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Winterlicher Spaziergang am Wannsee (Foto)

Berlin Wannsee

Berlin Wannsee

Das war ein toller Spaziergang – gestern in der Dämmerung.

Ich habe euch ein paar Fotos mitgebracht.

Film: Die Geschichte von Pirate Bay

Tahhaaa … da habe ich doch noch was Schönes für das Wochenende.

Eine knapp 1,5 Stunden lange „Dokumentation“ über die Macher von „The Pirate Bay“.

Regisseur: Simon Klose
Editor: Per K. Kirkegaard
Sound Design: Morten Groth Brandt
Komponist: Ola Fløttum
Produzenten: Martin Persson, Simon Klose, Signe Byrge Sørensen, Anne Köhncke

Ich werde heute nicht mehr dazu kommen, ihn zu gucken, freue mich schon aber auf Kommentare, ob sich die Zeit lohnt. Hätte morgen Abend Zeit dafür.

845T1 [email protected] 1Mm3r d3n 835T3n 5tuff pHU3R 3uch 😉

Warum heißt schwacher Kaffee „Blümchenkaffee“?

Foto: Natallia Hudyma | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Natallia Hudyma | iStockphoto | Thinkstock

Den Ausdruck kannte ich – die Bedeutung bisher nicht.

MC Winkel hat es in seinem Vlog aufgeklärt:

Früher hatte Kaffeegeschirr oft Blümchenmuster. Und wenn der Kaffee so dünn war, dass man das Muster am Boden der Tasse sehen konnte, war es „Blümchenkaffee“.

Ich habe das natürlich überprüft. Wikipedia sagt:

Die Bezeichnung ist auf das bis heute verwendete Dekor Gestreute Blümchen der Meißener Porzellanmanufaktur zurückzuführen. In der Kaffeetasse ist innen, auf dem Tassenboden, eine einzelne Blume in Unterglasurmalerei aufgebracht. Wenn diese Blume trotz voller Tasse am Boden durchscheint, ist das ein Hinweis darauf, dass der Kaffee besonders dünn aufgebrüht ist, man bekommt also einen Blümchenkaffee serviert.

Ich trinke meinen Kaffee zwar extrem mit Milch gestreckt (50:50) – aber „Blümchenkaffee“ geht gar nicht. Das schmeckt dann wie Milch mit Abwaschwasser.

Mein erstes Mal …

Foto: Martin Carlsson | iStockphoto | Thinkstocks

Foto: Martin Carlsson | iStockphoto | Thinkstocks

Uhhhmmm… schon wieder Donnerstag. Zeit, die mißfeldsche Frage der Woche zu beantworten. Dieses Mal geht es um das „erste Mal“ – im Internet und so.

Das erste Mal …

im Internet – das war an der Hochschule und kurz darauf mit einem Modem an meinem Amiga zuhause. Ich habe anfangs nur zwei Dinge gemacht: Software heruntergeladen und gechattet. Ich fand das schon ziemlich spannend, mit Leuten auf der ganzen Welt texten zu können. Damals haben wir uns noch Postkarten hin und her geschickt als „Bestätigung“ für den Onlinekontakt.

Google – keine Ahnung, wann das war. Ich bin aber ziemlich spät zu Google gewechselt, weil ich mit Altavista sozialisiert wurde. Ich habe es anfangs immer wieder dann benutzt, wenn Altavista nicht gefunden hat, was ich suchte. Und irgendwann wurde mir klar: Das ist echt besser.

ins Netz geschrieben – habe ich irgendwann so 1996. Ich habe bei Geocities eine kleine Seite zum Thema Java gebaut. Die war ganz populär, weil man da das Java Entwicklungskit herunterladen konnte. Diese Seite hat mir auch meinen ersten IT-Job verschafft.

gebloggt – das war im Mai 2008. Und seitdem hat es mich nicht wieder losgelassen. Die ganzen wirren Gedanken einfach rauszulabern, ist dermaßen befreiend, dass ich es nicht mehr missen möchte.

Facebook – anfangs fand ich Facebook ziemlich öde. Das lag schlicht daran, dass dort noch kaum jemand war, den ich kannte. Das Prinzip – plötzlich alte Bekannte wiederzufinden – hat mich nicht so sehr beeindruckt, weil ich das schon von XING kannte.

Seelen – Kinofilm nach einer Vorlage von Twilight Autorin Stephenie Meyer (Trailer)

Im Trailer wird die Story eigentlich erklärt. Deshalb hier nur ganz kurz:

Die Erde wird – mal wieder – von fremden Wesen heimgesucht. Diese implantieren ihre „Seelen“ in die Menschen. Im Grunde ergreifen sie damit Besitz von den Körpern der Menschen. Melanie zeigt sich aber als ganz besonder toughes Menschlein und kann mit anderen „Widerständlern“ der Seelentransplantation vorerst entgehen. Außerdem ist sie tierisch verliebt in einen Burschen namens Jared.

Irgendwann wird sie dann doch geschnappt und bekommt eine fremde Seele reingedrückt. Aber irgendwie läuft das für den „Gast“ nicht ganz wie gewollt. Melanies Gefühle – u.a. für Jared – sind nämlich stark …

Klar, das ist irgendwie wieder so eine Teenie-Klamotte im Twilight-Stil. Aber bei dem Thema (Seelen, Bewusstseinstransplantation) kann ich einfach nicht „Nein!“ sagen und werde mir den Streifen reinziehen.

Amritsar in Indien – Bild des Tages (Foto)

Amritsar in Indien  (Foto: Leroy Julien | iStockphoto | Thinkstock)

Amritsar in Indien (Foto: Leroy Julien | iStockphoto | Thinkstock)

Das heutige „Bild des Tages“ zeigt den Goldenen Tempel (Harmindar Sahib) in Amritsar in Indien.

Die Aufnahme ist kein Color Key. Das sieht da wirklich so aus. Fotografiert hat der belgische Fotograf Julien Leroy. Die Homepage von Julien findet ihr hier:

www.firstlap.be

Bisherige Bilder des Tages:

6. Februar – Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung / Beschneidung von Frauen

Grafik: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

Grafik: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

Heute ist der internationale Tag gegen Genitalverstümmelung.

Noch immer werden jedes Jahr weltweit Millionen von Frauen verstümmelt. Obwohl die „Beschneidung“ von Frauen schon seit 1993 von den Vereinten Nationen als Menschenrechtsverletzung geächtet ist, ist sie noch immer gängige Praxis in vielen Ländern Afrikas.

So grausam ist die weibliche „Beschneidung“:

Bei der grausamen Praktik, die in vielen Kulturen als wichtiges Initiationsritual gilt, wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. In besonders gravierenden Fällen wird die Vagina zugenäht und nur eine kleine Öffnung belassen. Meist wird der Eingriff von Laien, ohne Narkose und mit einfachen Hilfsmitteln wie Glasscherben oder Rasierklingen durchgeführt. Für die Frauen und Mädchen bedeutet die Genitalverstümmelung neben lebenslangen Traumata oft Infektionen, Blutungen und Komplikationen bei der Geburt, die zum Tod führen können.1

[1] Stiftung Weltbevölkerung

All Ends – Apologize (Musikvideo)

Der heutige „Song des Tages“ ist eine Coverversion.

Das Original von „Apologize“ dürfte bekannt sein und stammt von OneRepublic. Die Version von All Ends ist – wie zu erwarten – ein wenig härter, aber deshalb nicht weniger hörenswert.

Blogliebe IV

Foto: Aleksandr Mansurov | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Aleksandr Mansurov | iStockphoto | Thinkstock

Bling, bling – frisch auf den Tisch. Eine Runde lesenswerter Blogs:

Lousy Pennies – Dieses Blog beschäftigt sich damit, wie man als Journalist im Netz Geld verdienen kann und ich auf die eigenen Füße stelle.

Frischer Wind – Blog von Christian Reinboth zum Thema regenerative Energien. Ein Blog, dass ich zum Einen wegen seiner Thematik mag. Zum Anderen, weil Christian einfach wahnsinnig intelligent ist und sich diese „Gabe“ bei ihm mit einer entspannten Geisteshaltung verbindet.

Frank Doerr – der Esoteriker unter den SEO. Hier menschelt es kräftig, obwohl es meist um IT- und Webzeugs geht.

Wishu – Wishus Seele ist gar nicht so dunkel, wie er aussieht. Er mag Musik, Technik und vor allem Katzen. Geile Kombi! Bloggen tut er vor allem über Techzeugs. Lesenswert! Beruflich ist Wishu als Webentwickler / Designer unterwegs.

Schavan mit „Entzugserscheinungen“, Steinbrück mit gefährlichen Freunden und Facebook-Abmahner mit Sieg (Linkliebe)

Foto: michele piacquadio |iStockphoto | Thinkstocks

Foto: michele piacquadio |iStockphoto | Thinkstocks

Ich habe dem Blog eine neue Kategorie – Linkliebe – spendiert.

Das ist im Prinzip ein Abfallprodukt meines täglichen Screenings nach interessanten Themen. Ich tische hier all das auf, das ich nicht in eigenen Postings verwurste oder das als Nachtrag für schon veröffentlichte Beiträge taugt.
Steinbrück / Peerblog:

Eine kleine Nachlese zur Peerblog-Story – unter anderem haben sich die Macher selbst zu Wort gemeldet.

Ex-Doktorin und Noch-Bildungsministerin Annette Schavan:

Während Frau Schavan noch unter – Achtung Kalauer – „Entzugserscheinungen“ leidet, wird im Netz schon munter gelästert:

  • Kyriacou – Bei Andreas gibt es das Lied „Zehn kleine Plagiatoren“
  • Abgeordnetenwatch – PR-Agentur hinter PeerBlog warb mit “schnellem Zugang” zu Politikern
  • Erbloggtes – Dr. weg. Schavan muss gehen

Sexismus & Facebook-Abmahnungen:

Es war (leider) zur erwarten – die Facebook-Abmahner bekommen recht vor Gericht. Also unbedingt ein Impressum einbauen, in den eigene Facebook-Seite.

  • kotzendes Einhorn – Bei Pro7 findet man Sexismus doof, wirbt aber mit dicken Hupen
  • allfacebook – Facebook-Abmahner bekommen recht vor Gericht

Große Erwartungen – Bild des Tages (Foto)

Foto: YanLev | iStockphoto | Thinkstocks

Foto: YanLev | iStockphoto | Thinkstocks

Das heutige „Bild des Tages“ stammt vom russischen Fotografen Yanlev. Der ist mit einer Canon 5D Mark II unterwegs.

Bisherige Bilder des Tages:

Eine Homepage von ihm habe ich nicht gefunden:

So, Yanlev. If you see this and have a website for your photography post it as a comment. TNX!

Schavan verliert Doktortitel!

Foto: michele piacquadio | iStockphoto | Thinkstock

Foto: michele piacquadio | iStockphoto | Thinkstock

Ein großer Tag für die Gerechtigkeit und alle ehrlichen Wissenschaftler!

Ich freue mich nicht nur heimlich.1

Mein Respekt gilt vor allem den Mitgliedern des Fakultätsrat, die sich nicht dem zunehmenden politischen Druck gebeugt haben und ihre Entscheidung auf den Fakten basierend getroffen haben.

Frau Schavan sollte sofort ihren Rücktritt erklären! Sie hat dem Amt und dem Ansehen der Wissenschaft mit der Beschönigung von wissenschaftlichem Betrug genug geschadet.

Der Fakultätsrat hat heute mit einer überzeugenden Mehrheit (12 x JA, 2 x NEIN, 1 x Enthaltung) für die Aberkennung des Doktortitels gestimmt. Laut Dekan der Uni Düsseldorf habe Schavan:

systematisch und vorsätzlich gedankliche Leistungen vorgetäuscht, die sie nicht selbst erbracht hat.“

Mal sehen, ob die Unions-Politiker schlau genug sind, die Klappe zu halten. Oder ob man der Uni jetzt noch eine Kampagne vorwirft.


[1] Süddeutsche – Annette Schavan über Guttenberg „Ich schäme mich nicht nur heimlich“

Video: Eine etwas „andere“ Mathestunde

Das erinnert mich ein bisschen an einen meiner Dozenten, Herrn L.

Der hat gerade über die Wirkung von Werbung referiert und darüber, dass man „lauter“ als das Umfeld sein muss. Während dessen liefen ein paar Mädels über den Campus und die Blicke unseres männlich dominierten Kurses schweiften nach draußen.

Der Dozent stellte sich auf einen Tisch und zog sich langsam die Hose runter. Unsere (entsetzten) Blicke waren wieder da.

Das Prinzip der Werbewirkung war verstanden und nie wieder vergessen 😉

Der Typ war durch und durch genial. Seine Vorlesungsunterlagen bestanden aus 100% Cartoons.

Kool Savas – Der Beweis (Musikvideo)

Ich könnte es gleich mit seinen Worten sagen:

Ihr wolltet mir nicht glauben, als ich meinte, ich werd‘ kommen und hier alles verändern.
„DOCH HIER IST DER BEWEIS!“
Jetzt steht ihr da – „OH“ – kommt nicht mehr klar und euer Leben ist gefickt.

… oder mit meinen: Die Leserwochen sind vorbei! Jetzt gibt es wieder hochwertige Lyrik und Klänge.

Den Anfang macht Kool Savas mit „Der Beweis“.

Facebook-URL

So, jetzt hat das beste Blog der Welt auch eine eigene Facebook-URL:

www.facebook.com/lieblingsblog

Kostenloses SEO-Tool Sistrix smart

Screenshot Sistrix smart

Screenshot Sistrix smart

Wer seine Seiten in den Suchmaschinen nach vorn bringen wollte und bisher die Kosten für ein SEO-Tool gescheut hat, für den habe ich etwas!

Seit heute gibt es Sistrix smart – eine abgespeckte Version der Sistrix Toolbox. Das Tool ist kostenlos und soll es auch bleiben.

Funktionsumfang:

  • das Crawlen und Analysieren der Seitenstruktur
  • das Aufspüren von onpage-Fehlern
  • das Beobachten von Rankings / Rankingveränderungen
  • den Vergleich mit dem Wettbewerb
  • das Messen der Erreichbarkeit  und der Geschwindigkeit der Seite

Man kann damit eine Website verwalten. Wer mehr braucht, muss sich weiterhin an die kostenpflichtige Toolbox halten.

Mir gefällt die Idee eines kostenlosen Einsteigertools. Denn gerade für viele kleine Webmaster und Blogger hat SEO einfach nicht den Stellenwert, dass sie dreistellige Beträge für ein SEO-Werkzeug ausgeben können.

Wir nutzen die komplette Toolbox, um unsere Projekte zu „monitoren“ und zu verbessern. Ich werde hier und am Beispiel dieses Blogs ab und zu Analysen daraus vorstellen, so wie ich das schon in der Vergangenheit gemacht habe.

Das schreiben Andere zu Sistrix Smart:

  • Golem – Sistrix smart – Kleines, kostenloses SEO-Werkzeug
  •  t3n – Sistrix smart: Kostenloses SEO-Tool zur Website-Analyse
  • SEO united – Sistrix smart – Neues SEO Tool aus dem Hause Beus
  • Onlinemarketing.de – Kostenlose SEO-Analysen mit SISTRIX smart
  • SEO deluxe – Sistrix smart Analyse Tool gestartet

Homeland – Neue Serie auf Sat.1

Homeland (Foto: Sat.1/OTS)

Homeland (Foto: Sat.1/OTS)

Auf Sat.1 startet mit „Homeland“ eine neue Serie. Das Format ist die angeblich „beste Serie der Welt“ und die Lieblingsserie von US-Präsident Barack Obama.

Wir haben uns gestern den Pilot angeschaut. Der Plot scheint durchaus interessant. Aber noch bin ich arg im Zweifel, ob es wirklich gelingt, dauerhaft Spannung aufzubauen, wie das bspw. den Machern von „24“ gelungen ist.

Natürlich ist das Ding wieder heftig von amerikanischer Propaganda gefärbt. Aber das kann ich „abschalten“. Ich trenne das klar zwischen Unterhaltung und Information.

Die Selbstbeschreibung des Senders:

„Die beste Serie der Welt“, titelt TV Today. „Macht den Zuschauer süchtig“, schreibt TV Spielfilm, „geniale Drehbücher und großartige Darsteller“, meint TV Movie und für die TV 14 ist sie „extrem fesselnd.“ Es ist DER Serien-Hit aus den USA und jetzt kommt er zu uns: SAT.1 zeigt ab 3. Februar 2013 um 22.15 Uhr den Golden Globes®- und Emmy®-Abräumer „Homeland“ mit Claire Danes und Damian Lewis in den Hauptrollen. Die Serie der „24“-Produzenten basiert auf dem israelischen Format „Hatufim“ (Kriegsgefangener). Die Pilotfolge erzielte bei ihrer Erstausstrahlung in den USA für den Sender Showtime die beste Premierenquote seit acht Jahren. Das Staffelfinale war sogar das zuschauerstärkste in der Geschichte des Senders.

Und darum gehts: Die CIA-Agentin Carrie Mathison (Claire Danes) erhält während ihres Einsatzes im Irak einen heißen Tipp: Ein amerikanischer Soldat soll während seiner Kriegsgefangenschaft in das terroristische Lager übergelaufen sein. Ein paar Monate später wird der seit 2003 im Irak vermisste und totgeglaubte G.I. Nicholas Brody (Damian Lewis) fast zufällig von amerikanischen Streitkräften befreit und kann in die USA zurückkehren. Während das ganze Land ihn als Held feiert, bleibt Carrie misstrauisch und vermutet in dem durch die Erlebnisse im Krieg verstörten Familienvater einen Schläfer. Da ihr niemand glaubt, beginnt die ambitionierte Agentin auf eigene Faust zu ermitteln …

Die Schauspieler sind bisher eher so „medium“.

Morena Baccarin, die die Frau von Brody spielt und die man aus „V – Die Besucher“ kennt, scheint jedenfalls eine dieser Schauspielerinnen zu sein, die nur einen Gesichtsausdruck drauf hat. Bei „V – Die Besucher“ – wo sie ein Alien spielt – passte diese emotionslose, kalte Ausstrahlung ganz gut. Hier eher nicht.

Nach dem Ende von Dr. House, New Girl und Private Practice brauchen wir jedenfalls dringend neues Serienfutter ,-)

Nochmal gaaaanz langsam: Google & der Bilderklau

Foto: Ryan McVay | Lifesize | Thinkstock

Foto: Ryan McVay | Lifesize | Thinkstock

Weil ich in den letzten Tagen immer wieder Dinge wie:

„Google verletzt keine Urheberrechte. Ihr könnt eure Seiten doch für Google sperren. Wo ist das Problem?“

lese. Nochmal der Versuch das zu erklären:

Ich schleiche mich heute Abend in Deine Garage und klaue Dein Auto. Da klebe ich dann Werbung drauf und vermiete es.

Wenn Dir das nicht passt – was ich annehme – und Du Dich bei mir beschwerst, sage ich: „Hey, Du hättest doch vor Deiner Garage ein Schild aufstellen können auf dem steht: >> Sebastian, Du darfst dieses Auto nicht klauen! <<“

Daran würde ich mich dann – vielleicht – sogar halten. Allerdings gilt dieses Schild nur für mich. Wenn Dich demnächst mein Kumpel besucht, um Deine Karre erneut zu klauen, brauchst Du noch ein Schild.

Google zeigt fremde Bilder auf seinen Seiten an. Dass das ein Rechtsverstoß ist, bedarf keiner Diskussion.

Auch das Nennen der Quelle oder der Hinweis „Dieses Bild kann urheberrechtlich geschützt sein.“ stellt keinerlei Legitimation dar. Um in der Autoanalogie zu bleiben, ist das in etwa so als würde ich auf das geklaute Auto schreiben:

„Dieses Auto gehört eigentlich XY. Kann sein, dass er nicht will, dass ich damit rumfahre.“

Für mich steht völlig außer Frage – Wenn Google diese Suche in Deutschland einführt, wird eine Prozesslawine über das Unternehmen hereinbrechen. Anwälte und Bildagenturen wetzen sicher schon die Messer.

Für mich ist das aus geschäftlicher Sicht nicht sonderlich relevant. Aber die Google-Position in meinem Aktiendepot steht auf der Abschussliste. Ein Unternehmen, das jedem ins Bein pinkelt, der im Internet Geschäfte macht, hat mittelfristig keine allzu hohen Überlebenschancen.

Das Netz wird auf dieses Problem eine Antwort finden, da bin ich mir sicher. Das kann dauern – aber sie wird Google nicht gefallen.

Drahtseilakt über Manhattan – Bild des Tages (Foto)

Drahtseilakt über Manhattan (Federico Caputo | iStockphotos | Thinkstocks)

Drahtseilakt über Manhattan (Federico Caputo | iStockphotos | Thinkstocks)

Das heutige Bild heißt „Difficult Business“ und illustriert auf erstklassige Weise das Leben eines Unternehmers.

Egal, wie hoch mal auch steigt, es bleibt ein Tanz über dem Abgrund. Das Bild stammt vom italienischen Fotografen Federico Caputo, der mit einer Nikon D700 arbeitet und offenbar auch der einen oder anderen Bildbearbeitungssoftware nicht abgeneigt ist.

Ihr findet Federico auf flickr und auf seinem Blog.

Bisherige Bilder des Tages:

Peer Steinbrück hat bloggende Groupies

Foto: Naomi Bassitt | iStockphoto | Thinkstocks

Foto: Naomi Bassitt | iStockphoto | Thinkstocks

Ach Gott, ist das putzig. Der Problem-Peer hat jetzt sein eigenes Fanblog:

Wir sind unabhängig. Peer Steinbrück will das so. Dieser Blog wird finanziert von herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten in Deutschland, die Peer Steinbrück, seine politische Kompetenz und seine Persönlichkeit schätzen.

… so die Selbstbeschreibung von www.peerblog.de. Die politische Artillerie der Blogosphäre schießt sich schon mal warm. Das findet wiederum der „breitschultrig-urgemütliche“1 Robert Basic ziemlich doof.

Meine 2 Cent

Rob hat recht. Es gibt keinen „neutralen“ und „objektiven“ Journalismus. Solange Menschen Artikel schreiben, werden sie immer subjektiv gefärbt sein. In Deutschland ist die Medienlandschaft in der Breite links-liberal geprägt. Das wird immer dann offenbar, wenn es um sensible Themen wie etwa die israelische Außenpolitik geht. Dann vertritt die Presse mehrheitlich Positionen, die in der Bevölkerung auf wenig Unterstützung treffen.

Ein Peer Steinbrück Blog ist etwa so nützlich wie eine Blasenentzündung und der auf dem Blog gezogene Vergleich von Barack Obama und Peer Steinbrück ist an Absurdität kaum zu übertreffen.

Steinbrück ist kein Newcomer, sondern stand jahrelang in Regierungsverantwortung. Die Zustände, die er mit viel Pathos anprangert, hat er selbst geschaffen.


[1] http://www.robertbasic.de/2013/01/ohne-blog-in-die-krise/

Lesestoff:

  • RP Online – SPD-Wahlkampf: Blogger jetzt für Steinbrück tätig
  • Fette Henne – Unanständiges Angebot