• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen

Venture Capital: Gründer an der Kette

Da mein Vortrag auf der Echtzeit Berlin (? Fotos auf DS) aufgrund akustischer Probleme für Viele leider nicht so wirklich gut zu verstehen war, gibt’s hier den Artikel dazu. Sorry nochmal von meiner Seite an diejenigen, die ich extra zu meiner Unterstützung dort hinzitiert hatte.

Hat man die Berichterstattung der letzten zwei Jahre zum Thema Internet-Startups verfolgt, gewinnt man beinahe zwangsweise den Eindruck, dass die Begriffe Startup und Venture Capital eine untrennbare Symbiose führen. Dabei sind die meisten Internetgründungen alles andere als kapitalintensiv. Und gerade junge Gründerteams sollten sich gut überlegen, ob sie sich einen „zusätzlichen Esser“ an den Tisch holen.

Venture Capital schränkt die unternehmerische Bewegungsfreiheit spürbar ein

Als Gründer muss man wissen, dass eine Kapitalisierung über das Eigenkapital die teuerste Variante der Unternehmensfinanzierung ist. Zu den Renditeerwartungen befragt, antwortete etwa Matthias Brix von Neuhaus Partners: „VCs sind da ganz einfach gestrickt: Wir wollen in vier bis fünf Jahren unseren Einsatz verzehnfachen. Wir sind nun mal keine Philanthropen.“ Bricht man das auf einen jährlichen Effektivzins herunter, landet man bei rund 60 Prozent. „Geringfügig“ mehr als bei einer Fremdkapitalfinanzierng über einen Kredit.

Dem Druck dieser Renditeerwartung unterwirft ein finanzierter Gründer sein Handeln und das hat Folgen. An die Stelle einer langfristigen, strategischen Planung zur Realisierung der Vision treten definierte Meilensteine, operative Hektik und das Schielen auf den möglichst schnellen, gewinnbringenden Exit.

Wehe, wenn Ziele verfehlt werden

Und richtig schlimm wird es, wenn es mal ganz und gar nicht so läuft, wie man sich das in den wildesten Businessplan-Fantasien ausgemalt und den Investoren verkauft hat. Dann wird aus dem psychischen Druck schnell tatsächlicher.

Investoren versuchen dann häufig mit Nachdruck Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen. Und spätestens jetzt ersetzt Kapital Hirn. Denn eines hat sich in der Vergangenheit ganz klar gezeigt: erfolgreiche Unternehmer sind ganz überwiegend verdammt schlechte Investoren und ausserhalb ihres eigenen Businessmodells ziemlich verloren. Darum werden sog. „Serial Entrepreneurs“ auch so gerne herum gereicht – weil sie die Ausnahme und nicht die Regel sind.

Venture Capital wirkt wettbewerbsverzerrend

Auf den Markt wirken Venture Capital Investments als private Subventionen. Gerade die massiven VC-Interventionen der letzten zwei Jahre haben zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen im deutschen Internetmarkt geführt.

Eine Horde von VC gestützen, hoch-defizitären Social Networks hat bspw. den alteingesessenen Communities das Leben schwer gemacht.

Auch wenn viele der neugestarten Projekt erfolglos waren und vermutlich noch in diesem Jahr den Gang zum Insolvenzgericht antreten werden, ist es doch die schiere Masse, die den Markt belastet und die Fragmentierung erhöht.

Innovation? Fehlanzeige!

„Venture Capital fördert Innovationen“ ist ein beliebtes Pro-Argument, wenn es um Sinn oder Unsinn von Finanzierungsmassnahmen geht. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Noch nie gab es im deutschen Internet soviele US-Copycats wie in den vergangenen zwei Jahren. Das ist selbst jenseits des Teichs, wo man für gewöhnlich nur selten den Blick über den tektonischen Plattenrand wagt, nicht unbemerkt geblieben. So titelte Techcrunch süffisant „Web 2.0 in Germany: Copy/Paste Innovation or more?“.

Die Ursache ist naheliegend. Ganz im Gegensatz des eigentlichen Wortsinns verabscheuen Risikokapitalgeber nämlich das Risiko. Die Frage nach dem „Proof of Concept“ ist bei einem Copycat eben souveräner beantwortet.

Investoren: Maue Sparbuchrendite

Im Ergebnis funktioniert es oft für beide Seiten – Gründer und Investoren – schlechter als ohne die verhängnisvolle Geldehe. Von den Traumrenditen der 1000-Prozent-Boys bleibt meist nicht mehr als der maue Zins, den auch die Sparkasse um die Ecke bietet. Nur eben zu einem deutlich erhöhten Risiko.

So hat Harvard-Professor Joshua Lerner in einer jüngst im Forbes Magazin veröffentlichten Studie, die Performance von Venture Capital Fonds bis zurück in das Jahr 1976 untersucht. Mit einer ernüchternden Bilanz: Im Durchschnitt konnten die Fonds nur eine magere, jährliche Rendite von fünf Prozent erzielen. Im Zeitraum seit 2000 war die Performance sogar negativ.

Ohne VC: Verdammt zum Hinterhofkrauter?

Dass Startups auch ohne externe Kapitalaufnahme zu einer respektablen Grösse heranwachsen können und ganz sicher nicht zum Kleinkrämer-Dasein verdammt sind, zeigt eine Reihe deutscher Erfolgsstories.

So können sich bspw. Andreas Kleiser und Torsten Wenniges von der Internet-Holding Virtual Minds AG (? Virtual Minds) heute über zweistellige Millionenumsätze freuen, die sie ohne fremdes Kapital erwirtschaftet haben. Die beiden Gründer sind anfangs nebenbei noch ihren alten Jobs nachgegangen und haben ihr Erspartes eingesetzt. Das Unternehmen war sehr schnell profitabel.

Auch Jens Kammerer und sein Team von Kwick.de (? www.kwick.de) erwirtschaften mit ihrer Community Millionenumsätze und das ebenfalls ohne einen Cent externe Kapitalaufnahme.

Bei der Berliner Transparent Gruppe (? Transparent-Gruppe) sind Umsätze in Millionenhöhe auch kein Wunschdenken mehr. Das auf Online-Finanzservices spezialisierte Unternehmen ist seit seiner Gründung im Jahr 2004 ohne externe Mittelzuflüsse gewachsen und expandiert mit Dodo.com inzwischen in den Reisebereich.

Venture Capital bindet wertvolle Ressourcen

Mein Tipp an junge Gründer: Einfach machen und loslegen! Viele Gründer, die auf der Suche nach Kapital von einer Networking-Veranstaltung zur nächsten tingeln, vernachlässigen ihr eigentliches Geschäft und werden von den „Fricklern im Wohnzimmer“ rechts überholt. Das Einwerben und Administrieren von Investitionskapital bindet häufig Ressourcen, die besser in das Produkt investiert wären.

Warum gibt es Sommerzeit und Winterzeit?

Zeitumstellung

Zeitumstellung (Abb.: krissikunterbunt | Bigstock)

Wann wurde die Zeitumstellung eingeführt und warum? Hat sie den erwünschten Erfolg gebracht? Warum wird sie kritisiert?

Lesezeit: 1 Minuten

Um meinem Bildungsauftrag mal wieder ein wenig nachzukommen: Die Sommerzeit wurde hierzulande 1980 eingeführt. Man wollte damit vor allem für eine bessere Ausnutzung des Tageslichtes sorgen und dadurch Energie sparen. Die Ölkrise 1973 hatte in dieser Hinsicht wohl auch die Politik wachgerüttelt.

In Europa schon vorher eingeführt

Europäische Nachbarländer hatten die Sommerzeitumstellung allerdings schon früher eingeführt, sodass eine Anpassung bei den Überlegungen sicher auch eine Rolle spielte.

Fragliches Ergebnis

Tatsächlich sparen tut die Sommerzeit aber offenbar nichts. Zwar wird abends weniger Licht verbraucht, dafür aber morgens mehr geheizt. Als Ergebnis steht sogar ein höherer Energieverbrauch. Nicht nur deshalb steht die Sommerzeit auch regelmäßig in der Kritik. Mediziner kritisieren etwa negative gesundheitliche Folgen, da der Körper nicht gerade freundlich auf solche Umstellungsprozesse reagiert.

IP-Adressen via IPTABLES sperren (böse Bots)

Eigentlich nur als Merkhilfe für mich. Aber vielleicht habt Ihr auch mal wieder bösen Botbesuch. Dazu meine Mini-Howto:

IP sperren

iptables -A INPUT -s <IP> -j DROP

IP entsperren

iptables -D INPUT -s <IP> -j DROP

gesperrte IPs listen

iptables -L INPUT

Dat macht nix weiter als alle IP-Pakete der Quelle <IP> zu droppen (also ohne Rückmeldung zu verwerfen). Ist deutlich resourcenschonender als Bots bspw. per .htaccess auszusperren.

Atlantic: Roter Rum aus Bulgarien

Atlantic: Roter Rum aus Bulgarien

Atlantic: Roter Rum aus Bulgarien

Da wir unseren Arbeitstag heute ins Wannsee-Office verlegt haben, gibt es mal wieder eine bulgarische Spezialität. Wir haben „Atlantic“ = roten Rum.

Schon wenn man an der Flasche riecht, strömt einem ein süsslicher Duft, der am ehesten an Mon Cheri Füllung erinnert, entgegen. Und genauso schmeckt dieses alkoholische Leckerli auch.

Obwohl ich „harte“ Alkoholika sonst nie pur trinke – und dieser Rum auch hervorragend mit Cola schmeckt – ist das auch Zuckerwasser ein Genuss.

Abnehmen: Zucker ist böse

Zucker - der größte Feind des Abnehmwilligen

Zucker – der größte Feind des Abnehmwilligen

Ich wurde ja schon mehrmals gebeten, mal ein bisschen detaillierter über meine Ansichten zum Thema „Abnehmen“ zu schreiben. Ich werde das in mehrere Teile zerlegen. Ich muss aber vorausschicken, dass ich kein Mediziner bin und hier nur meine persönliche Ernährungsphilosophie darstelle, die ich – gerade für Menschen mit Vorerkrankungen – gar nicht zur ungeprüften Nachahmung empfehlen will.

Zucker

Wenn man abnehmen will, ist Zucker grundsätzlich „böse“. Er ist – ganz im Gegensatz zu vielen Fetten, die so gerne im Visier der Medien stehen – ein echter Dickmacher. Das zählt wohl auch zu den größten Missverständnissen im Ernährungsbereich. So gehören viele Völker, die sich sehr fettreich ernähren zu den schlankesten, während die moderne westliche Zuckerfutterei zu Übergewicht führt. Der Zuckerverbrauch in den westlichen Industrienationen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig angestiegen. Das Übergewicht ebenso.

Verzicht ist keine Lösung

Wer – wie ich – nicht ganz auf süsse Genüsse verzichten will, braucht eine praktikable Lösung. Ich habe keine Lust, das alles einzeln zu begründen und mit Studien zu unterlegen (bei Interesse einfach nachgurgeln 😉 … hier ist meine Futterliste:

  • Zucker -> Agaven-Dicksaft (gibt es im Biomarkt und gerüchteweise auch im DM)
  • Naschzeug -> Schokolade mit Kakaoanteil > 70 Prozent
  • keine Fruchtsäfte = Kalorien-/Zuckerbomben
  • Obst (auch süsses) ist prima
  • helles / weisses Brot -> Vollkorn
  • keine Kartoffeln, kein Reis, keine Nudeln

Es geht primär darum, solche Zuckerarten zu meiden, die zu einer hohen Insulinausschüttung führen. Agaven-Dicksaft ist zwar nicht der „perfekte Zuckerersatz“, den man bedenkenlos in Massen konsumieren kann. Aber die Freisetzung des Zuckers erfolgt deutlich langsamer (keine Peaks) als bei normalem Kristallzucker. Und er schmeckt – ganz im Gegensatz zu Honig etwa – absolut neutral.

Dito bei Obst. Fructose wird vom menschlichen Darm wesentlich langsamer resorbiert als Glucose.

Ich verzichte auf das, was mir den geringsten Genuss bereitet

Der Verzicht auf Kartoffeln, Reis und Nudeln richtet sich vor allem gegen die minderwertigen (kurzkettigen) Kohlenhydrate. Wenn ich auf etwas verzichten muss, um abzunehmen, dann doch am ehesten auf das, was mir den geringsten Genuss bereitet. Und das sind viel eher die kohlenhydratreichen Beilagen als das lecker Steak oder das gesunde und kalorienarme Gemüse.

Das steht ganz im Gegensatz zu denen, die sich sagen: „Hmmm… das Eis hat 440 kcal und die Reiswaffel 120 kcal … dann esse ich lieber drei Reiswaffeln.“ Am Ende der Geschichte sind sie meist mürrisch, unzufrieden und stopfen das Eis zusätzlich zu den Reiswaffeln rein.

Mein oberstes Gebot:

Nichts essen, was nicht richtig lecker ist. Wenn ich auf das verzichte, was ich eh nicht unbedingt essen will – aber das man halt „überlicherweise so isst“ – spare ich schon eine ganze Menge Kalorien.

Zuckerreduzierung lohnt sich immer

Die Reduzierung des Zuckerkonsums ist übrigens nicht nur so ein „Abnehmding“. Inzwischen ist ziemlich sicher, dass der Konsum von schnell-resorbierbarem Zucker (neben der Tatsache, dass er für viele „Zivilisationskrankheiten“ verantwortlich zeichnet) massgeblich an der Krebsentstehung beteiligt ist. Bestimmte Krebsarten sind sogar durch Zuckerentzug therapierbar. (dazu reiche ich später noch einen Artikel nach)

Basti – Bedeutung des Namens

Irgendwann steht ihr alle vor mir ...

Irgendwann steht ihr alle vor mir ...

Wer bin ich?

Basti war in der ägyptischen Mythologie einer der 42 Totenrichter, vor denen man sich nach dem Ableben zu rechtfertigen hatte. Jeder der Totenrichter war für ein bestimmtes Verbrechen zuständig. Basti richtete das „hinters Licht führen“. Er wird im ägyptischen Totenbuch erwähnt.

… sagt die Wikipedia. Und die muss es ja wissen!?

Also Freunde! Wir sehen uns wieder! Früher oder später. Und das wird kein Kindergeburtstag;-) Überlegt Euch jetzt schon mal gute Ausreden! Meine Liste ist lang.

Wie erreicht man seine Ziele? Von der Kunst, sich selbst zu belügen …

Die wirklich wichtigen Ziele erreicht man nicht mit Bequemlichkeit

Die wirklich wichtigen Ziele erreicht man nicht mit Bequemlichkeit

Heute spendiere ich Euch einen meiner Glaubenssätze, der mich schon viele Jahre begleitet:

Du kannst alles schaffen, was Du Dir vornimmst. Wenn Du es willst! Wenn Du ein Ziel nicht erreichst, dann willst Du es nicht genug.

Ich erlebe das ganz oft, wenn ich mich mit Menschen unterhalte. Immer wenn ich die Worte „Ich würde ja so gerne …“ höre, frage ich „Warum machst Du es dann nicht?“. Was folgt ist fast immer eine ansehnliche Sammlung von Ausreden, die mein Gesprächspartner aber für echte Hindernisgründe hält.

Zu faul um reich und erfolgreich zu sein …

Unheimlich viele Menschen wollen zum Beispiel reich und erfolgreich werden. Da wir uns alle aber im wirtschaftlichen Wettbewerb befinden, geht das nur auf eine Art und Weise: Man muss bereit sein, Dinge zu tun, die andere für zu schwierig, mühsam oder nicht machbar halten. Das ist keine bequeme Wohlfühlangelegenheit. Über seinen eigenen Schatten zu springen, tut weh. Immer! Sonst war die Herausforderung nicht gross genug.

Die meisten Menschen sind aber schlichtweg zu bequem, diesen Weg zu gehen. Das Ergebnis ist klar: im besten Falle ein Leben im Mittelmaß.

Wer jetzt denkt, ich würde das Leben nur auf Geld und Erfolg reduzieren, irrt. Aber! Menschen, die durch eigenen Erfolg reicht geworden sind, zählen zu den glücklichsten auf dieser Welt. Und dass das keine materielle Frage ist, sieht man allein daran, dass Lottogewinner nur ganz selten mit ihrem plötzlichen Reichtum glücklich werden.

Das kleine bisschen mehr …

Erfolgreiche, reiche Menschen, die die Kohle nicht geerbt haben, sind in ihrem Leben sehr oft über ihren eigenen Schatten gesprungen und haben eine Eigendynamik beim Überwinden von Problemen und Hürden entwickelt.

Jeder der finanziellen Erfolg als eines seiner Lebensziele sieht, sollte sich fragen, ob er bereit ist, das ebenfalls zu tun. Wenn nicht, ist es deutlich erfüllender sich von diesem Ziel zu verabschieden als ihm frustriert hinterherzuhecheln.

Problem erkennen

Immer wenn ich in eine Sackgasse laufe, frage ich mich, woran das liegt. Und das herauszufinden ist meist gar nicht so einfach, wie es klingt.

Nehmen wir ein Beispiel aus der Geschäftswelt. Wenn man Unternehmer – ich nehme mich da gar nicht aus – fragt, warum „es denn im Moment nicht so gut läuft“, bekommt man meist eine gut sortierte Auswahl von Bullshit zurück.

Ich habe das in der Vergangenheit selbst oft gemacht. Gebracht hat es nichts. Ausser, dass man sich ein wenig selbst belügt und das eigene Versagen nicht eingestehen muss.

Es sind immer die Anderen schuld?

Wenn etwas nicht funktioniert, ist man immer … ja, wirklich immer selbst daran schuld: Der Markt ist einfach zusammengebrochen? Ja, und? Wer hat sich den Markt ausgesucht? Die Nachahmer zerstören das Geschäftsmodell? Ja. Und wer hat die Kopierbarkeit der Idee nicht vorausgesehen und es verpasst, Markteintrittsbarrieren zu legen? Aber die Zeiten sind doch so schlimm. Die Weltwirtschaftskrise … Heul doch! Das ist die bescheuertste Ausrede der Welt. Heerscharen an schlipstragenden Versagern haben schon sehnsüchtig auf eine globale Wirtschaftskrise gewartet, um ihre eigene Unfähigkeit damit zu rechtfertigen.

Problem lösen

Das Problem zu erkennen und sich die eigenen Fehler einzugestehen, bringt schon einen grossen Schritt nach vorn. Allerdings ist die nächste Hürde nicht weniger wirksam. Viele Menschen kennen die Probleme, die sie am Erfolg hindern.

„Ich müsste … aber …“ ist der Lieblingssatz der Umsetzungsschwachen. Die unangenehme Veränderung wird immer wieder vor sich hergeschoben und immer mehr Ausreden gesammelt, warum der dringend nötige Richtungswechsel (zur Zeit) nicht machbar ist.

Diese Ausreden sollen nur eines erzeugen: einen bequemen Status quo. Im Prinzip ist es das Unvermögen, über den eigenen Schatten zu springen. Und damit diese Charakterschwäche nicht zur Frustration führt, erfindet man Ausreden. Dumm nur, dass die zwar auf Teile des Unterbewußtseins wirken, aber die Tatsache, dass man sich selbst irgendwann für einen Versager hält, nicht verhindern können.

Es gibt nur einen Ausweg aus dieser Situation. Einfach machen! Erstelle Dir eine Liste der Sachen, die Du eigentlich angehen müsstest, aber auf die Du überhaupt keine Lust hast. Sortiere sie nach dem Unangenehmheitsgefühl, dass Du bei dem Gedanken an sie empfindest. Und dann leg los, sie der Reihe nach abzuarbeiten. Du wirst sehen – es geht Dir mit jeder erledigten Aufgabe, mit jeder genommenen Hürde besser.

Ich bin ein Rauchnazi!

Rauchen tötet! Qualvoll ... mit jedem Zug.

Rauchen tötet! Qualvoll ... mit jedem Zug.

Auch wenn ich mich sonst eher durch eine liberale Geisteshaltung auszeichne und nach dem Grundsatz „Leben und leben lassen.“ mein Dasein auf dieser wunderschönen Erde friste, verstehe ich beim Thema „Rauchen“ überhaupt keinen Spass.

Mehr Tote als durch AIDS

Rauchen tötet jedes Jahr schätzungsweise 5 Mio. Menschen weltweilt und stellt damit selbst die Immunschwächekrankheit AIDS in den Schatten. Rauchen ist Selbstmord auf Raten. Mit jeder Zigarette kommt man einem qualvollen Tod ein Stückchen näher. Jeder, der was anderes erzählt, macht sich was vor.

Ich lebe rauchfrei

In meinem Leben spiel „Rauchen“ keine Rolle. Es wird weder in meinem Büro, noch in meiner Wohnung geraucht. Ich würde auch nie eine Partnerin wählen, die raucht. Ich habe sogar – ist allerdings ein paar Jahre her – eine Beziehung deshalb beendet. Und während die meisten Webmaster offenbar kein Problem damit haben, Kampagnen der Tabakindustrie einzubuchen, lehne ich die seit Jahren konsequent ab.

Uncool sein lohnt sich

Ich gebe es auch nicht auf – und sei das noch so „uncool“ – meinen rauchenden Freunden immer wieder vor Augen zu führen, was sie sich damit antun. Ich führe das jetzt nicht auf meine „Aufklärung“ zurück. Aber immerhin haben in den letzten Jahren schon mehrere davon aufgehört zu rauchen. Keiner hat es bereut, keiner ist rückfällig geworden.

Wie steht Ihr zum Rauchen?

Taekwondo (ITF/WTF) – einmal für immer …

Vollkontakt-Freikampf WTF-Taekwondo

Vollkontakt-Freikampf WTF-Taekwondo

Nachdem ich als Kind 6 Jahre Radsport im DDR-Leistungssport betrieben habe, war mir die Lust auf die schnellen Reifen erstmal für lange Zeit vergangen. Wie die meisten von Euch wissen, habe ich diese Leidenschaft 2005 wiederentdeckt und bei Temperaturen > 20° grossen Spass auf meiner „Biene Maja“.

Allerdings hat mich schon länger gestört, dass der Winter dann „sportfrei“ ist. Die letzten Jahre habe ich mich mit ein bisschen Workout und Schwimmen so leidlich versucht fit zu halten. Dieses Vorhaben würde ich mal jovial als „gescheitert“ bezeichnen.

Die Suche nach einer Wintersportart ging also weiter. Und wie so oft, liegt das Gute so nah. Ich habe eigentlich nie aufgehört, meine Kampfsportfähigkeiten auf dem vorhandenen Niveau zu halten. Ich habe in den letzten Jahren einiges trainiert: Taekwondo (WTF, Vollkontakt), Taekwondo (ITF, Halbkontakt), Modern Arnis, Jiu-Jitsu. Meine Leidenschaft gilt aber immer noch dem eleganten und dynamischen Taekwondo mit seinen hohen Tritten.

Ich habe schon vor drei Jahren die Berliner Vereinsszene „gescannt“, aber nichts wirklich passendes gefunden. Ich mag nämlich den ITF-Freikampf (Halbkontakt) – habe meine Gürtel aber im WTF (dort ist der Freikampf Vollkontakt). Ich fühle mich aber zu „reif“, um mir mit dem Fuss volle Suppe an den Schädel treten zu lassen:

WTF (Vollkontakt)

Ein passendes Foto seht Ihr oben. Man kämpft mit leichten Fussschützern, Weste und Kopfschutz. Erlaubt sind Treffer mit dem Fuss zum Kopf, und auf die Weste. Mit den Fäusten darf nur auf die Weste, aber nicht zum Kopf geschlagen werden. Die Treffer zählen nur bei „Wirkung“ – man muss die Techniken also kraftvoll ausführen, damit der „Einschlag“ für die Kampfrichter sichtbar ist. Das führt dann teilweise zu bösen K.O.s (siehe Video 1 | Video 2). Ausserdem fehlen die Handtechniken zum Kopf, weshalb die WTF-Leute ihre Deckung meist „lässig“ runterhängen haben.

ITF-Taekwondo (Halbkontakt)

Dazu habe ich meiner Bilddatenbank keine Fotos gefunden, so dass ich mich mal fix mit meiner Digicam bewaffnet habe und Euch ein paar Fotos geschossen habe …

ITF-Taekwondo (Halbkontakt) mit Fuss- und Handschutz

ITF-Taekwondo (Halbkontakt) mit Fuss- und Handschutz

Wie Ihr auf den Fotos seht, kämpft man beim ITF-Taekwondo mit Hand- und Fussschützern. Es sind Faust- und Fusstechniken zum Kopf und zum Körper erlaubt. Eine „Wirkung“ ist beim Halbkontakt nicht erforderlich. Die Treffer zählen also einfach, wenn sie ins Ziel gelangen. Im Gegenteil – es ist beim Halbkontakt sogar kontraproduktiv, wenn erkennbar ist, dass man den „Halbkontakt“ grosszügig auslegt und den Gegner zu verletzen versucht. Natürlich ist man ohne die Weste auch deutlich beweglicher.

Bisher habe ich – bedingt durch mein Arbeitspensum (siehe Work-Life Balance Posting) immer das Gefühl gehabt, für ein regelmässiges Taekwondo-Training keine Zeit zu haben. Das ist aber Quatsch und eine dumme Ausrede! Die 3-4 Stunden pro Woche sind immer übrig. Da ich keine festen Arbeitszeiten habe, könnte ich das Nachmittagstraining der Vereine nutzen. Und die „geopferte“ Zeit wird sich vermutlich allein durch die gesteigerte Produktivität nach einem mental ausgleichenden Sport wie Taekwondo „rentieren“.

Ich habe jetzt noch bei ein paar Vereinen angefragt, bei denen nicht klar erkennbar ist, welchen Stil sie trainieren. Am liebsten wären mir aber Trainingspartner, die die „Stilfrage“ nicht so eng auslegen und beides trainieren. Wenn jemand einen Tipp hat – her damit!

Selbstmitleid (Zitat)

„I never saw a wild thing feel sorry for itself. A small bird will drop frozen dead from a bough, without ever having felt sorry for itself. „

Dieses Zitat des englischen Schriftstellers David Herbert Lawrence ist mir das erste Mal im Film „G.I. Jane“ (dt. „Die Akte Jane“) mit Demi Moore über den Weg gelaufen. Und inzwischen erinnere ich mich immer wieder daran, wenn ich mich dabei ertappe, mich selbst zu bemitleiden.

Es ist unglaublich, wieviele Menschen ihr Leben leichtfertig dem Selbstmitleid übergeben. Dabei ist es das wertvollste, was wir haben. Und egal, wie gross die Probleme sind, die uns beschäftigen, sie sind es nicht wert, uns dafür selbst zu bedauern. Wir haben nur dieses eine Leben* und nur eine Chance, es – so gut es eben geht – zu nutzen.

Darum bewundere ich Menschen wie Lance Armstrong, die selbst in einer Situation, die für alle Aussenstehenden aussichtlos ist (Lance Armstrong war an Hodenkrebs mit Lungen- und Hirnmetastasen erkankt und keiner seiner Ärzte glaube an eine Heilung), nach vorne blicken und die Herausforderung annehmen.

Darum freue ich mich auch über sein Tour-Comeback. Seine Stärke erkennt man in allem, was er tut. Nach einem dramatischen Sturz eine Etappe zu gewinnen, war für ihn nur eine der kleineren Herausforderungen seines Lebens. Für fast alle anderen Fahrer hätte es wohl gerade noch für eine Jammerarie vor den TV-Kameras gereicht.

„Akzeptiere, was Du nicht ändern kannst.“

… habe ich versucht, zu meinem Leitsatz zu machen. Man darf das nicht falsch verstehen. Ich kämpfe wie ein Löwe für meine Ziele. Aber es gibt eben Dinge, die man nicht beeinflussen kann. Und die gilt es zu akzeptieren und nicht zu beweinen, zu hinterfragen … das ständige „Warum?“ hat schon Millionen Menschen wertvolle Lebensjahre gekostet.

* Arbeitshypothese *grins* – denn inzwischen gibt es ja – auch medizinisch – belegbare Zweifel am Ende unserer Existenz mit dem biologischen Tod. Aber sich darauf zu verlassen, ist heikel 😉

Kampf gegen Krebs und AIDS Privatsache?

Der Kampf gegen AIDS und Krebs darf keine Privatsache bleiben

Der Kampf gegen AIDS und Krebs darf keine Privatsache bleiben

Eine News bei naanoo.com zu einer Charity Single gegen Krebs hat mich heute erneut auf das Thema gebracht. Können wir so wichtige Aufgaben wir den Kampf gegen Krebs und AIDS eigentlich der privaten Pharmawirtschaft überlassen? (mehr …)

Natur in Berlin-Wedding: Volkspark Rehberge & Plötzensee

Als ich vor 3 1/2 Jahren nach Berlin gezogen bin, war ich ehrlich gesagt noch nicht ganz überzeugt von meiner neuen Heimat. Das hat sich ziemlich schnell geändert. Mit einer Wohnung am Wannsee, den vielen Wäldern und Potsdam direkt vor der Haustür, verblasst für mich selbst Wernigerode. Ich habe Berge gegen Seen getauscht. Fair enough!

Kulturschock: Ein Wannseer in Wedding

Meine Freundin wohnt allerdings in Wedding. Und – auch wenn wir die meisten freien Tage am Wannsee verbringen, bin ich mindestens einmal in der Woche auch bei ihr.

Nun ist Wedding nicht gerade als die elitärste Wohngegend bekannt. Der Ausländeranteil ist hoch, die Mieten billig, die Straßen und die Kneipen schmutzig.

Volkspark Rehberge: Wildschweine, Wiesen & Sport

Aber auch hier gibt es grüne Flecken, die zum Relaxen einladen. Der Volkspark Rehberge z.B. ist für uns in 3 min zu fuß erreicht. Dort gibt es jede Menge grün. Wiesen, Wald – lang genug, dass ich spaziergehend darin ermüden kann.

Wildschweine im Volkspark Rehberge

Ein paar Tiergehege (Wildschweine, Vögel etc.) hat man dem Park auch spendiert. Es gibt Tennis- und Fußballplätze und auch die ausladenden Wiesen werden von den Kiezbewohnern zum Grillen und Sporteln genutzt.

Auf den Wiesen wird immer gekickt

Plötzensee: Bootsverleih, Biergarten & Strandbad

Wenn man seine frühjahrsmüden Knochen dann noch ein Stück weiter gen Autobahn schleppt, kommt man zum Plötzensee. Der ist zwar im Vergleich zum Wannsee eher eine Pfütze. Trotzdem gibt’s dort alles, was man zum Spaß haben braucht: einen Bootsverleih, einen Biergarten und ein Strandbad. Ich werde das im Sommer mal antesten. Ich habe aber leichte Bedenken ob des Publikums.

Volkspark Rehberge: Tolle Spazier- und Joggingstrecken