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Ist das Ich-Bewusstsein nur ein Mythos?

Foto: Jorge Salcedo | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Jorge Salcedo | iStockphoto | Thinkstock

Ein „Heldenmythos“, der uns selbst wertvoller und entwickelter erscheinen lässt, als wir es tatsächlich sind? Eines meiner Lieblingsthemen! Meines Erachtens haben wir kein „kontinuierliches Ich-Bewusstsein“.

Vielleicht haben wir auch gar keines. Die Forschung weiß es nicht. Ich auch nicht.

Klar, jetzt in diesem Moment meine ich, meine Gedanken aus mir rauszutippen. Mit meinen Augen aus meinem Körper herauszugucken. Aber bin ich bspw. identisch mit der Person, die ich vor zwanzig Jahren war?

Wenn ich mir ein Video angucke, das von mir vor 20 Jahren gemacht wurde, sehe ich da einen pickligen Typen, der komisches Zeugs labert und denke: „Mein Gott, was für ein Spacken!“ Ich bin nicht unsicher,ob ich ihn leiden könnte, wenn ich ihn heute treffe. Vermutlich eher nicht.

Für diese These – dass wir möglicherweise kein durchgängiges Ich-Bewusstsein haben – liefert Steve Grand in seinem Buch „Creation: Life and How to Make It“ einen erstaunlich erfrischenden Erklärungsansatz:

“Think of an experience from your childhood. Something you remember clearly, something you can see, feel, maybe even smell, as if you were really there. After all you really were there at the time, weren’t you?

How else could you remember it? But here is the bombshell: you weren’t there. Not a single atom that is in your body today was there when that event took place …. Matter flows from place to place and momentarily comes together to be you. Whatever you are, therefore, you are not the stuff of which you are made. If that does not make the hair stand up on the back of your neck, read it again until it does, because it is important.”

Wenn man aber nun doch unterstellt, dass es ganz sicher ein kontinuierliches Ich-Bewusstsein gibt, dass nicht nur temporär aus gespeicherten, bruchstückhaften und trügerischen Erinnerungen ständig neu zusammengesetzt wird, muss man fast zwangsläufig fragen, ob Bewusstsein überhaupt an die uns bekannten materiellen Strukturen gebunden ist.

8. August Weltkatzentag

Meine Lieblingskatze

Meine Lieblingskatze

Der internationale Katzentage wurde vom International Fund for Animal Welfare (IFAW) 2002 ins Leben gerufen.

Rund 10.000 Jahre hat es sich die Katze in der menschlichen Nähe schon gemütlich gemacht. In mehr als 16 Prozent der deutschen Haushalte leben Katzen. Hunde schaffen es „nur“ auf 13 Prozent.

Ein paar schlaue Sätze zur Katze:

Man hat den Eindruck, dass die moderne Physik auf Annahmen beruht, die irgendwie dem Lächeln einer Katze gleichen, die gar nicht da ist.
Albert Einstein

Hunde kommen, wenn man sie ruft. Katzen nehmen deine Nachricht zur Kenntnis und kommen eventuell später darauf zurück.
Mary Bly

Von Katzen versteht niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist.
Natsume Soseki

Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten.
Daniel Defoe

Wenn ich mit meiner Katze spiele, bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin?
Michel de Montaigne

Die Augen einer Katze sind Fenster, die uns in eine andere Welt blicken lassen.

Für eine Katze gibt es keinen triftigen Grund, einem anderen Tier zu gehorchen, auch wenn es auf zwei Beinen steht.
Sarah Thompson

Wer einen Hund besitzt, der ihn anhimmelt, sollte auch einen Kater haben, der ihn ignoriert.

Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber nichts dafür zu tun.
Kurt Tucholsky

Von einer Katze lernen – heißt siegen lernen – wobei siegen „locker durchkommen“ meint – also praktisch: liegen lernen.
R. Gernhardt

Blinde Fotografen

Ich habe nicht zum ersten Mal von blinden Fotografen gehört.

Am Anfang konnte ich damit gar nichts anfangen. Ich konnte es mir schlicht nicht vorstellen. Aber je mehr ich darüber nachgedacht habe und je mehr es in mir arbeitete, je mehr Sinn machte es.

Ich will dazu gar nicht viel mehr schreiben. Schaut Euch einfach mal das Video an, in dem Fro einen blinden Fotografen interviewt. Dort gibt es auch Ergebnisse zu sehen.

(via fstoppers)

Schreiben – Wann „knallt“ ein Text?

Foto: michaklootwijk | Photos.com

Foto: michaklootwijk | Photos.com

Das Thema des aktuellen Webmasterfridays beschäftigt sich mit der Frage, was einen guten Text ausmacht.

Und auch wenn ich mit dem Wort „gutschreiben“ viel mehr anfangen kann, muss ich euch meine wichtigsten Gedanken zum Texten reindrücken:

  • So kurz wie möglich, so lang wie nötig – dieser Grundsatz wird leider oft verletzt. Auch auf Martins inhaltlich sehr gute Texte gibt es oft das TLDR-Feedback 
  • Strukturieren – gerade online sind Absätze, Zwischenüberschriften, Aufzählungen und Boxen unersätzlich.
  • Bild – „Bilder sind Schüsse in Gehirn“ und sagen bekanntlich mehr als tausend Worte – diese Form der Verkürzung sollte man unbedingt nutzen.
  • Einleitung – wie bei einer guten wissenschaftlichen Arbeit sollte die Einleitung (die ersten 2-3 Sätze) das Thema zusammenfassen und trotzdem Lust auf das Weiterlesen machen
  • Fazit – unerlässlich! Wer runterscrollt, will die kurze und knappe Informationsinjektion.

Ich mache all das oft und gerne falsch! Dafür gibt es zu meinen Texten stets leckeren Kaffee und treibende Musik.

(via Webmasterfriday)

Adobe: Lightroom vs. Bridge

Adobe Lightroom

Adobe Lightroom

Es gibt so Tage, da nervt mich Lightroom. Weil es einfach zu langsam ist, Meditationspausen einlegt oder ich zu viel scrollen muss, um an eine Einstellung zu kommen. Die Alternative (Bridge) hat aber leider auch so ihre Schwachstellen, so dass ich nach „Fluchtversuchen“ doch immer wieder zu Lightroom zurückgekommen bin. (mehr …)

Praktica FX3

Praktica FX3

Praktica FX3

Es ist geschafft! Der erste Film ist voll und liegt bereits in der Entwicklungskiste bei REWE. Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, ob unter den 36 Bildern auch etwas dabei ist, was nach einem Foto aussieht. Ich habe größtenteils auf einen Belichtungsmesser verzichtet und mich auf mein Gefühl verlassen. (mehr …)

Sensorreinigung – Die beste Methode?

Staub auf dem Sensor einer Digitalkamera

Staub auf dem Sensor einer Digitalkamera

Was in anlogen Zeiten Fussel und Kratzer auf dem Negativ waren, ist heute der Staub auf dem Sensor. Für die Einen „Teil des Spiels“, den man mit Gelassenheit trägt, für die Anderen ein permanentes Ärgernis.

Ich positioniere mich mal in der Mitte. Ich bin sehr staubtolerant, solange ich ihn nicht sehe. Spätestens dann, wenn ich in einer ganzen Bildserie rumstempeln muss, um Sensorstaub nachträglich zu entfernen, ist meine Toleranzgrenze aber überschritten. Das Beispielbild oben stammt von einer Kamera, die ich gebraucht gekauft habe. Das liegt dann ganz deutlich über meiner Schmerzgrenze. (mehr …)

Wie ein Bildstabilisator funktioniert (Video)

Genau das richtige Video für Alle, die schon immer mal einen Bildstabilisator bei seiner Arbeit bewundern wollten. Preston von cameratechnica.com hat ein Kitobjektiv (Canon 18-55mm 3.5 – 5.6 IS) zerlegt und den Image Stabilizer bei seinem Tageswerk gefilmt.

Das Prinzip ist ja bekannt. Winzig kleine Gyroskope und Bewegungssensoren erkennen die Bewegung des Fotografen und gleichen sie dadurch aus, dass sie ein bewegliches Linsenelement innerhalb der optischen Achse verschieben. (mehr …)

UV-Filter und Bildqualität: Teuer vs. Billig

Ich versuche, wann immer es geht, auf einen Filter zu verzichten

Ich versuche, wann immer es geht, auf einen Filter zu verzichten

Am Thema „UV-Filter“ scheiden sich die Geister. Während die Einen sich strikt dagegen aussprechen, den Strahlengang mit einem zusätzliches Glas zu „verschmutzen“, schrauben andere Fotografen die Dinger auf jedes Objektiv. Einigkeit besteht darüber, dass die Filter an modernen Digitalkameras keinen optischen Nutzen erzielen. Das Spektrum wird von den modernen Sensoren sowieso um die nicht-sichtbaren Bereiche beschnitten. Ein „UV-Blocker“ vor dem Objektiv bringt keine optischen Vorteile. Filter-Befürworte führen vor allem die Schutzwirkung als Argument ins Feld. (mehr …)

Die richtige Bildauswahl

Adobe Lightroom ist mein Auswahlwerkzeug

Adobe Lightroom ist mein Auswahlwerkzeug

Heute möchte ich mal meine Philosophie zum Thema „Bildauswahl“ zum Besten geben. Dazu bediene ich mich ein wenig bei Steve Krug, der in seinem äußerst genialen Buch „Don’t make me think“ ähnliches über Websites und deren Texte gesagt hat:

„Schmeiß die Hälfte Deiner Bilder weg! Und wenn Du damit fertig bist, nimm Dir den Rest vor und hau die Hälfte davon schwungvoll in den Papierkorb.“

Die meisten Menschen heben zu viel auf. Klamotten, Unterlagen und eben auch Fotos. Ich gehe inzwischen regelmäßig durch meine Fotosammlung und hinterfrage immer wieder: Sind diese Bilder es wert, das ich meine kostbare Zeit auf sie verwende, wenn ich mich durch mein Archiv scrolle.

Und in den allermeisten Fällen ist die Antwort „Nein!“ (mehr …)

Stolen Camera Finder: Eine gestohlene Kamera wiederfinden

Screenshot: Stolen Camera Finder

Screenshot: Stolen Camera Finder

Die Site StolenCameraFinder.com will Fotografen, deren Kamera gestohlen wurde, helfen, das gute Stück wiederzufinden.

Das Prinzip ist einfach. Man lädt ein Foto hoch, das mit der gestohlenen Kamera entstanden ist. Die EXIF-Daten werden ausgelesen und auf Basis derer wird das Netz nach Bildern der Kamera durchsucht.

Der Haken: 1. Nicht alle Kamera speichern die Seriennummer in den EXIF-Daten. 2. Und wenn der Dieb schlau genug ist, die Bilder ohne EXIF-Daten zu speichern und hochzuladen, läuft die Suche ebenfalls in Leere.

Ich habe das Ganze mal ausprobiert: Mit meiner Canon Powershot G10 funktioniert das nicht, da sie keine Seriennummer in den EXIFs speichert. Mit der Canon 1DS Mark II klappt es. Es wird ein Bild auf Flickr gefunden.

Was kann man mit dem Service noch machen?

Im Prinzip kann man damit auch nach geklauten Bildern fahnden, solange man sie stets mit EXIFs veröffentlicht und der Dieb die EXIF-Daten drin lässt. Und was ich auch ganz witzig finde: Ich kann mal schauen, was für Bilder so mit den Kameras gemacht wurden, die ich auf Ebay verkauft habe.

Das perfekte Foto

Das perfekte Foto

Das perfekte Foto

Wer kennt das nicht?

Bekannte sehen Fotos und sind begeistert. Nach dem obligatorischen „Du musst ja eine tolle Kamera haben!“ folgt dann oft „Kannst Du solche Fotos nicht auch von uns machen?“

Nur, dass „solche“ Fotos selten wirklich „solche“ Fotos heißt. Wenn sich der / die Fotografierte dann nämlich selbst künstlerisch gepixelt sieht, fangen die Diskussionen an „Warum bin ich so gelb im Gesicht?“, „Ich habe doch gar nicht so glänzende Haare!“, „Warum ist meine Haut so hell?“ …

Und wehe …

… der „heimliche Profi“ begutachtet die Ausbeute. Der wird schnell festgestellt, dass die Fotos ja „überbelichtet sind“, „der Weißabgleich wohl etwas daneben liegt“ oder „XY ausbrennt / absäuft“.

Darauf gibt es nur eine Antwort: Das perfekte Foto! Ich habe es oben gepostet. Exakt 50 Prozent grau. Keine Über- /Unterbelichtungen, perfekter Weißabgleich, rein Rauschen, perfekt aufgelöst und auf Wunsch in 500 Megapixel verfügbar.

Und das Beste: Egal, wie dilettantisch es hinterher skaliert, konvertiert und/oder nachgeschärft wird. Es sieht immer super aus!

Objektiv reinigen – Womit?

Hama Lenspen und Giottos Blasebalg

Hama Lenspen und Giottos Blasebalg

Da ich schon mehrfach gefragt wurde, wie ich meine Objektiv reinige – hier kurz und knapp meine unspektakuläre Vorgehensweise:

  • losen Staub puste ich mit dem Blasebalg runter
  • Pusten mit dem Mund hat sich nicht gewährt, dabei landet regelmäßig Sabber auf der Linse
  • alles, was ich mit der Druckluft nicht erwische, versuche ich mit dem Lenspen abzupinseln
  • sehr resistentem Schmutz rücke ich dann mit der Microfaser-Seite des Pens zu Leibe
  • wenn das nicht reicht, wird die Linse vorab angehaucht

Warum sollte man Festbrennweiten (Prime Lenses) benutzen?

Die beiden Spaßvögel Kai und Lok von Digitalrev.tv haben sich dieses Mal der Frage gewidmet, warum man Festbrennweiten (Prime Lenses) verwenden sollte.

Meine 2 Cents dazu:

  • Die Bildqualität halte ich für ein Scheinargument. Die hochwertigen Zooms sind heute so gut, dass der Qualitätsunterschied in den meisten Fällen in der Praxis keine Rolle spielt. Ausnahmen sind spezielle Fotografie-Genre wie die Architekturfotografie.
  • Der wichtigste Grund, Festbrennweiten zu benutzen ist für mich die Tatsache, dass es automatisch zu besser komponierten Bildern führt. Mit einer Festbrennweite muss man sich seine Perspektiven erlaufen. Und wenn man schon mal dabei ist, denkt man auch über die optimale Schußposition nach. Ein Zoom macht bequem. Egal, wo man gerade steht … zoom … bang … zoom … bang … und auf der Karte landen 10 halbgare Versionen des gleichen Sujets.
  • Die dezente Größe der Festbrennweiten ist immer dann interessant, wenn man diskret unterwegs sein will und die Leute nicht auf seine Kamera aufmerksam machen will. Das Gewicht ist meines Erachtens kein echtes Argument pro Festbrennweite. Denn mehrere Festbrennweiten erreichen schnell das Gewicht eines Zooms.
  • Die Lichtstärke einiger Festbrennweite ist umwerfend. Alles ab Blende 2 ist interessant. Die Möglichkeiten, die lichtstarke Festbrennweiten in Bezug auf Freistellung / Bokeh bieten, begeistern mich immer wieder.

Ich bin sehr gerne mit Festbrennweiten unterwegs. Ich bevorzuge dabei ein 35mm (Vollformat) bzw. 24mm (APS-C).

Linux Server sicher löschen

Gemietete Server sollte man vor der Kündigung sicher löschen, um die Wiederherstellung von Daten durch den Nachmieter zu erschweren:

  1. Rescue System booten
  2. shred /dev/sda –force –verbose –zero –iterations=1
    shred /dev/sdb –force –verbose –zero –iterations=1

So geht es bei der üblichen Root-Server-Konfiguration (2 SATA-Platten). Die shred-Befehle sollte man entweder mehrfach wiederholen oder den Parameter für interations erhöhen.

Killt das Internet Hollywood wirklich?

Statements wie dieses von Paul Garaham kann ich nur mit einem satten Kopfschütteln beantworten. Ganz einfach, weil sie jeder Logik entbehren. 

Killt das Internet Hollywood wirklich?

Killt das Internet Hollywood wirklich?

Die Tatsache, dass Hollywood-Filme im Internet massenhaft raubkopiert werden, zeigt doch, wie beliebt sie sind. Auf den Filesharing-Plattformen und Downloadseiten führen die großen Hollywood-Titel die Nutzercharts an.

Hollywood muss trotzdem handeln

Dass Hollywood im Moment Geld an Raubkopierer verliert, ist der Tatsache geschuldet, dass es keine wirklich guten legalen Angebote gibt. (Flatrates, preiswerte Streamingportale) Das wird sich aber lösen. Da bin ich zuversichtlich. Mit Hollywood. Nicht dagegen. Zusätzlich wird die illegale Nutzung nachlassen, weil sie intensiv verfolgt wird. Auch ohne SOPA.

Ja, Häppchen-Konsum ala Youtube ist ein toller Markt. Aber er wird die Nachfrage nach „großen Filmen“ nicht ersetzen, sondern ergänzen.  Der Trend geht ganz klar zu immer aufwendigeren, teureren Produktionen.

Ist Hollywood unsterblich?

Hollywood ist ein People-Business und kann sich nur selbst töten. Zum Beispiel mit fortgesetzter Arroganz gegenüber den Nutzerbedürfnissen. Dann würde Alle verlieren. Die Studios, weil die Margen immer weiter fallen und die Konsumenten, weil es irgendwann schlichtweg keine Kopiervorlagen mehr gibt.

Wenn ich den Sänger töte, verstummt eben auch das Lied.

Augenprobleme bei TFT Monitor / Display

Augenprobleme?

Augenprobleme? (Foto: Syda Productions | Shutterstock)

Wenn man mich nach dem wichtigsten Teil eines Computers fragt – für den ich auch bereit bin, das meiste Geld auszugeben – kenne ich seit vielen Jahren nur eine Antwort: Der Monitor.

Ich gehörte daher auch zu den Ersten, die eine 19 Zoll-Röhre, einen Flat-CRT, einen TFT hatten. Ich sitze wohl so rund 10 Stunden pro Tag vor irgendeinem Rechner und strapaziere meine Augen mit Bildschirminhalten. Da liegt es nahe, dem „Blickziel“ mehr als einen Gedanken zu schenken. (mehr …)

Abendstimmung am Wannsee (Fotos)

Kleiner Wannsee

Kleiner Wannsee

Am Wochenende haben wir den Weg zum Briefkasten ein wenig verlängert.

Es gibt direkt im Ort zwei Uferstellen am Kleinen Wanssee, die frei zugänglich sind. Dort laufe ich sehr gern hin, weil sie einfach idyllisch sind und die Gedanken resetten.

Vom Sinn des Lebens – 3 einfache Tipps für ein geiles Leben!

Foto: Paul Sutherland | Digital Vision | Thinkstock

Foto: Paul Sutherland | Digital Vision | Thinkstock

Was ist der Sinn des Lebens? Auf diese Frage gibt es wohl viel Antworten. Und sicherlich hast du sie dir auch schon mal gestellt – so wie ich.

Auch fünfmal am Tag Sex, viel Geld auf dem Konto, mit den Kumpels saufen gehen und in die Nacht rein feiern konnte mir diese Frage nicht beantworten. Jedenfalls nicht langfristig. Für den Moment war das Bedürfnis zwar gestillt, der Geist abgelenkt und der Körper befriedigt. Aber spätestens am nächsten Tag kommt die innere Leere wieder und ich blickte ratlos an die Decke.

Das war vor einigen Jahren und jetzt erzähle ich dir von meinen Erkenntnissen, die deinem Leben vielleicht auch einen neuen Schwung geben! Ich habe festgestellt, dass es noch einiges mehr zum Glücklichsein zu erfahren gibt, als uns Lehrer und Fernsehinhalte vermitteln!

Punkt 1: Gestalte dein Leben selbst

Wenn du ein geiles Leben führen willst, würde ich mich von keinem System führen lassen. Nicht vom Schulsystem, nicht vom Ausbildungssystem, nicht vom Geldsystem, und nicht von allen anderen. Falls es dir noch keiner gesagt hat: Es steht dir frei, die Regeln für dein Leben selbst zu gestalten.

Also: Eigne dir das Wissen an, das dich wirklich interessiert. Lerne von Menschen, die du als Vorbilder siehst. Sei an einem Ort, an dem du dich wohlfühlst. Umgib dich mit Menschen, die du im Herzen liebst und für die du deine Hand ins Feuer legen würdest!

Wahrscheinlich hast du diese Regeln eine Zeit lang in deinem Leben missachtet, aber es steht uns in jedem Moment frei, uns selbst zu verändern und weiterzuentwickeln; uns von alten Dingen zu trennen, um frischen Wind ins Leben zu bringen.

Punkt 2: Tue nur, was du liebst

Wusstest du, dass die Evolution möchte, dass du dich weiterentwickelst? Falls du das missachtest, wird dich das Universum mit Langeweile, Trägheit und Lustlosigkeit bestrafen, geil was? Das ist der natürliche Antrieb für Weiterentwicklung.

Ich kann nicht verstehen, wie Menschen ihr Leben lang den gleichen Job machen, obwohl sie jeden Morgen gefrustet zur Arbeit gehen. Solche Menschen sind wohl in solch einer Situation, weil sie das Bedürfnis haben, Mut und Selbstachtung zu entwickeln.

Selbstachtung bedeutet, die eigene Begeisterungsfähigkeit auszubauen, und das geht, indem wir die Dinge tun, die uns wirklich im Herzen begeistern. Wir selbst tragen die Verantwortung dafür, unsere Begeisterungsfähigkeit zu trainieren und uns gute Gefühle zu machen, niemand anderes!

Punkt 3: Kauf dir eine Packung Mut

Ich weiß nur zu gut, wie schwierig es ist, eine unbekannte Situation überhaupt anzugehen, die unser Leben verbessern könnte: Einen sicheren aber ungeliebten Job zu kündigen, sich beruflich neu zu orientieren, langweile Freundschaften aufzulösen um neue interessante Menschen kennenzulernen.

Es ist wirklich nicht das Problem, diese unbekannten Situationen zu meistern. Nein, weil das kannst du! Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben und ist in der Lage, alles zu erreichen, was er sich im Geiste vorstellen kann.

Das eigentliche Problem ist das Überwinden des eigenen Schweinehundes: Das Gehen des ersten Schrittes und das Durchhalten bis zur Ziellinie.

Erreichen kannst du alles! Die Frage ist nur, wie ernst du es meinst und wie viel Ausdauer du hast.

Wenn du dir das Erreichen deiner Ziele leichter gestalten willst, unterteile sie in kleine Schritte. Diese Schritte sollten so klein sein, dass sie für dich wiederum kein Problem darstellen, sie zu lösen. Cooler Plan, was?

Wenn ich einen Berg besteigen will, errichte ich schließlich auch erstmal das Basislager und pack‘ meinen Rucksack, damit ich gut vorbereitet bin!

Du kannst die Schritte so klein gestalten, wie sie für deinen Vorrat an Mut machbar sind!

Fazit

Immer wenn wir uns leer im Innern fühlen, haben wir nicht auf unsere innere Führung gehört. Es gibt eine Stimme in uns, die uns in jedem Moment zu einem geilen Leben lenkt, sodass wir wahrhaftig glücklich sind.

Wenn wir uns jedoch zu sehr von Eltern und Lehrern bequatschen lassen, unseren wertvollen Geist mit destruktiven Informationen aus Fernsehen und Internet füllen, ist es kein Wunder, dass wir unsere innere Führung nicht mehr hören. So hören wir auf Stimmen, sie nicht die unseren sind.

Wer will schon gerne ferngesteuert sein? Ich kann also nur empfehlen, die äußerlichen Einflüsse auf das zu reduzieren, was einem im Herzen und Geiste auch wirklich gut tut.

Und was ist mit Sex, Geld und Alkohol?

Natürlich habe ich heute auch noch Sex, jedoch auf einer tieferen Ebene, die nicht nur das Körperliche beinhaltet, sondern auch das Geistige und Seelische. Und natürlich verdiene ich noch Geld und gebe es gerne aus, jedoch sehe ich darin nicht mehr den Lebenssinn. Und ja, ich trinke auch mal gerne ein Bierchen oder Gin Tonic, jedoch bewusst und mit Genuss, sodass ich mich auch noch an jede Kleinigkeit erinnern kann.

Denn ich liebe mich und mein Leben! Das ist der entscheidende Unterschied zu früher.

Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte

Dies waren jetzt ein paar kleine Anregungen, sich selbst in Fahrt zu bringen, um ein geiles Leben zu erreichen. Diese trivialen Tipps wurden mir in meinem „alten Leben“ vorenthalten. Vielleicht, weil die anderen auch nichts davon wussten. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, was für ein geiles und erfülltes Leben von Vorteil sein kann und uns in den Schulen noch nicht gesagt wird, schau dir mal mein Buch an: Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte.

Über den Autor
elias-fischerElias Fischer schreibt seit 2011 im LebeBlog über seine Erkenntnisse zu den Themen „bewusstes Leben“, „Der Sinn des Lebens“ und „Wer bin ich wirklich?“ Auf der Suche nach Sinn, innerer Zufriedenheit und Glückseligkeit, entlarvte sich in seiner bisherigen Welt so manches Ziel als Unglücksbringer. Seine Erkenntnisse, wie man zu seinem wahren Selbst gelangt und sein Leben mit mehr Tiefe, Hingabe und Wahrhaftigkeit lebt, möchte er nun weitergeben, u.a. mit dem Buch:

„Dinge, die ich gerne mit 18 gewusst hätte“

Bubble Tea: Wie schmeckt die Kalorienbombe?

Bubble Tea

Bubble Tea (Foto: haisondang | Photos.com)

Chris fragt, ob schon jemand Bubble Tea getrunken hat. Ich habe!

Als sich das ehemalige Freenet-Dreamteam aus meiner Wenigkeit und Daniel Gremm zu einem konspirativen Treffen in Berlin versammelt hat, war es an der Zeit, das klebrige Zeug auf eine Geschmacksprobe zu stellen.  Der Laden der Wahl war irgendwo zwischen Hackeschem Markt und Alexanderplatz.

Vor dem Trinken stand die Auswahl. Und die ist ähnlich amüsant wie bei Subways oder Starbucks. Man ist als Neuling von den vielen Entscheidungen schier überfordert. Wir haben es trotzdem geschafft.

Tod durch Bubble Tea?

Während wir vor dem Trinken noch über einen Zeitungsartikel gewitzelt haben, der vor Bubble Tea warnte, weil man die Bubbles einatmen und daran ersticken könnte, wurde uns im Laufe des Genusses dessen Sinn klar. Wenn man nämlich das „Zuckerwasser“ vertilgt hat, sind am Boden des Bechers noch Eiswürfel und ziemlich renitente Bubbles. Man muss schon kräftig am Stohhalm ziehen … und schwups knallt so eine Bubble mit Tempo 120 gegen den Gaumen.

Geschmacklich: War durchaus lecker. Bei der Menge an Zucker aber auch keine Kunst!

Gesundheitlich: Schockierend. Wir haben erst danach festgestellt, dass der 0.5 Liter Becher die Hälfte unseres energetischen Tagesbedarfs gedeckt hat.

Fazit: Eher nicht wieder.