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Wirtschaft & Finanzen

Sparen wird Griechenland nicht retten

Geld

Wenn man die „Stammtischdiskussionen“ zum Thema Griechenland belauscht, hört man immer wieder „Die sollen Sparen, die Griechen!“.

Das versteht der deutsche Oberlehrer. Sparen, das haben schon unsere Großeltern gemacht. Im Sparstrumpf, auf dem Sparbuch und manchmal auch am Wasser, wenn Taschentuch und Spucke mal wieder ein kindliches Gesicht säubern mussten.

Aber was für Tante Erna in Schmölln-Putkau ganz hervorragend funktioniert und ihren Enkeln liebevolle Großzügigkeit sichert, ist im großen Maßstab nur die halbe Wahrheit.

Griechenland braucht ein Geschäftsmodell

Griechenland braucht vor allem eines: Ein Geschäftsmodell! Und zwar eines, das auch in einer globalisierten Welt trägt. DABEI muss Europa helfen. Wenn man sein Köpfchen damit beschäftigt, sind die verheizten Kalorien deutlich besser investiert als in das gebetsmühlenartige Rausblähen von Halbwahrheiten und Trivialdiagnosen.

Ich weiß, das ist nur ein ganz kleines Beispiel: Aber wenn man Südeuropa bspw. zur Solarstromerzeugung nutzt und dafür die weit überlegene deutsche Technologie einsetzt, gewinnen alle.

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Kommentare:
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  • 🕝 Ollo Bang

    Diese Diskussionen sind müßig. Von Nichts kann man Nichts sparen. Es gäbe zwar schon etwas zu holen, aber die momentanen Besitzer ehemaligen griechischen Kapitalbesitzes sind sehr gewieft im Umgehen notwenidger Abgaben. Da kommt ihnen u. a. das faktisch immer noch vorhandene Schweizer Bankengeheimnis zu Hilfe.
    Es stellt sich im Falle Griechenlands die Sache so dar, dass die, die nun die Schulden zahlen sollen, nicht können. Beziehungsweise nur könnten, wenn sie auf ihre Altersrente, ihr kleines Einfamilienhäuschen, in dem durchschnittlich 2-3 Generationen zusammen leben, verzichten und die jüngeren eine Zukunftsperspektive akzeptierten, die ihnen lebenslanges Arbeiten ohne eine Chance auf eine positive Lebensplanung und einen angemessenen Wohlstand prophezeit. Das empfinden sie als existenzielle Bedrohung und artikulieren zunehmend heftigen Widerstand gegen die von bislang gut situierten Eurostaaten verordnete Radikalkur. Das wird hierzulande Angesichts der „Schuldenkrise“ von vielen als unanständig und egoistisch verurteilt. Aber ehrlich: Wer von uns würde diese Lebensbedingungen ohne Heulen und Zähneklappern akzeptieren?
    Gerade wir in Deutschland, dem reichsten Land der Eurozone, haben Jahrzehnte davon profitiert, dass schwächere Länder für niedrige Zinsen ein ungesundes Volumen an Verbindlichkeiten anhäufen konnten. Deutschland ist nicht nur (Ex-)Weltmeister, sondern eben auch Europameister im Export. Von welchem Geld wurden denn deutsche Waren im europäischen Ausland gekauft? Wer hat Produktionsstätten auf Kosten von Strukturhilfen der EU in Portugal, Spanien, Griechenland errichtet, um Steuerabgaben, höhere Lohnkosten zu vermeiden und um Umweltstandards zu umgehen. Nach der Osterweiterung der EU haben bundesdeutsche Unternehmen diese Infrastruktur zum Schaden der bisherigen Standorte oftmals zerstört und sind, wiederum mit Steuermitteln ausgestattet, nach Bulgarien und Rumänien gezogen. Wenn es lohnender war, auch nach Fernost. Soviel zum Thema Egoismus und Anstand.
    Das könnte man nun noch weiter führen. Aber es gibt schon genügend (zum Teil gute) Bücher zum Thema.

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