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Technik

Wunderkit Demo Video

Zum „Duke Nukem Forever“ der Produktivitätssoftware-Szene gibt es jetzt zumindest mal ein Demovideo.

Meine 2 Cent

Ich denke, die Wunderkinder haben sich keinen Gefallen damit getan, die Wunderlist-Optik 1:1 auf die Projektmanagement-Suite zu übertragen. Das sieht mir alles zu verspielt und zu wenig übersichtlich aus.

Wenn ich einen Tipp auf die Zukunft abgeben soll: Wunderkit floppt. Gut vorstellbar, dass sich das Team dann auf das wirklich sehr gute  Projekt Wunderlist konzentriert und dort auf ein Fremium-Modell setzt.

Das schreiben Andere zu Wunderkit

  • Basic Thinking titelt „Das bessere Google Wave“ – das bringt es auf den Punkt. Und da ich mit Wave schon nichts anfangen konnte, tue ich mich mit Wunderkit auch schwer.
  • Netzwertig: Martin nennt Wunderkit „Das Facebook für Produktivität“. Echt heftig finde ich den letzten Absatz „Wunderlist tangiert das Debüt von Wunderkit nicht. Eine Verknüpfung von Wunderkit und einem persönlichen Wunderlist-Konto ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich, aber wird von den Machern für die Zukunft nicht ausgeschlossen.“ Das war mir gar nicht aufgefallen. Ich finde es aber ziemlich gruselig.
  • Stadt Bremerhaven: Caschys Fazit fällt relativ verhalten aus. Er kann es sich aber zumindest für „Gruppenarbeiter“ vorstellen, die der Cloud vertrauen. Das ist imho auch so die generelle Stimmungslage: Viele finden es ganz cool, können es sich für sich selbst aber nicht so richtig vorstellen. Quasi der Wave-Effekt.
Kommentare:
  • Olaf

    Ich halte das ganze Wunderkinder- Zeug ausschließlich für einen Versuch, VC abzufassen. Das ganze Ding hat wirtschaftlich gesehen 0 Sinn. Sofern ich mich täusche, und der 1000. Taskplaner doch Sinn macht, integriert Facebook so ein Ding, und schießt damit alle anderen Anbieter ab.

    Und: Wie zu hören ist, sind die 6 Wunderkinder bereits jetzt nicht mehr vollständig…

    Meine Prognose: In 2 Jahren ist das Gedöns Geschichte, und alle verbliebenen Wunderkinder studieren BWL.

  • Sebastian (Redaktion)

    Den 1000. „Taskplaner“ braucht die Welt. Der Beweis ist mit dem Erfolg von Wunderlist ja bereits erbracht.

    Die Frage ist, ob die Welt auch eine 1000. Projektmanagementsoftware braucht.

    Ich denke ja. Keines der mir bekannten Produkte ist halbwegs vollständig und benutzbar.

    Was allerdings die Integration in Facebook bringen soll, ist mir ein Rätsel.

  • Olaf

    @Sebastian:
    > Der Beweis ist mit dem Erfolg von Wunderlist ja bereits erbracht.

    Welcher „Erfolg“? Mit einer kostenlosen Sache VC zu verbrennen?

    > Was allerdings die Integration in Facebook bringen soll, ist mir ein Rätsel.

    Warte mal ab… Facebook hat mit knapp 1 Milliarde Usern eine kritische Masse erreicht. Es könnte extremen Sinn für Facebook machen, dort weitere Anwendungen zu integrieren. Facebook könnte für die Zukunft außer dem Posten von Belanglosigkeiten die zentrale Anlaufstelle für Email, Aufgabenplaner, Kalender etc. werden. So ähnlich wie es GMX oder Google für viele heute ist.

    Die Leute (von mir abgesehen) gehen bisher sowieso täglich zu Facebook. Da könnten sie auch gleich noch ihre Emails lesen und schreiben, den Termin der Möbel- Lieferung oder handyvertrags- Kündigung in einen Kalender eintragen, und andere Dinge machen, die sie täglich im Internet erledigen…

    Daß Dir solche Überlegungen rätselhaft sind, wundert mich nicht wirklich ;-).

  • Sebastian (Redaktion)

    > Welcher “Erfolg”?

    Ich halte das grandiose Wachstum der Installationen schon für einen Erfolg. Das mit einem Fremium-Modell zu monetarisieren, ist imho kein großes Problem.

    Zu Deinen „Integrationsphantasien“: Vermutliche bauen sie gleich noch ein paar hässliche Landingpages für Kreditkarten mit ein. Wo die User eh schon da sind 😉

    Ich sehe keine Entwicklung in diese Richtung. Facebook ist Unterhaltung (Spiele, Videos, Cartoons). Alles andere funktioniert da eher schlecht als recht.

    Eierlegende Wollmichsäue funktionieren im Netz bisher nicht. GMX und Google sind schlechte Beispiele. GMX steht für E-Mail, Google für Suche. Die anderen Dienste (z.B. News auf GMX, Tool bei Google) führen eher ein Schattendasein und sind alles andere als marktbeherrschend.

    Dein Problem ist einfach wieder, dass Du in dieser „modernen“ Welt nicht zuhause bist. Dich mit MS Exchange und Windows Telefon und mausgrauen Office-PCs vergräbst und dann Mutmaßungen darüber anstellst, was da „draußen“ in der normalen Welt abgeht.

  • Olaf

    @Sebastian:
    > Dein Problem ist einfach wieder, dass Du in dieser “modernen” Welt nicht zuhause bist. Dich mit MS Exchange und Windows Telefon und mausgrauen Office-PCs vergräbst

    Ich mache einfach nicht jeden Trend mit, sondern arbeite einfach hintereinander weg, ohne jährlich die ToDo- Liste zu wechseln.

    Und obwohl ich laut Deiner Meinung in der „modernen“ Welt nicht zuhause bin (im Gegensatz zur Dir als Serial Entrepreneur), erkenne ich immerhin noch die Tendenzen.

    > Windows Telefon

    MicroSoft hat aus meiner Sicht mit Windows 8 + Windows Mobile 8 die Chance, Marktführer beim Betriebssystem der Business- Smartphones zu werden. Da hätte ich auch da wieder mal einen Trend frühzeitig erkannt. Falls das nicht eintritt, wird mein neues Smartphone ein Andoid- Gerät.

    > mausgrauen Office-PCs

    Meine Verhaltensweise nennt man „Understatement“ (mehr Sein, als Schein), auch weil ich niemanden z.B. mit bunten PC- Gehäusen zu beeindrucken brauche. Es kommt mir beim PC mehr auf den Inhalt an. Bei Dir ist die gesamte Situation eine andere ;-).

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