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Technik

Soll ich mir einen Kindle kaufen …

… oder lieber Kindl saufen?

Ja, ich weiß. Brachiallyrik ist nicht mehr so angesagt. Aber die Frage ist berechtig. Immerhin dürfte man für den Gegenwert eines Kindles so ca. 100 Kindl bekommen und das macht mindestens genauso schlau, wie lesen.

So, jetzt mal im Ernst

Ich war schon mehrmals kurz davor, mir einen Kindle zu kaufen. Vor allem, wenn im Flugzeug mal wieder jemand mit so einem Teil vor mir sitzt und ich das selbst schräg dahinter noch entspannt mitlesen kann.

Was mich aber immer noch stört:

  • die Bücher sind zu teuer – digitale „Kopien“, die ich nicht wieder verkaufen / verschenken kann, dürfen nur ein Bruchteil das Blätterexemplars kosten
  • der Kindle ist hässlich und dumm, kann nichts außer Bücher anzeigen
  • viele Bücher, die ich lesen möchte, sind für den Kindle nicht verfügbar

Warum ich jetzt wieder darauf komme?

Weil der indiskrete Herr Knüwer darüber gebloggt hat und zum Teil ähnliche Bedenken hatte. Er ist inzwischen glücklich mit dem Ding und gerade die Aussicht, längere Internetartikel „offline“ lesen zu können, klingt verlockend.

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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es schon 6 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Olaf

    Ich denke, daß technisch veraltete E-Book- Reader wie Kindl nur eine Übergangslösung darstellen, bis irgendwann Geräte sinngemäß wie ein iPad diese einfache Funktion (E-Books anzeigen) mit übernehmen.

    Natürlich müssen dann auch bei E- Books Grafiken und Farben natürlich und gestochen scharf angezeigt werden.

    Wenn das dann mal so weit ist, kaufe ich mir so ein Gerät ;-).

    BTW: Totholzbücher kosten (in der Bibliothek ausgeliehen) gar nichts.

  • 🕝 Olaf

    Update, gerade gelesen:
    Der Kindl kann nur „600 x 800 Pixel bei 167 dpi, 16 Graustufen“. Ich glaube, daß mein DDR- Schultaschenrechner vor 20 Jahren fast schon mehr Details anzeigen konnte.

    Wie jemand so ein dermaßen technisch veraltetes Gerät anbieten kann (und andere kaufen es auch noch), werde ich nie verstehen ;-(.

    Sicher kommen jetzt Argumente wie „s/w reicht zum Lesen“ etc. Wenn das so wäre, gäbe es nicht z.B. die BLÖD- Zeitung und viele Bücher mit vielen bunten Bildern ;-).

  • 🕝 Sebastian (Redaktion)

    > Totholzbücher kosten (in der Bibliothek ausgeliehen) gar nichts

    Doch. Die Zeit, sie auszuleihen und zurückzubringen + An- und Abfahrt. Aber das hatten wir ja schon. Das mit dem Rechnen ist nicht so Deins 😉

    > so ein dermaßen technisch veraltetes Gerät

    So technisch veraltet ist das nicht. Displays mit passiver Beleuchtung stecken halt noch in den Kinderschuhen. Und die Technologie ist auch alles andere als trivial. (außer natürlich für solche Genies wie Dich -> aber Du bewirbst ja lieber Kreditkarten)

    Ich möchte zum Lesen nichts aktiv beleuchtetes. Die tägliche Bildschirmarbeit stresst meine Augen schon genug.

  • 🕝 Jannis Kucharz

    @Olaf, der Kindle hat nicht einfach einen S/W-Bildschirm, sondern funktioniert mit der E-Ink-Technologie. Diese erlaubt einen viel höheren Kotrast und flimmert nicht, da sie nicht leuchtet. Das wirkt wie gedruckt und ist daher zum Lesen wesentlich besser geeignet als ein iPad, oder eben beleuchtete Bildschirme, wie mein Vorredner schon erläutert hat.

    Zu den Kosten: Ich denke, dass wir mittelfristig auch eBook-Flatrates sehen werden. PaperC.de bspw. arbeitet für wissenschaftliche Literatur schon an so etwas.

  • 🕝 Sebastian (Redaktion)

    > Ich denke, dass wir mittelfristig auch eBook-Flatrates

    Das denke ich auch. AMZN ist an dem Thema ja auch dran. (eventuell in Kombination mit Prime)

    Im Prinzip sind aktuellen E-Books ja eher „Leihen“ bzw. entsprechen in der Analogie zur Musik einem Streamingdienst. Zumindest solange, man die Dinger nicht in einem portablen Format einfach weitergeben oder zumindest wieder verkaufen.

Dein Kommentar:
« Claudia Roth
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