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Filmkritik: Whistleblower – Düsterer UN-Skandal in Bosnien

Monica Belucci in Whistleblower (Foto: Universum Film)

Monica Belucci in Whistleblower (Foto: Universum Film)

Ich hatte es in meinen „Vorsätzen“ schon angekündigt: 2012 will ich wieder mehr selbst schreiben. Aber natürlich nur über Themen, die mich auch interessieren.

Was mich wirklich interessiert hat, war der Film „Whistleblower“. Der Streifen schildert eine wahre Begebenheit im Nachkriegs-Bosnien. Es geht um Menschenhandel, Prostitution und einen handfesten UN-Skandal.

Wulff MUSS gehen!

Christian Wulff (Foto: Jesco Denzel / Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

Christian Wulff (Foto: Jesco Denzel / Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

Inzwischen ist es bestätigt. Noch-Bundespräsident Christian Wulff hat sowohl bei BILD-Chefredakteur Kai Diekmann als auch bei Springer-Chef Matthias Döpfer versucht, zu intervenieren und eine Berichterstattung über Details der Kreditaffäre zu verhindern.

Beide blieben standhaft! BILD berichtete.

Jetzt ist es an der Zeit für Wulff, seinen Hut zu nehmen. Ich jedenfalls möchte keinen Bundespräsidenten, der die Pressefreiheit derart mit Füssen tritt.

Und ich kann mich nur wiederholen: Schön, dass es die BILD gibt.

Europa und der Euro auf dem Weg zur Nummer 1

Europa und der Euro auf dem Weg zur Nummer 1

Europa und der Euro auf dem Weg zur Nummer 1

Ihr wisst, ich bin großer Euro-Fan. Schon deshalb hat mir der heutige Leitartikel von naanoo.com gefallen. Frankreichs Zentralbankchef Noyer sieht den Euro auf dem Weg zur weltweiten Leitwährung.

Und das ist nicht mal besonders mutig. Die weltweiten Währungsreserven werden schon seit Jahren zu ungunsten des Dollars in den Euro geschoben.

Für Deutschland ist das eine exzellente Situation. Als führende Volkswirtschaft werden wir überproportional von der wirtschaftlichen Einheit Europas profitieren.

Aktuelle Weltrangliste der Volkswirtschaften

  1. USA
  2. China
  3. Japan
  4. Deutschland
  5. Großbritannien
  6. Frankreich
  7. Italien
  8. Kanada
  9. Brasilien
  10. Indien

Meine Erwartung für 2050

  1. China
  2. USA
  3. Indien
  4. Deutschland
  5. Russland
  6. Japan
  7. Brasilien
  8. Frankreich
  9. Großbritannien
  10. Korea

Ein paar Anmerkungen

  • Wenn Großbritannien sich weiter aus der EU zurückzieht, wird es massiv an Bedeutung verlieren.
  • China und Indien werden aufgrund ihrer Masse in den Top 10 mitspielen. Das Wohlstandsniveau wird dieser Platzierung aber nicht gerecht werden.
  • Russland (wird hoffentlich) seine Stärken ausspielen und mit der EU paktieren, sich eventuell sogar integrieren.
  • Korea sehe ich aufgrund des technologischen Fortschritts in den Top 10. Risiko: Konflikt mit Nordkorea. Ideal wäre hier eine Wiedervereinigung, die sich die meisten Koreaner wünschen.
  • Europa wird – vor allem durch das starke Wachstum Osteuropas – zum führenden Wirtschaftsraum.

Meine Vorsätze für 2012

Idena Agenda 2011 und 2012

Idena Agenda 2011 und 2012

Leugnen zwecklos! Nur noch wenige Stunden und das Jahr 2011 ist Geschichte. Ich habe gerade meinen neuen, alten Lieblingskalender (Idena Agenda) beschriftet und mir vorgenommen die letzten Zeilen für dieses Jahr in mein Blog zu tippen.

Und während Frank Sinatra mich musikalisch begleitet, werde ich – wie gewohnt – meine „Vorsätze“ für 2012 veröffentlichen:

Geschäftlich

  1. weniger, aber effektiver arbeiten
  2. alte Zöpfe abschneiden, unprofitable Geschäftsaktivitäten einstellen
  3. thematisch mehr meinen Leidenschaften folgen
  4. wieder mehr aktiv schreiben / bloggen
  5. Anteil der Werbefinanzierung reduzieren
  6. Google-Anteil an den Einnahmen und am Traffic weiter reduzieren
  7. Networking intensivieren

Privat

  1. mehr Bewegung
  2. mehr Lesen
  3. genauso viel Fotografieren
  4. mehr Kulturangebote wahrnehmen
  5. zusätzlich zu den Europäischen Städtereisen Deutsche Städte besuchen

Das Vorsatzarchiv

Nationalhymne: Deutschlandlied Text – Strophe 1-3

Das Deutschlandlied hat drei Strophen – als Nationalhymne wird nur die Dritte gesungen
(Foto: Natanael Ginting | Shutterstock)

Das Lied der Deutschen

„Das Lied der Deutschen“ (auch Deutschlandlied) wurde vom deutschen Dichter und Gelehrten August Heinrich Hoffmann von Fallersleben am 26. August 1841 auf Helgoland geschrieben. Das Lied ist seit 1952 die offizielle Nationlahymne der Bundesrepublik Deutschland. Bei offiziellen Anlässen wird nur die dritte Strophe gesungen.

Das Deutschlandlied

Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang
Sollen in der Welt behalten
Ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang –
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang!

Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand –
Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!

Autor: Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Blitzkrieg: Oliver Samwer gone wild!

Niemand braucht eine Revival der Nazi-Rhetorik (Foto: Reichsparteitag Nuernberg 1938)

Niemand braucht ein Revival der Nazi-Rhetorik (Foto: Reichsparteitag Nürnberg 1938)

Krasse Story so kurz vor Weihnachten.

Die Kurzfassung

  1. Eine interne Mail von Oliver Samwer wurde geleakt. Mal wieder!
  2. Oli bedient sich offenbar gerne „rustikaler“ Sprache. Inkl. dem nationalsozialistisch belasteten „Blitzekrieg“ und „Vertrag mit Blut unterschreiben“.
  3. Man sieht noch einmal schön wie die Brachial-Strategie der Jungs funktioniert.

Was lernen wir daraus?

  1. Ich würde mal über Ethik und Moral nachdenken. Der Gegenwert, den man bekommt (Loyalität) ist nicht soooo schlecht.
  2. Wenn einem sonst niemand zuhört 😉
  3. Manchmal zweifele ich echt an „Kopf schlägt Kapital“.

Sehr amüsant fand ich die Tatsache, dass die Leser von Techcrunch den „Abdruck“ der Mail für eine automatische Google Translate Übersetzung gehalten haben. Darauf Mike Butcher: „This is the original. The original IS in English.“. Auch Rumschreien will also gelernt sein 😉

Frohe Weihnachten und ein tolles 2012!

Foto: T.Tulic / Fotolia

Foto: T.Tulic / Fotolia

Da die meisten von Euch die Feiertage hoffentlich nutzen werden, um den Computer mal auszuschalten und ich nichts vom großen Gruß-Mail-SPAM zum Jahreswechsel halte, möchte ich Euch auf diesem Wege besinnliche Feiertage und einen tollen Start in ein glückliches 2012 wünschen.

Für mich war 2011 das anstrengendste Jahr meiner Selbständigkeit. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Allen bedanken, die mich unterstützt haben und mir ihren unerschütterlichen Glauben schenken.

Philipp Rösler vs. Christian Lindner

Christian Lindner (Foto: Lichtblick/Achim Melde/Bundestag)

Christian Lindner (Foto: Lichtblick/Achim Melde/Bundestag)

Bei der heißgeliebten 3-Prozent-Partei ist meines Erachtens der Falsche gegangen. Nicht Christian Lindner, sondern Philipp Rösler ist die Fehlbesetzung.

Fehlbesetzung Rösler

Ganz abgesehen von der katastrophalen Auswirkung bringt der „Jüngling“ einfach nicht das nötige Rüstzeug für den Job mit. Lässt sich für den Posten des Gesundheitsministers eine Kompetenz auf dem eh dürftigen Niveau der Spitzenpolitik gerade eben noch so konstruieren, fehlt sie im wirtschaftlichen Bereich und als Führungspersönlichkeit vollständig.

Meine 2 Cent

Die FDP wäre gut beraten – genau wie die SPD – auf ihre Altpolitiker zurückzugreifen, Ruhe in den Laden zu bringen und das Führungsteam neu aufzustellen.

Brüderle könnte den Neuanfang organisieren. Aber bitte ohne Dirk Niebel und Martin Lindner. Wir brauchen eine liberale Partei. Aber mit diesem Personal ist die FDP nicht wählbar.

Stromberg: Der Papa braucht Geld

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Brainpool plant einen Stromberg Kinofilm und setzt bei der Finanzierung – zumindest – teilweise auf Crowd Investing. Über 300.000 Euro sind bereits zusammengekommen.

2012: Stellungskrieg im Internet

2012: Stellungskrieg im Internet

2012: Stellungskrieg im Internet

2012 wird kein „Kuscheljahr“ für Internetunternehmer, so viel ist klar. Die Zeiten des ungebremsten Wachstums sind vorbei. Es folgt eine Phase des brutalen Verdrängungswettbewerbs.

Wir untersuchen mit unseren Monitoringtools regelmäßig eine große Anzahl von Portalen im Klein- und Mittelstand des Internetunternehmertums. Und schon in der zweiten Hälfte dieses Jahres konnten wir eine weitgehende Stagnation beobachten. Das sich abschwächende Wachstum des Internetpublikums wird von Giganten wie Facebook und Google gierig verschlungen. Kleine Portale sehen sich mit steigenden Kosten für die Trafficgenerierung konfrontiert.

Der Wettbewerb

Die problematischsten Wettbewerber aus meiner Sicht sind:

  1. Private Blogger und Seitenbetreiber, denen ein „Taschengeld“ als Zuverdienst reicht
  2. VC-finanzierte Startups, die über Jahre mit hohen Defiziten operieren können
  3. Große Verlage, die ihre Onlineportale durch die Printausgabe querfinanzieren
  4. Newcomer, die auch ohne wirtschaftlichen Erfolg 1-2 Jahre durchhalten

… weil sie einfach nicht mit „normalen“ Mitteln zu schlagen sind. Wir hatten diesen „Spaß“ schon einmal in den Jahren 2007-2009, als ein direkter Wettbewerber mit einem jährlichen Defizit von 1 Mio. Euro pro Jahr etwa das Doppelte unseres Traffics erzielt hat.

Monopolisierung

Eine weitere Gefahr, die ich bereits mehrmals skizziert habe, ist die Monopolisierung durch Trafficquellen wie Google und Facebook. Wer heute die Google News Startseite aufruft, findet dort nur noch die Schwergewichte der Printlandschaft. Ähnliches könnte auch im normalen Index drohen.

Noch ist Facebook ein El Dorado für kleine Publisher. Das dürfte aber spätestens dann ein Ende haben, wenn die Verlagshäuser herausfinden, wie soziale Medien funktionieren. Gerade dort können sie ihre Größe ausspielen.

Fazit

Zurücklehnen kann sich niemand. Wer aber nicht auf Wachstum angewiesen ist und mit seiner erreichten Umsatzgröße gut leben kann, kann dem Jahr 2012 aber deutlich entspannter entgegen sehen.

Die Akte Christian Wulff

Christian Wulff (Foto: Jesco Denzel / Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

Christian Wulff (Foto: Jesco Denzel / Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

Ich glaube nicht, dass Christian Wulff noch lange Deutscher Bundespräsident ist. Die Presse hat sich gerade erst warm gegraben. Und wer Belastendes finden will, findet auch etwas. Immer. Bei jedem Politiker.

Juckt’s mich?

Nö! Ich fand den Wulff schon immer zum Einschlafen langweilig. Ein farbloses Abziehbild des perfekten Schwiegersohns. Sein Bild hätte sich auf jedem Versicherungsprospekt gut gemacht.

In der Politik wünsche ich mir Charaktere, die sich für ihre Sache einsetzen und denen es scheißegal ist, von wem sie dafür gemocht oder verachtet werden.

Fragen

Foto: Stockbyte | Thinkstocks

Foto: Stockbyte | Thinkstocks

Hier landen die Fragen, die ihr mir in der rechten Seitenleiste stellen könnt.

Los frag was!

Die Fragen von 2008-2009 findest Du hier.

SPD Kanzlerkandidat: Zwischen Beleidsgesicht und Charlie Chaplin

Frank Walter Steinmeier (Archivfoto: Bundestag / Thomas Trutschel / photothek.net)

Frank Walter Steinmeier (Archivfoto: Bundestag / Thomas Trutschel / photothek.net)


Ganz im Gegensatz zur CDU scheint die SPD derzeit kein Personalproblem in der Spitze zu haben. Gleich drei Kandidaten buhlen um den Status des SPD-Kanzlerkandidaten:

1. Frank-Walter Steinmeier
2. Peer Steinbrück
3. Sigmar Gabriel

Ebenfalls gehandelt werden Klaus Wowereit und Hannelore Kraft. Ich bin kein SPD-Wähler und werde ziemlich sicher auch nie einer werden. Also sollte mich das ja eigentlich gar nicht interessieren?!

2013: Neuauflage der Großen Koalition

Ich gehe davon aus, dass wir 2013 eine große Koalition bekommen. Meistert die CDU die Eurokrise weiterhin so solide – wovon ich ausgehe, wird wohl erneut Angela Merkel an der Spitze der neuen Regierung stehen. An das Gesicht des Vizekanzlers muss man sich trotzdem schon mal gewöhnen.

Bitte kein Damen-Duo

Ich denke Hannelore Kraft (das Beleidsgesicht-Duo will ich mir gar nicht vorstellen), Klaus „Stößchen“ Wowereit und Sigmar Gabriel (Warum muss ich gerade an Charlie Chaplin denken?) sind indiskutabel. Das Team Peer Steinbrück und Angela Merkel ist bewährt, renkt mir aber jetzt schon den Gähnkiefer aus.

Ich plädiere für Frank-Walter Steinmeier. Das ist der einzige Kandidat, der ein wirklich staatsmännisches Auftreten hat und in der Lage ist, zu verbinden.

WordPress 3.3

Heute ist mal wieder großer Update-Tag. WordPress 3.3. ist erschienen. Naanoo läuft bereits auf der neuen Version. Die anderen Server werde ich auch gleich updaten.

Das Updaten dauert ca. 15 Minuten für alle 5 Server. Es war für mich sehr wichtig, den Aufwand für WP-Updates möglichst gering zu halten, um Updates in <24 Stunden überall ausrollen zu können.

WordPress 3.3

Was neu ist, könnt Ihr Euch oben im Video anschauen. Wer lieber liest, findet bei Golem eine Zusammenfassung.

Das einzige Problem, das mir bislang aufgefallen ist: Das Speichern von Beiträgen dauert ziemlich lange. Wir haben ca. 80.000 Beiträge in der Datenbank. Ich vermute, dass WordPress da irgendwas an der Sitemap oder dem Caching rummurkst.

Großbritannien stehen harte Zeiten bevor

Und die sind seit heute ein bisschen härter, als sie eigentlich sein müssten. Gut für die EU, schlecht für die Briten.

Ein Land, dass sich dermaßen der nicht-produktiven Finanzbranche verschrieben hat, wäre in den nächsten Jahrzehnten vermutlich eher eine Belastung für die Union gewesen.

Unsere Zukunft liegt im Osten!

Die Chinesen sind nur dumme Konsumenten!?


Ihr wisst ja, dass ich ein großer Fan des Euros bin. Heute muss ich mein Loblieb nicht ganz allein singen. Florian Gathmann und Philipp Wittrock trällern in „Krisenpatient Europa – Stark wie nie“ mit.

Auch Jason Calacanis hat den Kampf um die Vormachtstellung in der Weltwirtschaft in der aktuellen TWIST-Folge kommentiert.

Klar, JCal hat seine amerikanische Sicht auf die Geschehnisse. Aber mit einem hat er recht: Bislang sind die Chinesen nur dumme Konsumenten, die nach westlichem Luxus und Markenprodukten lechzen. Ob China mit seinen massiven Bildungsoffensiven wirklich an die Innovationskraft der Europäer und Amerikaner anschließen kann, muss es erst noch unter Beweis stellen.

Ich bin da (noch) skeptisch. Die chinesische Politik ist nicht gerade dafür bekannt, Individualismus und freies Denken zu fördern. Und in einer Kultur des Konformismus hat Innovation einen schweren Stand.

Adventskalender für Katzen

Adventskalender für Katzen

Adventskalender für Katzen

Wer dachte, dass selbstreinigende Rasierer und sensorgesteuerte Zahnbürsten schon der Gipfel der kommerziellen Sinnstiftung sind, muss sich eines Besseren belehren lassen.

Adventskalender für Katzen

Es gibt ihn tatsächlich, den Adventskalender für Katzen. Keine Ahnung, was Ding ursprünglich gekostet hat. Aber als er gestern für 2,50 Euro im Edeka im Angebot war, konnte ich nicht dran vorbei gehen.

Und Lisa ist begeistert! 23 Portionen Leckerli und eine Spielmaus am 24. sind das Geld allemal wert.

Video: Nackengriff – Der Aus-Schalter für Katzen

Gedanken zu Putin, Euro und Erde

Es gibt so Tage, da fehlt mir einfach die Zeit und Energie, strukturiert etwas zu einem einzelnen Thema in dieses Blog zu tippen. Trotzdem gibt es Gedanken, die ich loswerden und mit Euch teilen will. Einfach, weil das so unheimlich befreit:

„Eurofreunde“ soweit das Auge blickt

Eurokrise (Foto: Drizzd | Dreamstime.com)

Eurokrise (Foto: Drizzd | Dreamstime.com)


Ich bin gespannt, wie lange die europäische Politik noch braucht, um zu erkennen, dass wir uns bitten in einem Kampf um die neue Welt- und Reservewährung befinden. Und nein, Jungs. Der IMF ist nicht unser Freund! S&P, Fitch und Moodys sind keine Eurogroupies. Und spätestens wenn die FED uns anbietet zu helfen, sollte man wirklich nachdenklich werden! Wir hatten die Balance schon ein gutes Stück in unsere Richtung verschoben. Darum sind die Jungs jenseits des Teiches auch so nervös.

Putin

Wladimir Putin (Archivfoto: Vasily Smirnov | Dreamstime.com)

Wladimir Putin (Archivfoto: Vasily Smirnov | Dreamstime.com)


Manchmal kommt einem durchaus der Gedanke, dass jedes Volk die Führung hat, die es verdient. Und wenn man sieht, wie undankbar die Russen mit Gorbatschow umgehen, kann man ihnen Putin eigentlich fast wünschen. Ernsthaft: Das ist echt schade. Es gibt wohl kaum ein Land auf der Welt, das so dramatisch unter seinen Möglichkeiten geführt wird. Eine EU mit einem demokratischen Russland wäre die führende Weltwirtschaftsmacht. Aber von diesem „Traum“ sind wir noch sehr weit entfernt.

Erde

Kepler 22b (Grafik: NASA/Ames/JPL-Caltech)

Kepler 22b (Grafik: NASA/Ames/JPL-Caltech)


Ich finde total spannend, dass die NASA einen Planten entdeckt hat, der der Erde sehr ähnlich ist. Und nur 600 Lichtjahre entfernt. Da können wir bestimmt bald Besuch erwarten. Sie kommen in Frieden, bestimmt 😉

Das Rentenproblem und der Altersrassismus

Wir müssen uns über die Unterstützung rüstiger Rentner freuen

Wir müssen uns über die Unterstützung rüstiger Rentner freuen

Bei Maischberger gab es eine interessante Diskussion zum Rentenproblem. Der von mir äußerst geschätzte Lothar Späth hat ein paar sehr schlaue Sachen gesagt. Aber auch die anderen Diskussionsteilnehmer haben sehr konstruktiv zur Diskussion beigetragen. Eine sehr schöne Diskussion jenseits politischer Schlammschlachten.

Ich kann es Euch nicht ersparen, meine 2 Cent zu dem Thema abzuliefern:

Die Situation

Die Menschen werden immer älter. Damit die Zeit der Rentenzahlung immer länger. Es kann für die Zukunft nicht funktionieren, dass Menschen 20-30 Jahre in der Rente verbringen. Das ist schlichtweg nicht finanzierbar. Die steigenden Lebenserwartung wird dafür sorgen, dass sich die Rentenzeit der aktiven Arbeitszeit annähert.

Der jetzigen Rentnergeneration – und da waren sich die Diskussionsteilnehmer einig – geht es so gut, wie keiner Rentenergeneration zuvor. Und es wird auch nie wieder Rentner geben, die – allein aufgrund der Rentenzahlung – finanziell so gut gestellt sind.

Die Lösung: Wertschätzung der Erfahrung

Wir müssen an der Wertschätzung alter Menschen arbeiten und dürfen sie nicht aus dem Arbeitsleben verbannen.

Eine pauschale Erhöhung des Renteneintrittalters ist allerdings ein Irrweg. Es gibt durchaus Arbeiten, die Menschen auch im gehobenen Alter ausüben können und möchten. Ebenso gibt es aber Tätigkeiten, die Körper und/oder Geist so sehr belasten, dass vermutlich schon bei 60 Jahren die Grenze der Zumutbarkeit erreicht ist.

Das Rentensystem wird kollabieren. Soviel ist sicher! Es wäre sehr klug, wenn wir die dringend benötigte, solidarische Lösung herbeiführen, bevor wir dazu gezwungen werden.

In der jetzigen Situation würde ich es zunächst mit Freiwilligkeit versuchen. Das vorgeschlagene freiwillige „soziale Jahr“, das ich allerdings nicht auf den sozialen Bereich beschränken würde (die Erfahrungen alter Leute sind auch in vielen anderen Bereichen sehr nützlich) ist allein schon für die gesellschaftliche Wahrnehmung ein richtiger Schritt.

Arbeitsleben im Bogen

Man wird für die Zukunft nicht umhin kommen, das Arbeitsleben – wie das echte Leben – in einem großen Bogen zu organisieren:

  1. Ausbildung & Enstieg: Langsames Wachstum von Verantwortung und Arbeitsbelastung
  2. Kernarbeitsjahre 
  3. Ausstieg & Ruhestand: Rückgang und Abgabe von Verantwortung, Rückzug, beratende und unterstützende Funktionen

Das schreiben Andere zur Rentensendung von Maischberger:

  • Baring- Geh endlich in Rente! vom Teddy (das habe ich auch das eine oder andere Mal während der Sendung gedacht)

Willkommen im Microsoft-Land, Google

 

Passend zu meinem letzten Posting in Sachen Monopolisierung des Internets – zwei neue Nachrichten:

Google ist schneller auf dem Image-Niveau von Microsoft angekommen, als ich das für möglich gehalten hätte. Googles Vision hat sich ganz klar von „Wir wollen die Informationen der Welt organisieren.“ zu „Wir machen alles, was man anklicken kann und Geld bringt.“ verlagert.

Die Fragen bleiben: Darf der Inhaber des Suchmonopols in Konkurrenz zu den gelisteten Seiten treten? Wer will kontrollieren, ob Google eigene Angebote in der Suche bevorzugt? Muss Google das überhaupt? Oder reicht die gute Verlinkung von eigenen Domains, um „ganz fair“ nach der eigenen Suchlogik vorn zu stehen?

Ich glaube nicht, dass die EU Google einbremst. Dazu sind die Gremien zu langsam und zögerlich. Google wird sich am ehesten selbst vom Thron stoßen. Einfach weil man einen  Viel-Fronten-Krieg gegen jeden Marktteilnehmer zu führen versucht. Und den kann man nur verlieren. Niemand ist in allem gut.