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WTF? Kirchliche Krankenhäuser in Deutschland

Kirche vs. Sexy (Foto: Thinkstock)

Sexy vs. Kirche – You choose! (Foto: Thinkstock)

Mir ist es offen gestanden ziemlich egal, was die katholische Kirche von Abtreibung oder der „Pille danach“ hält.1,2,3

Die Institutionalisierung und Instrumentalisierung des menschlichen Glaubens mag ein lohnendes Geschäftsmodell sein. In einer sich zum Liberalismus und selbstbestimmten Leben entwickelnden Welt ist sie aber eines mit kurzem Ablaufdatum.

32% aller deutschen Krankenhausbetten stehen in kirchlichen Krankhäusern.4

WTF? Ich finde es schon nicht gut, dass große Teil des Gesundheitssystems profitorientiert ausgerichtet sind. Aber die konfessionelle Bindung von Kliniken ist für mich ein unhaltbarer Zustand.

Man kann sich das Klinikum, in das man bei einem Notfall eingeliefert wird, in aller Regel nicht aussuchen. Und auch in der regionalen Abdeckung mit Hospitalen werden die kirchlichen Krankenhäuser wie selbstverständlich einbezogen.

Was tun, sprach Zeus?

Kruzifix und Schwesternhaube würden auf jeden Fall meinen Heilungsprozess verzögern. Allein schon deshalb, weil ich das Gefühl hätte mit mittelalterlichen Methoden behandelt zu werden.


[1] RP Online – Katholischer Krankenhausverband „Pille danach“ kein Tabu mehr
[2] Zeit & Wahrheit – Die Pille davor ist die Pille danach
[3] Nics Bloghaus – Skandal um katholische Krankenhäuser – Was nun?
[4] Prognos-Studie

INDECT – Die EU bastelt am Überwachungsstaat

INDECT steht für Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment (deutsch: Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung).

So, und jetzt nochmal wirklich auf Deutsch:

  • man nehme eine System von Überwachungskameras
  • man vernetze diese mittels Software
  • auf dem eingehenden Material werden Analysen gefahren
  • die Ergebnisse verknüpft man mit den Informationen bestehender Datenbanken
  • damit bekämpft man Kriminalität

Wenn sich bspw. ein wegen Raub vorbestrafter Mann schnellen Schrittes einer Bank nähert, sich dabei auffällig oft umschaut und dort kein Konto hat, schlägt das System Alarm.

Klingt gut? Ja!

Aber! Das System hat Big Brother Qualitäten. Totalitäre Regime könnten es prima zur Überwachung ihrer Bevölkerung nutzen.

Und! Man käme sich ständig beobachtet / verfolgt vor. Mich nerven schon die „unauffälligen“ Kaufhausdetektive. Eine 24-Stunden-Version davon zu haben, erscheint mir wenig sexy.

Die Vorstellung, dass hier Drohnen durch die Gegend surren, um meine „Sicherheit“ zu garantieren, erscheint mir wenig verheißungsvoll. 

Das schreiben Andere zum Thema:

TAZ – Überwachungs-Projekt INDECT – Alle unter Generalverdacht
Netzpolitik – Bundestags-Ausschuss: Abgeordnete erörtern EU-Forschungsprojekte INDECT und CleanIT in geheimer Sitzung
Stephan Urbach – INDECT – Elektrischer Reporter
Der Westen – INDECT – Wie weit darf Überwachung gehen?
Golem – Proteste – „Indect bedeutet Überwachung ohne Maß und Ziel“
Wikipedia – Seite zu INDECT

(via SEOwoman)

27. Januar – Holocaust-Gedenktag

Konzentrationslager Auschwitz (Foto: Jacek Sopotnicki | Photos.com)

Konzentrationslager Auschwitz (Foto: Jacek Sopotnicki | Photos.com)

Heute – am 27. Januar – ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Seit 1996 wird dieser Gedenktag begangen und soll an die Opfer des Naziregimes erinnern. Das Datum wurde gewählt, weil am 27. Januar 1945 des Konzentrationslager Auschwitz / Birkenau von der Roten Armee befreit wurde.

Der Tag ist ein offizieller Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland und wurde 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog proklamiert. Öffentliche Gebäude werden heute auf Halbmast beflaggt.

Der Holocaust war eines der schlimmsten Verbrechen der Menschheit. Unsere Generation sollte ihn nicht als Schuld begreifen, sondern als Verpflichtung. Als Verpflichtung, immer dann aufzustehen, wenn sich Rassismus, Unterdrückung und Massenmord ihre Bahn zu brechen drohen.

Craig Lewis – Der erste lebende Mensch ohne Herzschlag / Puls

Nein, kein Zombie-Film. Medizinische Realität. Craig Lewis hatte nur noch ca. 12 Stunden zu leben, weil sein Herz versagte.

Seine Lebensretter Dr. Billy Cohn und Dr. Bud Frazier vom Texas Heart Institute haben ihm dann ein „continuous flow device“ eingesetzt. Also ein Gerät, das statt einem künstlichen Herzschlag für einen kontinuierlichen Blutfluss sorgt. Die beiden Erfinder hatten das Gerät zuvor an Kälbern getestet.1

Nun leb Lewis schon mehr als ein Jahr ohne Puls.2 Das ist bestimmt lustig, wenn er so zu einem Wald- und Wiesenarzt geht.


[1] Daily Mail: Meet the world’s first HEARTLESS man who is able to live without a pulse
[2] Lewis ist 5 Wochen nach der Operation gestorben, weil seine anderen Organe versagten.

21. Januar – Weltknuddeltag

Foto: Jupiterimages | Photos.com

Foto: Jupiterimages | Photos.com

Seid heute lieb zueinander, Freunde!

Denn heute ist der Weltknuddeltag (ursprünglich National Hug Day). Erfunden hat diesen total sinnvollen Tag ein amerikanischer Pfarrer. Kevin Zaborney hieß der Kerl.

Das erste Mal wurde der Weltknuddeltag 1986 in Caro, Michigan begangen und hat sich seitdem über die ganze Welt ausgebreitet. Der 21. Januar liegt genau zwischen Weihnachten und dem Valentinstag und soll offenbar die große Phase der Unkuschligkeit überbrücken.

Es geht bei diesem Tag übrigens nicht darum, möglichst viele Menschen auf der Straße zu umarmen, sondern seinen Nächsten ehrliche Zuneigung entgegen zu bringen.

Na dann mal los geknuddelt!

Augenprobleme / Bildschirmarbeit – Die 20-20-20 Regel

Foto: Pixland | Photos.com

Foto: Pixland | Photos.com

Es geht mal wieder um das Dauerthema für Bildschirmarbeiter. Unsere Lebensweise zerstört unseren Körper, unsere Augen.

Die 20-20-20 Regel soll die schlimmsten Folgen verhindern. Dass regelmäßiges kurzes Aufstehen und Herumlaufen gute Effekte zeigt, ist eine relativ neue Erkenntnis.

Das sollten auch diejenigen machen, die vorbildlich 2-3 mal die Woche Sport treiben. Denn auch die verbringen viele Stunden in Ruhe. Und körperliche Ruhe ist für unseren Körper immer ein Ausnahmezustand, für den er nicht konstruiert ist.

Die ursprüngliche 20-20-20 Regel:

Fokussiere Deine Augen alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas, das 20 Fuß oder mehr entfernt ist.

Die 20-20-20 Regel von Dr. Dennerlein:

Bewege Dich alle 20 Minuten, 20 Fuß von Deinem Arbeitsplatz weg – für mindestens 20 Sekunden.

via Lifehacker

16. Januar – Nationaler Nichts-Tag (National Nothing Day)

Foto: Comstock | Photos.com

Foto: Comstock | Photos.com

Heute ist der „National Nothing Day“.

Dieser Tag wurde vom amerikanischen Kolumnisten Harold Pullman Coffin erfunden. Der Journalist hat diesen „Feiertag“ erstmals 1972 ausgerufen. Er wird seitdem an jedem 16. Januar begangen.

Der „National Nothing Day“ wurde als Non-Event und Pendant zu den zahlreichen Amerikanischen Feiertagen konzipiert. Coffin wollte den Amerikanern einen Tag schenken, an dem sie ganz einfach mal nichts feiern, keiner Sache gedenken oder irgendetwas ehren müssen.

Coffin hat zur Verwaltung des Feiertages die National Nothing Foundation ins Leben gerufen. Diese Gesellschaft hat ihren Sitz in Capitola, Kalifornia.

Lance Armstrong ist noch immer (m)ein Held …

Mein Livestrong-Armband

Mein Livestrong-Armband

Auch wenn nach dem Dopinggeständnis jetzt wieder auf ihn eingetreten wird, bleibt doch wahr:

  • Lance war 7 mal der Beste unter den Gedopten
  • Lance hat Millionen Krebskranker Hoffnung gegeben
  • Lance ist einen Weg gegangen, den die meisten Menschen nicht überlebt hätten

Mich beeindruckt das! Immer wieder!

Die aktuelle Diskussion um die Rückzahlung von Sponsorengeldern ist lächerlich. Wie sieht ein Sponsor denn aus, wenn er dem Kampf gegen Krebs finanzielle Mittel entzieht, nur um seinen Aktionäre eine um Bruchteile eines Cents höhere Dividende zu überweisen?

Das wird nicht passieren! Genauso wenig, wie jetzt jemand zum „Toursieger“ wird, weil er beim Dopen (noch) nicht erwischt wurde.

Background: Lance Armstrong war an Hodenkrebs erkrankt. Seine Ärzte haben ihm nur eine geringe Überlebenschance. Die hat er genutzt. Er ist inzwischen geheilt und unterstützt andere Menschen im Kampf gegen Krebs.

BILD hat mehr Besucher als Spiegel und Focus zusammen

Foto: michele piacquadio | Photos.com

Foto: michele piacquadio | Photos.com

Hut ab! Das ist verdient! Springer hat den Weg ins Onlinezeitalter am besten gemeistert.

Ich denke, die Entwicklung wird sich fortsetzen. In 1-2 Jahren wird BILD online mehr Besucher haben als alle 20 nachfolgenden Medien zusammen. Die Macher haben einfach verstanden, wie „online“ funktioniert. Das nötigt mir den allergrößten Respekt ab.

Aktuelle Zahlen laut IVW:

  1. BILD 191 Mio. Visits
  2. Spiegel 142 Mio. Visits
  3. Focus 43 Mio. Visits
  4. Welt 33 Mio. Visits
  5. Sueddeutsche 29 Mio. Visits

Die Paywall wird daran imho nicht viel ändern, weil vermutlich alle großen Verlage auf Bezahlmodelle setzen werden. Wenn Spiegel ausschert, wird es nochmal spannend.

Softclick – Wir sind schon lange nicht mehr geil!

Die Google-Updates Panda und Pinguin haben in der deutschen Internetszene stärker eingeschlagen, als die meisten Seitenbetreiber öffentlich zugeben wollen.

2007-2011 In den Fängen der Zahlen

2007-2011 In den Fängen der Zahlen (Foto: Matic Kolar | Photos.com)

Die Sichtbarkeits- und Trafficindikatoren sprechen eine klare Sprache. Gerade im „Internetmittelstand“ hat der googlige Zoo viele Köpfe rasiert. Es gibt bis heute nur wenige Seiten, die sich vollständig von diesen Dämpfern erholt haben. Unsere zählen glücklicherweise dazu. Die Erholung haben wir vor allem vielen Detailverbesserung an der Struktur und den Inhalten unserer Portale zu verdanken.

Das ist aber überhaupt nicht wichtig

Denn Panda war für uns vor allem eines – ein Weckruf! Wir haben im Herbst 2011 den Ausbau unserer Portale fast vollständig gestoppt und uns auf die Neuausrichtung unseres Portfolio konzentriert.

Das waren vor allem ganz viele und lange Gespräche über:

  • mögliche Geschäftsmodelle
  • Trends
  • Risiken
  • Arbeitsweisen

Denn soviel war klar – Softclick war schon länger nicht mehr geil!

Früher haben wir geile Portale gebaut und sie mit spannendem Content gefüllt. Das Ergebnis waren tolle Zahlen. Seit 2007 haben die Zahlen die Macht übernommen. Wir haben Portale und Inhalte an den zu erwartenden Ergebnissen ausgerichtet.

Wir haben unsere Leidenschaft auf dem Altar des Profits geopfert. 

Im Herbst 2011 war mir klar, dass wir aus dieser Zwangsjacke ausbrechen müssen. Mir war aber auch bewusst, dass das kurzfristig nicht geht. Die Stabilisierung unserer Umsätze hatte Priorität. Rund 50 Prozent unserer Ressourcen haben wir darin investiert.

50 Prozent für die neue Softclick

Die anderen 50 Prozent der Zeit haben wir in „die neue Softclick“ investiert. Wir haben:

  • Altlasten entsorgt
  • alle Vertragsbeziehungen auf den Prüfstein gestellt
  • eine neue Portalstruktur gebaut.
  • sämtliche Arbeitsweisen in Frage gestellt

Neue Werte

Das Ergebnis ist ein Unternehmen, das im Dezember 2012 ganz anders arbeiten wird als in den letzten 5 Jahren. Einige alte, bewährte „Tugenden“ werden ihr Comeback feiern:

  • viele, schnelle Launches (spray and pray)
  • Spaß und Leidenschaft statt datengetriebenes Business
  • starke Interaktion mit den Usern
  • Förderung der Benutzerbindung
  • Diversifikation
  • Spieltrieb
Der Laden ist viel zu erwachsen geworden! 

 

Heldenverehrung – 7-facher Toursieger Lance Armstrong

Lance Armstrong

Lance Armstrong (Foto: s_bukley | Bigstock)

Seit heute ist es offiziell. Der internationale Radsportverband UCI hat – in all seiner Weisheit – dem 7-fachen Toursieger Lance Armstrong alle Siege „aberkannt“.

Die Hetzjagd der letzten Jahren findet damit ihr vorläufiges Ende. Das Traurige an der Geschichte: Genau die Menschen, die so energisch gegen Doping im Radsport vorgehen, fördern es bis heute. Es ist doch schlichtweg eine Illusion, dass man eine „Tour de France“ auf „natürlichem Wege“ gewinnen kann. Teams, die das in den vergangenen Jahren probiert haben, fahren hinterher.

Nach und nach alle Toursieger zu Betrügern zu erklären, ist keine Lösung, sondern eine Bankrotterklärung.

Für mich ist und bleibt Lance 7-facher Toursieger.

Und nicht nur das! Ich bewundere Lance Armstrong für so viel mehr als seine sportlichen Erfolge. Sie sind nur Ausdruck einer Persönlichkeit, der kein Kampf zu schwer und kein Ziel zu hoch ist. Jedem ambitionslosen Sesselfurzer, der sich jetzt freut und jedem erzählen muss, dass „er es schon immer gewusst hat“, sei die Genugtuung gegönnt.

Hodenkrebs

Lance Armstrong ist 1996 an Hodenkrebs erkrankt. Seine Ärzte räumten ihm – aufgrund der Metastasen – eine nur geringe Überlebenschance ein. Die hat er genutzt und gewann in Folge sieben mal die „Tour de France“. Er hat sich dem Kampf gegen Krebs verschrieben und unterstützt ihn sowohl im persönlichen Umfeld als auch mit einer eigenen Stiftung.

Ich frage mich aber immer noch, wer denn nun eigentlich betrogen wurde?

Gute und lesenswerte Zusammenfassung zum Thema „Tour de France und Doping“ bei der Wikipedia

Der wichtigste Erfolgsfaktor für Unternehmer

Foto: Leonid Anisimov | Photos.com

Foto: Leonid Anisimov | Photos.com

Leidenschaft, Enthusiasmus und Liebe zum Produkt!

… sind meine Nummer 1. Weil sie schlichtweg alles so viel einfacher machen.

Wenn ich mir die Lebensgeschichten von erfolgreichen Gründern anschaue, scheint es fast egal zu sein, wofür man eine Leidenschaft empfindet. Wer dem folgt, was er am meisten liebt, wird irgendwann auch erfolgreich damit sein. Das gilt zumindest im 21. Jahrhundert, mit all den Möglichkeiten, die die weltweite Vernetzung uns eröffnet. Das Internet „enabled“ die Monetarisierung von Leidenschaften – so absurd sie auch sein mögen.

Warum ist Leidenschaft so wichtig?

Weil sie die Motivation dauerhaft hochhält. Gerade am Anfang warten viel Kritik und harte Arbeit auf die Gründer. Die eigene Idee gegen alle Zweifel zu verteidigen, fällt mit Leidenschaft so viel leichter.

Geld ist ein ganz schlechter Motivator. Schon allein deshalb, weil er meist lange auf sich warten lässt und auch nicht besonders zuverlässig in seiner Zuneigung ist.

Misserfolg?!

Selbst im Falle eines Misserfolges fährt man mit einer Idee, die man liebt, deutlich besser. Man hat seine Zeit mit Dingen verbracht, die Spaß machen.

Verliert man mit einer Idee, die nur auf monetären Erfolg abzielt, bleibt am Ende nichts. Außer die Gewissheit, wertvolle Zeit seines kurzen Lebens verschwendet zu haben.

Leidenschaft kann man teilen

Und sollte man! Wer es schafft, seine Leidenschaft auf Geschäftspartner und Mitarbeiter zu übertragen, hat schon fast gewonnen.

Geht es auch ohne Leidenschaft?

Ja, aber es ist eine Quälerei. Wir haben es ausprobiert. Mehrfach. War nicht schön! Nicht nachmachen!

Wer das nochmal aus berufenerem Mund hören will, zieht sich die legendäre Standford-Rede von Steve Jobs rein.

Wostok Kräuterlimonade

Wostok Kräuterlimonade

Wostok Kräuterlimonade

Während in anderen Blogs hemmungslos gesoffen wird, habe ich seit 7 Monaten dem Alkohol komplett abgeschworen.

Dafür gab es bei mir gestern „Wostok“, eine Kräuterlimonade. Das Zeug kommt aus Berlin-Kreuzberg. Im Interview mit der TAZ hat der Macher die Philosophie des Getränks erläutert. Auf die Frage, ob Wostok denn gesund sei, antwortete er:

„Nee, ist Zuckerwasser mit Geschmack. Aber manchmal hat man eben Bock auf Zuckerwasser mit Geschmack.“

Die Macher haben dem guten Schluck passend zum Retro-Design eine Geschichte angedichtet. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die glauben soll.

Was ist drin?

  • Wasser
  • Zucker
  • Kohlensäure
  • Karamelzuckersirup
  • Citronensäure
  • Aroma (enthält Sellerie)
  • Schwarztee-Extrakt
  • Yucca-Extrakt
  • Fichtennadelöl
  • Taigawurzel-Extrakt

Wie schmeckts?

So, wie es klingt. Ich mag es.

Stars & Stripes Root Beer

Stars & Stripes Root Beer

Stars & Stripes Root Beer

Schmeckt „Geht so!“ – ein bisschen wie süßer Hustensaft 😉

Das ist drin:

  • Wasser
  • Kohlensäure
  • Fruktose-Glukose-Sirup
  • Farbstoff Ammonsulfit-Zuckerkulör
  • Konservierungsstoff Kaliumbenzoat
  • Aroma
  • Säurungsmittel Citronensäure
  • Süßstoffe (Aspartam, Acesulfam-K)

Nährwerte

  • 90 kcal pro 355 ml
  • 23 g Zucker pro 355 ml

 

Hasseröder Fürstenbräu Granat

Hasseröder Fürstenbräu

Hasseröder Fürstenbräu

Während anderswo gerade der „heilige Bierkrieg“ tobt, konnte ich das neue Produkt der Hasseröder Bierbrauerei schon vor einer Weile kosten.

Mein Fazit:

  1. Mal was Anderes
  2. Wer’s mag
  3. Wo’s hinpasst

Übersetzung für alle Nichtharzer: Mir schmeckt es nicht.

Das angepriesene Röstaroma ist drin (leider) und es schmeckt auch irgendwie mild / leicht süß.

Die neue Flasche (in der auch das „normale“ Bier abgefüllt wird) gefällt mir allerdings gut. Beim Fürstenbräu-Etikett hätte ich mir einen exakten Ausschnitt des Ovals gewünscht.

Ich trinke aber im Moment eh fast ausschließlich alkoholfreie Biere. Vielleicht stelle ich da demnächst mal meine Favoriten vor.

Backgrounder: Hasserode ist ein Stadtteil von Wernigerode. Dort war früher – zu DDR-Zeiten – die Hasseröder Brauerei. Ich bin dort – am Rande des Hopfenduftes – aufgewachsen. Inzwischen ist die Brauerei allerdings kräftig expandiert und hat ihren Komplex am Stadtrand.

South Park Sofia (Yuzhen Park)

Der Yuhzen Park (South Park) liegt im Süden von Sofia und beherbergt 65 Vogelarten, 29 von ihnen sind geschützt. Hier werden oft kostenlose Konzerte veranstaltet

Dieser Stadtpark hat mir bei meinem Sofia-Besuch ganz besonders gefallen. Er bietet genau die richtige Mischung aus Natur, Sport, Kunst und Kulinarik. Sofia ist insgesamt Berlin sehr ähnlich – breite Straßen, viel grün, vitales Stadtleben. Berlins Sanierungsstand ist natürlich deutlich besser. Dafür sind in Sofias Stadtkern mehr historische Gebäude erhalten geblieben.

Warum kleben Profis auf ihren Kameras die Logos ab?

Meine Kamera ist nicht abgeklebt, ich habe für diesen Artikel nur schnell mit Photoshop gepfuscht

Meine Kamera ist nicht abgeklebt, ich habe für diesen Artikel nur schnell mit Photoshop gepfuscht

Ein eher lustiges Phänomen, das man immer wieder auf diversen Fotoveranstaltungen beobachten kann: Einige Fotografen kleben die Logos auf ihren Kameras ab. Einen einheitlichen Grund für dieses „Cleaning“, das man sonst eher aus der Car-Tuning-Szene kennt, gibt es nicht. (mehr …)

Sollte man überbelichten oder unterbelichten?

Belichtungskorrektur

Die Belichtungskorrektur meiner Kameras ist meist aktiv

Diese Diskussion wird seit dem Boom der Digitalfotografie besonders intensiv geführt.

Ich will mich gar nicht mit den diversen Meinungen und tausend Begründungen beschäftigen, sondern Euch nur fix meine Erfahrungswerte mitteilen.

Außenaufnahmen

Außenaufnahmen bei Tageslicht belichte ich meist ca. 1 Blende unter, damit ich die Strukturen im hellen Himmel erwische. Den Rest ziehe ich nachträglich in Lightroom hoch. Sind die Helligskeitsunterschiede zu hoch für den Dynamikbereich meiner Kamera, schieße ich eine Belichtungsreihe und bastele daraus ein HDR.

Generelle Überbelichtung

Die meisten Digitalkameras belichten mir zu konservativ, so dass ich die Belichtung in Lightroom nachträglich hochziehen müsste. Diesem Umstand trage ich damit Rechnung, dass in meinen Kameras die Belichtungskorrektur generell auf eine drittel bis eine halbe Blende eingestellt ist.

Portraits

Bei Portraits möchte ich vor allem helle Gesichter. Das schmeichelt der Haut. Hier setze ich meine eine Belichtungskorrektur von 1 – 1,5 Blenden ein.

Und sonst so?

Da ich generell im A-Modus (Blendenvorwahl) fotografiere, gehört die Belichtungskorrektur zu meinen Lieblingseinstellungen. Ich versuche die Aufnahmen stets so zu belichten, dass ich die Belichtung nachträglich nicht mehr anpassen muss. Die Frage „Unterbelichtung oder Überbelichtung?“ muss ich also mit:

Ich belichte korrekt – was das gewünschte Ergebnis angeht.
Ich überbelichte – was die Maßstäbe der Kameraautomatiken angeht.

beantworten. Wir macht Ihr das? Ich freue mich über Eure Kommentare! Direkt unter diesem Artikel.

DSLR: Wie man manuell richtig fokussiert (Video)

In diesem Video von Carl Zeiss wird demonstriert, wie man mit einer modernen Spiegelreflexkamera und Zeiss-Objektiven richtig manuell fokussiert. Das lässt sich im Grundsatz auch auf andere Objektive übertragen.

Ich selbst konnte mich – jenseits des Videofilmes und einiger Ausnahmesituationen (Feuerwerk, Astro) – bisher noch nicht für die manuelle Fokussierung begeistern. Das liegt aber vermutlich daran, dass ich die Entschleunigung noch nicht für mich entdeckt habe.

Die Haptik der Zeiss-Objektive und der Retro-Traditionalismus faszinieren mich jedenfalls schon.

Hier gibt es noch jemanden, der ganz begeistert davon ist (Achtung: ziemlich platte und klischeehafte Werbung):

via Zoomboy

Sterbehilfe – Passiv? Aktiv? Human!

Foto: Ivan Ivanov | Photos.com

Foto: Ivan Ivanov | Photos.com

Mit diesem Thema habe ich mich in den letzten Jahren – auch weil es mein Interessensgebiet der Medizin im Allgemeinen und die Sterbeforschung im Konkreten streift – immer wieder auseinandergesetzt.

War ich anfangs ein entschiedener Gegner jeder Art von Sterbehilfe, hat sich meine Einstellung inzwischen gewandelt. Ich habe es als Kommentar zu einer News verfasst, will es hier aber auch nochmal posten:

Ich bin dagegen, dass Selbsttötung zum Lifestyle-Produkt wird. Das Geschenk des Lebens ist zu wertvoll, um es einfach wegzuwerfen.

Aber! Bei unheilbaren Krankheiten, die mit nicht therapierbaren Schmerzen oder Atemnot verbunden sind, sollte es möglich sein, dass Leiden medizinisch zu beenden. Das geht weit über die derzeit diskutierte passive Sterbehilfe hinaus. Das ist es aber, dass ich mir für mich selbst wünsche.

Der Verlust des Lebens ist schlimm genug. Aber er muss nicht mit Leiden verbunden sein! Das hilft niemandem. Was man jedem Haustier zubilligt, muss doch auch für Menschen möglich sein.

In vielen Patientenverfügungen gibt es folgende Punkte:

Die Gabe von Medikamenten zur Linderung von Schmerzen und Beschwerden verlange ich auch dann, wenn diese u. U. meine Lebenszeit verkürzen

keine Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden

Das umreißt es im Grunde ganz gut.

Eine Sterbehilfe außerhalb terminaler Krankheiten, permanenter Lähmungen des gesamten Körpers oder Versagen mehrerer Sinne verbietet sich imho.