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Startups
Fabian Siegel von Lieferheld schwingt die Deutschland-Keule

Foto: Zlatko Kostic | Photos.com

Foto: Zlatko Kostic | Photos.com

In seinem Blog schreibt er über die Berliner Startup Szene:

Furthermore – and this might be more a German cultural issue – instead of being proud of success that other startups achieve, some people mistrust and envy success. This sometimes renders the commentary sections of the local blogs to bizar Troll fests. In case of Delivery Hero, I sometimes wondered: How many global category leaders have been built in Berlin within such a short period, employing more than 450 people around the world? People should be happy to have such companies (and there are some more) in Berlin.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie mir das gegen den Strich geht.

Deutschland ist nicht neidischer als andere Gesellschaften. Aber hierzulande liegt eben moralische Messlatte höher als in anderen Ländern. Und finanzieller Erfolg ist kein gesellschaftlicher Wert an sich.

Das Schaffen von Arbeitsplätzen wird auch gerne von den Samwers als Argument bemüht, wenn die eine oder andere Geschäftspraxis gerechtfertigt werden soll.

Aber auch das greift zu kurz. Dazu muss man mindestens folgende Fragen stellen:

  • Welche Art von Arbeitsplätzen wurden geschaffen?
  • Fallen dafür andere Arbeitsplätze weg?
  • Wie sehen die Arbeitsbedigungen / die Bezahlung aus?

Arbeitsplätze schafft bspw. auch die Rüstungsindustrie. Nur ringt mir – und den meisten Leuten – das keinen Jubel ab.

Für die schlechte Stimmung macht Siegel – wie zuvor schon Gadowski – einige, wenige Hater verantwortlich:

First of all the Berlin startup scene is quite small. That leads to the situation that sometimes a few lunatics are able to scew the perception of the discussion or public opinion.

Das ist imho völlige Realitätsverweigerung. Die Meinung gegen Unternehmen wie xxx, xxx und xxx ist in breiten Kreisen der Szene negativ. Nicht, weil man ihnen den Erfolg missgönnt. Sondern, weil das, was über die Geschäftspraktiken bekannt wird, mehr als kritikwürdig ist.

Wenn die Berichterstattung für die Arbeitsweise der Unternehmen nicht repräsentativ sein sollte, ist es zumindest ein Versagen der PR.

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