Technik
Warum ich den Kindle inzwischen doch mag

Mit dem Kindle und passender Leseunterlage in Stravklevo

Mit dem Kindle und passender Leseunterlage in Stravklevo

Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um mich mit dem Kindle anzufreunden. In den letzten Jahren habe ich zwar ein paar E-Books auf dem Gerät meiner Frau gelesen. Aber wann immer ich die Wahl zwischen Kindle-Version und Papierbuch hatte, habe ich mich für das tote Holz entschieden.

Bei Fachbüchern ist das nach wie vor so. Darin muss man schnell blättern, nachschlagen und vergleichen können. Große Grafiken und Übersichten verlangen nach Platz. Alles Dinge, in denen der Kindle nicht besonders gut ist.

Dennoch habe ich zwei Nutzungsszenarien entdeckt, bei denen ich den Kindle nicht mehr missen will:

1. Belletristik

Ich lese gerne mal einen Thriller oder eine Biografie. Die lese ich von Anfang bis Ende und dann nie wieder. Da kann der Kindle seine Stärken ausspielen.

Kindle-Bücher brauchen weder Platz im Koffer, noch in der Bibliothek. Ich kann mir überall Stellen markieren, die dann zitierfähig in einer Sammlung abgelegt werden. Ich kann Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstand selbst wählen und bin nicht auf Verlagsvorgaben angewiesen. Das erhöht mein Lesetempo deutlich. Und ich habe eine immer gleiche plane Oberfläche vor mir. Gerade bei dicken Büchern stören mich die gebogenen Seiten an der Bindung sehr.

2. Lange Artikel aus dem Netz

Im Netz lese ich – wie die meisten Nutzer – vor allem Überschriften, Teaser und kurze Texte. Eine lange Geschichte – bspw. über den Niedergang von Unister – fällt einfach vom Tisch. Früher habe ich sowas (manchmal) ausgedruckt. Heute reicht ein Klick und sie landen auf meinem Kindle.

Und ich merke schon, dass dem „Häppchenjournalismus“ schon etwas zum Opfer fällt, was ich gar nicht so genau beschreiben kann. Aber das Lesen von Artikeln ist eben nicht nur Information, sondern auch Emotion. Und die gibt es selten in zwei Absätzen.

Sonderangebote: Bei Amazon gibt es übrigens immer mal wieder Sonderangebote für die Kindle-Serie. Ich habe meinen Paperwhite am Prime Day für 69 statt 119 Euro gekauft.

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