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Politik & Recht

Polizeigewalt – Empörung über Internetvideos

Foto: Jacek Babiel | iStockphoto | Thinkstock

Foto: Jacek Babiel | iStockphoto | Thinkstock

Es ist zur schönen Tradition geworden – Videos von Polizeieinsätzen landen im Netz und lösen allgemeine Empörung aus.

In den allermeisten Fällen zu unrecht, wie ich finde. Das Schema ist immer wieder ähnlich – ein Platz, eine Straße oder ein Haus sollen geräumt werden und:

  • die „Aktionisten“ befinden sich widerrechtlich dort
  • die Polizei fordert mehrfach auf, den Bereich zu verlassen
  • die Polizei droht eine „gewaltsame“ Räumung an
  • die Polizei fordert wiederholt dazu auf, den Bereich zu verlassen
  • die Polizei entfernt erste Teilnehmer „gewaltsam“
  • die Polizei fordert die restlichen Teilnehmer erneut auf, den Bereich zu verlassen
  • weitere Teilnehmer werden „gewaltsam“ entfernt

Die „Gewalt“ beschränkt sich darauf, dass Teilnehmer getrennt, ggf. fixiert und weggetragen werden, Polizisten zur Eigensicherung Schlagstöcke und / oder Abwehrspray einsetzen und Angreifer zu Boden gebracht, durchsucht und fixiert werden.

Ich kann darin weder den häufig konstatierten „Menschenrechtsverstoß“ noch eine unzulässige Einschränkung der Grundrechte oder eine vorsätzliche Körperverletzung erkennen.

Im Gegenteil – ich bin in den meisten Fällen eher davon beeindruckt, wie schonend man selbst sehr aggressive Demonstranten zu Boden bringt. Um das zu realisieren, muss ein Polizist weit mehr ins Risiko gehen, als wenn er einen Angreifer ohne Rücksicht auf dessen Unversehrtheit unter Kontrolle bringt.

Ich will damit nicht sagen, dass es keine illegale bzw. unverhältnismäßige Polizeigewalt gibt. Doch auf den meisten dieser Videos wird ganz normale Einsatzroutine gezeigt.
2 Kommentare
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es erst 2 Kommentare. Schreib uns Deine Meinung!
  • 🕝 Schulze Jörg

    Bi. Selbst bei der Sicherheit.Leider haben b

  • 🕝 Björn

    @schulze don’t drink and post 😉

    Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie ruhig die meisten Beamten auf die oft wüsten Beschimpfungen der Andersdenkenden reagieren. Ich weiss nicht, ob ich mich da so lange unter Kontrolle hätte. Es ist natürlich immer einfach die Kamera dahin zu halten, wo sich gerade ein Polizist wehrt oder jemanden festnimmt. (Ausnahmen bestätigen natürlich immer mal wieder die Regel.) Das „Vorspiel“ ist selten in den diversen Gewaltvideos zu sehen.

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