Musik
Nationalhymne: Deutschlandlied Text – Strophe 1-3

Das Deutschlandlied hat drei Strophen – als Nationalhymne wird nur die Dritte gesungen
(Foto: Natanael Ginting | Shutterstock)

Das Deutschlandlied

Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang
Sollen in der Welt behalten
Ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang –
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang!

Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand –
Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!

Autor: Heinrich Hoffmann von Fallersleben

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  • 🕝 Bernhard Hermann Efinger

    Vorschlag: Neuer Text zur Deutschen Nationalhymne

    Auf dem Fundament der Freiheit
    stehen wir für Frieden ein.
    Mit Besonnenheit und Weisheit
    wollen wir ein Vorbild sein.
    Stete Forschung und die Lehre
    sind des Volkes Unterpfand.
    Dass sich ihre Saat vermehre,
    überall in unserm Land.

    Deutsche Hymne soll erklingen
    aus dem Herzen mit Verstand.
    Möge Einigkeit gelingen,
    Völker reichet euch die Hand.
    Im Gedenken an die Ahnen
    leuchtet auf in uns ein Licht,
    um die freie Welt zu mahnen,
    ohne Frieden scheint es nicht.

    Rein und edel das Geblüte,
    was in unsern Adern fließt.
    Ewig uns vor Hass behüte,
    nur die Freude sich ergießt.
    Sportler lieben ihre Spiele,
    Ehrgeiz weckt die Leidenschaft,
    und das Streben führt zum Ziele,
    selbstbewusst und ehrenhaft.

    Autor: Bernhard Hermann Efinger

  • 🕝 RUMPELSTILZCHEN

    der Text in unserer Nationalhymne – 1 bis 3 – ist in Ordnung, für mich, ohne wenn und aber. Trump sagt/schreibt – „America first“ – warum sollen wir nicht sagen „Deutschland first?“
    Wir brauchen keine neue Nationalhymne!

  • 🕝 Skorpi

    Danke – Rumpelstilzchen – das denke ich auch. – „America first“ – „Deutschland first“ – zumal ja so viele in dieses „gelobte Land“ wollen!

  • 🕝 elcy

    Der Text der Hymne umfaßte in der ersten Strophe auf lyrische Weise den damals (wie größtenteils heute noch bis auf den Osten) gültigen deutschen Sprachraum. Der Osten ging verloren, was nichts daran ändert, daß dort immer noch deutsche Kultur spürbar ist und auch deutsch gesprochen wird. Vaterlandsliebende Menschen wird nichts davon abhalten, im Herzen ALLE Strophen zu singen…die „Internationalisten“ haben eben kein Vaterland, ihnen gilt mein Mitleid…

  • 🕝 Nubira

    Man braucht eigentlich keinen neuen Text, es gab ja auch noch eine andere Nationalhymne, nämlich die der DDR von 1949.
    Da passte der Text irgendwann auch nicht mehr und wurde einfach ganz weggelassen, aber eigentlich ist er ganz passend . . .

    Text: Johannes R. Becher / Musik: Hanns Eisler

    Auferstanden aus Ruinen
    Und der Zukunft zugewandt
    Lass uns dir zum Guten dienen
    Deutschland, einig Vaterland
    Alte Not gilt es zu zwingen
    Und wir zwingen sie vereint
    Denn es muss uns doch gelingen
    Dass die Sonne schön wie nie
    Über Deutschland scheint
    Über Deutschland scheint

    Glück und Friede sei beschieden
    Deutschland, unserm Vaterland
    Alle Welt sehnt sich nach Frieden
    Reicht den Völkern eure Hand
    Wenn wir brüderlich uns einen
    Schlagen wir des Volkes Feind
    Lasst das Licht des Friedens scheinen
    Dass nie eine Mutter mehr
    Ihren Sohn beweint
    Ihren Sohn beweint

    Lasst uns pflügen, lasst uns bauen
    Lernt und schafft wie nie zuvor
    Und der eignen Kraft vertrauend
    Steigt ein frei Geschlecht empor
    Deutsche Jugend, bestes Streben
    Unsres Volks in dir vereint
    Wirst du Deutschlands neues Leben
    Und die Sonne schön wie nie
    Über Deutschland scheint
    Über Deutschland scheint

    und dann gibt es ja auch noch die so genannte „Kinderhymne“ von 1950, die sich auch als deutsche Nationalhymne eignen würde.

    Text: Bertolt Brecht / Musik: Hanns Eisler

    Anmut sparet nicht noch Mühe,
    Leidenschaft nicht noch Verstand,
    daß ein gutes Deutschland blühe,
    wie ein andres gutes Land.

    Daß die Völker nicht erbleichen
    wie vor einer Räuberin,
    sondern ihre Hände reichen
    uns wie andern Völkern hin.

    Und nicht über und nicht unter
    andern Völkern wolln wir sein,
    von der See bis zu den Alpen,
    von der Oder bis zum Rhein.

    Und weil wir dies Land verbessern,
    lieben und beschirmen wir’s.
    Und das liebste mag’s uns scheinen
    so wie andern Völkern ihrs.

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