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Zensus 2011: Volkszählung in Deutschland

Die Volkszählung 2011 scheint ja eine lustige Veranstaltung zu sein. Man hat sich entschlossen, nicht auf Zuruf von „1!“ einfach durchzuzählen, sondern die vorhandenen Meldedaten zu nutzen und nur Stichprobenbefragungen durchzuführen. Das Ganze nennt sich dann „registergestützter Zensus“.

300 Millionen für eine Zahl?

Deshalb soll die Aktion auch „nur“ 300-750 Millionen statt 1-1,7 Milliarden Euro für eine Vollzählung kosten. Das eigens erlassene „Zensusgesetz“ birgt allerdings so manch unliebsame Überraschung.

Es besteht Auskunftspflicht

Wer zu den „Auserwählten“ gehört darf alle möglichen Angaben über so intime Dinge wie sein Geschlecht, seinen Namen, seinen Beruf usw. machen.

Verweigern darf man sich nur bei der Frage nach dem Glauben. Eine Zugehörigkeit zu einer öffentlich-rechtlichen „Sekte“ (z.B. der katholischen Kirche) muss man allerdings angeben.

Juristisch ist das eine ziemlich amüsante Angelegenheit, die mir reichlich löchrig erscheint. Wer da auf Krawall gebürstet ist, kann sicher den einen oder anderen Ärger verursachen 😉

2 Kommentare
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  • 🕝 Anonymous

    -> Deshalb soll die Aktion auch “nur” 300-750 Millionen statt 1-1,7 Milliarden Euro für eine Vollzählung kosten.<- Na grossartig. Um diesen buerokratischen Wahn von Politik und deren Administratoren zu finanzieren – bezahlen die Bundesbürger pro Sekunde 14.234 EUR Steuern. Aber Vorsicht! Das muss nicht endgueltg sein. Die Nachweispflicht bei Steuerbelegen (z.B. für „Fachliteratur“) ist seit 1.1.11 verschärft worden. (Originalrechnung des Buchhändlers muss Name des Kaeufers und den Buchtitel enthalten; die Zahlung muss anhand des Kontoauszuges belegbar sein, BFH Az. VIII R 27/08 und VIII R 26/08). Waehrenddessen koennen übers Internet vertriebene Gefälligkeitsrechnungen jetzt mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden. – War dass mal schoen – am ANFANG – mit dem Internet. Bis dann die modernen Wegelagerer und Abmelker aus allen Bereichen kamen… Sicher. Es gibt auch da Engpaesse in BRD. So wird derzeit nur jeder 100. Steuerzahler mit einem Einkommen bis 100.000 Euro von seinem Finanzamt intensiver unter die Lupe genommen wird (denn es herrscht angeblich eklatanter Personalmangel). Nun ja. So gesehen hat das viele relativ sinnlos verballerte Geld fuer die neue Volkszaehlung fuer etliche Leute in der Republik doch noch seine guten Seiten. Wenn dafuer frisches Personal beim Finanzamt eingestellt worden waeere ? !

  • 🕝 udo

    -> Deshalb soll die Aktion auch “nur” 300-750 Millionen statt 1-1,7 Milliarden Euro für eine Vollzählung kosten.<- Na grossartig. Um diesen buerokratischen Wahn von Politik und deren Administratoren zu finanzieren – bezahlen die Bundesbürger pro Sekunde 14.234 EUR Steuern. Aber Vorsicht! Das muss nicht endgueltg sein. Die Nachweispflicht bei Steuerbelegen (z.B. für „Fachliteratur“) ist seit 1.1.11 verschärft worden. (Originalrechnung des Buchhändlers muss Name des Kaeufers und den Buchtitel enthalten; die Zahlung muss anhand des Kontoauszuges belegbar sein, BFH Az. VIII R 27/08 und VIII R 26/08). Waehrenddessen koennen übers Internet vertriebene Gefälligkeitsrechnungen jetzt mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden. – War dass mal schoen – am ANFANG – mit dem Internet. Bis dann die modernen Wegelagerer und Abmelker aus allen Bereichen kamen… Sicher. Es gibt auch da Engpaesse in BRD. So wird derzeit nur jeder 100. Steuerzahler mit einem Einkommen bis 100.000 Euro von seinem Finanzamt intensiver unter die Lupe genommen wird (denn es herrscht angeblich eklatanter Personalmangel). Nun ja. So gesehen hat das viele relativ sinnlos verballerte Geld fuer die neue Volkszaehlung fuer etliche Leute in der Republik doch noch seine guten Seiten. Wenn dafuer frisches Personal beim Finanzamt eingestellt worden waeere ? !

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