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Startups

Müssen Unternehmer Rockstars sein?

Ich habe mir ausnahmsweise mal eine Headline geborgt. Zum einen, weil ich sie ziemlich gelungen finde, zum anderen, weil ich unbedingt eine eigene Antwort auf diese Frage geben will. Ich habe lediglich das „Gründer“ ausgetauscht, weil ich mit diesem Begriff nicht allzu viel anfangen kann.

Haste was, biste was …

Ich teile Christians Meinung in Bezug auf die Teilnahme am Networking-Zirkus, der mit immer gleichen Gesichtern durch die Republik tingelt. Das ist ganz nett, macht Spaß. Aber für das eigene Unternehmen ist die Teilnahme an solche Events alles andere als kriegsentscheidend. Wenn man etwas hat, worauf andere scharf sind (z.B. Reichweite), kriegt man das auch ohne persönliche Kontakte an den Mann. Wenn man seine alten Socken als Raumduftspender verkaufen will, wird das auch mit dem besten Network nicht funktionieren.

Auf die Rockstarfrage gibt es zwei Antworten …

JA! Wenn es um die Repräsentation des eigenen Unternehmens geht, muss man ein „Rockstar“ sein. Die Menschen müssen einen lieben oder wenigstens hassen. Niemand mag farblose Langweiler. Und ihr kennt meine persönliche Abneigung gegen Unternehmer, die ihren Laden wie eine Behörde führen. Das führt m.E. mittelfristig ins Aus.

NEIN! Wenn es um interne Strukturen, langfristige Strategie und Risikomanagement geht. Wer immer volles Risiko fährt, rücksichtslos und kurzfristig agiert, muss auf das Glück vertrauen. Erfolgsversprechender sind die alten Unternehmertugenden, die man heute nur noch im inhabergeführten Mittelstand findet.

Also quasi die unternehmerische Adaption des Madonna-Hure-Komplexes:

„Eine gute Ehefrau muss im Bett ein Hure, in der Küche ein Magd und in der Gesellschaft eine Dame sein.“

1 Kommentar
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es erst 1 Kommentare. Schreib uns Deine Meinung!
  • 🕝 Olaf

    Ich hatte Dir gegenüber schon die Meinung geäußert, daß das Tingeln auf Barcamps etc. den meisten „Unternehmern“ nichts bringt, weil dort nicht deren Zielgruppe anwesend ist. Im Gegenteil: Die anderen Teilnehmer sind oft Wettbewerber…

    Aber andererseits siehst man auf diesem Weg viel von Deutschland und der Welt, hat Spaß, steuerlich absetzbar ;-).

    Ich halte mich aus der Tingelei raus.

Dein Kommentar:
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