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Was braucht Europa jetzt?

Als Befürworter des Euros und einer Einheit Europas, wäre mir sehr daran gelegen, dass die Politik ihren Worten endlich Taten folgen lässt.

Europa braucht ASAP:

  1. EMF – einen europäischen Währungsfonds
  2. eine europäische Ratingagentur
  3. gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
Außerdem muss die Regulierung des Bankensystems und die Reduzierung der Marktexposition der privaten und öffentlichen Banken vorangetrieben werden. Wenn die Politik das nicht zeitnah auf die Kette bekommt, können wir die europäische Idee eher früher als später beerdigen.

Meine Top & Flop Business-Themen 2012

Tja, Jungs. Noch 5 Wochen, dann haben wir wieder ein Jahr runtergerissen – werden älter, hässlicher und unheimlich begehrenswerter. Während ich über mein alljährliches „Zielposting“ noch nachdenken muss, gibts die geschäftlichen Top- und Flop-Themen schon heute:

Hot

  • Social Media
  • Bild & Video
  • Local
  • Games

Not

  • Mobile
  • Affiliate Marketing
  • Gutscheine

Ich bin übrigens ziemlich gelangweilt davon, dass jetzt schon seit vielen Jahren der mobile Internethype propagiert, aber nicht eingelöst wird. Also! Überrascht mich! Positiv!

Groupon: Lust, einer Blase beim Platzen zuzusehen?

Groupon Aktienkurs

Die lock-up period endet am 2. Mai 2012. Das wird also noch richtig spannend 😉

Google Panda killt Suite101

Suite101 ist ein Autorennetzwerk, das jedermann die Veröffentlichung von Artikeln über eine einfache Oberfläche ermöglichte und die Autoren an den Einnahmen beteiligte. Nun fährt man die Aktivitäten in Deutschland zurück. Klartext: Man gibt auf! Und sucht die Schuld bei Google.

Meine 2 Cent

  1. Suite101 ist ganz klar vom Panda Update getroffen.
  2. Zurecht? Nein!
  3. Sollte man deshalb die Flinte ins Korn werfen? Ja!
  4. Gibt diese Entwicklung Anlass zur Sorge? Ja!

Google hat mit dem Panda Update viel verbrannte Erde hinterlassen. Selbsterklärtes Ziel war es, „Content-Farmen“ zurückzudrängen. Das wurde von den Usern bejubelt.

Im Ergebnis muss man aber feststellen, dass die echten „Internetverstopfer“ (Scraper, Aggregatoren) so stark sind wie nie zuvor und man vor allem Inhalteanbieter zurückgedrängt hat. Entlassungen und Insolvenzen der betroffenen Unternehmen inklusive.

Es wäre sicher besser gewesen, wie bisher, auf schleichende Updates zu setzen. Panda war ein „Paukenschlag“, der viele Kollateralschäden und negative Stimmung gegen Google hinterlassen hat.

Dass Google gerade in den als „minderwertig“ bezeichneten Kategorien (Preissuchmaschinen, Aggregatoren, Content-Farmen) eigene Angebote betreibt, macht die Außenwirkung nicht besser.

Google ist zu mächtig

Google hat sich inzwischen weit vom eigenen Motto „Don’t be evil!“ verabschiedet und entwickelt sich zum omnipotenten Player, der für immer mehr Internetunternehmen vom Unterstützer zum Wettbewerber wird.

Niemand kann Google stoppen. Außer Google! Und das Unternehmen ist mit seiner Viel-Fronten-Strategie auf dem besten Weg dazu. Früher war man in wenigen Dingen exzellent. Heute ist man in vielen Dingen Durchschnitt.

Mein Google-Aktienpaket steht auf der Abschussliste. Das frei werdende Kapital werde ich vermutlich in Amazon investieren.

Festplatten als Wertanlage ;-)

Festplatte – Western Digital 2TB

13. Juli – für 60 Euro gekauft
23. November – Preis jetzt 180 Euro
= 200% Rendite in 4 Monaten

Nicht schlecht! Hintergrund gibts hier.

Einfach mal den Kopf auf den Tisch schlagen …

… oder diesen Song hören. Kommt auf’s Gleiche raus 😉

Sehr heilsam! Es sterben immer die schwächsten Gehirnzellen zuerst.

Ebay: Pooltrax wird verkauft

Über Pooltrax bin ich in den letzten 7 Jahren das eine oder andere Mal gestolpert. Es gibt eine kleine Schnittmenge zum Themenspektrum von naanoo. Ich habe das Projekt allerdings nie als direkten Wettbewerber wahrgenommen.

Wer den großen Einstieg in das Online-Musikgeschäft plant (Udo?!), kann das Ding jetzt auf Ebay ersteigern.

Ich bin schon gespannt, wo die Auktion endet. Ist immerhin ein Gradmesser, welcher Wert solchen Projekten aktuell zugemessen wird.

Es dürfte allerdings keine ganz einfache Aufgabe sein, das Projekt in der Nach-Panda-Ära wieder in Schwung zu bringen. Also eher was für erfahrene Seitenbetreiber (Udo?! 😉 als für Neulinge.

Entscheidungen in den Abgrund

Mein Arbeitsplatz in Potsdam

Als ich heute morgen in montäglicher Lustlosigkeit missmutig meinen Kaffee gerührt habe, musste ich an ein Meeting denken, das wir 2007 in unserem Potsdamer Büro abgehalten haben.

Es ging um den Verkauf großer Teile des Softclick-Portfolios. Angeboten wurde eine Übernahme in Aktien. Wir hätten kein Bargeld bekommen, sondern Aktien eines VC-finanzierten Startups.

Das Startup gibt es heute nicht mehr. Auch wenn ich damals noch genügend „Sicherheitsabstand“ zum Unterschreiben des Vertrags hatte und die Verhandlungen nie ein wirklich ernsthaftes Stadium erreicht haben, bin ich heute wirklich froh, dass ich mich vom damaligen Hype nicht habe anstecken lassen.

Es gibt nur einen Grund ein nachhaltig profitables Internetunternehmen zu verkaufen. Das was die Amis „massively disproportionate offer“ nennen. Also ein Angebot, dass die jährlichen Unternehmensgewinne um ein Maß übersteigen, das weit jenseits der gängigen Multiples liegt.

Angemessene Bewertung: Für Wachstumsunternehmen gilt ein Gewinn-Multiple in Höhe des prozentualen jährlichen Umsatzwachstums als angemessen. Bsp: 500.000 Euro Jahresgewinn, 30% Umsatzwachstum = 30 * 500.000 Euro = 15.000.000 Euro.

Margin Call (Trailer)

Den werde ich mir auf jeden Fall anschauen, wenn er auf DVD erscheint. Im Kino habe ich ihn verpasst. Ich liebe solche Filme, die in der Finanzbranche spielen.

Wall Street 2008: Vermögensberater, Broker und Börsenmakler jonglieren noch ohne schlechtes Gewissen mit hohen Einsätzen und erzielen schwindelerregende Gewinnmargen. Doch die Finanzkrise hat bereits Einzug gehalten. Hauptleidtragender in einer großen Investmentfirma ist Top-Risk- Analyst Eric Dale (Stanley Tucci). Dale arbeitete an einer Analyse der aktuellen Unternehmenssituation und übergibt die brisanten Daten bei seiner Entlassung seinem ehemaligen Schützling, dem smarten Jungtalent Peter Sullivan (Zachary Quinto). Sullivan stellt daraufhin weitere Berechnungen an und erkennt, dass der finanzielle Untergang seiner Firma bevorsteht. Von den Zahlen alarmiert, beschließt die Konzernführung um Will Emerson (Paul Bettany), Sam Rogers (Kevin Spacey), Jared Cohen (Simon Baker), Sarah Robertson (Demi Moore) und John Tuld (Jeremy Irons) zum bevorstehenden Wochenende eine hochspekulative Rettungsaktion. Es beginnt eine moralische und zunehmend dramatische Achterbahnfahrt, die alle Beteiligten innerhalb der nächsten Stunden an den Rand der Katastrophe katapultieren wird.

Darsteller: Demi Moore, Paul Bettany, Kevin Spacey, Jeremy Irons, Simon Baker, J.C. Chandor

Offiziersskat – Skat für zwei Spieler

Offiziersskat

Offiziersskat

Das Spiel hießt Offiziersskat, Seemannsskat, Bauernskat, Räuberskat oder Kutscherskat. Ich habe es schon als kleiner Bursche von meinem Vater gelernt. Und ich finde das Spiel auch heute noch interessant. Während man Skat zwar notfalls auch mit „der toten Oma“ spielen kann, ist Offiziersskat ein echtes 2-Spieler-Spiel, das eng an die Skatregeln angelehnt ist.

Ich habe damit auch schon die Bulgaren missioniert. Und … ähhhmm .. ich bin nicht besonders gut darin 😉

Wer sich auch mal probieren will, findet bei Wikipedia alles Nötige.

t3n – Ausgabe 25

Jubiläumsausgabe der t3n

Jubiläumsausgabe der t3n

Die t3n hatte mir eine Zeit lang ein Abo spendiert. Danach hatte ich sie nicht weiter bestellt, da mich nur ein kleiner Teil der Artikel wirklich interessiert hat.

Diese Woche hatte ich dann – vor allem motiviert durch das inzwischen sehr gute Onlinemagazin – doch mal wieder Lust auf eine Ausgabe und habe mir das aktuelle Heft geordert. Ich bin schon nach dem Durchblättern begeistert. Satte 200 Seiten und jede Menge wirklich interessanter Themen.

Das nächste Heft, das am 30. November erscheint, werde ich mir auch bestellen. Nur mit dem Video-Podcast (Technikload) kann ich noch immer nichts anfangen. Das wirkt mir alles zu gekünstelt und irgendwie zum Fremdschämen. Aber bei der Entwicklung, die die Jungs mit Print- und Onlinemagazin hingelegt haben, knacken sie diese „Nuss“ bestimmt auch noch 😉

REWE in Wannsee: Das war’s!

Jetzt ist es passiert! Der REWE-Markt in Wannsee schließt im Dezember.

Ich bin mir sicher, dass man in der REWE-Zentrale Kennzahlen findet, die das Gegenteil beweisen. Aber dieser „Niedergang“ war aus meiner Sicht selbst verschuldet.

Der Markt hat sich in den letzten zwei Jahren von einem Markt, den jeder meiner Besucher in den höchsten Tönen gelobt hat, zu einem „Saftladen“ entwickelt, in dem einfach gar nichts mehr funktioniert.

Passionierter Beschwerdenschreiber?

Ich habe dem REWE-Management im vergangenen Jahr zweimal geschrieben, um auf die Missstände hinzuweisen. Ich bin ganz sicher kein „Beschwerdenschreiber“ – aber wenn ich regelmäßig ins leere Regal greife und meine auf Standardprodukten basierende Essensplanung beim Marsch durch den Markt dreimal umstellen muss, reicht der „Dampf“ bis nach Hause und zum Feedback-Formular 😉

Geändert hat sich nichts. Im Gegenteil: Man hat bewiesen, dass es immer noch schlimmer geht. Service und Warenverfügbarkeit sind das A und O im Lebensmittelhandel. Und genau da hat sich REWE mit der größten verfügbaren Wumme direkt in den eigenen Fuß geschossen.

Wannsee ohne REWE

Für Wannseer ist das kein Drama. Wir haben hier noch einen ALDI, einen Reichelt/Edeka und einen Kaisers. Ich würde mir trotzdem wünschen, dass die Fläche von einem neuen Geschäft bewirtschaftet wird, das mit mehr Engagement zu Werke geht.

NPD-Verbot ist und bleibt Unsinn

Ich hatte dazu in den vergangenen Jahren schon mehrfach etwas geschrieben. Ein NPD-Verbot halte ich auch weiterhin für Unsinn.

Die „Dönermorde“ können auch nicht als Argument für ein neues Verbotsverfahren herhalten. Diese offenbar „politisch“ motivierten Straftaten fanden weit außerhalb des parlamentarischen Spektrums statt. Es wäre ebenso falsch, die Linkspartei für den Linksterrorismus und Sippenhaft zu nehmen.

Die Verfassungskonformität sehe ich weder bei der Linkspartei noch bei der NPD für gegeben. Beide Parteien stehen in der Tradition menschenverachtender Diktaturen, die in ihrer Realexistenz jeweils viele Millionen Menschenleben gekostet haben. Die Wahlergebnisse zeigen aber, dass beide Parteien ein erhebliches Sympathiepotential in der Bevölkerung haben. Und mir ist es eben lieber, das wird in den Volksvertretungen ausgefochten als im unkontrollierbaren Untergrund.

ASUS Transformer Prime

ASUS Eee Pad Transformer Prime

ASUS Eee Pad Transformer Prime

Schon am Anfang des Table-Hypes habe ich immer wieder gesagt, dass so ein Teil für mich nur in Frage kommt, wenn es mein Notebook ersetzt und nicht ergänzt. Die heilige Dreifaltigkeit (Notebook, Desktop, Telefon) reicht mir. Ich brauche keine vierte Device-Klasse.

ASUS tut mir mit dem Transformer den Gefallen, dieses Konzept zu verfolgen. Aktuell wird der neue Transformer Prime durch die Blogs geprügelt. Das Ding hat eine Quadcore-Prozesssor, ein sehr solides Gehäuse und GANZ WICHTIG einen SD-Card-Reader!

Da ich mit der Apple-Welt nicht mehr viel anfangen kann und hauptsächlich Google-Produkte nutze, kommt mir das installierte Android gerade recht. Bilder, Videos und Specs gibts bei Giga.

ASUS Eee Pad Transformer Prime

ASUS Eee Pad Transformer Prime

Was braucht man, um Unternehmer zu sein?

Dieses Posting habe ich schon eine ganze Weile auf meiner Agenda. Ganz einfach, weil mir diese Frage schon so oft gestellt wurde. Darauf gibt es furchtbar komplizierte und ganz einfache Antworten. Ihr ahnt es – ich habe keine Lust auf komplizierte Dinge.

Die Antwort: Man braucht Eier!

Um der Diskussion um weibliche Gründer vorzubeugen: Frauen haben viel mehr davon! Es gibt nur zwei Punkte an denen eine Unternehmung scheitern kann:

  1. Man bringt nicht den Mut auf, loszulegen.
  2. Man gibt auf.

Und das ist tatsächlich so einfach! Wenn man sich erfolgreiche Unternehmer anschaut – und ich habe mir sehr viele davon angeschaut – gibt es keine offensichtlichen Gemeinsamkeiten. Es gibt sehr ignorante Typen, die sich für den Mittelpunkt der Welt halten und dem Rest der Welt den eigenen Fußabdruck mitten ins Gesicht drücken. Es gibt sehr umsichtige Unternehmer, die ihren Kunden zuhören und ihre Produkte ständig anpassen und optimieren. Es gibt intelligente Unternehmer, erfolgreiche Trottel, Spinner, Psychopathen, Gutmenschen, Sensibelchen, Machos, Choleriker, Introvertierte … you name it!

Aber keiner von ihnen hat gezögert, loszulegen oder aufgegeben! Und die Frage des Aufgebens stellt sich! Irgendwann! Immer!

Es zählt nicht das, was man weiß oder kann. Sondern das, was man will und tut. Und wenn jetzt jemand „Tschakka!“ postet, gibt das mit Anlauf auf die Fresse 😉

Gesehen: Laconia (TV-Film)

Laconia war der beste TV-Film, den ich bislang gesehen habe. Der Hauptdarsteller (Ken Duken) hat die Rolles des U-Boot-Kapitäns Werner Hartenstein exzellent verkörpert.

Laconia – Geschichte mit realem Hintergrund

Auch wenn für das TV-Format ein wenig künstlerische Freiheit im Spiel war, ist die Handlung eng an die realen Ereignisse angelehnt. 1942 torpediert ein deutsches U-Boot einen vermeintlichen Truppentransporter. Statt Soldaten befanden sich auf dem Schiff allerdings italienische Kriegsgefangene und Flüchtlinge. Was folgt ist ein Akt der Menschlichkeit, bei dem Hartenstein und seine Mannschaft ihrer Karrieren und ihre Leben riskieren, um hunderte von Leben zu retten.

Meine 2 Cent

Traurig: Hartenstein stirbt mit seiner Crew nur wenige Monate nach diesen Ereignissen auf einer Feindfahrt. Für mich sind das die beeindruckendsten Geschichten aus dieser Zeit. Menschen, die aus dem Inneren des menschenverachtenden Systems kommen und in entscheidenden Situationen das Richtige getan haben. Diese Menschen sollte wir ehren. Und nicht die, die sich nach dem Krieg als Widerständler gefeiert, im Grunde aber nur weggeschaut haben.

Gute Nacht, Griechenland

Ich konnte gar nicht glauben, was da heute passiert ist. Sollte das Referendum scheitern, hat sich das Thema „Euro“ für Griechenland erledigt.

Während mit der aktuellen EU-Lösung ein klarer Weg aus der Krise gezeichnet ist, der Griechenland in den nächsten 10-15 Jahren wieder finanzmarkttauglich machen würde, dürfte Griechenland ohne europäische Hilfe dem Untergang geweiht sein.

Zwar könnte man sich mit einer drastischen Abwertung der dann wieder eigenen Währung der drückenden Zinslast entledigen. Aber die Abwertung träfe auch die eigene Bevölkerung. Und in der Konsequenz würde sich das Land damit sämtliche Refinanzierungsmöglichkeit nehmen.

Die Mutti …

Bundeskanzlerin Angela Merkel (Archivfoto: Dobre Alexandru | Dreamstime.com)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (Archivfoto: Dobre Alexandru | Dreamstime.com)

… muss ich heute mal ganz ausdrücklich loben!

In Punkto Eurorettung hat sie wirklich Rückgrad bewiesen. Es gibt keine Alternative zu einem starken Europa und dem Euro, wenn wir im globalen Wettbewerb bestehen wollen.

Der beschlossene Schuldenschnitt ohne Ausnahme der Banken und der Verbleib Griechenlands in der Eurozone sind die richtigen Schritte. Eine bessere Kapitalisierung der Banken auch.

Das kann aber nur ein Anfang sein. Das Investmentbanking und der Eigenhandel der Banken muss noch stärker reguliert werden, um die Entwicklungen an den Finanzmärkten wieder näher an die Realwirtschaft zu bringen. Imho muss es hier auch Mindestquoten von Eigenkapital zu erzielter Exposure (Bewertung des Gesamtrisikos inkl. aller „Hebel“ und Tricksereien) geben.

Und mit den im Investmentbanking gezahlten Boni kann ich mich auch nicht anfreunden. Die Boni fressen einen großen Teil der Gewinne der Banken. Das ist ein permanenter Beschnitt der Rendite ohne Ausgleich in schlechten Zeiten.

AMZN – Amazon stürzt nach Zahlen ab

… immer wieder das gleiche Spiel: Wenn Amazon Zahlen veröffentlicht, fällt die Aktie.

Warum?

Weil im Verlaufe des rasanten Kursanstiegs immer wieder Käufer einsteigen, die sich nur oberflächlich mit dem Unternehmen und dessen Strategie beschäftigen.

Amazon ist keine Apple. Bei Amazon stellt man Wachstum über Marge. Bezos hat wiederholt darauf hingewiesen, dass man das Massengeschäft adressiere und Produkte wie den Kindle so billig wie möglich anbieten wolle.

Ich muss dabei noch immer an eine TV-Sendung aus 2000 oder 2001 denken, bei dem man Bezos ins Kreuzverhör genommen und von allen Seiten bezweifelt hat, dass Amazon jemals profitabel wird. Jeff hatte echt die Tränen in den Augen. Nicht, weil er verzweifelt war. Sondern, weil die Menschen seine Vision nicht verstanden haben.

Imho gibt es derzeit keinen besseren Manager auf der Welt!

Und nun?

Amazon ist – gemessen an den Gewinnen – schweineteuer. Das wird imho auch noch länger so bleiben. Ich rechne aber damit, dass sich der Kurs auch in den nächsten Jahren rasant nach oben bewegt.

Und! Wow! Ein so großes, etabliertes Unternehmen mit über 40 Prozent p.a. wachsen zu lassen, ist schon eine grandiose Leistung.

Qualitätsmanagement by Lisa

Meine Arbeit wird streng überwacht!