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Wie erreicht man seine Ziele? Von der Kunst, sich selbst zu belügen …

Die wirklich wichtigen Ziele erreicht man nicht mit Bequemlichkeit

Die wirklich wichtigen Ziele erreicht man nicht mit Bequemlichkeit

Heute spendiere ich Euch einen meiner Glaubenssätze, der mich schon viele Jahre begleitet:

Du kannst alles schaffen, was Du Dir vornimmst. Wenn Du es willst! Wenn Du ein Ziel nicht erreichst, dann willst Du es nicht genug.

Ich erlebe das ganz oft, wenn ich mich mit Menschen unterhalte. Immer wenn ich die Worte „Ich würde ja so gerne …“ höre, frage ich „Warum machst Du es dann nicht?“. Was folgt ist fast immer eine ansehnliche Sammlung von Ausreden, die mein Gesprächspartner aber für echte Hindernisgründe hält.

Zu faul um reich und erfolgreich zu sein …

Unheimlich viele Menschen wollen zum Beispiel reich und erfolgreich werden. Da wir uns alle aber im wirtschaftlichen Wettbewerb befinden, geht das nur auf eine Art und Weise: Man muss bereit sein, Dinge zu tun, die andere für zu schwierig, mühsam oder nicht machbar halten. Das ist keine bequeme Wohlfühlangelegenheit. Über seinen eigenen Schatten zu springen, tut weh. Immer! Sonst war die Herausforderung nicht gross genug.

Die meisten Menschen sind aber schlichtweg zu bequem, diesen Weg zu gehen. Das Ergebnis ist klar: im besten Falle ein Leben im Mittelmaß.

Wer jetzt denkt, ich würde das Leben nur auf Geld und Erfolg reduzieren, irrt. Aber! Menschen, die durch eigenen Erfolg reicht geworden sind, zählen zu den glücklichsten auf dieser Welt. Und dass das keine materielle Frage ist, sieht man allein daran, dass Lottogewinner nur ganz selten mit ihrem plötzlichen Reichtum glücklich werden.

Das kleine bisschen mehr …

Erfolgreiche, reiche Menschen, die die Kohle nicht geerbt haben, sind in ihrem Leben sehr oft über ihren eigenen Schatten gesprungen und haben eine Eigendynamik beim Überwinden von Problemen und Hürden entwickelt.

Jeder der finanziellen Erfolg als eines seiner Lebensziele sieht, sollte sich fragen, ob er bereit ist, das ebenfalls zu tun. Wenn nicht, ist es deutlich erfüllender sich von diesem Ziel zu verabschieden als ihm frustriert hinterherzuhecheln.

Problem erkennen

Immer wenn ich in eine Sackgasse laufe, frage ich mich, woran das liegt. Und das herauszufinden ist meist gar nicht so einfach, wie es klingt.

Nehmen wir ein Beispiel aus der Geschäftswelt. Wenn man Unternehmer – ich nehme mich da gar nicht aus – fragt, warum „es denn im Moment nicht so gut läuft“, bekommt man meist eine gut sortierte Auswahl von Bullshit zurück.

Ich habe das in der Vergangenheit selbst oft gemacht. Gebracht hat es nichts. Ausser, dass man sich ein wenig selbst belügt und das eigene Versagen nicht eingestehen muss.

Es sind immer die Anderen schuld?

Wenn etwas nicht funktioniert, ist man immer … ja, wirklich immer selbst daran schuld: Der Markt ist einfach zusammengebrochen? Ja, und? Wer hat sich den Markt ausgesucht? Die Nachahmer zerstören das Geschäftsmodell? Ja. Und wer hat die Kopierbarkeit der Idee nicht vorausgesehen und es verpasst, Markteintrittsbarrieren zu legen? Aber die Zeiten sind doch so schlimm. Die Weltwirtschaftskrise … Heul doch! Das ist die bescheuertste Ausrede der Welt. Heerscharen an schlipstragenden Versagern haben schon sehnsüchtig auf eine globale Wirtschaftskrise gewartet, um ihre eigene Unfähigkeit damit zu rechtfertigen.

Problem lösen

Das Problem zu erkennen und sich die eigenen Fehler einzugestehen, bringt schon einen grossen Schritt nach vorn. Allerdings ist die nächste Hürde nicht weniger wirksam. Viele Menschen kennen die Probleme, die sie am Erfolg hindern.

„Ich müsste … aber …“ ist der Lieblingssatz der Umsetzungsschwachen. Die unangenehme Veränderung wird immer wieder vor sich hergeschoben und immer mehr Ausreden gesammelt, warum der dringend nötige Richtungswechsel (zur Zeit) nicht machbar ist.

Diese Ausreden sollen nur eines erzeugen: einen bequemen Status quo. Im Prinzip ist es das Unvermögen, über den eigenen Schatten zu springen. Und damit diese Charakterschwäche nicht zur Frustration führt, erfindet man Ausreden. Dumm nur, dass die zwar auf Teile des Unterbewußtseins wirken, aber die Tatsache, dass man sich selbst irgendwann für einen Versager hält, nicht verhindern können.

Es gibt nur einen Ausweg aus dieser Situation. Einfach machen! Erstelle Dir eine Liste der Sachen, die Du eigentlich angehen müsstest, aber auf die Du überhaupt keine Lust hast. Sortiere sie nach dem Unangenehmheitsgefühl, dass Du bei dem Gedanken an sie empfindest. Und dann leg los, sie der Reihe nach abzuarbeiten. Du wirst sehen – es geht Dir mit jeder erledigten Aufgabe, mit jeder genommenen Hürde besser.

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