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Startups

Im Geschäftsleben gewinnt immer die Faulheit

Der Titel bringt es etwas überspitzt auf den Punkt. Wer es nicht schafft, dem Hamsterrad der operativen Aufgaben zu entkommen, wird als Unternehmer nie wirklich erfolgreich sein. Ich habe in meinem Freundeskreis mehr als einmal einen „Teufelskreis“ beobachtet, in dem ich 2008 selbst geraten bin.

Mehr Arbeit, bedeutet nicht mehr Einnahmen – Im Gegenteil!

Der Versuch, sein Geschäft über eigene Arbeit zu skalieren muss scheitern. Die eigene Arbeitszeit ist nun mal eine begrenzte Ressource. Und spätestens, wenn man bei mehr als 24 Stunden pro Tag angekommen ist, sollte man sich fragen, ob man auf dem richtigen Weg ist 😉

In meiner Branche gibt es imho vor allem vier Möglichkeiten, sich eigenem Arbeitpensum zu entledigen:

1. Angestellte
2. Outsourcing
3. Technologie
4. Rückzug

Ich habe mich bisher vor allem auf die Punkte 2.) bis 4.) konzentriert. Vor allem deshalb, weil sie sich der Geschäftsentwicklung folgend flexibel ein- und ausschalten bzw. gar keine laufenden Kosten verursachen lassen.

Loslassen können

Gerade Punkt 4. scheint vielen Menschen unheimlich schwer zu fallen. Sich von etwas zu trennen, das nicht effektiv oder sinnvoll ist. Oder noch schwerer: Profitable Dinge aufzugeben, um einer größeren, erfüllenderen Vision Raum zu lassen. Mein Tipp dazu: Einfach mal ein paar Tage XY wegdenken und ignorieren. Das ist oft sehr erhellend.

Zusammenfassung in 8 Worten:

Wer arbeitet, hat keine Zeit zum Geld verdienen.

Kommentare:
  • Andreas

    Wenn Du bei Punkt 1.) angekommen bist, sag mal Bescheid 😉

    (Am Besten im Homeoffice)

  • Sebastian

    @andy

    Das ist ein lustiges Thema. Ich habe neulich mal darüber nachgedacht, welche Art Angestellte ich am ehesten bräuchte.

    Der erste Gedanke: Jemand, der mir dumme Routinearbeiten abnimmt.

    Die nächste Gedanke: Warum gibt es hier überhaupt „dumme Routinearbeiten“? Kann man die durch Technologie ersetzen?

    … ich denke, der Laden müßte mindestens um den Faktor 10 wachsen, bis ich wirklich jemanden brauche.

  • Andreas

    Wie sagst Du so schön:

    „Wer es nicht schafft, dem Hamsterrad der operativen Aufgaben zu entkommen, wird als Unternehmer nie wirklich erfolgreich sein.“

    Ich kenne ja Deinen Cashflow nicht und weiß auch nicht, welche „dummen“ oder weniger dummen Routinen bei Dir laufen, aber ich denke bei sowas immer an meinen Ex.Chef:

    8 Jahre im Geschäft und schaut auf den Mitbewerber, der erst 4 Jahre dabei ist… „Wieso hat der 500 Mitarbeiter und ich nur 60?“ … „Weil Du den Laden aus dem Auto heraus schmeißt und damit Deine Arbeitskraft bindest… deligieren ist das Zauberwort“

  • Sebastian

    Die Mitarbeiterzahl ist für mich keine Benchmark. Ich habe seit 12 exakt 0.

    Zu den Routinearbeiten habe ich ja oben was geschrieben, die halte ich mir in der Regel mit Technologie vom Hals. Wenn ich hier jemanden sitzen habe, der Artikel einstellt und bebildert, kostet mich das vielleicht 5 Euro pro Artikel. Wenn es eine Software macht, kostet es mich 0 Euro.

    Wenn ich Artikelschreiber einstellen, kennen die sich vielleicht in 3-4 Themen gut aus. Greife ich auf „Freie“ zurück, habe ich für jedes Thema die Möglichkeit einen tollen Autor zu engagieren.

    Wenn ich für 3-4 Monate keine Artikel brauche, muss ich mir nicht überlegen, was ich mit den Leuten mache.

    Für mich ist 2.-4. der Weg. Das ändert sich erst, wenn ich jemanden brauche, der „wie ich“ ist, zum Teil meine Aufgaben (die sinnvollen) übernimmt.

  • Andreas

    Flexibilität ist im heutigen Geschäftsleben allerdings sinnvoll. Schwierig wird es, wenn das Geschäftskapital nur die eigene Person ist… da kann sehr schwer outsourcen 😉

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