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IT-Sicherheitschaos im Bundestag

Digitale Agenda am Arsch

Für mich ist kaum vorstellbar, dass diese Regierung eine „digitale Agenda“ setzt, die irgendwie Sinn macht.

Foto: Aaron Amat | Shutterstock

Foto: Aaron Amat | Shutterstock

Der ganze Politikbetrieb lebt so weit von der digitalen Realität entfernt, dass es wirklich wehtut.

Die Regierung will die Informationssicherheit in Unternehmen regulieren?

WTF? Da sitzen Abgeordnete, die Kinderpornos herunterladen, Viren anklicken und 90 Prozent wissen überhaupt nicht, über was sie eigentlich abstimmen sollen.

Vielleicht sollte man das Internet doch einfach wieder für sie ausdrucken, wie noch vor ein paar Jahren.

7 Kommentare
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es schon 7 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Ringo

    LOL!

  • 🕝 Horst Schulte

    Du hast vergessen, wer dafür die Verantwortung hat. 🙂 Oder gehst du auch nicht mehr zur Wahl? Bei der letzten habe ich unentschuldigt gefehlt. Das wird mir nicht nochmal passieren. Wir waren im Ausland und hatten nicht daran gedacht, für die Zeit die Briefwahl anzumelden. Jetzt sehen wir, was daraus geworden ist.

    Apropos Regierung/Agenda. Die vorvorletzte hatte eine. Und was für eine. Deutschland gilt als globales Vorbild, um das eigene Volk zu Billiglöhnern zu machen. Und jetzt wundert sich Gabriel vermutlich trotzdem, dass nicht mehr als 25% für seine Partei drin sind. Die Leute vergessen halt doch nicht so schnell. Obwohl das Gegenteil ja so gern behauptet wird.

  • 🕝 Sebastian

    Natürlich gehe ich zur Wahl. Aber als Mitglied und Wähler einer Party, die (noch) nicht im Deutschen Bundestag vertreten ist, sehe ich da jetzt keine Verantwortung für digitale Blödheit 😉

    Ich bin übrigens niemand, der Nichtwähler verurteilt. Gerade vor dem Hintergrund, dass auch in der aktuellen Legislatur wieder große Abweichungen zwischen Wahlprogrammen und Realpolitik zu verzeichnen sind, kann ich die Verweigerung sogar nachvollziehen.

    Das Billiglohn-Gesinge kann ich nicht nachvollziehen. Die Leute jammern ja heute schon, wenn sie 2.500 Euro verdienen. Langer! Das sind 5.000 D-Mark oder 50.000 Ostmark!

    Die SPD wird doch nicht deshalb nicht gewählt, weil es den Leuten so schlecht geht und sie die Schuld dafür bei den SPD sehen. Sondern deshalb, weil es den Menschen so gut geht. Und sie Angst haben, dass die Sozen ruinieren das wieder.

  • 🕝 Horst Schulte

    @Sebastian: Ich kenne keine Leute, die über ein Einkommen von 2 1/2 Tausend jammern. Die würden auch von mir einen Arschtritt kriegen. Aber ich kenne solche, die so um die 1200 liegen und eine Familie haben.

    Es gibt das Jammern auf hohem Niveau. Aber es gibt auch eine Entwicklung, die nicht zu Unrecht (natürlich nicht nur von Linken) kritisiert wird.

    Für mich ist es so: Es gibt eine große Anzahl von Leuten, die noch gut verdienen (Dazu zählte ich mich. Und zwar nicht zuletzt deshalb, weil ich zufrieden war. Ich hatte einen AT-Vertrag). Das hat aber weniger mit der individuellen Leistung zu tun als vielmehr mit dem Zufall, dass sie entweder etwas älter sind oder in einem der Unternehmen arbeiten, in denen immer noch Tarifvereinbarungen gelten.

    Die Zahl der Unternehmen mit Tarifbindung ist aber stark rückläufig. Das ist nicht zuletzt einer der Gründe, weshalb überhaupt über die Einführung des Mindestlohnes gestritten werden musste. Das sollten eigentlich alle wissen.

    Dementsprechend kann sich jeder ausmalen, wie groß das Risiko bereits geworden ist, sozial abzurutschen.

    Ich habe diese Sorgen zweimal in meinem Leben hautnah erlebt. In dieser Lage wird alles, wofür du jahrelang gearbeitet hast, mit Aushändigung deiner Entlassung Makulatur. Du fängst – wenn du Glück hast – wieder bei null an. Die erworbene Reputation ist weg, dein Standing plus Einkommensniveau auch.

    Der Grund, weshalb die SPD nicht mehr gewählt wird, ist unter anderem der, dass sie ihre Klientel „verraten“ hat. Denk an die vielen Parteiaustritte, die es nach der Agenda 2010 gab. Es geht „den“ Menschen nicht gut. Das Klima ist von Ungerechtigkeiten und individuellen Sorgen geprägt. Vor allem aber vor der ganz persönlichen Angst, vor einem sozialen Abstieg. Es gibt Berufs- und Personengruppen (Alleinerziehende!), die besonders krass betroffen sind.

    Niemand muss meine Sichtweise teilen. Ich wäre froh, ich könnte die Lage annähernd so positiv beurteilen, wie du es tust.

    Für mich (61) waren natürlich die beruflichen Erfahrungen der letzten fast 47 Jahre prägend. Wie ich schon sagte, ich habe erlebt, wie es ist, wenn man mit Anfang 40 und noch einmal 10 Jahre später arbeitslos wird und die Chancen verdammt klein sind, einen vergleichbaren Job bzw. überhaupt einen zu finden. Es ging mir nicht nur um die Höhe des Gehalts, sondern es ging bei mir eher darum, ob ich umziehen muss, wie weit ich ggf. zur Arbeit fahren muss und welche Chance auf diesen oder jenen Job realistisch bestanden hat.

    Von den letzten 8 Jahren war ich, wenn ich die Abwesenheitszeiten von zu Hause addiere, mehrere Jahre von meiner Frau getrennt (Stichwort: Wochenendbeziehung). Das war nicht nur nicht schön, es war absolut Scheiße. Ich habe das gehasst.

    Ich mache dafür weder Politiker noch Unternehmen verantwortlich. Das muss man selbst auf die Rille kriegen.

    Aber vielleicht verstehst du, wie viele Sorgen durch solche Veränderungen in einem Leben auftreten können?

    Ich habe immer im Kopf gehabt, dass man dahin gehen muss, wo die Arbeit ist. Das war ein Resultat einer von vielen verinnerlichten Prämisse. Diese heißt: Du musst flexibel und mobil sein, wenn du in der heutigen Arbeitswelt bestehen willst.

    Aber frag doch mal die jungen (ganz jungen) Leute, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben. Wollen die alle in die weite Welt hinaus, um dort ihr Glück zu machen? Deutsche sind keine Amis. Denen scheint es nichts zu machen, wenn sie Tausende von Kilometern weit von zu Hause arbeiten und leben. Die Millionen von Wanderarbeitern in China habe ich bei meiner privaten Idee nicht vergessen! Aber die Wünsche von Menschen in Deutschland und Europa sind nicht alle gleich oder gehen konform mit denen ihrer Arbeitgeber.

    Vielleicht werden auch die demografischen Veränderungen mit dazu beitragen, dass sich Einfluss und Situation der Arbeitnehmer wieder verbessern.

  • 🕝 Sebastian

    Dein Posting schildert die Hoffnungen und Ideen einer Zeit, die längst vorüber ist.

    Zweimal im Leben den Job verloren? Heute sind Arbeitgeberwechsel doch eher die Regel als die Ausnahme. Und zwar alle 2-3 Jahre und nicht 2-3 mal im gesamten Berufsleben.

    Der Aufbau von „irgendwas“ in einem Angestelltenverhältnis ist eine Illusion, war es schon immer und wird es auch immer bleiben. Du verkaufst Deine (Lebens)zeit. Stundenweise. Wie eine Nutte 😉

    Und zwar genau so lange, wie es niemand Besseren gibt, der Deinen Job machen kann. Das ist die Realität des Kapitalismus. Alles andere ist Wunschdenken.

    Wenn man Sicherheit will, muss man also entweder:

    1.) Beamter werden
    2.) selbst Unternehmer werden
    3.) sich permanent so weiter entwickeln, dass man a) unverzichtbar ist und b) jederzeit tausend andere Möglichkeiten hat

    Mindestlohn und Sozialversprechen sind Maßnahmen zum Einlullen von Wähler. Die werden an dem grundsätzlichen Prinzip nichts ändern. Wer sich nicht weiterentwickelt und bildet, wird in unserer Gesellschaft immer durch das Raster fallen. Und wer „Top Notch“ ist, braucht sich vor nichts zu fürchten.

    Das kann man beklagen. Nur ändern tut sich dadurch nichts 😉

  • 🕝 Horst Schulte

    Wie sollte es auch anders sein? Ich meine, ich schau natürlich auf meine eigene Geschichte und bin offenbar – trotz meines Alters – nicht im Ansatz so abgeklärt wie du oder andere deiner Generation. Oh, das kenne ich. Und ich sag dazu, ich wünschte, du würdest meinen Gedanken mit etwas weniger Arroganz begegnen.

    Der Kapitalismus ist vermutlich der radikalste Ismus, den wir kennen. Und er wird uns ruinieren. Nicht heute und nicht morgen.

    Aber er zerstört nicht nur die Utopien irgendwelcher Ewiggestrigen. Die Zerstörung wird umfassend und irreversibel sein.

    Es sei denn, die uns nachfolgenden Generationen beginnen schnell damit, es besser zu machen als wir.

    Ich finde es traurig, wie du hier das Mantra längst widerlegter neoliberaler Vorbeter runterratterst. Dabei erwies sich die Finanzkrise auch für überzeugte Konservative als überdeutliches Warnsignal. Genutzt hat es nichts. Die Jünger des Neoliberalismus sitzen immer noch am längeren Hebel.

    Auch andere Konservative als die leider von deiner Generation nur noch belächelten Ex-Politiker Geißler und Blüm haben verstanden, dass wir uns auf einem Irrweg befinden.

    Wahrscheinlich stellen sich viele deiner Generation vor, es sei besser den Sozialstaat zu rasieren. Keine neue Idee, sie würde aber zu dem Egoismus ganz prima passen, den du offenbar als einzig mögliche Methode mit den Gegebenheiten umzugehen, angenommen hast. Ich kann darauf nur antworten: Wer nicht kämpft hat schon verloren. Nun, mit diesem Teilsatz von Bertold Brecht wird ein Neoliberaler kaum was anzufangen wissen.

    Nicht jeder wird auch mit einer deiner 3 1/2 Alternativen etwas anfangen können. Es wird immer Hauptschüler geben oder solche, die im Bildungstief hängen bleiben. Industriearbeitsplätze werden weiter verloren gehen.

    Da bleiben am Ende Startups wie das vermutlich von dir hochgeschätzte Uber-Existenzvernichtungsmachwerk. Meine Welt ist das nicht. Ich habe mit 61 Jahren noch eine Utopie. Die sieht ganz anders aus und sie fußt unglaublicherweise nicht auf Gleichmacherei, sondern auf Chancengleichheit und Gerechtigkeit.

    Leider fehlt es im Moment an politischen Gruppierungen, die den Anspruch hätten, eine solche Utopie glaubhaft zu vertreten und sich konsequent für deren Umsetzung ins Zeug legten.

  • 🕝 Sebastian

    Du missverstehst mich. Mein Posting war kein Systemlob, sondern eine nüchterne Analyse der vorliegenden Situation, die DEINE Generation geschaffen hat.

    Wenn MEINE Generation sich mal politisch entfalten kann, haben wir die Chance es besser zu machen. Und meine Prognose ist: Das werden wir.

    Das System Kapitalismus ist nicht reformierbar. Der Wohlstand DEINER Generation wurde durch die Ausbeutung der natürlichen Resourcen dieses Planeten und anderer Menschen geschaffen. Das stößt schon zwangsweise an Grenzen und wird enden. Ob durch Einsicht oder den Zwang der Unmöglichkeit.

    Ich glaube darauf, dass wir es schaffen, bevor wir dazu gezwungen sind. Und dafür setze ich mich ein.

    von dir hochgeschätzte Uber-Existenzvernichtungsmachwerk

    Du mutmaßt zu viel! Ich habe mich in den letzten 15 Jahren immer wieder gegen defizitäre Startups ausgesprochen, die mit Massen an Kapital hochgepumpt werden, gute Ideen verdrängen und ohne jede Ethik alles vernichten, was der eigenen Weltherrschaft im Weg steht. Ich habe mich damit mehr als einmal unbeliebt gemacht. Einmal sogar mit einem Vortrag vor der versammelten VC-Fangemeinde.

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