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Pferdefleisch-Idee + Schwarz-Grün + Hühner-Skandal

Baahhh … Jungs, das ist der Anfang einer anstrengenden Woche. Eines kann ich jetzt schon sagen. Diese Woche wird weniger gebloggt und mehr gearbeitet. Hier wird es also mit Sicherheit ein bisschen ruhiger, die nächsten Tage.

Niebels Pferdefleisch – ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde. Aber diese Idee Niebels, Pferdefleisch unter den Armen zu verteilen, hat was. Okay, das diskriminiert die Beine ein wenig und riecht nach 2-3 Tagen sicher ein bisschen streng. Aber die Schweißflecken sind weg!

Schwarz-Grün – ein schönes Plädoyer von Michael Spreng für eine schwarz-grüne Koalition. Da kann ich nur beifällig klatschen. Auch wenn das in der „Hochburg des Neoliberalismus“1 verwundern mag.

Hühner-Skandal – Dazu habe ich jetzt gar keinen konkreten Link parat. Die Medien sind voll davon. Man kommt an diesem Thema quasi gar nicht vorbei. Deshalb hier nur meine 2 Cent: Frau Aigner wäre gut beraten, sich von der „PR- und Ankündigungsministerin“ mal aufs „Machen“ zu verlegen. Die Probleme sind lange bekannt. Die angekündigten „engmaschigen“ Kontrollen der Erzeuger- und Lieferketten müssen nur endlich auch mal umgesetzt werden.


[1] So wurde myBasti einer Facebook-Reaktion auf die Amazon-Story bezeichnet. Die politische Selbsteinschätzung gibt es hier.

Leben mit der Energiewende – Der Film (Video)

So, ich habe euch wieder „Hirnfutter“ für das Wochenende mitgebracht.

Nach der Geschichte von Pirate Bay ist das der zweite komplette Film, den es hier im Blog zu sehen gibt.

Ich schaue ihn mir jetzt selbst er an und werde später meine zwei Cent nachreichen. Er wurde mir aber aus berufenem Munde empfohlen, so dass ich ziemlich sicher bin, dass die 90 Minuten nicht verschwendet sind.

Update: Habe es geguckt. Ist absolut genial!

Der Film ist Open Source und damit komplett frei und kostenlos:

Alle Inhalte und Medien dieser Website sind frei nutz- und verfügbar. Es kann gerne verlinkt werden. Die Filme dürfen heruntergeladen und frei genutzt werden, inkl. Kürzungen und Umschnitte. Der barrierefreie Zugang ist wesentlicher Teil des Konzepts für den Film „Leben mit der Energiewende“. Daher gibt es keinerlei urheberrechtlichen Beschränkungen. Rechtfreigabe offiziell neben den Download-Buttons.

… und gerade deshalb gehört es sich, dem Macher – Frank Farenski – Credits zu geben und auf die Seite des Projektes zu verlinken.

Da erklärt Frank auch die Motivation hinter dem Film:

Unabhängig von allen Fernsehsendern, Verlagen usw. möchte ich einen Autorenfilm produzieren, der in 90-Minuten dieses Thema umfassend widerspiegelt. (mehr)

Rotkäppchen und der Wolf – Bild des Tages (Foto)

Rotkäppchen und der Wolf (Foto: Andrejs Pidjass | iStockphoto | Thinkstock)

Rotkäppchen und der Wolf (Foto: Andrejs Pidjass | iStockphoto | Thinkstock)

Draußen liegt wieder Schnee. Dazu passend gibt es ein märchenhaftes „Bild des Tages“.

Das Märchenszenario ist fotografisch exzellent umgesetzt. Der Wolf ist vermutlich eher ein Husky, aber das tut der Sache keinen Abbruch.

Fotografiert hat die Inszenierung Andrejs Pidjass, den ich neulich schon im Retro-Friday mit seiner Website vorgestellt hatte.

Bisherige Bilder des Tages:

Hasso Plattner, Gates, Buffet & Co. – Die Süddeutsche macht Spenden zum Kapitalverbrechen

Bild: Getty Images

Bild: Getty Images

Wenn man diesen Artikel zur Wohltätigkeit von Superreichen liest, hat man den Eindruck, spenden ist eigentlich ein Verbrechen.

Dass die überwiegende Mehrheit der Wohlhabenden ihr Vermögen behält, es für viele Generationen blockiert und Menschen wie Gates, Buffet und Co. die beispielgebenden Ausnahmen sind, bleibt dabei ebenso unerwähnt wie die Tatsache, dass die meisten Milliardenvermögen durch Unternehmertum entstanden sind, das bekanntlich Arbeitsplätze, Fortschritt und Wohlstand schafft.

Der Vorschlag, die Vermögen der Reichen doch über Steuern in den Staatshaushalt zu überführen ist dann der krönende Abschluss des hirnlosen Artikels. Da ist das Geld bestimmt viel besser aufgehoben. Wenn es in Unternehmensbeteiligungen liegt, machen wir doch Staatskonzerne draus. Amen! Oder besser „Rot Front“?

Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Vermögensbesteuerung, aber daraus eine Schuld zu konstruieren und soziale Engagements von Plattner, Gates, Buffet & Co. zu entwerten, ist absurd.  („Und nicht zuletzt auch Polizei, die dafür gesorgt hat, dass weder dem kleinem Bill noch dem kleinem Warren oder dem kleinen Hasso auf dem Weg zur Schule einer den Kopf eingeschlagen hat.“) Wie viel soll der „Polizeischutz“ auf dem Weg zu Schule denn kosten? Eine Milliarde? Oder doch zwei? Und hat die Autorin diesen Betrag schon für ihre eigene Schulzeit überwiesen?

Eine Verklärung der Reichen zu Heiligen kann ich jedenfalls beim besten Willen in unserer Gesellschaft nicht erkennen. Der Artikel gleicht ein bisschen einem Schild, das in der Wüste vor Hochwasser warnt.

Ich würde zu gern wissen, was die 34-jährige Hannah Wilhelm so großartiges für unsere Gesellschaft getan hat, dass das karitative Engagement von Menschen wie Buffet, der 99 Prozent seines Vermögens spendet, dagegen derart verblasst.

Stilfragen – Wie ich kommuniziere …

Foto: Nastco | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Nastco | iStockphoto | Thinkstock

Als ich die Frage des aktuellen Webmasterfridays gelesen habe, ging ein Grinsen über mein Gesicht. Einfach weil, ich dachte, ich wäre mit drei Worten durch.

„Heute geht es mal um Umgangsformen …“

  1. habe
  2. ich
  3. nicht

Aber Martin wäre nicht Martin, wenn er nicht noch so ca. 200 Fragen hinterherschieben würde. Also denn … es geht primär um Onlinekommunikation:

Wie unterhaltet ihr Euch mit anderen? Seid ihr eher sachlich?

Jain. Meine E-Mails sind kurz. Meistens sau-kurz. Ein Satz, manchmal zwei, selten mehr als drei. Aber wenn mir ein derber Spruch einfällt, der eine Mail persönlich macht, kommt er rein!

Mich haben bspw. diverse Geschäftskontakte gefragt, ob sie mich „Basti“ nennen dürfen. Großer Fehler! Die haben jetzt Spitznamen, die wahlweise peinlich, makaber oder justiziabel sind.

Oder einfach freundlich und zurückhaltend.

Freundlich ja, zurückhaltend kann ich nicht besonders gut.

Seid ihr eher lieb und findet vieles süüüüß.

Alter?!

Oder gehört ihr eher zu der etwas aufdringlichen Sorte, die auch mal 2 oder 3 mal nachhacken, wenn jemand nicht reagiert?

Nein, niemals. Ich weiß zwar nicht mehr genau, was in den Säurefässern in meinem Keller ist. Aber mutmaßlich auch zwei, drei Leute, die meine Mails ignoriert haben.

Oder seid ihr auch mal richtig bissig und aggressiv?

Jetzt haben wir es!

Steuert ihr Euer Kommunikationsverhalten bewusst, oder ergibt es sich eher automatisch?

Ich habe mich im Rahmen meines Studiums recht intensiv mit Gesprächs- und Verhandlungstechnik beschäftigt und diese Fähigkeiten im Laufe der Zeit ausgebaut. Die benutze ich schon recht bewusst. Aber Gespräche auf die das anwendbar ist, sind nur ein sehr kleiner Teil meiner Kommunikation.

Seid ihr morgens freundlich, nachmittag sachlich und abends eher aufdringlich?

Morgens bin ich … öhhhmmm … NICHT! Ansonsten kann man mich halt gerade so ertragen. Das variiert im Laufe des Tages auch nicht signifikant.

Wie geht ihr damit um, wenn ihr mal von Gegenüber genervt seid?

Das hatten wir irgendwie letzte Woche schon. Man kann mich nicht nerven:

Am Telefon … klick … tuuuuut. + Eintrag in die Kontakte unter „Nicht rangehen, nervt“
Per E-Mail … keine Antwort + Filterregel
Facebook + Skype etc. -> User sperren

Sagt ihr das dann, oder besser ausklinken?

Wenn man das gesagt bekommen will, muss man sich schon viel Mühe geben. Denn meist fehlt mir die Zeit und der Nerv dafür.

Gut, sie hätten auch einfach antworten können (Foto: Oliver Sved | iStockphoto | Thinkstocks)

Gut, sie hätten auch einfach antworten können (Foto: Oliver Sved | iStockphoto | Thinkstocks)

Zeichnung eines französischen U-Boots – Retro-Friday

Französisches U-Boot (Foto: Getty Images)

Französisches U-Boot (Foto: Getty Images)

Wir sehen ein französisches U-Boot, das in der Vorbeifahrt ein anderes Schiff grüßt.

Meine französischen Sprachkenntnisse liegen leider nahe der Nulllinie. Ich habe also keine Ahnung, was auf dem Blatt steht. Aber ich mag den Zeichenstil.

Übersetzungsversuch:

OBEN: Illustrierte Beilage zum kleinen Journal
UNTEN: Manöver – U-Boote gegen Kriegsschiff
UNTEN: Admiral, Sie sind ein Torpedo!

Das gezeigte U-Boot (die Dorade, Q22) fuhr von 1903–1914 und gehörte der Naïade-Klasse an. 1914 wurde es versenkt. Hier gibt es ein paar Fotos des Boots.

Frankreich war das erste Land, das maschinell betriebene U-Boote in großem Stil testete, baute und einsetzte. Um 1904 besaß Frankreich mit Abstand die größte und modernste U-Boot-Flotte der Welt.1

Bisherige Retro-Fotos:



[1] Wikipedia – Liste französischer U-Boot-Klassen

Hasso Plattner – Die angebliche Milliardenspende des SAP-Gründers

Hasso Plattner (Foto: Foto: HPI / Kay Herschelmann)

Hasso Plattner (Foto: Foto: HPI / Kay Herschelmann)

Mist, es gibt so Themen, da weiß ich schon vorher, dass es ganz schwierig wird, mit dem kurz fassen. Okay, versuchen wir es:

  1. Hasso Plattner ist Gründer der Softwareschmiede SAP und dadurch ein paar Milliarden schwer. Hauptsächlich liegt dieses Geld natürlich in Unternehmensanteilen.
  2. Bill Gates und sein Buddy Warren Buffett haben schon länger eine Stiftung namens „The Giving Plegde“. Dort können Superreiche Mitglied werden, wenn sie versprechen, mehr als die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu senden.

Und genau darum dreht sich ein kleines Medientheater.

The Giving Pledge behauptet, Plattner sei beigetreten.1 Einige Medien veröffentlichen ein angebliches Dementi Plattners.2 Nun gibt es doch wieder eine halbe Bestätigung von SAP.3

Die ganze Geschichte ist ziemlich unübersichtlich. Aber ich fände es äußerst amüsant, wenn es Gates tatsächlich gelungen wäre, Plattner durch sein Vorpreschen zum Beitritt zu bewegen. Auch wenn es mit Hasso Plattner ausgerechnet jemanden trifft, der ohnehin schon sehr philanthropisch unterwegs ist.

In Deutschland fehlt es in dieser Hinsicht einfach noch an Aushängeschildern. Hier „genießen“ Reiche vor allem den Ruf von Abzockern und Ausbeutern. Nicht immer zurecht!


[1] The Giving Plegde – Liste der Mitglieder
[2] Focus – „Ich fühle mich hintergangen und ausgenutzt“ – Plattner will von Milliardenspende nichts wissen…
[3] Die Welt – Plattner doch bei „The Giving Pledge“ dabei

Crawling-Statistiken – Es geht voran

Crawling-Statistik myBasti

Crawling-Statistik myBasti

Ich hatte ja versprochen, die Statistikjunkies unter euch regelmäßig und ziemlich selbstreferentiell zu füttern.

Die Crawlingaktivität von Google auf diesem Blog nimmt deutlich zu. Es steht ja die Herausforderung, die Blogbeiträge aus den letzten 4,5 Jahren möglichst schnell und unfallfrei hierher umzuziehen und indexieren zu lassen.

Für Nicht-Webworker: Die gezeigte Statistik kann man als Betreiber einer Seite in den Google-Webmaster-Tools abrufen. Sie zeigt, wie viele Seiten der Google-Bot täglich liest. Der Google-Bot ist eine Software, die durchs Netz schleicht, Seiten liest und auswertet, um sie für die Datenbank der Suchmaschine aufzubereiten. Als Seitenbetreiber möchte man i.d.R. das alle wichtigen Inhalte von Google erfasst sind, damit sie für die die Besucher auffindbar sind und dadurch besucht werden.

Die Sistrix Toolbox liefert passend dazu die Zahl der tatsächlich bereits indexierten Seiten von myBasti. Auch da geht es langsam voran:

Zahl der indexierten Seiten (Grafik: Sistrix Toolbox)

Zahl der indexierten Seiten (Grafik: Sistrix Toolbox)

Blog-Einnahmen + Wir werden alle sterben + Kostenlos arbeiten + Pirat Lauer twittert nicht mehr

Foto: luoman | iStockphoto | Thinkstock

Foto: luoman | iStockphoto | Thinkstock

Auch heute – Achtung KaLauer! – lauern hier wieder ein paar äußerst brisante News auf euch. Nein im Ernst! Ich bin mir noch nicht sicher, was wichtiger ist. Die Tatsache, dass Ritalin-Pirat Christopher Lauer nicht mehr twittert oder, dass unser Universum zusammenbrechen wird?

Blog-Einnahmen – Peer Wandiger hat den zweiten Teil seiner Einnahmestatistik für die Blogosphäre veröffentlicht. Die ist ganz interessant. Allerdings frage ich mich angesichts der „Spikes“ in den Charts, ob es nicht sinnvoll gewesen wäre, die Daten vorher zu bereinigen. (die obersten / unteren 5 Prozent rausnehmen?) So scheinen mir übergroße Einzelblogs die Statistik zu verfälschen. Die grundsätzliche Aussage deckt sich aber mit unseren Erfahrungen.

Universum ist instabil – Spätestens in ein paar Milliarden Jahren geht hier das Licht aus. Unser Universum ist nämlich nicht so stabil wie gedacht. Und! Oh Graus! Das nächste Universum wird langweiliger. Naja, dann bekommt vielleicht das Fernsehen wieder mehr Zuschauer 😉

Lauer sagt Twitter tschüß – Oberpirat Christopher Lauer verabschiedet sich von Twitter. Das ist keine echte Story. Aber die Reaktionen darauf sind teilweise sehr witzig: Christopher Lauer zieht mit seiner Nabelschau umDer eigenwillige Herr Lauer – Der Pirat, den sie Pferd nanntenChristopher Lauer verkündet: »Twitter ist für mich gestorben«, Ein Pirat springt abRealsatire des Tages: Der Zwitscherdingens-Tod des Christopher LauerTwitter ist witzig, aber nicht für alleDynamisch und ohne Twitter (OMG! Ich habe „Neues Deutschland“ verlinkt. Aber bei der Headline?! Verdient!)

Sollte man kostenlos arbeiten? – Diese Frage beantwortet der verlinkte Flowchart.

Medizin: Wenn Gesundheit nur ein Geschäft ist …

Foto: Mario Pusic | Hemera | Thinkstock

Foto: Mario Pusic | Hemera | Thinkstock

Ich finde es wirklich traurig, wenn medizinischer Fortschritt durch wirtschaftliche Erwägungen ausgebremst wird.

Klar, der medizinische Massenbetrieb muss bezahlbar sein. Aber wenn es um die Rettung von Leben und die Therapie Schwerstkranker geht, darf einfach nicht die Renditeerwartung die Therapieentscheidung treffen.

Wie ich darauf kommen? Ich habe diese BILD-Story gelesen.

Ich habe auch kein Patentrezept, wie man die Medizin entkommerzialisieren und trotzdem wettbewerbliche Impulse setzen kann. Ich denke aber, wir werden – wenn wir das Problem tatsächlich lösen wollen – bspw. um eine staatliche Pharmaforschung nicht herumkommen. Man könnte zum Beispiel damit anfangen, die aktuellen Erkenntnisse aus der universitären Forschung selbst in entwickelte Therapien umzusetzen.

Vor allem die Konzentration der Industrie auf Blockbuster-Medikamente ist mehr als problematisch, das gesetzliche Gegensteuern unzureichend.1

Ich bin normalerweise kein Befürworter von staatlichem Eingreifen. Aber das ist eh kein freier Markt. Im Moment zahlt der Staat – vertreten durch die Krankenkassen – die Kunstpreise der Pharmaindustrie.


[1] Wikipedia zur Pharamaforschung

Guano Apes – Big in Japan (Musikvideo)

Guten Morgen, ihr Schlafmützen. Aufwachen!

Warum sanfte Töne anschlagen? Es will ja niemand wieder einschlafen. Also läuten wir den Tag doch musikalisch mal ein bisschen härter ein. Mit:

Guano Apes – Big in Japan

Der Song stammt ursprünglich von Alphaville. Es gibt gefühlte tausend Coverversionen davon. Und irgendwie sind sie alle geil!

Wer lieber weiterkuscheln will, hört sich die Version von Ane Brun an.

Meine Lieblingsversion ist der „Culture Mix“ vom Alphaville Best Of Album.

Mauzendes Erdmännchen – Catwoch (Foto | Katzencontent)

Katze macht Männchen (Foto: Sergey Ivanichenko | iStockphoto | Thinkstock)

Katze macht Männchen (Foto: Sergey Ivanichenko | iStockphoto | Thinkstock)

Und schon wieder Catwoch!

Das heutige Exemplar ist eigentlich ein Erdmännchen. Man hat ihr nur den falschen Körper verpasst, wovon sie sich aber überhaupt nicht beeindrucken lässt.

Katzencontent steigert die Produktivität

Bisherige Katzenbilder:

Dokumentation über Internet-Startups (Video)

Es gibt mal wieder Futter für alle Startup-Doku-Hungrigen:

Den Film „The Startup Kids“ haben Vala Halldorsdottir und Sesselja Vilhjalmsdottir zusammengeschraubt – zur isländische Frauen. Die beiden haben kurz nach dem Zusammenbruch der isländischen Wirtschaft ein Unternehmen gegründet und wollten mit diesem Film andere motivieren, es ihnen gleichzutun.

Im Film kommen die Gründer von:

  • Vimeo
  • Soundcloud
  • Kiip
  • InDinero
  • Dropbox
  • Foodspotting
  • uvm.

zu Wort. Aktuell suchen die Mädels noch Orte für Vorführungen. Über ein DVD- / Stream-Release habe ich nichts gefunden.

(via Gruenderszene)

Die Google-Brille – Google Glass Demo Video

Zu Google Glass hatte ich hier, hier und hier schon was geschrieben.

Kurzfassung: Du setzt eine Brille auf, die fotografieren, filmen und Sprache erkennen kann. Sie ist mit dem Internet verbunden und kann alle möglichen und unmöglichen Informationen in Dein Sichtfeld einblenden.

Google fängt jetzt damit an, die Brille unter die testwillige Netzgemeinschaft zu streuen. Das Video oben zeigt die ersten sanften Anwendungsmöglichkeiten.

Da hat Google clever vorgelegt. Mir einem Produkt, das noch weit von der Marktreife entfernt ist, nimmt man Apple jede Chance, so etwas als eigene Innovation zu verkaufen. Dagegen ist eine intelligente Uhr fast langweilig.

Ich bin echt schon gespannt auf die wirklich spannenden Anwendungsszenarien. Wobei Fotografie, Filmen und Sharen natürlich der Massenmarkt sind.


Wer hats noch gebloggt?

Golem – Google Glass mit Laserprojektor für den Unterarm
t3n – So fühlt sich Google Glass an, erste Exemplare für Kreative
Caschy – Google Glasses: neue Webseite, neues Video und Brillen für kreative Köpfe
Mobiflip – Google Project Glass: Das wird es können

Selbstmorde in der Gründerszene

Foto: Fuse | Thinkstock

Foto: Fuse | Thinkstock

Das Thema wurde von Martin Weigert (Netzwertig) angesprochen:

  • Golem – Die dunkle Seite der Netzwirtschaft
  • L.A. Times – After Jody Sherman death, tech community seeks dialogue on suicide

Imho ein Thema, das keines ist.

Menschen bringen sich um – aus den unterschiedlichsten, kleinen und großen Gründen. Die Einen wachsen an unmenschlichen Herausforderungen, die Anderen zerbrechen an an ihrem scheinbar perfekten Leben.

In 2011 erlitten  laut statistischem Bundesamt allein in Deutschland mehr als 10.000 Menschen einen „Tod durch Selbstbeschädigung“.

Und das passiert eben auch in der Gründerszene – nicht wegen der Bedingungen, die in ihr herrschen, sondern einfach deshalb, weil sie inzwischen groß genug ist, dass solche Vorkommnisse statistisch wahrscheinlich werden.

Was ich eigentlich sagen wollte: Bringt euch nicht um!

Ja, ich hätte auch ein Posting der künstlichen Betroffenheit schreiben können. Will ich aber nicht! Wer sein Lebenslicht aus „geschäftlichen Gründen“ auspustet, weiß das Geschenk des Lebens nicht zu schätzen. Das muss man nicht verurteilen, aber auch nicht glorifizieren oder bemitleiden.

Basti ist ein Gewinner!

Basti bei Plista

Basti bei Plista

Nicht, dass das irgendwie in Frage stand und einer expliziten Feststellung bedurft hätte …

… aber gestern habe ich ihn abgeholt, den Gewinn des Plista-Gewinnspiels zu Ehren des 1000. Facebook-Fans.

Ich konnte zwei Kaffeetassen und einen Kasten meiner geliebten Club Mate abräumen. Anschließend habe ich noch eine geführte Rundreise durch das Plista-Office unternommen.

Was macht Plista? 
Plista führt euch zum Schotter! Das Werbenetzwerk bietet diverse innovative Werbeformen, mit denen ihr euer Blog oder eure Website monetarisieren könnt. Auf meinem Fotografie Blog könnt ihr euch das anschauen. Unter den Artikel gibt es Teaser zur weiteren Artikeln – einer dieser Teaser ist bezahlte Werbung. Plista hat auch „FlyAds“ im Angebot, die beim Runterscrollen am rechten Bildrand erscheinen.
www.plista.com

plista-tasse

Stromberg Kinofilm – Dreharbeiten haben begonnen

Die Stromberg-Darsteller (Foto: obs/BRAINPOOL TV GmbH)

Die Stromberg-Darsteller (Foto: obs/BRAINPOOL TV GmbH)

Der Papa ist zurück!

Der crowd-gefundete Stromberg-Kinofilm wird im Februar 2014 in die Kinos kommen. Heute haben bereits die Dreharbeiten für den Streifen begonnen. Innerhalb nur einer Woche konnte der Film im Dezember 2011 über Crowdfunding eine Million Euro einsammeln. Die wurden mit verschiedenen Fördermitteln aufgestockt.

Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst freut sich schon, dass es endlich los geht:

„Heute ist es also soweit: Der Bart ist gewachsen, die Platte geputzt, der Anzug schön muffig. Ich freu‘ mich auf den Bernd und er sich auf die Leinwand.“

Nach fünf erfolgreichen Staffeln begeben sich Bernd Stromberg und die gesamte Belegschaft der Capitol Versicherung jetzt auf einen Betriebsausflug der besonderen Art.

Als Darsteller mit dabei sind natürlich auch im Kinofilm unter der Regie von Arne Feldhusen:

  • Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg
  • Bjarne I. Mädel als Berthold „Ernie“ Heisterkamp
  • Oliver K. Wnuk als Ulf Steinke
  • Diana Staehly als Tanja Steinke
  • Milena Dreißig als Jennifer Schirrmann
  • uvm.

Ick freu mir druff!

Absolute Mehrheit – Raabs zweiter Versuch

Foto Jose Gil | iStockphoto | Thinkstock

Foto Jose Gil | iStockphoto | Thinkstock

Ich habe mir die Sendung wieder angeschaut und fand es dieses mal deutlich weniger schlimm als noch beim ersten Mal.

Die nervigen Unterbrechungen wurden reduziert. Auch die albernen Statements von Peter Limbourg waren irgendwie … nunja, weniger albern und analytischer.

Die Diskussion drehte sich vor allem um die Themen „Frauenquote“ und „Mitpreisexplosion“.

Die Gäste

  • Dorothee Bär (34, CSU)
  • Katja Dörner (37, Grüne)
  • Linda Teuteberg (32, FDP)
  • Yvonne Ploetz (29, Linke)
  • Olli Schulz (38, Musiker)

Die weibliche Dominanz hat für eine recht entspannte Diskussion gesorgt. Vor allem wohl auch, weil es beim Thema „Frauenquote“ naturgemäß gar nicht so unterschiedliche Standpunkte gab.

Wer inhaltliche Tiefe erwartet, wurde wieder enttäuscht. Wer statt alter Politsäcke mal ein paar frische, weibliche Gesichter kennenlernen wollte, hatte an der Sendung sicher seine Freude.

Andere zum Thema:

WAZ – „Absolute Mehrheit“ zeigt, warum Stefan Raab nicht fürs Kanzlerduell taugt
BILD – „ABSOLUTE MEHRHEIT“ Miese Quoten, gute Kritiken

Blogger sind zu dumm und zu leise!

Sascha Lobo erklärt in diesem Vortrag auf sehr amüsante Weise, warum Blogger einfach zu doof sind, um medial wahrgenommen zu werden.

In den ersten 10 Minuten teilt er kräftig gegen die bloggende Netzgemeinde aus und fährt eine meiner Meinung nach sehr zutreffende Analyse der verbalen Inzestgemeinschaft, zu der sie sich in weiten Teilen entwickelt hat.

Zwei schöne Zitate, die euch motivieren soll, euch das anzuschauen:

„Ich sollt eigentlich die digital Gesellschaft prägen. Aber ihr redet zu den immer gleichen 1.500 Deppen, die genau die gleiche Meinung haben wie ihr. Und ihr erreicht „null“ die Leute da draußen.“
„Ihr seid einfach entweder zu doof oder zu leise, um in der Gesellschaft irgendwie eine Rolle zu spielen.“

Das Ding stammt von der re:publica 2011, wurde damals heiß diskutiert und wird heute noch referenziert, wenn es um den „Untergang der Blogosphäre“ geht. Lobo schlägt inzwischen deutlich versönlichere Töne an.

Und ihr denkt, „The Ring“ war gruselig?

Gefunden habe ich es bei Horst Schulte, der bei meiner ARD-Kritik so emsig kommentiert hat. Der rotzt laut eigenem Bekunden pro Monat 100 Beiträge raus – über 6.000 insgesamt – und hat trotzdem nicht einmal 100 Besucher am Tag.1,2 DAS ist gruselig. Ich habe mich da mal umgeschaut. Wenn es nicht gerade um eher fragwürdige Ausführungen zu Politik oder Religion geht, sind durchaus passable Beiträge dabei. Auf eine Ursachenanalyse habe ich jetzt keine Lust. Vielleicht später irgendwann.

So, jetzt aber schnell weg da. Trafficarmut ist bestimmt ansteckend. Schon unsere Großeltern wussten doch: „Man spielt nicht mit den Schmuddelkindern.“

Nein, im Ernst

Die Blogosphäre durchlebt gerade eine rasante Phase der Evolution. Und die überleben bekanntlich nur die Stärksten!


[1] Quelllink leider nicht mehr erreichbar – Es soll an der Qualität liegen
[2] Quelllink leider nicht mehr erreichbar – Das ist der 6.000. Beitrag im Netzexil

Amazon-Shitstorm ohne Fanverlust + Amazon beendet Zusammenarbeit mit H.E.S.S. Security + Tools für Blogger

Auch am Montag dreht sich in der schreibenden Welt noch alles um die Amazon-Story. Es kommt langsam echte Bewegung in die Geschichte. Los gehts:

Amazon verliert keine Facebook-Fans – Trotz der gewaltigen Empörungswelle, die über Amazon nach dem kritischen ARD-Bericht hereingebrochen ist, hat das Unternehmen offenbar keine Facebook-Fans verloren. Das könnte aber auch daran liegen, dass die für gewöhnlich deutlichen Wachstumsraten die Absprünge kompensiert haben.

Amazon beendet Zusammenarbeit mit H.E.S.S. – einem Bericht der Süddeutschen zufolge beendet Amazon die Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst H.E.S.S.. „Amazon hat veranlasst, dass die Zusammenarbeit mit dem kritisierten Sicherheitsdienst mit sofortiger Wirkung beendet wird. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber von rund 8000 festangestellten Logistikmitarbeitern hat Amazon eine Null-Toleranz-Grenze für Diskriminierung und Einschüchterung – und wir erwarten das gleiche von allen Unternehmen, mit denen wir arbeiten.“ wir eine Unternehmenssprecherin zitiert. Eine Stellungnahme von H.E.S.S. gibt es hier.

Tools für Journalisten und Blogger – Stift und Blog stellt interessante Werkzeuge für Journalisten und Blogger vor. In den Kommentaren dort wird gerade fleißig weitergesammelt.