Möglichkeiten ausschöpfenâ? hiesse nicht bezahlen und schriftlich Widerspruch einlegen.

    Möglichkeiten ausschöpfen hieße auch, an die Öffentlichkeit zu gehen. Es soll ja Leute mit gut besuchten Internetseiten geben, wo ggf. entsprechende Artikel platziert werden können… Aber wahrscheinlich lohnt sich der Aufwand wegen der paar â?¬ nicht…

    Was sagt denn Dein Vertrag mit der Telekom darüber aus, wer die Kosten bezahlt?

    Rechtlich ist die Sache für mich glasklar: Solange die Störung in der Leitung der Telekom war (also bis einschließlich der Telefonsteckdose), dann hat diese die Reparatur zu bezahlen.

    BTW:
    Natürlich bin ich auch bei der Telekom. Die anderen Anbieter mieten auch nur die Telekom- Leitung, und verkaufen sie mir weiter.

  • 🕝 Claas

    „Natürlich bin ich auch bei der Telekom. Die anderen Anbieter mieten auch nur die Telekom- Leitung, und verkaufen sie mir weiter.“

    Jupp und da kommen auch die Telekomtechniker und das dann meist mit vielen Tagen Verzögerung, weil die „direkten Telekomkundenstörungen“ wichtiger sind.

  • 🕝 Udo

    Trotz angeblicher Liberalsierung der Maerkte befinden sich die grossen Gesellschaften wie die Telecom oder gar die
    Telefonica in Spanien – immer noch in grossen Bereichen – in einer quasi Monopolstellung.

    Das bekannte Problem der sog.
    „letzten Meile“ – der Leitungsinfrastrukur eben.

    Solange andere Anbieter im Markt keine flaechendeckenden unabhaengigen eigene Kabelnetze schaffen – wird das Problem bestehen bleiben.

    Inwieweit sich neue technische Moeglichkeiten wie Internet
    ueber das Stromnetz, Satelit, etc, durchsetzen werden- haengt von vielen Faktoren ab. Einer wichtigsten davon ist sicher ein ausreichend grosses Wechselwollen-Potenzial der zahlenden Kundschaft im Markt.

    Was etwas eigenartig stimmt – ist nun die objektiv richtige Beobachtung – dass es sich bei den etwas merkwuerdigen neuen Verhaltensweisen der betreffenden Gross- Konzere um keine rein-deutsche, also nationale- sondern um eine international angewandte neue Marschrichtung der Tele-Multis zu handeln scheint.

    Wir hatten naemlich in Spanien mit einer bestimmten Linie der Telefonica Ende August 08 im Prinzip das gleiche
    Leitungsproblem. Das Einzige, was von dieser Firma noch zuverlaessig und monatelang kam waren die Rechnungen.

    Ueber die Kabelleitung lief schon laengst ausser akustischen Rauschsignalen gar nichts mehr.

    Auch hier halfen Protest-Anrufe beim Betreiber nicht weiter. Im Gegenteil. Kunden-Anrufe beim Betreiber scheinen von den Leuten am Telefon als Chance eines Verkaufsgespraeches zum Vertrieb weiterer Produkte der Gesellschaft gehandhabt zu werden.

    Reperatur der Leitung – Kein Problem. Nur: Der Kunde muss zahlen.

    So etwas waere vor wenigen Jahren noch voellig undenkbar gewesen. Moeglicherweise haengen diese neuen
    Verhaltensweisen der Mutterkonzerne damit zusammen – dass immer mehr Service- oder Reperatur-Dienstleistungen nicht mehr von der eigentlichen Gesellschaft, sondern von Sub-Unternehmen durchgefuehrt werden.

    Die Loesung?

    War in unserem Fall einfach und simpel – aber erfolgreich.

    Nachdem die Komunikation mit der Telefongesellschaft nichts mehr gebracht hat:

    Sofortige und juristisch einwandfreie und beweiskraeftige Kuendigung der Telefon-und Internet-Linie. (Wichtig,wichtig..
    Sehr,sehr wichtig. Selbst ordnungsmaessige und rechtlich einwandfreie Kuendigungen werden naemlich und nachweislich von gewissen Anbietern im Komunikations-Markt besonders gern ignoriert.

    In unserem Fall liefen die Rechnungen noch monatelang weiter – obwohl die Leitung schon laengst und lange tot war.

    Erst durch die ebenfalls rechtlich sehr geschickt
    ausgedrueckte – sagen wir mal – „leichte Drohung mit dem Zaunpfahl“ – trat Ruhe ein. Die Konsequenz waere sonst naemlich der Uebergang vom zivilrechtlichen in den strafrechtlichen Bereich gewesen – mit einer Anzeige wegen Verdachtes des vorsaetzlichen Betruges eben.

    Damit war auch der Weg in die etwas hoeheren Buero-Etagen der Konzernverwaltungs-Verantwortlichen frei.

    Jeder kann sich ja mal irren. Das Problem bei diesen Konzernen ist vermutlich dies. – dass die sich anscheinend, oft und grundsaetzlich IMMER NUR zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil hin irren.

    Der Anbieter hatte uns jahrelang schon ausserdem
    voellig unsiinnige Posten in Rechnung gestellt – und laufend fuer Leistungen kassiert welche nie existiert haben.

    Das Problem konnte trotz zahlreicher Protest-Anrufe bei den Service-Lines auf der unteren Administrationsebene des Anbieters nie geloest werden.

    Vor einigen Wochen ist nun nach der ganzen Aufregung sogar – es grenzt fast an ein Wunder – ein Scheck angekommen – fuer „irrtuemlich“ kassierte Geldbetraege. Selbstverstaendlich wird die Leitung auf Kosten vom Konzern repariert. Unendliches Bedauern und einige Geschenk-Extra-Angebote – wenn wir nur die Kuendigung zurueckziehen und dem gleichem Anbieter im
    Markt wie schon jahrelang treu bleiben.

    So weit – so nett und ein artiges Danke fuer soviel unerwartetes freundliches Entgegenkommen.

    Nur – es ging nicht mehr. Und nun kommt der eigentliche simple Trick und die erfolgreiche Loesung der Angelegenheit.

    Natuerlich sind wir in Wirklichkeit beim Anbieter T. geblieben – dem bis heute immer noch diese besagte „letzte Meile“ gehoert

    und darum trotz Allem am Ende immer noch bessere Serviceleistungen bieten kann – als andere Anbieter im Markt welche die Kabel von ebendiesen auch nur mieten und weitervermarkten.

    Im Prinzip besteht hier immer noch ein latentes und zumindest sekundaeres Abhaengigkeits-Verhaeltniss vom End-Kunden zu diversen bekannten und immer noch
    Telecommunication-Monopolisten eines angeblich politisch geordneten „neuen und liberalen“ Marktes diverser
    palamentarischer Wunschdenker im Volks-Auftrag.

    Der besagte Trick hier bei uns aber war glasklar und einfach:

    Sagen wir es mal so: Auf der einen Seite treten gewisse Anbieter am Markt – gute Kunden welche jahrelang korrekt und treu bezahlt haben – auf schlecht-deutsch gesagt- sonstwohin.

    Auf der anderen Seite werden die gleichen Anbieter im Bereich der NEU-Kunden-Aquirierung wahrscheinlich irgendwann noch einmal Gratis-Fluege zum Mond als Werbegeschenk zum Vertrag zusaetzlich anbieten.

    Wir hatten also beim Tele-Konzern T. gekuendigt. Im gleichen Moment aber auf den Namen einer anderen Person innerhalb
    unseres Familien-Betriebes einen Neuanschluss beantragt.

    Das war der ganze Trick.

    Ergebniss: Top-Nagel-Neue Kabel und Leitungen.Und schnell. Die wollen ja Geld verdienen. Koennen sie in diesem Fall aber
    nur – wenn die Neu-Anschluesse korrekt – und auf deren Kosten- verlegt da sind. Super-Modem der neuesten
    Techno-Generation gratis. Etliche Monate ASDL – Internet ohne Limit , Fax und Telefon zum halben Preis aus dem Promotion -Angebot der Company fuer NEU-Kunden.

    Gehts noch besser?

    Zich Top-Spielfilme, aktuelle Musik und praktische PC-Programnne gratis zum Download. In irgendeiner Verlosung fuer eine Traumreise fuer 2 Personen in ein Luxus-Hotel in der Karibik sind wir, glaube ich, auch noch drin.

    Sobald sich da Neuigkeiten ergeben sollten – melde ich mich noch mal hier.

    Bis dahin fuer alle netten Mitdenker hier viel Erfolg bei der Regelung von Kabel-Problemen aller Art. 🙂

  • 🕝 Sebastian (myBasti.de)

    Update: Mein Geschäftspartnerin war ausdauernder und hat doch noch jemanden gefunden, der sich einsichtig zeigte. Wir mussten was faxen und kommen jetzt (angeblich) eine geänderte Rechnung. Ich werde berichten 😉

  • 🕝 Sebastian (myBasti.de)

    Aktueller Stand: Ich habe eine Schreiben von der Telekom, dass man den Betrag in der nächsten Rechnung gutschreibt. Ich bin gespannt.

  • 🕝 Sebastian (myBasti.de)

    Nächstes Unternehmen aus meinem Dunstkreis, gleiche Masche. Reaktiond er Hotline „Ja, das kommt öfter vor. Dass gar kein Techniker vor Ort war und das trotzdem abgebucht wurde.“

    Was sagt man dazu? Das kommt öfter vor? Hallo?! Bei vielen Unternehmen dürften solche Rechnungsposten einfach durchrutschen.

  • 🕝 Stefan B

    Unglaubliche Story. Und immer wieder Telekom. Habe mal mit einer Vorstandsbeschwerde Erfolg gehabt, als nach dem Umzug der Techniker den 3. Termin ohne Absage platzen liess. Ich durfte meine Zeit denen in Rechnung stellen. Aber bis es soweit war, habe ich 7 Faxe und 25 Mails geschrieben.

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