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Und schon wieder „macht Arbeit frei“ …

"Arbeit macht frei" am Tor des KZ Ausschwitz (Foto: Jupiterimages | Photos.com)

„Arbeit macht frei“ am Tor des KZ Ausschwitz (Foto: Jupiterimages | Photos.com)

… nämlich frei von Arbeit.

Ein Münchner Sender feuert eine Moderatorin und eine Assistentin, weil die Hörer mit dem Spruch „Arbeit macht frei“ „beglückt“ wurden. Und die Staatsanwaltschaft ermittelt. (Quelle)

„Denn sie wissen nicht, was sie tun …“

Das ist der x. Fall nach diesem Schema. In allen mir bekannten Fällen, haben die Betroffenen den Spruch benutzt, ohne den Hintergrund zu kennen.

Das liegt schlicht daran, dass der Spruch trotz seiner Vorbelastung Eingang in die Alltagssprache gefunden hat.

Das muss man nicht gut heißen! Nur findet man zweifelhaftes Wortmaterial überall. Was soll man vom „Melden macht frei“ in der Bundeswehr halten? Oder von „Ruhm und Ehre“, das zur Zeit in einer großen Werbekampagne durch die TV-Landschaft donnert?

Die Abgrenzung ist schwierig! „Arbeit macht frei“ ist aus dem Mund einer Radiomoderatorin ein „NoGo“. Nur wäre der Sache mit einer Entschuldigung und Aufklärungsarbeit wohl besser gedient?!

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