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Startups

Amazon macht 13 Milliarden und wird abgestraft

Amazon hat gestern – aus meiner Sicht – erstklassige Zahlen veröffentlich. Und dennoch ist die Aktie an der Börse kräftig abgerutscht.

Warum?

Jeff Bezos hat die Erwartungen für das nächste Quartal gedämpft. Er will das Wachstum vor allem durch günstige Preise und Werbeaktionen weiter forcieren. Das kostet natürlich kurzfristig Profite. Mein Investmenthorizont bei Amazon beträgt 10-20 Jahre. Mir ist diese Strategie nur recht. Kurzfristige Profite und Dividenden sind für mich uninteressant. Ich möchte Unternehmen, die über lange Zeiträume stark wachsen und damit ihren Wert erheblich steigern.

Verkaufen?

Ich werde Amazon nicht verkaufen. Die Position ist Teil meines Depots, was nach der alten Regelung noch steuerfrei ist, wenn ich die Aktie mehr als ein Jahr halte. Wenn Amazon noch weiter fällt, werde ich aber eventuell meine Position aufstocken, um auch zwischendurch mal Kasse machen zu können, wenn die Aktie wieder heiß läuft.

Kurzfristiges Denken dominiert Börse und Wirtschaft

Der aktuelle Kursverlauf zeigt einmal mehr, wie kurz die Börse inzwischen tickt. Da bei Amazon in den nächsten 6-12 Monaten nicht viel zu holen ist, wird massiv ausgestiegen. Es gibt nicht wenige Unternehmen, die ihr Handeln an diesen Maßstäben ausrichten. Amazon gehört zum Glück nicht dazu. Ich habe noch vor Augen, wie Jeff Bezos seine Strategie in den Jahren 2000-2002 stets verteidigt hat, als das Unternehmen noch nicht profitabel war. In einem TV-Interview war er den Tränen nah, weil er für seine Vision regelrecht fertig gemacht wurde.

Solche Unternehmer sind es, in die ich gerne mein mühsam verdientes Geld investiere. Weil ich weiß, dass sie im Sinne des Unternehmens denken und nicht an ihr eigenes Gehalt und einen kurzfristigen Schulterklopfer.

Zum Unternehmer sein gehört es dazu, es auch mal ertragen zu können, andere Menschen zu enttäuschen!

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