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Frauenquote und die weibliche Logik

Marissa Mayer, Vice President Google (Foto: Google)

Marissa Mayer, Vice President Google (Foto: Google)

Weiblicher Gast in der Talkshow: „Wir Frauen repräsentieren die Hälfte der Bevölkerung. Deshalb sollten wir auch zur Hälfte in den Führungsgremien vertreten sein.“

Gegenfrage: Die Bevölkerung besteht auch zu x% aus Kriminellen, zu x% aus Menschen mit einem niedrigen IQ … sollen die auch alle prozentual „gerecht“ in Führungsgremien vertreten sein?

Meine 2 Cent: Ja, zu Frauen in den Führungsgremien. Das hilft nicht nur dem ruhigen Schlaf der Feministinnen, sondern auch den Unternehmen. Gemischte Teams sind nämlich deutlich erfolgreicher und besser motiviert. Aber! Ich wünsche mir in den führenden Positionen Menschen, die dort aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihres Willens und nicht aufgrund einer mit ihrem Geschlecht verbundenen Auszählquote sind. Und das Ergebnis wird schon deshalb nicht 50 zu 50 sein, weil es eben prozentual mehr Männer als Frauen gibt, die in ihrer Karriere den „Sinn des Lebens“ sehen und bereits sind, diesem Ziel viel zu opfern.

Außerdem ist es sehr witzig, dass diese Diskussion gerade jetzt hochkocht, wo Frauen im Management aus eigener Kraft auf dem Vormarsch sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich erfolgreiche Frauen wie Meg Whitman (Ebay), Marissa Mayer (Google) oder Carol Bartz (Yahoo) gerne unter „Quotenverdacht“ sehen würden.

2 Kommentare
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es erst 2 Kommentare. Schreib uns Deine Meinung!
  • 🕝 Steffen

    Gute Argumentationskette. Du sprichst mir aus der Seele.

    Jedes Geschlecht hat seine Stärken und Schwächen. Gesellschaftlich ist die Sache meiner Meinung nach mehr als ausgeglichen.

    Die eine Hälfte der Frauen kann nicht 50 % Führungspostenquote beanspruchen und die andere Hälfte, dass man zu 100 % für sie sorgt.

    Man könnte ja auch mal die Frage stellen, ob in der Relation der Frauen, die Karriere machen wollen, diese in den Führungspositionen nicht schon überrepräsentiert sind.

    Eigentlich haben Frauen ohnehin bessere Voraussetzungen für Führungspositionen. Sie sind durchschnittlich besser in der Schule und Sie haben uns Männer psychologisch sehr oft in der Hand. Physische Stärke zählt heute kaum noch.

  • 🕝 Sebastian

    > Männer psychologisch sehr oft in der Hand

    Ja, das ist oft so. Aber Frauen nicht grundsätzlich psychisch stärker. Gerade was das Treffen von Entscheidungen angeht, sind Männer beispielsweise überlegen. Paradebeispiel ist unsere Bundeskanzlerin, die lieber keine Entscheidung trifft, als eine falsche. Und das ist eben immer die schlechtere Alternative.

    Was davon genetisch (und schwer änderbar) und Erziehung (änderbar) ist, werden wohl erst die nächsten 20 Jahre zeigen, wenn der Anteil der Frauen in Führungspositionen signifikant wächst.

    Die Selbstsicherheit ist jedenfalls keine weibliche Stärke. Jede noch so selbstwust scheinende Frau, zweifelt irre oft an sich selbst. Das kann positiv sein (man überprüft sich / seine Entscheidungen ständig selbst) und negativ (wenn man zögerlich wird / zu keinem Ergebnis kommt).

    Deshalb ist das Ganze wohl keine Mann- ODER Frau-Frage. Sondern definitiv ein UND.

    Das sieht man ja auch in rein männlichen Teams. Da funktionieren auch am besten Kombinationen aus „Macher“ und „Buchhaltertyp“. Zwei Macher scheitern genauso wie zwei Buchhalter.

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