Spannend: Die neue Medienmarken

Es ist schon amüsant – ich fange an zu tippen und weiß schon jetzt, dass das ein ziemlich defokussierter Beitrag ohne handfeste Message wird.

Die Nummer Eins, die Nummer Eins, die Nummer Eins der Welt sind wir!

Die Nummer Eins, die Nummer Eins, die Nummer Eins der Welt sind wir!

Ich habe mir ein Probe-Abo der deutschen „Wired“ gegönnt. Einfach aus Interesse und weil die Prämie so attraktiv war. Allzu große Hoffnung, dass das Blatt und ich „dicke Freunde“ werden, hatte ich offen gestanden nicht. Wohl auch deshalb, weil ich die ersten Ausgaben vor ein paar Jahren ziemlich gruselig fand.

Doch eigentlich alles, was die Macher damals falsch gemacht haben, sitzt heute auf dem Punkt. Online wie offline. Layout, Themenmix, Tiefe und Typo. Ein tolles Produkt, das sich an Zielgruppen und nicht an Themen orientiert und damit vielseitig interessierte Menschen wie mich bestens abholt.

Schöne, neue Welt

Aber mir geht es gar nicht um das konkrete Beispiel. Die Wired war nur der Auslöser, mich einfach mal öffentlich darüber zu freuen, dass moderne Medienmarken die digitalen Welten immer besser meistern.

Während ich die Huffington Post noch immer abstoßend finde, dürfen sich folgende Medien gelobt fühlen:

  1. VICE
  2. Digg
  3. Wired
  4. Medium
  5. Giga

Und jetzt her mit Euren Lieblings-Medien-Marken! Kommentar, E-Mail oder Facebook.

Homöopathie wirkt

Nochmal zum Mitschreiben für die „Pseudowissenschaftler“, die ständig gegen die Homöopathie hetzen.

Homöopathie wirkt!

Sie wirkt nur nicht besser als ein Placebo.

Die Placebo-Wirkung ist aber erheblich und gut erforscht. Und homöopathische „Medikamente“ sind nunmal heute eine der wenigen Möglichkeiten, den Placebo-Effekt bei Patienten außerhalb von Studien legal zu ziehen.

Viele „schulmedizinische“ Medikamente wirken übrigens auch nicht besser als Placebos. Das wissen wir, seit zunehmend placebokontrollierte Studien durchgeführt werden.

Schon mal einen Hustensaft benutzt? Oder eine „schleimlösende“ Braustablette verordnet bekommen? Herzlichen Glückwunsch in der Placebo-Welt!

TV Tipp: Was steckt wirklich hinter der Ukraine-Krise?

Dienstag, 17. März 2015, 21.00 Uhr, im ZDF

Die „Frontal 21“-Autoren Joachim Bartz und Reinhard Laska erklären den Ukraine-Konflikt und seine dramatischen Folgen für die Ukraine und Europa. Sie erkunden die Schauplätze der Krise, waren auf der Krim, in der Ostukraine und in Kiew. Sie befragen Akteure und Strategen in Ost und West, von Moskau über Berlin bis Washington.

Die Dokumentation zeigt: Die gegenseitigen Schuldzuweisungen haben eine Vorgeschichte. Schon vor der Ukraine-Krise hat die NATO eine massive Aufrüstung beschlossen, vor allem auf Drängen der baltischen Länder und der USA. Mit dem Kreml vereinbarte Rüstungskontrollen wurden selbst nach Auffassung deutscher Sicherheitspolitiker systematisch unterlaufen, umgangen oder gar nicht erst umgesetzt.

Umgekehrt sah sich Putins Russland bedrängt und bedroht, rüstete gleichfalls massiv auf und schreckte schließlich auch nicht vor der Annexion der Krim zurück. Jetzt haben die USA Militärhilfe für die Ukraine beschlossen, setzen auf einen Sieg Kiews. Im Gezerre zwischen Ost und West versucht sich Deutschland als Vermittler. Doch bislang konnte die Bundesregierung nicht verhindern, dass sich eine neue Kälte in Europa ausbreitet. In der Ostukraine herrscht unterdessen angespannte Ruhe – die Menschen dort fürchten weitere Kämpfe.

Der Film „Neuer Kalter Krieg? – Was wirklich hinter der Ukrainekrise steckt“ ist die 13. „Frontal 21“-Dokumentation in bald 14 Sendejahren.

Sebastian Fiebiger

Werde ich mir auf jeden Fall anschauen – wie fast alles zur Ukraine-Krise. Zumal die Themen der politischen Talkshows diese Woche eher nicht so fett sind. Varoufakis ist bei Jauch. Aber sonst ;-(

Griechenland-Talk bei Anne Will

Foto: viperagp | Bigstock

Foto: viperagp | Bigstock

Nachdem die Talkshows dieser Woche bisher eher einschläfernd waren, bin ich gespannt auf die Diskussion bei Anne Will.

Die Gästeliste bietet eigentlich genug Sprengstoff:

  • Sahra Wagenknecht
  • Armin Laschet
  • Jean Asselborn
  • Alexis Passadakis
  • Robert Halver

Gerade bei Halver und Wagenknecht stoßen zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen auf die Wirtschaft aufeinander.

22.45 Uhr – ARD

10 Jahre Caschy: Vom Arbeitsamt auf den Bloggerthron

Carsten – ein gemütlicher Ex-Dortmunder und Techblogger – hat anlässlich seines 10-jährigen Blog-Jubiläums seine Geschichte aufgeschrieben.

In einer kurzweiligen Geschichte erfahrt Ihr, wie aus dem kleinen Caschy der große Caschbert wurde. Und dass auch die großen Erfolgsgeschichten Ausflüge in tiefe Täler beinhalten. Vom Arbeitsamt auf den Bloggerthron!

Ich liebe solche Geschichten. Vor allem, weil Caschy trotz seines Erfolges, der für seine User nahbare „Jong von Nebenan“ geblieben und nicht der Hybris verfallen ist, die man bei anderen „Alphatierchen“ beobachten kann.

Zurück auf dem Mutterschiff

So, da sind wir wieder. Mein Blog ist zurück auf naanoo.  Und so gehts weiter!

Sommer 2014 in Straklevo

Sommer 2014 in Straklevo

In der letzten Zeit habe ich immer weniger in mein Blog geschrieben. Das liegt nicht etwa daran, dass mein stark ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis dem fortgeschrittenen Alter und seinen destruktiven Erscheinungen gewichten ist. Ich habe mein Zeug einfach an anderer Stelle abgesondert.

Wenn ich wirklich etwas zu sagen hatte, habe ich eine Kolumne auf naanoo.com geschrieben. Wenn ich nur kurz etwas mit der Welt teilen wollte, ist das auf Facebook und Twitter gelandet. Ich finde das eigentlich ein bisschen schade. Denn die sozialen Netzwerke sind so flüchtig und ich erreiche dort auch nur einen Teil meiner Freunde.

Kurzfassung: Es geht unter neuem Dach weiter. Wieder deutlich aktiver.

Der Wechsel auf naanoo.com hat vor allem technische Gründe. Ich habe einfach keine Zeit, gefühlte 100 Designs zu pflegen.

Auslöser war der von Google energisch vorgetragene Wunsch, man möge seine Seiten doch mobile-friendly gestalten. Und bevor ich jetzt zig Themes umbaue, konzentiere ich mich lieber auf die Inhalte. Deshalb werden alle Magazine, die bislang noch nicht responsive sind, nach und nach vereinheitlicht und profitieren sofort von Weiterentwicklungen im Kernsystem.

Was geht hier ab?

Ich werde hier künftig vor allem Links, Videos und Fotos teilen, die ich für lesens- und sehenswert halte. Wenn Ihr längere Artikel von mir lesen wollt, schaut unter „HOME“ und „MAGAZIN„. In den letzten 3,5 Jahren seit dem Google Panda Update habe ich naanoo.com kontinuierlich verbessert. Vor allem die Rubriken Home, Magazin und Buzz sind wieder deutlich spannender. Die anderen folgen im Laufe des Jahres.

Die Historie

2008 – 2010 eigenständiges Blog auf myBasti.de
2010 – 2012 Blog auf naanoo.com
2012 – 2015 eigenständiges Blog auf myBasti.de
2015 – ???? Blog auf naanoo.com

Martin Luther – Der Antisemit in Mönchskutte

Martin Luther

Martin Luther (Foto: Georgios Kollidas | iStockphoto | Thinkstock)

Es gibt Personen, die haben in weiten Teilen der Öffentlichkeit ein ungetrübt positives Bild. 

Martin Luther ist so jemand. Zu unrecht! So positiv sich Luther auch durch die Reformierung der Kirche hervorgetan haben mag, so sehr war er doch vom tiefen Hass gegen Juden geprägt.

Martin Luther – Steigbügelhalter des Holocaust

Beschränkte er sich anfangs noch darauf, die Juden zum „richtigen Glauben“ bekehren zu wollen, wollte er sie später töten. Das nahm Züge an, die an den Holocaust im dritten Reich erinnern bzw. dessen theologischen Grund legen. Nicht ohne Grund beriefen sich führende Nazis bei der Rechtfertigung ihrer Greueltaten auf Luther.

Zitat von Martin Luther:

„Ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist’s um diese Juden, so diese 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen. Wenn ich könnte, wo würde ich ihn [den Juden] niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren.“1

Die „Endlösung“ – Luthers 7-Punkte-Plan:2,3

Luthers 7-Punkte-Plan klingt wie die exakte Vorlage für den späteren Holocaust der Nazis:

  • Synagogen und Schulen anzünden
  • Häuser der Juden zerstören und sie in einem Stall zusammentreiben
  • Juden sämtlicher religiösen Literatur berauben
  • Juden bei Todesstrafe verbieten, öffentlich zu ihrem Gott zu beten
  • Juden unter Hausarrest stellen
  • Juden alles Geld, alles Silber und allen Schmuck nehmen
  • junge, starke Juden schwer arbeiten lassen

[1] via Wikipedia – Thorsten Ehrke: Schluss mit der Luther-Apologie; in: Politik und Kultur. Zeitung des Deutschen Kulturrates, Ausgabe März/April 2009 des Deutschen Kulturrates, S. 37
[2] via Wikipedia -Martin Luther: Von den Juden und ihren Lügen (1543); in Martin Luthers Werke, Kritische Gesamtausgabe, Band 53; Verlag H. Böhlau, 1920; S. 522–523
[3] Kirchenopfer – Martin Luther – Unbarmherziger Verfolger der Juden

BER II – Strahlende Erinnerung

ber

Ich kann es sehr gut verdrängen, dass wir in der Nähe eines Forschungsreaktors wohnen.

Inzwischen nimmt der Betreiber – das Helmholtz-Zentrum – seine Informationspflichten aber ernst. Sehr löblich!

… und so werde ich zwangsweise daran erinnert. Zur Zeit ist das Moped aber aus und ich hoffe, dass das noch möglichst lange so bleibt 😉

Was die Hinweise in der Broschüre angeht. Die würde ich im Fall der Fälle ignorieren. Statt die Fenster zu schließen und auf Jodtabletten oder eine zögerliche Evakuierung zu warten, würde ich mich inkl. Anhang sofort verpieseln.

Worin liegt eigentlich der Sinn..

… beim Einkaufen zwischen Aufschnitt mit 3 und 5 Prozent Fett zu unterscheiden und ihn anschließend auf dem Brot mit Butter auf 20 zu tunen?

Epigenetik: Das Ende der Evolutionstheorie

Oft sind es Menschen, die sich für besonders gebildet und aufgeklärt halten, die die Evolutionstheorie als einzig richtiges Erklärungsmodell für die Entwicklung des Lebens und insbesondere des Menschen propagieren. Dabei ist das längst widerlegt.

Ich werde hier mal nach und nach das entsprechende Material zusammentragen, damit sich die in meinem Freundeskreis mehrenden Evolutions-Skeptiker daran bedienen können.

Ich freue mich natürlich über jeden Link und jede Quelle!

1. Studien

1999 | Emma Whitelaw | Queensland Institute of Medical Research: Nachweis, dass epigenetische Marker von einer Säugetiergeneration zur nächsten übertragbar sind

2004 | Michael Skinner | Washington State University: Schadstoffschäden an den Zeugungsorganen von Ratten finden sich auch vier Generationen ohne Exposition später noch, obwohl die DNA unverändert blieb.

2005 | Marcus Pembrey | London Insitute of Child Health: Überernährung beim Menschen löst zwei Generationen später Diabetes aus.

Im Bundestag: Wolf Biermann vs. Linkspartei

Ein guter Tag für die Ukraine

Foto: Jiri Flogel | Shutterstock

Foto: Jiri Flogel | Shutterstock

Das Ukrainische Volk hat mit der heutigen Wahl unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass es eine erneute Besetzung und Unterdrückung durch Russland nicht dulden wird. Im Vorstand zweier führender Parteien der Wahl sind Kommandeure von Freiwilligenverbänden, die das Land aufopferungsvoll gegen eindringende, russische Kräfte verteidigt haben.

Das macht Hoffnung auf eine europäische Ukraine.

Die Mär vom schadstofffreien Tee

Um nicht wieder die „Markenverteidiger“ auf den Plan zu rufen, mal ganz neutral:

Es gibt einige Hersteller, die mit Analyseprotokollen dafür werben, dass ihre Tees schadstofffrei seien. Wann immer aber ein unabhängiger Test stattfindet, sehen die Ergebnisse anders aus.

So auch dieses mal:
https://www.test.de/Schwarzer-Tee-im-Test-Darjeeling-und-Ceylon-Assam-schadstoffbelastet-4767560-0/

Mein wichtigstes Learning aus 3 Jahren Panda-Updates

pandaDie zentrale Aufgabe findet im Kopf statt. Anstatt die eigene Arbeit der Vergangenheit in Gedanken zu verteidigen, sollte man Googles „Voting“ annehmen. Wer vom Panda-Update betroffen ist, sitzt mit ziemlicher Sicherheit auf einem großen Haufen stinkender Contentscheiße.

Da hilft nur eins, die Kehrmaschine. Das wird kein Schokopudding mehr!

Ich habe heute ca. 30 Prozent meines Depots liquidiert

Bild: Horoscope | Shutterstock

Bild: Horoscope | Shutterstock

Irgendwas stinkt mir an diesem Markt im Moment.

Es gibt ein paar objektive Dinge:

  • leichte Deflation in der Eurozone
  • kaum noch Zinssenkungen möglich
  • US-Frühindikatoren sehen mies aus
  • IPOs laufen schlecht
  • Bewertungen nehmen 1-2 Jahre Wachstum vorweg

aber die sind es gar nicht. Es ist mehr so ein Gefühl. Wenn der DAX nachgeben sollte und bspw. durch die 9.000 marschiert, hau ich noch mehr raus.

Ciao, Apple!

Warum ich keinen Relaunch mehr mache?!

Ist die Piratenpartei am Ende?

Überlebt die Piratenpartei? (Foto: CC-BY | Tobias M. Eckrich)

Überlebt die Piratenpartei? (Foto: CC-BY | Tobias M. Eckrich)

Ich habe meine Gedanken zur aktuellen Situation in der Piratenpartei mal aufgeschrieben:

➨ zum Artikel

Neid und Missgunst sind typisch deutsch?!

Foto: finepics | Shutterstock

Foto: finepics | Shutterstock

Man kann in diesem Land sicher vieles kritisieren. Ich mache das auch. Gelegentlich. Okay, oft. Täglich.

Aber! Was für mich gar nicht geht, ist die Bemerkung „Typisch deutsch!“ in Verbindung mit sehr negativen (Charakter)eigenschaften.

Das ist nicht nur unglaublich dumm, sondern auch beleidigend. Schade, dass das offenbar trotzdem für viele Menschen „Okay“ ist. Wer sich in solchen Äußerungen ergeht und dabei kein schlechtes Gefühl hat, sollte „deutsch“ einfach mal durch „Jude“ oder „Neger“ ersetzen. Dann wird schnell klar, wessen Geistes Kind solche Pauschalurteile über ein ganzes Volk sind.

Dieses Land bzw. seine Menschen haben in den letzten knapp 70 Jahren Unglaubliches geleistet. Die Postion, die wir uns – nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht – erarbeitet haben, haben wir ganz sicher nicht mit „Kacke sein“ erreicht. Und Pessimismus und Schadenfreude machen uns auch ganz sicher nicht zu einer der beliebtesten Nationen der Welt, die es geschafft hat, aus Feinden Freunde zu machen.

Wann Google, wirst Du endlich mal wieder richtig geil?

Die besten Ergebnisse oben zu listen, wäre ein guter erster Schritt 😉

Google rankt eigene Dienste - selbst wenn sie nicht zur Suchanfrage passen - vor der Konkurrenz

Google rankt eigene Dienste – selbst wenn sie nicht zur Suchanfrage passen – vor der Konkurrenz