Politik schaltet sich ein
Bekommen wir ein Anti-Adblocker-Gesetz?

adblocker

Adblocker entziehen Onlinemedien die Finanzierungsgrundlage (Bild: Graphicworld | Shutterstock)

Die Luft für Adblocker wird dünner. Die Verlags- und Werbeindustrie feuert ein Prozessgewitter ab, die Portale rüsten mit „Assisperren“ auf und jetzt will sich offenbar auch die Politik einschalten, um dem Schmarotzertum ein Ende zu setzen.

Inhalte sind nicht für lau zu haben. Ihre Produktion kostet Geld und wenn sie für die Benutzer kostenlos bleiben sollen, muss der Deal „Inhalt gegen Werbung“ wieder inkraft gesetzt werden.

Ich möchte jedenfalls kein Internet, das sich hinter Paywalls versteckt. Mir wäre es allerdings lieber, es ginge ohne die „alten Herren“. Vorratsdatenspeicherung und Leistungsschutzrecht machen wenig Lust auf mehr Regulierung.

2 Kommentare
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Kommentare:
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  • 🕝 M

    Eher wird die Luft für die antiquierte Verlags- und Werbeindustrie dünner. Um so einen Pain in the Ass (aus deren Sicht) wie Adblocker kümmert man sich erst, wenn es nicht mehr anders geht.

    Aus Nutzersicht, ist es absolut verantwortungslos ohne Adblocker zu surfen.
    Wenn irgendwelche rotzigen Ad-Networks Malware an die Nutzer ausliefern, ist das wohl kaum „kostenlos“ für den Nutzer. Das Web ist Software und jeder Nutzer hat ein Recht darauf zu entscheiden welche Software auf dem eigenen System ausgeführt wird, welche nicht und welche Verbindungen damit hergestellt werden.
    Die Anti-Adblocker führen eine bewusste Entscheidung VOR den wir-knallen-dir-jetzt-mal-lecker-Schrottwerbung-und-Malware-an-die-Backe Deal.

  • Das Thema der Adblocker ist durch. Seit zwei Jahren fallen die Raten rapide:

    https://www.google.de/trends/explore?date=all&geo=DE&q=adblock

    Nutzen nur noch paar Parasiten, die nicht verstehen, dass man für eine Leistung auch eine Gegenleistung erbringt. Und auf die ist am Ende dann auch geschissen 😉

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