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Linkwachstum 02/2013

Wachstum der Domainpopularität (Datenquelle: Sistrix Toolbox)

Wachstum der Domainpopularität (Datenquelle: Sistrix Toolbox)

Ich habe mal wieder die ehrwürdige Sistrix-Toolbox angeworfen, um ein bisschen selbstreferentielles Statistikfutter zu liefern.

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Domainpopularität. Auf der Y-Achse sehen wir die Zahl der unterschiedlichen Domains, die auf myBasti verweisen. Und da sage ich mal: Die Richtung stimmt. Der absolute Wert ist noch eher „geht so“.

Leistungssschutzrecht + Google-Updates + Marissa Mayer

Foto: Ron Chapple Stock | Thinkstock

Foto: Ron Chapple Stock | Thinkstock

Ohne langes Gesülze – schnell ein paar lesenswerte News auf den Tisch. *rummms*

Leistungsschutzrecht – Das geplante Leistungsschutzrecht war noch nie besonders sinnvoll. Aber jetzt wird es völlig abstrus. Die Bundesregierung hat im aktuellen Entwurf kurze Zitate – also Snipets, wie sie Suchmaschinen heute verwenden – vom Rechtsschutz ausgenommen. So bleibt die Frage: Was will das LSE eigentlich noch regeln?

 
Übersicht der Google-Updates – bei Sistrix gibt es eine Übersicht aller wichtigen Google-Updates der letzten Jahre. Das vereinfacht die Analyse von Rankingveränderung. Man kann so schnell nachvollziehen, ob eine Veränderung auf ein Update oder individuelle Probleme zurückzuführen ist. Wer die Sistrix Toolbox nutzt, braucht diese Übersicht eigentlich nicht, denn dort werden die Daten der Updates sowieso in die Sichtbarkeitscharts eingeblendet.

Marissa Mayer – die Google-Deserteurin und neue Yahoo Chefin lässt den Hammer kreisen. Nachdem sie zum Einstieg vor allem mit dem Zuckerbrot lockte, gibt es jetzt die Peitsche. Mayer verbietet bspw. die Heimarbeit im Konzern komplett. Die Mitarbeiter sind nicht wirklich begeistert.

Das gefährlichste Lebewesen der Welt!

Foto: Linda Bucklin | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Linda Bucklin | iStockphoto | Thinkstock

Wir sehen auf diesem Bild das gefährlichste Lebewesen der Welt. Es ist jedes Jahr für Millionen von Todesfällen verantwortlich.

Und darunter. Ein Hai.

Fördermittel & Subventionen = Wirtschaftskiller

Wiedergekäut – Das Beste aus 5 Jahren myBasti

Antwort auf eine Anfrage bei XING:

Hallo Herr …… ,

bisher hatte ich nur mit …….. Kontakt. Und dem hatte ich eigentlich recht eindeutig zu verstehen gegeben, was ich von Fördermitteln halte: nämlich gar nichts.

Ich sehe Subventionen und Fördermittel als staatlichen Frontalangriff auf alle echten Unternehmer und werde keine Aktionen oder Projekte unterstützen, die direkt oder indirekt mit Fördermitteln in Verbindung stehen.

Viele Grüße vom Wannsee,

Sebastian Fiebiger

Fördermittel und Subventionen kehren das Darwinsche Prinzip um – die Schwachen werden aufgepäppelt und die Starken geschwächt. Das ist in meinen Augen Gift für jede Wirtschaft.

Gedopte Webagenturen & vergoldete Förderkörbe

Das konnte ich schon im eigenen Umfeld Ende der 90er Jahre beobachten. Da waren fördermittelgedopte Webagenturen unterwegs, die einfach jedes Angebot unterbieten konnten.

Ähnlich fatal sind die Steinkohlesubventionen. Anstatt in einer Situation, in der der Kohleabbau nicht mehr profitabel ist, darüber nachzudenken, wie man Alternativen schaffen kann und die Menschen in zukunftssichere Arbeit bringt, wurde versucht, die Probleme zu zementieren.

Mit welchem Ergebnis? Die verheizten Milliarden fehlen nun – Jahre später – für wichtige Handlungsalternativen.

Hart aber Hitler – Plasberg gar nicht fair

Foto: Ken Tannenbaum | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Ken Tannenbaum | iStockphoto | Thinkstock

Ich hatte die Sendung kurz an, konnte es aber wirklich nicht ertragen.

Da sitzt Oliver Pocher mit mit Menschen von Gestern, die vergeblich versuchen, ein Buch von Heute zu verstehen.

Die Krone setzt dem Ganzen wieder Frank Plasberg auf. Die „bösen Medien“ werden an die Wand gestellt, weil sie mit Hitler Quote machen. Und was macht Plasberg? Genau, mit Hitler Quote.

OMG! Das ist an Dümmlichkeit kaum zu überbieten.

Das Hörbuch „Er ist wieder da!“ hatte ich hier ja kurz reviewed. Im Grunde wird die historische Figur primär dazu genutzt, der heutigen Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Aber das hat außer Pocher scheinbar niemand aus der Runde geschnallt.

Plasberg wird von mir bis auf weiteres boykottiert. Seit sich zu seinem Pseudomoralismus, der sich von jeher an der Grenze der Erträglichkeit bewegte, auch noch billigste Meinungsmache gesellt, ist für mich der Rubikon überschritten.

Wir reden hier nicht über Gefühle!

Erwin

Erwin

Gerade gehört: Du, Dein Blog ist wirklich toll. Aber warum schreibst Du nicht mehr über Gefühle?

Die kurze Antwort: Weil das hier ein Blog und keine Selbsthilfegruppe ist.

Etwas länger: Wenn jemand über Gefühle reden will, sind es meist die negativen. Wenn Dir die Glücksgefühle fast die Sicherungen raushauen, hast Du in der Regel keinen Gesprächsbedarf und wirst sie einfach genießen.

Die negativen Gefühle, über die sich Menschen online austauschen wollen, bestehen zum überwiegenden Teil aus:
 

  • unbegründeten Sorgen
  • Selbstmitleid
  • verletztem Stolz
  • Eifersucht
  • Verlustangst

Und dafür bin ich einfach der falsche Ansprechpartner. Ich kann dazu online nichts beitragen. Wer mich persönlich kennt, weiß wie ich solche Gefühle wirksam bei mir und anderen bekämpfe.

Aber das beschriebene Wort ist die falsche Waffe für diesen Kampf!

Dieses Blog hat bei den regelmäßigen Leser ganz sicher schon Gefühle ausgelöst. Positive und vermeintlich negative. Und das soll es auch. Aber ich werde nicht darüber schreiben.

Love me! Hate me! But don’t ignore me!

Pferdefleisch-Idee + Schwarz-Grün + Hühner-Skandal

Baahhh … Jungs, das ist der Anfang einer anstrengenden Woche. Eines kann ich jetzt schon sagen. Diese Woche wird weniger gebloggt und mehr gearbeitet. Hier wird es also mit Sicherheit ein bisschen ruhiger, die nächsten Tage.

Niebels Pferdefleisch – ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde. Aber diese Idee Niebels, Pferdefleisch unter den Armen zu verteilen, hat was. Okay, das diskriminiert die Beine ein wenig und riecht nach 2-3 Tagen sicher ein bisschen streng. Aber die Schweißflecken sind weg!

Schwarz-Grün – ein schönes Plädoyer von Michael Spreng für eine schwarz-grüne Koalition. Da kann ich nur beifällig klatschen. Auch wenn das in der „Hochburg des Neoliberalismus“1 verwundern mag.

Hühner-Skandal – Dazu habe ich jetzt gar keinen konkreten Link parat. Die Medien sind voll davon. Man kommt an diesem Thema quasi gar nicht vorbei. Deshalb hier nur meine 2 Cent: Frau Aigner wäre gut beraten, sich von der „PR- und Ankündigungsministerin“ mal aufs „Machen“ zu verlegen. Die Probleme sind lange bekannt. Die angekündigten „engmaschigen“ Kontrollen der Erzeuger- und Lieferketten müssen nur endlich auch mal umgesetzt werden.


[1] So wurde myBasti einer Facebook-Reaktion auf die Amazon-Story bezeichnet. Die politische Selbsteinschätzung gibt es hier.

Leben mit der Energiewende – Der Film (Video)

So, ich habe euch wieder „Hirnfutter“ für das Wochenende mitgebracht.

Nach der Geschichte von Pirate Bay ist das der zweite komplette Film, den es hier im Blog zu sehen gibt.

Ich schaue ihn mir jetzt selbst er an und werde später meine zwei Cent nachreichen. Er wurde mir aber aus berufenem Munde empfohlen, so dass ich ziemlich sicher bin, dass die 90 Minuten nicht verschwendet sind.

Update: Habe es geguckt. Ist absolut genial!

Der Film ist Open Source und damit komplett frei und kostenlos:

Alle Inhalte und Medien dieser Website sind frei nutz- und verfügbar. Es kann gerne verlinkt werden. Die Filme dürfen heruntergeladen und frei genutzt werden, inkl. Kürzungen und Umschnitte. Der barrierefreie Zugang ist wesentlicher Teil des Konzepts für den Film „Leben mit der Energiewende“. Daher gibt es keinerlei urheberrechtlichen Beschränkungen. Rechtfreigabe offiziell neben den Download-Buttons.

… und gerade deshalb gehört es sich, dem Macher – Frank Farenski – Credits zu geben und auf die Seite des Projektes zu verlinken.

Da erklärt Frank auch die Motivation hinter dem Film:

Unabhängig von allen Fernsehsendern, Verlagen usw. möchte ich einen Autorenfilm produzieren, der in 90-Minuten dieses Thema umfassend widerspiegelt. (mehr)

Rotkäppchen und der Wolf – Bild des Tages (Foto)

Rotkäppchen und der Wolf (Foto: Andrejs Pidjass | iStockphoto | Thinkstock)

Rotkäppchen und der Wolf (Foto: Andrejs Pidjass | iStockphoto | Thinkstock)

Draußen liegt wieder Schnee. Dazu passend gibt es ein märchenhaftes „Bild des Tages“.

Das Märchenszenario ist fotografisch exzellent umgesetzt. Der Wolf ist vermutlich eher ein Husky, aber das tut der Sache keinen Abbruch.

Fotografiert hat die Inszenierung Andrejs Pidjass, den ich neulich schon im Retro-Friday mit seiner Website vorgestellt hatte.

Bisherige Bilder des Tages:

Hasso Plattner, Gates, Buffet & Co. – Die Süddeutsche macht Spenden zum Kapitalverbrechen

Bild: Getty Images

Bild: Getty Images

Wenn man diesen Artikel zur Wohltätigkeit von Superreichen liest, hat man den Eindruck, spenden ist eigentlich ein Verbrechen.

Dass die überwiegende Mehrheit der Wohlhabenden ihr Vermögen behält, es für viele Generationen blockiert und Menschen wie Gates, Buffet und Co. die beispielgebenden Ausnahmen sind, bleibt dabei ebenso unerwähnt wie die Tatsache, dass die meisten Milliardenvermögen durch Unternehmertum entstanden sind, das bekanntlich Arbeitsplätze, Fortschritt und Wohlstand schafft.

Der Vorschlag, die Vermögen der Reichen doch über Steuern in den Staatshaushalt zu überführen ist dann der krönende Abschluss des hirnlosen Artikels. Da ist das Geld bestimmt viel besser aufgehoben. Wenn es in Unternehmensbeteiligungen liegt, machen wir doch Staatskonzerne draus. Amen! Oder besser „Rot Front“?

Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Vermögensbesteuerung, aber daraus eine Schuld zu konstruieren und soziale Engagements von Plattner, Gates, Buffet & Co. zu entwerten, ist absurd.  („Und nicht zuletzt auch Polizei, die dafür gesorgt hat, dass weder dem kleinem Bill noch dem kleinem Warren oder dem kleinen Hasso auf dem Weg zur Schule einer den Kopf eingeschlagen hat.“) Wie viel soll der „Polizeischutz“ auf dem Weg zu Schule denn kosten? Eine Milliarde? Oder doch zwei? Und hat die Autorin diesen Betrag schon für ihre eigene Schulzeit überwiesen?

Eine Verklärung der Reichen zu Heiligen kann ich jedenfalls beim besten Willen in unserer Gesellschaft nicht erkennen. Der Artikel gleicht ein bisschen einem Schild, das in der Wüste vor Hochwasser warnt.

Ich würde zu gern wissen, was die 34-jährige Hannah Wilhelm so großartiges für unsere Gesellschaft getan hat, dass das karitative Engagement von Menschen wie Buffet, der 99 Prozent seines Vermögens spendet, dagegen derart verblasst.

Stilfragen – Wie ich kommuniziere …

Foto: Nastco | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Nastco | iStockphoto | Thinkstock

Als ich die Frage des aktuellen Webmasterfridays gelesen habe, ging ein Grinsen über mein Gesicht. Einfach weil, ich dachte, ich wäre mit drei Worten durch.

„Heute geht es mal um Umgangsformen …“

  1. habe
  2. ich
  3. nicht

Aber Martin wäre nicht Martin, wenn er nicht noch so ca. 200 Fragen hinterherschieben würde. Also denn … es geht primär um Onlinekommunikation:

Wie unterhaltet ihr Euch mit anderen? Seid ihr eher sachlich?

Jain. Meine E-Mails sind kurz. Meistens sau-kurz. Ein Satz, manchmal zwei, selten mehr als drei. Aber wenn mir ein derber Spruch einfällt, der eine Mail persönlich macht, kommt er rein!

Mich haben bspw. diverse Geschäftskontakte gefragt, ob sie mich „Basti“ nennen dürfen. Großer Fehler! Die haben jetzt Spitznamen, die wahlweise peinlich, makaber oder justiziabel sind.

Oder einfach freundlich und zurückhaltend.

Freundlich ja, zurückhaltend kann ich nicht besonders gut.

Seid ihr eher lieb und findet vieles süüüüß.

Alter?!

Oder gehört ihr eher zu der etwas aufdringlichen Sorte, die auch mal 2 oder 3 mal nachhacken, wenn jemand nicht reagiert?

Nein, niemals. Ich weiß zwar nicht mehr genau, was in den Säurefässern in meinem Keller ist. Aber mutmaßlich auch zwei, drei Leute, die meine Mails ignoriert haben.

Oder seid ihr auch mal richtig bissig und aggressiv?

Jetzt haben wir es!

Steuert ihr Euer Kommunikationsverhalten bewusst, oder ergibt es sich eher automatisch?

Ich habe mich im Rahmen meines Studiums recht intensiv mit Gesprächs- und Verhandlungstechnik beschäftigt und diese Fähigkeiten im Laufe der Zeit ausgebaut. Die benutze ich schon recht bewusst. Aber Gespräche auf die das anwendbar ist, sind nur ein sehr kleiner Teil meiner Kommunikation.

Seid ihr morgens freundlich, nachmittag sachlich und abends eher aufdringlich?

Morgens bin ich … öhhhmmm … NICHT! Ansonsten kann man mich halt gerade so ertragen. Das variiert im Laufe des Tages auch nicht signifikant.

Wie geht ihr damit um, wenn ihr mal von Gegenüber genervt seid?

Das hatten wir irgendwie letzte Woche schon. Man kann mich nicht nerven:

Am Telefon … klick … tuuuuut. + Eintrag in die Kontakte unter „Nicht rangehen, nervt“
Per E-Mail … keine Antwort + Filterregel
Facebook + Skype etc. -> User sperren

Sagt ihr das dann, oder besser ausklinken?

Wenn man das gesagt bekommen will, muss man sich schon viel Mühe geben. Denn meist fehlt mir die Zeit und der Nerv dafür.

Gut, sie hätten auch einfach antworten können (Foto: Oliver Sved | iStockphoto | Thinkstocks)

Gut, sie hätten auch einfach antworten können (Foto: Oliver Sved | iStockphoto | Thinkstocks)

Zeichnung eines französischen U-Boots – Retro-Friday


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Französisches U-Boot (Foto: Getty Images)

Französisches U-Boot (Foto: Getty Images)

Wir sehen ein französisches U-Boot, das in der Vorbeifahrt ein anderes Schiff grüßt.

Meine französischen Sprachkenntnisse liegen leider nahe der Nulllinie. Ich habe also keine Ahnung, was auf dem Blatt steht. Aber ich mag den Zeichenstil.

Übersetzungsversuch:

OBEN: Illustrierte Beilage zum kleinen Journal
UNTEN: Manöver – U-Boote gegen Kriegsschiff
UNTEN: Admiral, Sie sind ein Torpedo!

Das gezeigte U-Boot (die Dorade, Q22) fuhr von 1903–1914 und gehörte der Naïade-Klasse an. 1914 wurde es versenkt. Hier gibt es ein paar Fotos des Boots.

Frankreich war das erste Land, das maschinell betriebene U-Boote in großem Stil testete, baute und einsetzte. Um 1904 besaß Frankreich mit Abstand die größte und modernste U-Boot-Flotte der Welt.1

Bisherige Retro-Fotos:



[1] Wikipedia – Liste französischer U-Boot-Klassen

Hasso Plattner – Die angebliche Milliardenspende des SAP-Gründers

Hasso Plattner (Foto: Foto: HPI / Kay Herschelmann)

Hasso Plattner (Foto: Foto: HPI / Kay Herschelmann)

Mist, es gibt so Themen, da weiß ich schon vorher, dass es ganz schwierig wird, mit dem kurz fassen. Okay, versuchen wir es:

  1. Hasso Plattner ist Gründer der Softwareschmiede SAP und dadurch ein paar Milliarden schwer. Hauptsächlich liegt dieses Geld natürlich in Unternehmensanteilen.
  2. Bill Gates und sein Buddy Warren Buffett haben schon länger eine Stiftung namens „The Giving Plegde“. Dort können Superreiche Mitglied werden, wenn sie versprechen, mehr als die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu senden.

Und genau darum dreht sich ein kleines Medientheater.

The Giving Pledge behauptet, Plattner sei beigetreten.1 Einige Medien veröffentlichen ein angebliches Dementi Plattners.2 Nun gibt es doch wieder eine halbe Bestätigung von SAP.3

Die ganze Geschichte ist ziemlich unübersichtlich. Aber ich fände es äußerst amüsant, wenn es Gates tatsächlich gelungen wäre, Plattner durch sein Vorpreschen zum Beitritt zu bewegen. Auch wenn es mit Hasso Plattner ausgerechnet jemanden trifft, der ohnehin schon sehr philanthropisch unterwegs ist.

In Deutschland fehlt es in dieser Hinsicht einfach noch an Aushängeschildern. Hier „genießen“ Reiche vor allem den Ruf von Abzockern und Ausbeutern. Nicht immer zurecht!


[1] The Giving Plegde – Liste der Mitglieder
[2] Focus – „Ich fühle mich hintergangen und ausgenutzt“ – Plattner will von Milliardenspende nichts wissen…
[3] Die Welt – Plattner doch bei „The Giving Pledge“ dabei

Crawling-Statistiken – Es geht voran

Crawling-Statistik myBasti

Crawling-Statistik myBasti

Ich hatte ja versprochen, die Statistikjunkies unter euch regelmäßig und ziemlich selbstreferentiell zu füttern.

Die Crawlingaktivität von Google auf diesem Blog nimmt deutlich zu. Es steht ja die Herausforderung, die Blogbeiträge aus den letzten 4,5 Jahren möglichst schnell und unfallfrei hierher umzuziehen und indexieren zu lassen.

Für Nicht-Webworker: Die gezeigte Statistik kann man als Betreiber einer Seite in den Google-Webmaster-Tools abrufen. Sie zeigt, wie viele Seiten der Google-Bot täglich liest. Der Google-Bot ist eine Software, die durchs Netz schleicht, Seiten liest und auswertet, um sie für die Datenbank der Suchmaschine aufzubereiten. Als Seitenbetreiber möchte man i.d.R. das alle wichtigen Inhalte von Google erfasst sind, damit sie für die die Besucher auffindbar sind und dadurch besucht werden.

Die Sistrix Toolbox liefert passend dazu die Zahl der tatsächlich bereits indexierten Seiten von myBasti. Auch da geht es langsam voran:

Zahl der indexierten Seiten (Grafik: Sistrix Toolbox)

Zahl der indexierten Seiten (Grafik: Sistrix Toolbox)

Blog-Einnahmen + Wir werden alle sterben + Kostenlos arbeiten + Pirat Lauer twittert nicht mehr

Foto: luoman | iStockphoto | Thinkstock

Foto: luoman | iStockphoto | Thinkstock

Auch heute – Achtung KaLauer! – lauern hier wieder ein paar äußerst brisante News auf euch. Nein im Ernst! Ich bin mir noch nicht sicher, was wichtiger ist. Die Tatsache, dass Ritalin-Pirat Christopher Lauer nicht mehr twittert oder, dass unser Universum zusammenbrechen wird?

Blog-Einnahmen – Peer Wandiger hat den zweiten Teil seiner Einnahmestatistik für die Blogosphäre veröffentlicht. Die ist ganz interessant. Allerdings frage ich mich angesichts der „Spikes“ in den Charts, ob es nicht sinnvoll gewesen wäre, die Daten vorher zu bereinigen. (die obersten / unteren 5 Prozent rausnehmen?) So scheinen mir übergroße Einzelblogs die Statistik zu verfälschen. Die grundsätzliche Aussage deckt sich aber mit unseren Erfahrungen.

Universum ist instabil – Spätestens in ein paar Milliarden Jahren geht hier das Licht aus. Unser Universum ist nämlich nicht so stabil wie gedacht. Und! Oh Graus! Das nächste Universum wird langweiliger. Naja, dann bekommt vielleicht das Fernsehen wieder mehr Zuschauer 😉

Lauer sagt Twitter tschüß – Oberpirat Christopher Lauer verabschiedet sich von Twitter. Das ist keine echte Story. Aber die Reaktionen darauf sind teilweise sehr witzig: Christopher Lauer zieht mit seiner Nabelschau umDer eigenwillige Herr Lauer – Der Pirat, den sie Pferd nanntenChristopher Lauer verkündet: »Twitter ist für mich gestorben«, Ein Pirat springt abRealsatire des Tages: Der Zwitscherdingens-Tod des Christopher LauerTwitter ist witzig, aber nicht für alleDynamisch und ohne Twitter (OMG! Ich habe „Neues Deutschland“ verlinkt. Aber bei der Headline?! Verdient!)

Sollte man kostenlos arbeiten? – Diese Frage beantwortet der verlinkte Flowchart.

Medizin: Wenn Gesundheit nur ein Geschäft ist …

Foto: Mario Pusic | Hemera | Thinkstock

Foto: Mario Pusic | Hemera | Thinkstock

Ich finde es wirklich traurig, wenn medizinischer Fortschritt durch wirtschaftliche Erwägungen ausgebremst wird.

Klar, der medizinische Massenbetrieb muss bezahlbar sein. Aber wenn es um die Rettung von Leben und die Therapie Schwerstkranker geht, darf einfach nicht die Renditeerwartung die Therapieentscheidung treffen.

Wie ich darauf kommen? Ich habe diese BILD-Story gelesen.

Ich habe auch kein Patentrezept, wie man die Medizin entkommerzialisieren und trotzdem wettbewerbliche Impulse setzen kann. Ich denke aber, wir werden – wenn wir das Problem tatsächlich lösen wollen – bspw. um eine staatliche Pharmaforschung nicht herumkommen. Man könnte zum Beispiel damit anfangen, die aktuellen Erkenntnisse aus der universitären Forschung selbst in entwickelte Therapien umzusetzen.

Vor allem die Konzentration der Industrie auf Blockbuster-Medikamente ist mehr als problematisch, das gesetzliche Gegensteuern unzureichend.1

Ich bin normalerweise kein Befürworter von staatlichem Eingreifen. Aber das ist eh kein freier Markt. Im Moment zahlt der Staat – vertreten durch die Krankenkassen – die Kunstpreise der Pharmaindustrie.


[1] Wikipedia zur Pharamaforschung

Guano Apes – Big in Japan (Musikvideo)

Guten Morgen, ihr Schlafmützen. Aufwachen!

Warum sanfte Töne anschlagen? Es will ja niemand wieder einschlafen. Also läuten wir den Tag doch musikalisch mal ein bisschen härter ein. Mit:

Guano Apes – Big in Japan

Der Song stammt ursprünglich von Alphaville. Es gibt gefühlte tausend Coverversionen davon. Und irgendwie sind sie alle geil!

Wer lieber weiterkuscheln will, hört sich die Version von Ane Brun an.

Meine Lieblingsversion ist der „Culture Mix“ vom Alphaville Best Of Album.

Mauzendes Erdmännchen – Catwoch (Foto | Katzencontent)

Katze macht Männchen (Foto: Sergey Ivanichenko | iStockphoto | Thinkstock)

Katze macht Männchen (Foto: Sergey Ivanichenko | iStockphoto | Thinkstock)

Und schon wieder Catwoch!

Das heutige Exemplar ist eigentlich ein Erdmännchen. Man hat ihr nur den falschen Körper verpasst, wovon sie sich aber überhaupt nicht beeindrucken lässt.

Katzencontent steigert die Produktivität

Bisherige Katzenbilder:

Dokumentation über Internet-Startups (Video)

Es gibt mal wieder Futter für alle Startup-Doku-Hungrigen:

Den Film „The Startup Kids“ haben Vala Halldorsdottir und Sesselja Vilhjalmsdottir zusammengeschraubt – zur isländische Frauen. Die beiden haben kurz nach dem Zusammenbruch der isländischen Wirtschaft ein Unternehmen gegründet und wollten mit diesem Film andere motivieren, es ihnen gleichzutun.

Im Film kommen die Gründer von:

  • Vimeo
  • Soundcloud
  • Kiip
  • InDinero
  • Dropbox
  • Foodspotting
  • uvm.

zu Wort. Aktuell suchen die Mädels noch Orte für Vorführungen. Über ein DVD- / Stream-Release habe ich nichts gefunden.

(via Gruenderszene)

Die Google-Brille – Google Glass Demo Video

Zu Google Glass hatte ich hier, hier und hier schon was geschrieben.

Kurzfassung: Du setzt eine Brille auf, die fotografieren, filmen und Sprache erkennen kann. Sie ist mit dem Internet verbunden und kann alle möglichen und unmöglichen Informationen in Dein Sichtfeld einblenden.

Google fängt jetzt damit an, die Brille unter die testwillige Netzgemeinschaft zu streuen. Das Video oben zeigt die ersten sanften Anwendungsmöglichkeiten.

Da hat Google clever vorgelegt. Mir einem Produkt, das noch weit von der Marktreife entfernt ist, nimmt man Apple jede Chance, so etwas als eigene Innovation zu verkaufen. Dagegen ist eine intelligente Uhr fast langweilig.

Ich bin echt schon gespannt auf die wirklich spannenden Anwendungsszenarien. Wobei Fotografie, Filmen und Sharen natürlich der Massenmarkt sind.


Wer hats noch gebloggt?

Golem – Google Glass mit Laserprojektor für den Unterarm
t3n – So fühlt sich Google Glass an, erste Exemplare für Kreative
Caschy – Google Glasses: neue Webseite, neues Video und Brillen für kreative Köpfe
Mobiflip – Google Project Glass: Das wird es können