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Das perfekte Foto

Das perfekte Foto

Das perfekte Foto

Wer kennt das nicht?

Bekannte sehen Fotos und sind begeistert. Nach dem obligatorischen „Du musst ja eine tolle Kamera haben!“ folgt dann oft „Kannst Du solche Fotos nicht auch von uns machen?“

Nur, dass „solche“ Fotos selten wirklich „solche“ Fotos heißt. Wenn sich der / die Fotografierte dann nämlich selbst künstlerisch gepixelt sieht, fangen die Diskussionen an „Warum bin ich so gelb im Gesicht?“, „Ich habe doch gar nicht so glänzende Haare!“, „Warum ist meine Haut so hell?“ …

Und wehe …

… der „heimliche Profi“ begutachtet die Ausbeute. Der wird schnell festgestellt, dass die Fotos ja „überbelichtet sind“, „der Weißabgleich wohl etwas daneben liegt“ oder „XY ausbrennt / absäuft“.

Darauf gibt es nur eine Antwort: Das perfekte Foto! Ich habe es oben gepostet. Exakt 50 Prozent grau. Keine Über- /Unterbelichtungen, perfekter Weißabgleich, rein Rauschen, perfekt aufgelöst und auf Wunsch in 500 Megapixel verfügbar.

Und das Beste: Egal, wie dilettantisch es hinterher skaliert, konvertiert und/oder nachgeschärft wird. Es sieht immer super aus!

Fotografen, die mich inspirieren

Leserfrage:

Du hast geschrieben, daß Du die Arbeiten von Helmut Newton nicht magst. Welche bekannten Fotografen gefallen dir?

So ganz spontan aus dem Kopf fallen mir ein:

Ellen von Unwerth (derzeit keine Website)
Sante D’Orazio
David LaChapelle
James Nachtwey

Junge Fotografen, die mich mit ihren Arbeiten begeistern:

Jamari Lior
Felix Rachor
Philip Ruopp
Paul Ripke
Lina Tesch
Ondro Ovesny
Konrad Bak (bei der Website wirft mein Browser eine Virenmeldung aus, daher kein Link)

… und noch viele mehr. Ich werde mal eine große Liste zusammentragen. Aber das sind so die, die mir auf Anhieb einfallen.

Objektiv reinigen – Womit?

Hama Lenspen und Giottos Blasebalg

Hama Lenspen und Giottos Blasebalg

Da ich schon mehrfach gefragt wurde, wie ich meine Objektiv reinige – hier kurz und knapp meine unspektakuläre Vorgehensweise:

  • losen Staub puste ich mit dem Blasebalg runter
  • Pusten mit dem Mund hat sich nicht gewährt, dabei landet regelmäßig Sabber auf der Linse
  • alles, was ich mit der Druckluft nicht erwische, versuche ich mit dem Lenspen abzupinseln
  • sehr resistentem Schmutz rücke ich dann mit der Microfaser-Seite des Pens zu Leibe
  • wenn das nicht reicht, wird die Linse vorab angehaucht

Warum sollte man Festbrennweiten (Prime Lenses) benutzen?

Die beiden Spaßvögel Kai und Lok von Digitalrev.tv haben sich dieses Mal der Frage gewidmet, warum man Festbrennweiten (Prime Lenses) verwenden sollte.

Meine 2 Cents dazu:

  • Die Bildqualität halte ich für ein Scheinargument. Die hochwertigen Zooms sind heute so gut, dass der Qualitätsunterschied in den meisten Fällen in der Praxis keine Rolle spielt. Ausnahmen sind spezielle Fotografie-Genre wie die Architekturfotografie.
  • Der wichtigste Grund, Festbrennweiten zu benutzen ist für mich die Tatsache, dass es automatisch zu besser komponierten Bildern führt. Mit einer Festbrennweite muss man sich seine Perspektiven erlaufen. Und wenn man schon mal dabei ist, denkt man auch über die optimale Schußposition nach. Ein Zoom macht bequem. Egal, wo man gerade steht … zoom … bang … zoom … bang … und auf der Karte landen 10 halbgare Versionen des gleichen Sujets.
  • Die dezente Größe der Festbrennweiten ist immer dann interessant, wenn man diskret unterwegs sein will und die Leute nicht auf seine Kamera aufmerksam machen will. Das Gewicht ist meines Erachtens kein echtes Argument pro Festbrennweite. Denn mehrere Festbrennweiten erreichen schnell das Gewicht eines Zooms.
  • Die Lichtstärke einiger Festbrennweite ist umwerfend. Alles ab Blende 2 ist interessant. Die Möglichkeiten, die lichtstarke Festbrennweiten in Bezug auf Freistellung / Bokeh bieten, begeistern mich immer wieder.

Ich bin sehr gerne mit Festbrennweiten unterwegs. Ich bevorzuge dabei ein 35mm (Vollformat) bzw. 24mm (APS-C).

Hier wird nicht gegendert!

Foto: Digital Vision | Thinkstock

Foto: Digital Vision | Thinkstock

Weil es gerade auf Facebook diskutiert wurde, meine 2 Cent zum Thema geschlechtsneutrale Sprache:

Ich spreche meine Leser grundsätzlich mit „Jungs!“ an … das hat auch die Frauen bisher nicht abgeschreckt. Genderneutralität in der Sprache halte ich für einen dieser Auswüchse, die der Gleichstellung mehr schaden als nutzen.

Das erinnert mich ein wenig an die Diskussion um den „Neger“ und die „Ausländer“. Ist die Welt wirklich weniger fremdenfeindlich, wenn fortan mit einem schiefen Grinsen von „Menschen mit Migrationshintergrund“ die Rede ist?

Eine Geisteshaltung macht sich nicht an der Syntax fest!

PS: Und noch ein Flashback … „Liebe Genossinnen und Genossen, Liebe Kolleginnen und Kollegen, Liebe …“

Samwers Rocketleaks + Netzpolitik sammelt Spenden + Telekom drosselt DSL

Foto: Federico Caputo | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Federico Caputo | iStockphoto | Thinkstock

Ja, Jungs. Das mit den News habe ich schleifen lassen. Aber manchmal hat eben auch mein Mitteilungsbedürfnis ein Tief 😉 Heute gibt es wieder drei Stories:

Rocketleaks – Das Manager Magazin recherchiert mal wieder im Umfeld der Samwers und veröffentlicht eine Investorenpräsentation. Ist ganz amüsant, aber nicht wirklich skandalös. In der aktuellen Ausgabe des MM gibt es auch eine Reportage zu den Jungs.

Netzpolitik – Die Geschichte liegt schon etwas länger in meiner Wunderlist. Einfach deshalb, weil ich nicht so richtig weiß, was ich davon halten soll. Ich denke aber, Seiten wie Netzpolitik werden mittelfristig nicht darum herum kommen, sich als gemeinnützige Organisationen aufzustellen.

DSL-Drosselung – Die Telekom macht offenbar ernst mit der Drosselung von DSL-Anschlüssen, sobald bestimmt Datenvolumina überschritten sind. Allerdings will man die Regelungen vorerst nur vertraglich, nicht aber tatsächlich umsetzen.

Mac oder Windows? Wie mich natürliche Selektion zum Windows-User machte

2006 war das erste Mac-Jahr

2006 war das erste Mac-Jahr

Martin – prominenter Avatarschöpfer und Google-Versteher – hat in seinem traditionsreichen Webmaster Friday gefragt, wie die Netzwelt zur Systemfrage steht.

Und bei dem Thema bin ich doch um keine Antwort verlegen. Die Kurzfassung: Windows!

Meine Systemhistorie

  • 1987 – 1989 KC
  • 1989 – 1992 C64
  • 1992 – 1996 Amiga OS
  • 1996 – 2006 Windows
  • 2006 – 2009 Mac OS
  • 2009 – 2012 Windows

Ich fand den Ausflug in die Macwelt toll und spannend. Hat er mir nach Jahren des Windows-Nutzung doch gewissermaßen eine neue Welt eröffnet. Es war irgendwie wieder wie ganz am Anfang, wo ein neuer Computer wie eine neue Liebe war. Aufregend, leidenschaftlich und verdammt spannend.

Inzwischen werkeln hier wieder hoch-performante PCs

Inzwischen werkeln hier wieder hoch-performante PCs

Aber letztlich haben für mich die Nachteile überwogen:

  • teure, unzuverlässige Hardware
  • schwacher Dateimanager (Finder)
  • schwache Performance der Browser (insb. Flash)
  • eher reaktionsträge Oberfläche
  • beschränkte Aufrüstbarkeit der Hardware

Während bis dato noch ALLE meine Computer funktionieren, die kein Apfellogo besitzen, hat sich unsere gesamte Apple-Hardware für insgesamt knapp 10.000 Euro nach und nach verabschiedet. Ich musste also gar nicht „zurückwechseln“ – das war irgendwie natürliche Selektion. Nur der Stärkste überlebt.

Würde ich mein jetziges System als Mac zusammenklicken, wäre ich locker 6.000 – 7.000 Euro los und müsste mit beschränkter Aufrüstbarkeit leben. Nein danke!

Linux Server sicher löschen

Gemietete Server sollte man vor der Kündigung sicher löschen, um die Wiederherstellung von Daten durch den Nachmieter zu erschweren:

  1. Rescue System booten
  2. shred /dev/sda –force –verbose –zero –iterations=1
    shred /dev/sdb –force –verbose –zero –iterations=1

So geht es bei der üblichen Root-Server-Konfiguration (2 SATA-Platten). Die shred-Befehle sollte man entweder mehrfach wiederholen oder den Parameter für interations erhöhen.

Killt das Internet Hollywood wirklich?

Statements wie dieses von Paul Garaham kann ich nur mit einem satten Kopfschütteln beantworten. Ganz einfach, weil sie jeder Logik entbehren. 

Killt das Internet Hollywood wirklich?

Killt das Internet Hollywood wirklich?

Die Tatsache, dass Hollywood-Filme im Internet massenhaft raubkopiert werden, zeigt doch, wie beliebt sie sind. Auf den Filesharing-Plattformen und Downloadseiten führen die großen Hollywood-Titel die Nutzercharts an.

Hollywood muss trotzdem handeln

Dass Hollywood im Moment Geld an Raubkopierer verliert, ist der Tatsache geschuldet, dass es keine wirklich guten legalen Angebote gibt. (Flatrates, preiswerte Streamingportale) Das wird sich aber lösen. Da bin ich zuversichtlich. Mit Hollywood. Nicht dagegen. Zusätzlich wird die illegale Nutzung nachlassen, weil sie intensiv verfolgt wird. Auch ohne SOPA.

Ja, Häppchen-Konsum ala Youtube ist ein toller Markt. Aber er wird die Nachfrage nach „großen Filmen“ nicht ersetzen, sondern ergänzen.  Der Trend geht ganz klar zu immer aufwendigeren, teureren Produktionen.

Ist Hollywood unsterblich?

Hollywood ist ein People-Business und kann sich nur selbst töten. Zum Beispiel mit fortgesetzter Arroganz gegenüber den Nutzerbedürfnissen. Dann würde Alle verlieren. Die Studios, weil die Margen immer weiter fallen und die Konsumenten, weil es irgendwann schlichtweg keine Kopiervorlagen mehr gibt.

Wenn ich den Sänger töte, verstummt eben auch das Lied.

Augenprobleme bei TFT Monitor / Display

Augenprobleme?

Augenprobleme? (Foto: Syda Productions | Shutterstock)

Wenn man mich nach dem wichtigsten Teil eines Computers fragt – für den ich auch bereit bin, das meiste Geld auszugeben – kenne ich seit vielen Jahren nur eine Antwort: Der Monitor.

Ich gehörte daher auch zu den Ersten, die eine 19 Zoll-Röhre, einen Flat-CRT, einen TFT hatten. Ich sitze wohl so rund 10 Stunden pro Tag vor irgendeinem Rechner und strapaziere meine Augen mit Bildschirminhalten. Da liegt es nahe, dem „Blickziel“ mehr als einen Gedanken zu schenken. (mehr …)

Arbeitsorganisation & Projektmanagement: Google Kalender

Google Kalender

Google Kalender

Dass ich nicht mehr über strategische Entscheidungen oder Projekte meines Unternehmens schreibe (? Kein Wort über Geschäfte), heißt nicht, dass ich nicht trotzdem gerne Erfahrungen weitergebe.

Da sich meine Arbeitsorganisation nun schon seit einer ganzen Weile nicht mehr verändert hat, will ich hier nach und nach mal die verschiedenen Werkzeuge vorstellen, die ich benutze und auch erklären, wofür ich sie verwende.

Der Google Kalender

Der Google Kalender ist quasi mein Task-Management-Tool. Dort werden alle (auch kleine Aufgaben) eingetragen, die sich terminieren lassen. Schaffe ich Aufgaben nicht, verteile ich sie einfach per Drag-und-Drop auf die nächsten Tage.

Wiederkehrende Aufgaben

Für Routinearbeiten, die ich täglich oder wöchentlich durchführe, habe ich jeweils nur einen Termin angelegt, den ich nach Erledigung auf den nächsten Tag bzw. die nächste Woche ziehe.

Aufgaben mit längerem – bspw. monatlichen – Takt lege ich als sich wiederholende Aufgaben an.

Farben

Erledigte Aufgaben färbe ich grau ein. Ansonsten gibt es bei mir verschiedene Kalender und somit Farben für unterschiedliche Aufgabentypen. Die lassen sich natürlich auch manuell „überfärben“, wenn man sie besonders hervorheben will.

Die 2-Wochen-Ansicht hat sich für mich als die praktikabelste erwiesen.

Unterwegs

Unterwegs nutze ich (trotz Android) die Webversion des Kalenders, weil sie mir einfach mehr zusagt und sie trotz deaktivierte Telefonsynchronisation immer up-to-date ist.

Das schreiben Andere zum Thema Google Calendar & GTD

David Hellmann machts wie ich und setzt auf einen Toolmix, in dem auch der Google Kalender vorkommt.

Martin Sauter stellt ein WordPress-Theme von Templatic vor, das ein einfaches Projektmanagement mit WordPress ermöglicht.

Jason Perkins (engl.) stellt einen GTD-Ansatz mit Google Produkten vor.

Mobile Web-App des Google Kalender

Mobile Web-App des Google Kalender

Die „Genfer Konventionen“ der Geschäftswelt

Brauchen wir "Genfer Konventionen" der Geschäftswelt?

Brauchen wir „Genfer Konventionen“ der Geschäftswelt? (Foto: Sergey Nivens | Shutterstock)

In den letzten Tagen und Wochen wurde viel über die Samwer-Brüder gesagt und geschrieben:

  • Gründerszene über Arbeitsbedingungen bei Groupon
  • Techcrunch zur Blitzkrieg-Mail von Oliver Samwer
  • TWIST zu den „Somewhere“-Brothers (hier ab Minute 11, hier ab Minute 50)
  • WiWo: Rocket Internet: Ende oder Neuanfang

Ich bin nicht religös. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass Jeder die Konsequenzen seines Handelns trägt. Früher oder später, auf die eine oder andere Weise.

Play hard, play fair

Das wird kein Plädoyer für das Gutmenschentum. Auch für mich ist Wirtschaft Krieg. Und zwar einer, in dem keine Gefangenen gemacht werden.

Trotzdem braucht es ein Mindestmaß an ethischen Standards: die „Genfer Konventionen“ der Geschäftswelt. Und dazu gehört absolute Loyalität gegenüber Mitarbeitern, Geschäftsfreunden und Investoren.

Unternehmertum ist für mich …

… wie der Bau einer Stadt. Das Ergebnis muss die Zeiten überstehen, Wind und Wetter trotzen und auf solidem Fundament stehen.

Fast alle unserer geschäftlichen Partnerschaften bestehen seit den Anfangstagen des Unternehmens. Neue Partnerschaften entstehen meist dadurch, dass Mitarbeiter von bestehenden Partnern zu neuen Unternehmen wechseln.

Ich beobachte das auch bei anderen Unternehmen. Selbst im harten VC-Geschäft gibt es Unternehmen, die seit vielen Jahren mit identischem Stab und Partnern unterwegs sind.

Ethik ist Hemmschuh

Wer sich im Geschäft ethisch verhält, bremst es nicht aus. Alle wirklich großen und erfolgreichen Unternehmen unser Branche behandeln ihre Mitarbeiter fürsorglich.

Die größten Unternehmer haben ihre Imperien auf dem Fundament von Freundschaft und Loyalität errichtet. Nur loyale Unterstützer können einen Unternehmer langfristig im Erfolg halten.

Als Korea Pearl Harbor bombardierte und ein Tscheche Boston terrorisierte

Respekt, Frau von der Leyen!

Ursula von der Leyen (Foto: Bundestag / Thomas Koehler / photothek.net)

Ursula von der Leyen (Foto: Bundestag / Thomas Koehler / photothek.net)

Zensursula zum trotz bin ich in den letzten Jahren immer mehr zum Fan der Kanzlernachfolgerin geworden.

Der aktuelle Coup um die Frauenquote amüsiert mich sehr. Nach dem der politische Totalausfall Kristina Schröder in der Hinsicht überhaupt nichts auf die Kette bekommen hat, tut dieser Schritt nach vorn der Union sicher gut.

Ich teile ganz sicher nicht alle Ansichten von Ursula von der Leyen. Aber mich fasziniert, dass sie sich für die Sache engagiert. Und dafür auch ihren „Job“ riskiert.

Sooooo … und wer traut sich jetzt Mindeslohn?

Frauenquote

Anfangs war ich sehr skeptisch, was die Einführung einer Frauenquote angeht. Aber je länger ich mich mit diesem Thema beschäftige, desto eher komme ich zu dem Schluss, dass wir sie dringend brauchen. Ein – gemessen an der Bevölkerungszahl – kleines Land wie Deutschland kann es sich schlicht nicht leisten, auf die Hälfte seines Potentials zu verzichten.

Jahrzehntelange Versuche über Freiwilligkeit den Frauenanteil in Führungsgremien zu steigern, sind gescheitert.

Und wir brauchen sie, auch ganz oben! Die Frauen.

Wikileaks T-Shirts

Coole T-Shirts von Wikileaks gibt es bei Spreadshirt.

Einige davon – die Supporter T-Shirts – sind heftig teuer und eher Beigaben zur Geldspende. Aber es gibt auch „günstige“ 20-Euro-Shirts.

Sie vs. Er – Geburtstagswunsch

Sie: Duuuuu, Schaaatz. Zum Geburtstag wünsche ich mir was, das in 3 Sekunden von 0 auf 100 ist.
Er: Okay, eine Waage. In rot oder schwarz?

Katze kuschelt mit Faultier (Video)

Da ich euch diese Woche den Catwoch erspart habe, liefere ich jetzt einen lustigen Schleichjäger nach.

Dieser Katzer hat sich offensichtlich in ein Faultier verliebt. Macht echt Spaß, den beiden zuzugucken. Faultiere sind auch nicht so furchtbar hektische Tiere. Das dürfte erheblich zur Katzenkompatibilität beitragen.

Der BGH und die Youtube-Videos – Einbinden illegal? Die große Verwirrung!

Foto: fredy sujono | iStockphoto | Thinkstock

Foto: fredy sujono | iStockphoto | Thinkstock

Aktuell verhandelt der BGH einen Fall, in dem es um das Embedding von Youtube-Videos geht.

In der mündlichen Verhandlung deutete der Richter bereits an, dass er das Einbinden vermutlich als Urheberrechtsverletzung sieht.

Mein aktueller Kenntnisstand:

  • Firma A hat ein Video produzieren lassen
  • das wurde durch einen unbekannten Dritte auf Youtube hochgeladen
  • Person B und C haben das Video in ihre Seiten eingebunden

Dass das Einbinden eines illegal auf Youtube hochgeladenen Videos eine Rechtsverletzung ist, sollte nicht verwundern.

Manche Medien – wie die SZ und auch eine große Presseagentur – konstruieren daraus aber gleich eine generelle Rechtswidrigkeit des Embeddings. Wohl auch, weil man wohl von einer anderen Sachlage ausgeht:

Im BGH-Fall hatte ein Produzent von Wasserfiltersystemen einen Zwei-Minuten-Film zum Problem der Wasserverschmutzung bei Youtube eingestellt. Eine konkurrierende Firma fand Gefallen an dem Film und machte ihn der eigenen potenziellen Kundschaft auf einem Frame der eigenen Website zugänglich. (Süddeutsche)

Bisher ist es mir nicht gelungen, herauszufinden, welche Fallschilderung richtig ist. Anfragen dazu laufen. Ich halte aber die Variante der Computerwoche für wahrscheinlicher:

Die Klägerin, die Wasserfiltersysteme herstellt und vertreibt, ließ laut BGH-Terminhinweis zu Werbezwecken einen etwa zwei Minuten langen Film mit dem Titel „Die Realität“ herstellen, der sich mit der Wasserverschmutzung befasst. Sie ist Inhaberin der ausschließlichen Nutzungsrechte an diesem Film. Der Film war – nach dem Vorbringen der Klägerin ohne ihre Zustimmung – bei YouTube abrufbar (und ist es immer noch, Anm. d. Red.). (Computerwoche)

Update

Weil das gerade auch diskutiert wird – einen generellen „Freibrief“ zum Embedding wird es natürlich nicht geben.

Das wäre auch zu lustig. Youtube-Account anlegen, uploaden, einbinden. Und am Ende ist Niemand schuld. Youtube redet sich mit „User generated Content“ raus. Der Uploader ist nicht auffindbar. (Internetcafe) Und der Einbinder zuckt mit den Schultern.

Wenn man bspw. einen ZDF Bericht einbindet, der von Irgo123 oder DeutscheDokus192 hochgeladen wurde, ist man imho auch selbst dafür haftbar.

Dass man nicht jeden Kack ohne Prüfung einbindet, ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Leona Lewis – Lovebird (Musikvideo)

Das Gute-Nacht-Lied ist heute ganz besonders seicht.

Nicht, weil ich irgendwie weich im Keks geworden bin. Sondern, weil Leona einfach eine geile Stimme hat und ich gerade ausreichend platt bin, um mich so besäuseln zu lassen.

War ein guter Tag heute. Ich habe extrem viel geschafft. Und vor allem ein paar Prozesse für Dinge gebaut, für die es bisher keine Prozess gab.

Interpret: Leona Lewis
Song: Lovebird
Label: SonyBMG
: 16.11.2012
Länge: 3:29
Songwriter: Bonnie McKee, Joshua Coleman, Lukasz Gottwald
Produzent: Josh Abrahams, Ammo, Oligee
Album: Glassheart

Radfahrer vs. Hundebesitzer – Er herrscht Krieg im Wald

Foto: laurent Renault | iStockphoto | Thinkstock

Foto: laurent Renault | iStockphoto | Thinkstock

Immer wenn der Intelligenzschwerpunkt am haarigen Ende der Hundeleine liegt, wird es schwierig.

Ganz im Gegensatz zu den meisten meiner Mitradler bin ich sehr tolerant gegenüber Hundebesitzern. Ich reduziere meine Geschwindigkeit, wenn ich mich einem Mensch-Hund-Paar nähere und beobachte dessen Verhalten konzentriert.

Aber was mir heute passiert ist, macht mich wirklich wütend

Ich war auf einem großen, kombinierten Fuß-/Radweg entlang des Wannsees unterwegs.

Nach 5 Minuten traf ich auf eine Frau mit einem knapp hüfthohen Hund. Das Tier hat sofort richtig „am Zeiger gedreht“ und ist auf mich losgestürmt. Und der wollte nicht nur spielen! Die Bestie war zwar angeleint. Aber die Besitzerin war weder körperlich noch mental in der Lage ihn zurückzuhalten. Ich konnte mir damit behelfen, mein Fahrrad schräg zwischen mich und den Hund zu bringen. Und im richtigen Moment zu flüchten. Ob die Töle danach ihre Besitzerin gefressen hat, weiß ich nicht.

Nur 5 Minuten später – ich hatte mich gerade von diesem Schreck erholt – traf ich auf eine ältere Dame mit zwei Dackeln. Ohne Leine. Ich habe die übliche Routine eingeleitet. Abbremsen. Auf die Hunde konzentrieren. Die mussten natürlich beide mitten auf den Radweg springen. Vollbremsung.

Soweit nichts außergewöhnliches. Aber nachdem ich bestimmt schon 10 Sekunden gestartet bin, höre ich an meinem Hinterrad ein Geräusch, dass an einen wilden Pitbull erinnerte, dem man gerade zwei Ziegelsteine gegen die Klöten geschlagen hat. Es war natürlich nur die Fußhupe. Gefährlich war es trotzdem, denn das Kerlchen ist bis an meine Pedale gelaufen und hat versucht, zu schnappen. Ich war schon reichlich schnell.

Ich habe einfach etwas mehr „Gas gegeben“ und auf einen Herzinfarkt des Teckels gehofft.

Liebe Hundehalter,

problem

 

so wie ich das sehe, basiert unser „Problem“ auf ein paar ganz einfachen Variablen und Konstanten. Und es gibt eine total nahe liegende Lösung:

  • die Entfernung Hund-Halter sollte immer kleiner sein, als die Entfernung Halter-Radfahrer
  • darauf resultiert, dass die Entfernung Hund-Radfahrer keinen Nullwert annimmt, was sehr wünschenswert ist
  • außerdem sollte die Maximalkraft des Halters größer als die des Hundes sein und im Idealfall auch abgerufen werden, um die oben skizzierten Entfernungsparameter zu halten
  • das setzt natürlich voraus, dass das trottelige Getier ordnungsgemäß angeleint ist, die Leine der Summe der Kräfte von Hund und Halter standhält und kürzer als die Entfernung Halter-Radfahrer zzgl. der Hundelänge ist

Tipps gesucht

So, jetzt habe ich es rausgelabert. Und brauche pragmatische Lösungen!

Also was tun? Machete einpacken? Pfefferspray? Flammenwerfer? Meine CO2-Glock darf ich nicht öffentlich führen. Die wäre eine schöne Lösung 😉

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